Wasser-Auto

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Wasser-Auto

Beitragvon TÜP » Mittwoch 18. Februar 2009, 20:33

Wer kennt jemanden der das gemacht hat?

http://www.wasserauto-bauanleitung.de/
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Beitragvon wolle » Mittwoch 18. Februar 2009, 20:48

TÜP
Lass die Pfoten davon das kommt mir erstens vor wie eine riesengroße abzocke!
Zweitens gab es nur einen Motor der damit fertig wurde der Allstoffmotor vom Buldog.Die heutigen Fliegen dir um die OHREN
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Beitragvon TÜP » Mittwoch 18. Februar 2009, 20:54

gerade einmal 34,95€


Also als Abzocke kann man das nicht unbedingt bezeichnen.
Mir gehts eigentlch auch mehr um die Technik! Ich bin physikalisch nicht gut drauf.
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 18. Februar 2009, 21:54

wolle hat geschrieben: Allstoffmotor


cool
Die Brennstoffgleichgültigkeit der Lanz-Bulldogs ist bis heute von anderen Typen nicht übertroffen. So begnügte sich der Einzylinder-Glühkopfmotor sogar mit Teerölen, Destilationsrückständen, wie Naphta und Mazut und sonstigen Schwerölen, für die es bis dahin keinen Motor gab.

Bild
Q:. http://www.gluehkopfbulldog.de/neuer%20 ... lldog.html
http://www.lanz-bulldog-homepage.de/src/tech/tech.html
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Beitragvon Luchs » Mittwoch 18. Februar 2009, 22:17

Ohne den geheimnisvollen "Elektrolyseur" zu kennen, würde ich das Gerät als totalen Unfug bezeichnen. Die elektrolytische Spaltung von Wasser verbraucht mehr Energie, als bei der späteren Verbrennung gewonnen wird. Und die Sätze der Thermodynamik konnte bisher niemand überlisten. Übrigens: Nach ein wenig Denic und Google scheint der Betreiber der Seite im richtigen Leben Allergieberater zu sein. Wenn das kein Vertrauen weckt... :D
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Beitragvon Silko » Donnerstag 19. Februar 2009, 05:34

Dass der Motor kontrollierte Knallgas-Explosionen aushält, daran habe ich keinen Zweifel. Ähnliches passiert ja auch bei der Umrüstung auf GAS - Hybrid. Auch das ist nicht mit einem Motorwechsel verbunden.

Allerdings habe ich bei der Energiebilanz auch so meine Bedenken. Das dürfte nicht funktionieren. Klassische Wasserstofffahrzeuge würden nicht mit kleinen Bomben flüssigen Wasserstoffes herumfahren, wenn es einfacher ginge.

Und letztlich ist dieser Akt des Verkaufes von Anleitungen immer Betrug. Ne seriöse Firma macht einen Kostenvoranschlag, rüstest die Autos um und übernimmt dafür eine Garantie.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon wolle » Donnerstag 19. Februar 2009, 08:12

Silko die Heutigen motoren haben teilweise Probleme mit Kondenswasser siehe vor 2 Jahren Polo motoren die im Winter reihenweiße beim anlassen hochgegangen sind wegen Kondenswasser.Aber seht mal wie lange versucht BMW schon das wasserstoff auto auf die räder zu stellen und es gibt immer wieder Probleme so das sie mitlerweile auf die Brennstoffzelle setzen.
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Beitragvon kermit62 » Donnerstag 19. Februar 2009, 10:51

Ganz großer Bullshit!!!
Wenn es so einfach wäre, würden schon Alle Wasser tanken und
der Fiskus hätte schon längst eine saftige Steuer auf Wasser erhoben. [bart]
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 19. Februar 2009, 14:11

Hallo allsamt,

war jetzt vor kurzem ein Bericht im TV, glaube es war Auto Motor Sport.
Diese ich nenne sie mal "Umbaumaßnahme" produzierte Knallgas und sollte eine Treibstoffersparnis bewirken. Der Tüftler war auch zu gegen und hatte diese Anlage in einem 5er BMW eingebaut.
Eingehende Meßtechnische Untersuchungen des TÜV Süd, auf einem Leistungsprüfstand, kamen zu nachfolgendem Urteil: "Keine messbare Treibstoffeinsparung, allerdings wurde eine (leichte) Senkung des Co2 Außstoßes gemessen, welche allerdings in keiner Realition Kosten/Nutzen stehen würde".

