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Beitragvon Sucher » Freitag 4. Juli 2014, 13:59

Suche die 5Pf Briefmarke Deutsches Reich von 1942.Hat jemand vielleicht ein Bild davon?
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Re: Hightech

Beitragvon TÜP » Dienstag 8. Juli 2014, 14:44

Sieht die anders aus als die Marke von 1941? Also Grün mit Hitlerporträt.
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Re: Hightech

Beitragvon Sucher » Dienstag 8. Juli 2014, 16:33

Also, die Gesuchte wurde am 8.1.42 verausgabt.Ist laut Gutachten ( von 1981)eine Hightechmarke mit optoelektrischen Hintergrund-nachweislich mit Bismut(III)Sulfid beschichtet.Bild wie Michel 784??Genau das ist unklar.Es gibt die auch in olivgrünschwarz,bloss welche is es.?Das ist ja die Frage?
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Re: Hightech

Beitragvon TÜP » Dienstag 8. Juli 2014, 19:27

Aber Michel 784 ist doch die 5Pf-Marke. Wie heisst dann die von dir erfragte? Zwischen 825 und 826 ist keine Marke dazwischen!?
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Re: Hightech

Beitragvon Sucher » Dienstag 8. Juli 2014, 20:01

Ja,richtig.Michel 784 ist vom Aussehen die gesuchte.Aber es gibt eine grüne(olivgrün)sowie eine olivgrünschwarze.Und evtl.noch eine weitere.Im Gutachten ist nur eine schwarzweiß Abbildung.Deshalb meine Suche.
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Re: Hightech

Beitragvon TÜP » Mittwoch 9. Juli 2014, 15:25

Kannst du mal kurz erklären was an einer Wismutbeschichtung so interessant ist? Und was diese Briefmarke (ich hab sie noch nicht gesehen!) so wichtig macht?
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Re: Hightech

Beitragvon Sucher » Mittwoch 9. Juli 2014, 15:51

Ja,also ganz kurz.Die Briefmarke war für eine spezielle Maschine zum automatischen Briefversand gedacht und funktionierte nur mit dieser.Die Beschichtung war Hightech. Im März 2013 wurde dazu( zu Bi2S3-Anwendung) eine Doktorarbeit bei der
Uni Mainz geschrieben.Somit ist doch Geschichte interessanter -oder??
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Re: Hightech

Beitragvon TÜP » Mittwoch 9. Juli 2014, 17:27

Geschichte ist immer interessant!
Aber ich verstehe nicht wieso das "Hightec" sein soll?!?

Wismutmalerei

Malerei mit Tempera- oder Lackfarben auf Kreidegrund, der mit einer dünnen, glänzend polierten, als grauer Metallton hindurchschimmernden Wismutschicht überzogen ist; vom 16. bis 18. Jahrhundert zum Schmuck von kleinen Möbeln, Kästchen oder Schachteln verwendet, auch in der Volkskunst.
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Re: Hightech

Beitragvon Sucher » Mittwoch 9. Juli 2014, 19:34

Auf der Marke wurden Daten gespeichert,welche den Postzustellungsprozess vereinfachten.
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Re: Hightech

Beitragvon TÜP » Mittwoch 9. Juli 2014, 19:36

Interessant! Wie wurden die Daten ausgelesen?
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Re: Hightech

Beitragvon Sucher » Donnerstag 10. Juli 2014, 05:15

Maschinell.
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Re: Hightech

Beitragvon TÜP » Donnerstag 10. Juli 2014, 13:32

Ich meinte mit welcher Technik? Welche Art Lesegerät?
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Re: Hightech

Beitragvon Silko » Donnerstag 10. Juli 2014, 18:23

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du zwar ein Gutachten hast, aber die Marke nicht? Das vermeintliche Gutachten vermutlich aus dem Netz?

Dieser geheimnisvolle "Wismut-Versuchsdruck" taucht immer wieder gerne auf. Es handelt sich in aller Regel um Fälschungen, bzw. Marken, denen ein sich nicht weiter erschließendes Geheimnis zugeordnet wird. Das haben diese Marken aber wohl kaum. Im Deutschland spezial (zumindest in dem mir vorliegenden von 2008) gibt es keinerlei Notierung zu dem von Dir genannten Ausgabedatum oder zum Versuchsdruck an sich. Wenn es sich tatsächlich um ein echtes oder ernst zu nehmendes Attest gehandelt hätte, dann hätte dies auch seinen Niederschlag im Michel spezial gefunden.

Mich würde das Attest interessieren; also wer der Prüfer war, ob die Marke bei der Prüfung signiert und welches Prüfverfahren angewandt wurde. Kannst Du es als Scan hier einstellen?

Wenn Du allerdings nur die beiden Farbtöne vergleichen willst, kannst Du das in vielen shops, z.B. hier tun: http://www.satura-shop.de/shop/category ... =cid%3D%26

Darauf würde ich mich allerdings nicht verlassen, da die Farbtöne der Bilder einerseits bei der digitalen Reproduktion in aller Regel verfälscht und andererseits je nach verwendetem Display/Monitor völlig verschieden erscheinen. Zur sicheren Bestimmung des Farbtones einer Marke benötigst Du einen Farbschlüssel. Idealerweise den von Michel. Und natürlich das originale Referenzobjekt. Ohne den Schlüssel hast Du bei den Farb-Varietäten keine Chance.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Re: Hightech

Beitragvon Sucher » Donnerstag 10. Juli 2014, 18:38

Danke für die gute Antwort. Die Fragen beantworte ich mit ja ,so ist es.Die Gutachten wurden von EMIL LUDIN erstellt.(Bundesprüfer)Wie die Maschinen aussahen weiss ich noch nicht- Suche ja.
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Re: Hightech

Beitragvon Luchs » Donnerstag 7. August 2014, 18:30

Sucher hat geschrieben:Auf der Marke wurden Daten gespeichert,welche den Postzustellungsprozess vereinfachten.

Heute werden auf Briefe Barcodes aufgedruckt, welche die folgenden Sortierprozesse vereinfachen. Aber erst nachdem die Anschrift des Briefes gelesen wurde. Was für sinnvolle Informationen sollen aber auf einer gedruckten ungelaufenen Briefmarke gespeichert sein außer ihr Frankierwert, der aber für die Vereinfachung der Zustellung irrelevant ist? Einzige Möglichkeit wäre, daß diese Schicht als Träger für bei der Briefverteilung aufzubringende Daten gedient hätte. Ansonsten macht die Aussage keinen Sinn. Gibt es irgendwelche Veröffentlichungen oder Dokumente, welche näher darauf eingehen? Es gab damals zwar noch kein OCR, aber die Entwicklung von halbautomatischen Briefverteilmaschinen geht so weit zurück.
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