Die Atomwaffen der DDR

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Die Atomwaffen der DDR

Beitragvon kps » Freitag 20. Oktober 2006, 14:52

Quelle: www.tvtv.de

MDR 20.45 Di.
07. November

Zeitgeschichte

DDR geheim
Folge 1/2, "Die Atomwaffen der DDR"

Eine Dezembernacht 1958: Russische Kommandos, schwer bewaffnete Soldaten riegeln Straßen und Orte ab. Eine gespenstische Szenerie. Riesige Zugmaschinen sind in Richtung Fürstenberg unterwegs, die angehängten überlangen Lafetten mit Plane verhüllt. Damit beginnt die wohl geheimste und brisanteste Militäraktion auf deutschem Boden nach dem zweiten Weltkrieg. Die Sowjets stationieren, knapp 100 Kilometer nördlich Berlins, in Vogelsang und Fürstenberg, Mittelstreckenraketen. Vier Monate später treffen auf dem Flugplatz Templin die zugehörigen Atomsprengköpfe ein, jeder zwanzigmal stärker als die Hiroshimabombe. Weder NVA-Führung noch DDR-Regierung sind eingeweiht.

Unter strengsten Sicherheitsbedingungen wird die hoch gefährliche Fracht in Bunker transportiert und startklar gemacht. Wenn diese Bunker auch von DDR-Firmen gebaut wurden, ihren tatsächlichen Verwendungszweck ahnte niemand, wie sich ein ehemaliger Bauarbeiter erinnert. Ungezählte technische Pannen gibt es. Auch zu einem schweren Unfall kommt es, wie jetzt aufgetauchte sowjetische Akten belegen und ehemalige Angehörige der Raketeneinheiten zu berichten wissen. Obwohl die Stationierung raffiniert getarnt ist, werden BND-Informanten aufmerksam und schicken Berichte nach Westberlin. Der CIA ist sensibilisiert und beobachtet verstärkt. Doch das wahre Ausmaß der Raketenbedrohung bleibt im Dunkel des Geheimen, wie jetzt veröffentlichte Akten des CIA belegen.

Der erste Teil der zweiteiligen MDR-Reportage "Die Atomwaffen der DDR" skizziert anhand bislang unbekannter brisanter Details und Dokumente neue Sichten auf dieses weltpolitische Abenteuer. Erstmals veröffentlichte Bilder aus den martialisch-atomaren Beton-Unterwelten erzählen von gefährlichem Alltag. Ehemalige Zeitzeugen erinnern sich an Ängste und Befehle. Und ein Gegner von damals, CIA-Spion Charles Tuten, spricht über Schwierigkeiten der amerikanischen Aufklärung.

DDR geheim - Zeitgeschichte Dienstag, 07.11.2006
Beginn: 20.45 Uhr Ende: 21.15 Uhr Länge: 30 Min.

VPS: 20.45
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Beitragvon kps » Dienstag 7. November 2006, 23:02

Am 14.11. kommt der 2te Teil, der nicht verpasst werden sollte.

Anbei ein Artikel aus der TA von heute, den mir TÜP freundlicherweise zugespielt hat.

Zitat:......Das auch sowjetische Kernwaffentests stattgefunden haben, was für das Jonastal immer wieder vermutet worden war, hatte Uhl bereits im vergangenen Jahr entkräftet, allerdings im ZDF. Ob es vielleicht doch neue Erkenntnisse gibt, wird hoffentlich im zweiten Teil am 14. November zu sehen sein.


MfG
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Beitragvon kps » Donnerstag 9. November 2006, 22:48

Ein Artikel aus der TA vom 08.11.06 und weitere Links

Verbunkert

"DDR geheim" gestern, 20.45 Uhr, mdr. Es ist ein Thema, über dass es viele Gerüchte gab: Wo die sowjetische Armee in der DDR Atomwaffen gelagert hatte, ist bis heute ein spannendes Rätsel. Die Reportage von Michael Erler versuchte, dieses verborgene Kapitel zu erhellen. Wirklich neue Fakten wurden dabei nicht vorgelegt. So hat Historiker Matthias Uhl, der in dem Film zu Wort kommt, dem ZDF bereits im vergangenen Jahr ähnliche Daten in einer Sendung über das Jonastal präsentiert. Der historische Umstand, dass die ersten Raketen 1959 bei Fürstenberg stationiert wurden, ist ohnehin seit dem Jahr 2000 bekannt. Interessant waren bestenfalls die Erinnerungen von Ex-CIA-Agent Charles Tuten. Hoffentlich ist der zweite Teil der Reportage besser, zumal das Bildmaterial von ruinösen Bunkern nicht viel hermachte.