Langzeittestergebnisse liegen nicht vor.

Fazit: Lass die Finger davon.
Zuletzt geändert von Mercedes-Diesel am Donnerstag 19. Februar 2009, 14:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße Andreas

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Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 19. Februar 2009, 14:18

wolle hat geschrieben:Silko die Heutigen motoren haben teilweise Probleme mit Kondenswasser siehe vor 2 Jahren Polo motoren die im Winter reihenweiße beim anlassen hochgegangen sind wegen Kondenswasser.Aber seht mal wie lange versucht BMW schon das wasserstoff auto auf die räder zu stellen und es gibt immer wieder Probleme so das sie mitlerweile auf die Brennstoffzelle setzen.


Wolle, das hat aber einen anderen Grund. Da sind die Wasserkästen / Spritzschutzwand vollgelaufen, da die Abläufe verstopft waren. Bei VW sowie Opel liegen da entsprechende Werkstattanweisungen vor. Hintergrund war, dass die Entlüftung des Bremskraftverstärkers über den Wasserkasten läuft. Der Bremskraftverstärker arbeitet mit Unterdruck .. direkte Verbindung zum Motor. Läuft selbiger voll, zwangsläufig dann zum Motor, gibt es einen sogenannten "Wasserschlag" da bekanntlicherweise Wasser nicht verbrennt.
Selbiges kann passieren, wenn du mit Volldampf durch eine tiefe Pfütze fährst und der Motor über den Luftfilter Wasser "säuft".
Der Motor fliegt in diesem Fall regelrecht auseinander.

Fazit: Immer schön gucken ob der Wasserkasten trocken ist !!!!
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Beitragvon Mac58 » Donnerstag 19. Februar 2009, 20:39

Aus chemischer Sicht ist Wasser im Benzin nicht zu gebrauchen, da Wasser nicht weiter zu oxidieren ist und somit keine Energie freisetzen kann, die der Motor in Bewegungsenergie umsetzen könnte.
Benzin ja, da es mit dem Luftsauerstoff kontrolliert zu CO2/CO und Wasser abbrennt.
Da Wasser sich mit Benzin nicht mischt, kommt es bei einem Wasserzusatz zu einer Phasentrennung im Tank, bei der sich das Benzin oben und das Wasser unten absetzt. Je nach Grad des Wasserzusatzes und Entnahmestelle aus dem Tank würde man entsprechend dann Benzin oder Wasser in den Motor befördern.
Sollte man Benzin fördern --> siehe Benzinmotor
Sollte man Wasser fördern --> siehe oben.

Sollte man Wasserstoff/Sauerstoff als Knallgasgemisch einsetzen wollen, so muß man zumindest den Wasserstoff entsprechend tanken --> siehe Wasserstofftechnologie.
Die Umrüstung des Treibstoffes auf diesen Kraftstoff hat aber entsprechende Änderungen am Motor zur Folge (wasserstoffdichte Zuleitungen, Zündzeitpunkt, Klopffestigkeit, etc.), die einen Motor nach der Umrüstung nicht mehr kompatibel zu einem Benzin/Dieselmotor macht.

Die angesprochenen Allstoffmotoren werden?/wurden! in LKW-Motoren des Bundeswehr ebenfalls eingesetzt. Diese sind in der Lage, Benzin, Diesel, Petroleum, Paraffin-, Rapsöl, etc. zu verarbeiten - alles Stoffe die unter entsprechenden Bedingungn verbrennen können. Wasser können solche Motoren nicht verarbeiten.
Diese Motoren sind durch diese o.g. Robustheit bei den Kraftstoffen aber extrem ineffizient, aber in der Lage, nahezu alle flüssigen brennbaren Stoffe zu verwenden. Gerade in Kriegszeiten, in denen Tankstellennetze zusammenbrechen und ein möglicher Nachschub auch nicht immer gewährleistet wird, kann dies eine Art Mobilitätsvorteil verschaffen.