Karsten JAUCH

07.11.2006


Link zum mdr Bericht
http://www.mdr.de/doku/3527906.html

dort weitere Links zu
Interview mit dem Autor Michael Erler
http://www.mdr.de/doku/3716204-hintergrund-3527906.html

Bilder der Bunker Groß Dölln, Fürstenberg & Himmelpfort
http://www.mdr.de/doku/3719774.html


Mehr zum 2. Teil

Quelle: http://www.mdr.de/tv/programm/prog%5Fdetail+752058.html

...Seit Anfang der sechziger Jahre lagert die Rote Armee immer mehr nukleare Waffen in der DDR, baut hier ihre schlagkräftigste Armee außerhalb der eigenen Grenzen auf. Atomwaffen spielen die entscheidende Rolle in den militärischen Planspielen zur Eroberung Westeuropas. Niemand außer der sowjetischen Militärführung weiß genau, wie viele und wo die Atomwaffen in der DDR lagern. Auch westliche Geheimdienste tappen im Dunkeln. Mit der Wende und dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird dieses riesige Bedrohungspotential plötzlich überflüssig. Die Sowjets ziehen ihre Atomwaffen ab, genauso klammheimlich wie sie sie hergeschafft haben. Doch jetzt sind die westlichen Geheimdienste sensibilisiert, ein Katz- und Mausspiel beginnt, und es kommt zu einigen Zwischenfällen beim Abzug. Im Juni 1991 verlassen die letzten russischen Atomsprengköpfe deutschen Boden. Im zweiten Teil der zweiteiligen MDR-Reportage "Die Atomwaffen der DDR" gelangt das Filmteam in die wichtigsten streng geheimen Atomwaffenlager der Sowjets in der DDR. Bunkerbauleute kommen zu Wort, und der Weg wird verfolgt, auf dem die Sowjets ihre hochbrisante Fracht zurück nach Russland brachten. Hohe Generäle der Bundeswehr und der Oberkommandierende der Westgruppe der Russischen Streitkräfte reden zum ersten Mal über das heikle Thema "Atomwaffen in der DDR" vor der Kamera.
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Einige Gedanken dazu:

Beitragvon Bunkerwilli » Donnerstag 16. November 2006, 08:33

Diese beiden Teile waren recht informativ.

Doch man sollte der These, daß die westlichen Staaten vom Abzug der Raketen bzw. Sprengköpfe nichts (oder nicht viel) mitbekamen, angesichts des Fortschritts in der Satelittenaufklärung und der Möglichkeit der Vor-Ort-Recherche mit Skepsis entgegnen.
Zu jener Zeit gab es einen 2+4-Vertrag und gab es keine trennende Grenze mehr.

Der Abspann im Teil 2 läßt nachdenken:

Zitat:
„Am 29.Juni 1991 waren sämtliche russischen Atomsprengköpfe abgezogen. Damit war Ostdeutschland atombombenfrei.
....

Im Westen unseres Landes befindet sich immer noch eine unbekannte Anzahl von Atombomben auf Nato-Basen unter amerikanischer Kontrolle.
Geschichte - oder "Geschichten" - das ist stets die Frage.
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Beitragvon isegrim » Donnerstag 16. November 2006, 13:48

Jakob,schön geschrieben aber man kann in der Politik leider Äpfel mit Birnen nicht vergleichen - oder hat dafür jemand eine glaubhafte These?
Es gibt auch keinen zweiteiler auf dem Sender welcher von Atom-
sprengköpfen auf dem Gebiet der alten BRD handelt,schade eigentlich - ist sicher auch ein Thema.
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Beitragvon michael » Donnerstag 16. November 2006, 13:51

Stimme ich mit Dir überein. Wäre ein Thema. Bloß sind die Amis noch da und kleben uns wie Kaugummi am Schuh.

MfG
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Beitragvon Michael aus G » Donnerstag 16. November 2006, 19:48

michael hat geschrieben:Bloß sind die Amis noch da und kleben uns wie Kaugummi am Schuh.


Oh Gott, mein Sohn! Versündige dich nicht! Weist du nicht, das sie ein nicht unbeträchtlicher Wirtschaftsfaktor sind?

Im Ernst. In Standorten, in den noch die Amerikaner sitzen, kann man für solche Sprüche gesteinigt werden. :-) Denn das große Heulen und Zähneklappern hat da schon begonnen. Das böse Wort heist hier "Truppenabzug".
Michael aus G
 

Beitragvon Silko » Donnerstag 16. November 2006, 20:01

Michael aus G hat geschrieben:Im Ernst. In Standorten, in den noch die Amerikaner sitzen, kann man für solche Sprüche gesteinigt werden. :-) Denn das große Heulen und Zähneklappern hat da schon begonnen. Das böse Wort heist hier "Truppenabzug".

Das ist wohl wahr. Und es ist sicher auch die Kaufkraft, die oft die Stationierungsentscheidung beeinflusst. Und die Alliierten, das muss man wohl so sagen, beschäftigen ja gerade in diesen schwachen Regionen jede Menge Bürger der BRD. Von der Putzfrau bis hin zum CenterManager.

Dennoch muss man auch nach die rechtliche Seite beleuchten. Auf welcher Rechtsgrundlage sind die befreundeten Kameraden noch im Westteil Deutschlands??
-()-
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Beitragvon hpwolf » Donnerstag 16. November 2006, 21:16

Die Antwort auf Silko's Frage gehört wohl auch zu den vielen Ungereimtheiten unseres Landes. (Die Antwort liegt bestimmt nicht bei den Arbeitsplätzen.)

Man könnte ja auch mal fragen, ob die NATO noch in die politische Landschaft Europas passt. Oder?
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Beitragvon isegrim » Freitag 17. November 2006, 05:59

ob Kaufkraft und Reinigungskraft im Westen oder Planungsfehler 1990 im Osten,Kasse,mit den Allierten, hat einer gemacht,der ..... - Oder warum hat man z.B. Kläranlagen in Ostdeutschland 1990 so geplant und gebaut als wenn man die Russen noch 100 Jahre behalten wollte.Da wurden Ossi nicht gefragt haben heute Kläranlagen die viel zu groß sind und müssen sie mit der Abwasserpauschale noch 50 Jahre bezahlen.Deshalb nicht mit dem Wind jaulen und das Thema zerreden,das da wohl lautete " Atomwaffen in der DDR
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Beitragvon Silko » Freitag 17. November 2006, 08:48

isegrim hat geschrieben:ob Kaufkraft und Reinigungskraft im Westen oder Planungsfehler 1990 im Osten,Kasse,mit den Allierten, hat einer gemacht,der ..... - Oder warum hat man z.B. Kläranlagen in Ostdeutschland 1990 so geplant und gebaut als wenn man die Russen noch 100 Jahre behalten wollte.Da wurden Ossi nicht gefragt haben heute Kläranlagen die viel zu groß sind und müssen sie mit der Abwasserpauschale noch 50 Jahre bezahlen.Deshalb nicht mit dem Wind jaulen und das Thema zerreden,das da wohl lautete " Atomwaffen in der DDR


Davon lebt doch das Forum, dass jeder seinen "Senf" dazu gibt. Wenn es denn mal lebt... also nicht gleich wieder tot machen.