Ich sehe daher keine Möglichkeit durch einen Wasserzusatz seinen Treibstoff zu "verlängern", nur die Möglichkeit seinen Benzinmotor gründlich zu schädigen.
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Beitragvon Buche123 » Donnerstag 19. Februar 2009, 21:01

habe ich eben gefunden...interessant...
warum sollte es auf diese art und weise nicht funktionieren?


"Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben eine umweltfreundliche Möglichkeit geschaffen, aus dem Sonnenlicht Wasserstoff zu erzeugen. Hierzu spalten sie unter Zuhilfenahme des Sonnenlichts Wassermoleküle, um den Wasserstoff freizusetzen.
Bisher war es zwar schon möglich, aber der Energieaufwand war höher als der Ertrag und obendrein auch noch umweltschädlich. Die neue Technik spaltet das Wasser thermo-chemisch mittels eines Sonnenkollektors, der eine mit Metalloxid beschichtete Keramik-Konstruktion erhitzt.
Durch die Konstruktion wird dann der Wasserdampf geleitet. Die Beschichtung bindet den Sauerstoff und der Wasserstoff bleibt isoliert zurück. Mit diesem Verfahren beträgt die bisherige Wasserstoffausbeute dreißig Prozent, könnte aber zukünftig auf 80 Prozent gesteigert werden."

Gruß Buche123

-()-
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Beitragvon Hans-Jürgen Räppold » Freitag 20. Februar 2009, 11:42

Nur ein Beispiel, wozu Wasser im Tank "nützlich" sein kann:
Auf einer meiner Baustellen stellte ich vor vielen Jahren einen grßeren Schwund beim Dieseltreibstoff fest. Habe dann eine Vertrauensperson beauftragt, Dieselfässer zu präparieren: Einige fast leere Fässer mit Wasser auffüllen und oben drauf dann 1 bis 2 Liter Diesel schütten. Die entsprechenden Fahrzeuge sah man dann am Straßenrand stehen ... Nichts wars mit Wasser als Spritersatz!
Gruß Jürgen
Hans-Jürgen Räppold
 

Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 20. Februar 2009, 14:37

Hans-Jürgen Räppold hat geschrieben:Einige fast leere Fässer mit Wasser auffüllen und oben drauf dann 1 bis 2 Liter Diesel schütten. Die entsprechenden Fahrzeuge sah man dann am Straßenrand stehen ... Nichts wars mit Wasser als Spritersatz!
Gruß Jürgen


Ha ha.... genial :-top) Die "Langfinger" werden garantiert nie wieder sich an fremden Eigentum bereichern.
Grüße Andreas

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Beitragvon Mac58 » Freitag 20. Februar 2009, 19:03

Buche123 hat geschrieben:"... Durch die Konstruktion wird dann der Wasserdampf geleitet. Die Beschichtung bindet den Sauerstoff und der Wasserstoff bleibt isoliert zurück. Mit diesem Verfahren beträgt die bisherige Wasserstoffausbeute dreißig Prozent, könnte aber zukünftig auf 80 Prozent gesteigert werden."


|:)

Es handelt sich hierbei um eine Reduktionsreaktion durch die Wasser aufgespalten wird. Dies ist nicht unbekannt, z.B. bei der sog. Wassergasherstellung:
Wasserdampf über glühende Kohlen geleitet, gibt CO/CO2 und Wasserstoff.
Dies war Ende des 19./Anfang des 20.Jahrhundert eine Form der Stadtgasherstellung.

Wenn man so einen Reaktor im Auto hat, kann man mit dem Wassergas natürlich fahren.
Der Treibstoff ist aber immer noch im Kern fossil --> Kohle

Man kann natürlich statt der glühenden Kohle chemische Substanzen verwenden, die eine ähnliche Funktion haben. Diese müssen dann aber nach dem Prozeß der Wasserstoffherstellung regeneriert werden, was entsprechend auch wieder Energieverbrauch bedeutet.