In dem zweiten Teil der Dokumentation ist auch angeklungen, wie es die GSSD geschafft hat, die Bw in einem ersten Statement über den vollständigen Abzug de A-Waffen zu täuschen. Also zu einem Zeitpunkt etwas vorzutäuschen, was damals noch garnicht eingetreten ist. Ergebnis: Die Bw war überzeugt von der Richtigkeit der Aussage. Das stimmt mich nachdenklich. Wann wirklich alles a-Waffenfrei war.... wer kann das schon beweisen, wenn die nicht mal wußten, wie viele Sprengköpfe der Russe eigentlich hier hatte.
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Beitragvon isegrim » Freitag 17. November 2006, 13:47

war sicher nicht schwer die BW zu täuschen,auch die Geheimdienste
liefen neben der Mütze - haben des öfteren Mund und Nase weit aufgerissen und gestaunt was es da wohl so alles gegeben hat.
Na ja waren und sind wohl nur Gehaltsempfänger mit Leib und .....
Ein altes Sprichwort sagt - unter den Blinden ist der Einäugige König -
ACH so - wie war und ist das mit A-Sprengköpfen auf dem Gebiet der alten BRD -
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Beitragvon michael » Freitag 17. November 2006, 14:00

Aber Isegrim!
Oh Gott, mein Sohn! Versündige dich nicht!

Die legen heute die Schwerpunkte nur anders.

MfG
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Beitragvon Silko » Freitag 17. November 2006, 14:17

michael hat geschrieben:Aber Isegrim!
Oh Gott, mein Sohn! Versündige dich nicht!

Die legen heute die Schwerpunkte nur anders.

MfG


Früher gab es eben noch eine richtige Armee. Heute ist es ein... (hier kann ja jeder lesen!) ... eine BunteWehr. Egal. Wenn sie nur endlich mal Schwerpunkte hätten. Die werden schon seit 15 Jahren gesucht, aber [wer.der.]

Die A-Waffen: Im Westteil? Gibt es dort noch welche? Oder gibt es ein bi- oder multilaterales Abkommen, welches das eigentlich verbietet?? Vielleicht ist es nicht nur "das Kasse machen", das einige dran hindert, Abschied zu nehmen.
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Beitragvon isegrim » Freitag 17. November 2006, 15:17

Ich denke es keine Sünde jemand daran zu erinnern, was man für sicher guten Lohn wissen müsste.
Nach dem 2. Teil der Doko Sendung hatte ich jedoch einen anderen,eben diesen eindruck.
Und durften nach dem Abkommen, 89 überhaupt noch A-Sprengköpfe
auf beiden Gebieten sein?
Zuletzt geändert von isegrim am Freitag 17. November 2006, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
isegrim
 

Beitragvon michael » Freitag 17. November 2006, 15:20

Ich habe vor ein paar Jahren mal bei den Amis Militärverladung life erlebt. Es war ein (Alb-) Traum. Bei der NVA war es ja schon schlimm, aber so was! Man lernt eben nie aus. Und die Zustände in der ehem. Verdun- Kaserne. Die Gebäude sehen schlimmer aus wie bei den GssD damals. Aber Du hast schon recht. Auch dieser bundeseigene Trachtenverein ist ganz schön runtergekommen. Ich war voriges Jahr mal auf dem Flugplatz, auf dem ich meine 1 1/2 Jahre abgesessen habe. Die Jungs schaffen es ja nicht mal mehr sich selbst zu bewachen. Die hatten tatsächlich einen privaten Wachschutz am Tor! Der alte Hptm. Nels von der Wachkomp. würde sich im Grab rumdrehen wie ein Propeller. Die Zeiten werden halt immer besser. Das die Amis beim Abzug nur nicht aus Versehen ein paar Sprengköpfe vergessen. Die Entsorgung bleibt sonst wieder an uns hängen. In Gießen soll es ja nächstes oder übernächstes Jahr soweit sein. Dann sollen die Studenten dort einquartiert werden. Warten wirs ab!

MfG
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Beitragvon isegrim » Freitag 17. November 2006, 15:29

Wie,haben die Pferde verladen - oder was haben die sonst noch an Technik, die in das Regelprofil der DB passt und verladen werden kann?
isegrim
 

Beitragvon tegelbery » Freitag 17. November 2006, 15:53

Die A-Waffen: Im Westteil? Gibt es dort noch welche?

Wenn die Sprenköpfe die in Rammstein Air Base (Rheinlnd-Pfalz) liegen hochgehen reicht der Kraterrand bis zum Rennsteig!!! [-I-]
tegelbery
 

Beitragvon Silko » Freitag 17. November 2006, 16:18

tegelbery hat geschrieben:Wenn die Sprenköpfe die in Rammstein Air Base (Rheinlnd-Pfalz) liegen hochgehen reicht der Kraterrand bis zum Rennsteig!!! [-I-]

Dann werden einige Teile Thüringens wohl wieder Zonenrandgebiet. xD
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Beitragvon isegrim » Freitag 17. November 2006, 17:32

na dann zum Thema,da brauchten wir im Tal wohl keinen Bagger mehr und man könnte ebenerdig in die dann oberirdischen Bauwerke gehen.
Also nur noch Einlaßkontrolle und keine Fahrt mit dem Fahrstuhl.
Das hätten wir aber auch schon nach dem ersten Teil des Doko - Filmes
haben können - da brauchten wir Rammstein wohl nicht,bzw. bei einer Dublette währe Masuren die Küste des Atlanik oder so.Ob die wußten welche Energie da gelagert wurde.
isegrim
 

Beitragvon TÜP » Mittwoch 11. April 2007, 13:10

TA vom 29.03.2007
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Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Beitragvon TÜP » Mittwoch 11. April 2007, 13:12

Dr. M Uhl ist übrigens der, welcher am Film mitgearbeitet hat und auch darin zu sehen war.
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Beitragvon hurryup » Mittwoch 11. April 2007, 15:15

Dass die westlichen Geheimdienste ueber den Umfang und die Stationierungsorte sowjetischer Atomwaffen in der DDR im Dunkeln tappten ,halte ich ,auf jeden Fall teilweise,fuer Desinformation genau dieser Geheimdienste.

Der BND hatte zumindest in den ersten Jahr(zehnt)en noch relativ leichtes Spiel,da er ja aus der Generalstabsabteilung 12 der Wehrmacht hervorging ("Fremde Heere Ost") Dessen Leiter Reinhard Gehlen hoerte ja praktisch auch mit Kriegesende nicht auf,gegen die Russen weiterzuspionieren. Das alte Agenten - und Informantennetz wurde schlichtweg weitergeführt.

http://www.bnd.bund.de/nn_355470/DE/Wir ... __nnn=true


Fuer die alliierten Geheimdienste war es sogar noch einfacher:

Es gab die aus dem Krieg hervorgegangenen Alliierten Militärmissionen in Deutschland,fuer die DDR war das Potsdam. Von dort wurden als "vertrauensbildende Massnahme" britische,franzoesische und amerikanische "Fachleute" mit Diplomatenpass auf Erkundung geschickt,und niemand konnte sie wirklich dran hindern,auch wenn es oefters versucht wurde.

Im Westen Deutschlands waren die Sowjets in Baden-Baden, Frankfurt und im westfälischem Bünde stationiert und verfolgten das gleiche Tagesgeschaeft.

http://www.bundestag.de/dasparlament/20 ... h/005.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archi ... 043078.asp


Viele Gruesse
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.

Albert Einstein
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Beitragvon EDGE-Henning » Sonntag 22. April 2007, 07:31

tegelbery hat geschrieben:Die A-Waffen: Im Westteil? Gibt es dort noch welche?

Wenn die Sprenköpfe die in Rammstein Air Base (Rheinlnd-Pfalz) liegen hochgehen reicht der Kraterrand bis zum Rennsteig!!! [-I-]


Och, lieber nicht..... [--c--]
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Beitragvon kps » Dienstag 10. Juli 2007, 12:27

tegelbery hat geschrieben:Die A-Waffen: Im Westteil? Gibt es dort noch welche?

Wenn die Sprenköpfe die in Rammstein Air Base (Rheinlnd-Pfalz) liegen hochgehen reicht der Kraterrand bis zum Rennsteig!!! [-I-]


...aus der Frankfurter Rundschau Online am 10. Juli 2007

Keine Atomwaffen mehr in Ramstein

VON OTFRIED NASSAUER

Das größte Atomwaffenlager der USA in Europa auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz ist wohl leer. In Deutschland gibt es damit nur noch einen Atomwaffenstandort - den Fliegerhorst Büchel - mit dem deutschen Jagdbombergeschwader 33. Das belegt eine neue Dienstvorschrift der US-Luftwaffe in Europa aus dem Januar 2007, auf die Hans Kristensen von der Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler (FAS) in Washington jetzt aufmerksam machte...


Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/ ... nt=1169873

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