Natürlich könnte man sich auch vorstellen, einen Katalysator zu entwickeln (d.h. einen Stoff, der sich nicht verbraucht), der Wasser ohne größere Energiezufuhr spalten kann.
Meines Wissens gibt es einen solchen nicht.
Er wäre auch eine Büchse der Pandora: Eine Katastrophe weltweiten Ausmaßes ergäbe sich, wenn eine solche Substanz in die Weltmeere gelangen würde. Es wäre der Zusammenbruch von 99.999% der Ökosysteme.

Anbei die Zitate, auf die sich o.g. Meldung bezieht:
http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-13/135_read-14380/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrosol-Projekt
Mac58
 

Beitragvon Luchs » Freitag 20. Februar 2009, 23:04

Mac58 hat geschrieben:Natürlich könnte man sich auch vorstellen, einen Katalysator zu entwickeln (d.h. einen Stoff, der sich nicht verbraucht), der Wasser ohne größere Energiezufuhr spalten kann.
Meines Wissens gibt es einen solchen nicht.

...und wird es auch in Zukunft nicht geben. Sonst könnte man mit dem Knallgas die Reaktion am Laufen halten, vielleicht noch etwas abzweigen und hätte ein Perpetuum Mobile. Wasser ist (zu unserem Glück) chemisch sehr stabil und alles Andere als ein brauchbarer Energieträger. Sieht der Verkäufer natürlich anders:

HHO ist extrem effizient und nur ein viertel Liter Wasser stellt genug Energie für Monate zur Verfügung...
Alles klar... xD
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Beitragvon framo.th » Samstag 21. Februar 2009, 10:32

Hallo
Dieselkraftstoff+Wasser mit einem Tensid in Verbindung gehalten und der Umbau der Einspritzanlage ermöglicht eine Verbrennug dieses Gemisches.
Frau Lada Bemert hat darüber ihre Dr.-Arbeit geschrieben,und einen BMW umgerüstet,Ergenis:
-3,5% weniger Verbrauch
-Kein Ruß im Abgas
Das Auto läuft 70000km ohne Probleme.

Siehe Internetseite VOX Auto Mobil
Sendung vom 01.02.2009
framo.th
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Beitragvon Luchs » Samstag 21. Februar 2009, 13:48

Ist sehr interessant und auch technisch nachvollziehbar, da hier das Wasser chemisch Wasser bleibt und nur der Dampf einen höheren Druck erzeugt. Hier ein weiterer Artikel dazu. Gut für Umwelt und Geldbeutel, zumindest für Dieselmotoren.

Hat aber technisch nichts mit der eingangs beschriebenen "Bauanleitung" zu tun.
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Beitragvon Mac58 » Samstag 21. Februar 2009, 19:08

framo.th hat geschrieben:Frau Lada Bemert hat darüber ihre Dr.-Arbeit geschrieben,und einen BMW umgerüstet.


Hierbei handelt es sich um eine Optimierung eines Kraftstoffes, etwas, was seit Jahren vorangetrieben wird.

Das Auto wird letztendlich fossil fortbewegt - vom Diesel.
Mac58
 

Beitragvon Mac58 » Samstag 21. Februar 2009, 19:16

Luchs hat geschrieben:...und wird es auch in Zukunft nicht geben.


Sehe ich auch so.
Mac58
 

Beitragvon svenk3 » Freitag 5. März 2010, 10:31

Ich weiß zwar nicht was und wie es geht, aber ich bin mir sicher erst wenn
der letzte Tropfen Öl für viel Geld verkauf wurde gibt es auf einmal
viele neue Dinge die in gaaaaaanz kurzer Zeit entwickelt wurden....
Einer heutigen Marktreife von irgendwelchen Alternativen steht einfach eine zu goße Öllobby entgegen, aber man kann den Menschen ja auch so einfach mit Medien manipulieren............
Warten wir es mal ab bis das Öl alle ist. Schon alleine das ist ein Witz, es sollte ja schon alle sein... vor 20 Jahren haben sie uns schon gesagt das es nur noch 20 Jahre reicht????? Hä wie jetzt -()- [-I-]
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Beitragvon TÜP » Freitag 5. März 2010, 19:03

Wenn du mal 2 Stunden Zeit und Ruhe hast, mach dir ein Bier auf und schau dir das hier an!

http://vimeo.com/6955657
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Beitragvon bobo » Freitag 5. März 2010, 19:51

...und fall´s man Lust auf noch ein Fläschchen hat, dann kann ich diesen Artikel mal empfehlen:

http://www.stellenboersen.de/uni-oester ... asser.html

Nebenbei - spaltet man H20 mittels Wechselspannung und einer Frequenz von 9,8... kHz, dann wird es recht interessant ;)
Irgendwie wird dann das Wasser so gespaltet, das man Wasserstoff und Sauerstoff in jenen Mengen erhält, welche mehr Energie bei der Verbrennung frei setzen, als man für das Spalten gebraucht hatte. Folglich würde ein Motor auch mit Wasser laufen - wäre aber kein Perpetuum Mobile! Denn es fehlt der geschlossene Kreislauf. Man müßte immer noch statt Benzin halt Wasser tanken ;)
MfG BOBO
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Beitragvon Henry » Samstag 6. März 2010, 22:15

Das mit dem Wasser ist absoluter Unsinn !
Grundsätzlich ist der Gedanke ja OK, dass man mit Strom Wasser in seine Bestandteile zerlegen kann und theoretisch bei der Oxidation die freigesetzte Wärmeenergie zur Ausdehnung der Gase zwecks Druckerzeugung in einem Verbrennungsraum nutzt. Letztlich mit dem Zweck Bewegung zu erzeugen, ABER ! Wir wären dem Perpetuum mobile ein gewaltiges Stück näher wenn zur Erzeugung des , in der Batterie gepuffertem Stroms nicht einen Generator von Nöten währe der bei der Erzeugung des Stroms bedingt durch die entstehenden Magnetfelder einen Gewissen bedarf an Bewegungsenergie hätte der wiederum vom Motor erzeugt wird . Es ist ein Irrtum das der Stromverbrauch an einem Auto z.B. keinen Einfluss auf den Benzinverbrauch hätte !!! Das ganze verhält sich im Prinzip so : die Batterie gibt Strom zur Wasserstofferzeugung ab z.B. 100 Watt, dabei haben wir einen geringen nicht näher angegebenen Verlust an Energie so das wir kaum einen Wirkungsgrad von 100 % haben.
Ich sage nun einfach einen X beliebigen Verlust von z.B. 10 Watt. Also habe ich ein Wasserstoff .—Sauerstoffgemisch das möglicherweise 90 Watt leisten könnte aber ein Teil davon geht an die Aufwärmung z.B. des Motorblock ab. Also nochmals z.B. 10 Watt zum Teufel . Nun geht von den übrigen 80 Watt die hälft an die Bewegung der Mechanischen teile des Motors ab, Massenträgheit , Reibungsverlust u.s.w. . Jetzt habe ich noch 40 Watt von anfangs 100 Watt die ich nun zum Generator schicke um Strom zu produzieren und habe nochmals einen Verlust von 5 Watt , weil der natürlich auch bewegt werden möchte.
Zum Schluss habe ich 35 Watt die übrig bleiben . ich Muss also nochmals 73 Watt ( 65 Watt + Verlust ) an Motorleistung dazu schießen damit ich die Batterie wieder auf den Stand bringe als ich anfing aus Strom Wasserstoff zu fertigen . Unter dem Strich sind das zusätzlich 73 Watt verbrauch um 100 Watt im kreis zu schicken ! Die Rechnung ist nun an einigen stellen nicht gerade korrekt, aber vom Prinzip richtig ! Fazit einer rein Logischen Überlegung :
Dieses Benzinsparteil erhöht den anteiligen Benzinverbrauch verbrauch der Lichtmaschine um 73 Watt nur weil man unbedingt noch Wasser in seine Bestandteile zerlegen möchte !
Nun überlegt mahl, echt Schwachsinn !

Gruß Henry
xD
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Beitragvon TÜP » Sonntag 7. März 2010, 22:22

Es liegt an uns! Wenn wir die Lobbyisten und Grosskonzerne zum Teufel jagen gibts auch bald ein Wasserauto!

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