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Beitragvon Sucher » Mittwoch 17. Dezember 2014, 13:31

OpJB=Operation James Bond .Soll April/Mai 1945 in Berlin gelaufen sein.Das Netz meint ,der Commander war James Bond. Wohl einer der besten aus der Fleming Truppe.Der Hintergrund ,man möchte es gar nicht glauben!
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Re: OpJB

Beitragvon PEKE » Mittwoch 17. Dezember 2014, 20:37

Es gibt ein Buch. Sehr interessant und auch lesbar.
Ian Flemming war der Commander, und die Operation hieß James Bond
was glaubst Du, wo er seine einfalle und die Ideen für seine Bücher her hat
Er war ein geachteter Anführer so einer Einheit.
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Re: OpJB

Beitragvon TÜP » Donnerstag 18. Dezember 2014, 20:10

sucher - ich dachte eigentlich du kennst Frank Döbert und seine Recherchen zur 30 AU (look-)
Die Flemmig-Geschichte ist doch schon länger bekannt und auch in den Foren behandelt worden.
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Re: OpJB

Beitragvon kps » Donnerstag 18. Dezember 2014, 21:45

Jupp - gelaufen war es auch 2011 bereits bei Welt der Wunder.
[wer.der.]
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Re: OpJB

Beitragvon Sucher » Freitag 19. Dezember 2014, 15:28

Meines Erachtens war der Commander der OpJB nicht Ian Fleming.Die OpJB hat auch mit der 30.AU nur bedingt was zu tun.
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Re: OpJB

Beitragvon TÜP » Freitag 19. Dezember 2014, 21:27

Mir ist das zu viel Roman. Du kannst nicht genau trennen was da wirkliche Erkenntnisse der Engländer sind, und was Erzählung. Interessant ist es schon - aber da kann ich auch Mehner lesen. :D
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Re: OpJB

Beitragvon PEKE » Samstag 20. Dezember 2014, 18:27

Lies es selbst, du glaubst du bist dabei gewesen. Ich denke das war so gewesen. Er musste sogar die alten Kampfgefährten
besuchen, um die Genehmigung zum Verlegen des Buche zu bekommen, auch die Regierung musste Ja sagen.
Ich denke zu 90% Ja, einige Dichterische freiheiten sind bestimmt dabei.
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Re: OpJB

Beitragvon Ramsay » Sonntag 21. Dezember 2014, 09:58

PEKE hat geschrieben:Es gibt ein Buch. Sehr interessant und auch lesbar.
Ian Flemming war der Commander, und die Operation hieß James Bond
was glaubst Du, wo er seine einfalle und die Ideen für seine Bücher her hat
Er war ein geachteter Anführer so einer Einheit.


Hallo Peke,

kannst du bitte mal den Titel benennen.

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Re: OpJB

Beitragvon PEKE » Sonntag 21. Dezember 2014, 10:16

" Operation James Bond "
von Ian Flemming

dort wird eine Nazi Größe aus dem umzingelten Berlin mit Hilfe von
Faltbooten nach England gebracht. Da geht es den Englandern NUR um die
Goldreserven auf Schweizer Bankkonten. Ansonnsten wäre er nach Hitler
als Führender Kopf Gehängt worden.

Kann ich dir zukommen lassen Ramsay, wenn wir uns das nächste mal treffen
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Re: OpJB

Beitragvon Ramsay » Sonntag 21. Dezember 2014, 10:27

Danke für das Angebot, welches ich gern annehme.

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Re: OpJB

Beitragvon Sucher » Sonntag 21. Dezember 2014, 11:39

Hallo Jungs,
das Buch heist doch : Operation James Bond -Das letzte große Geheimnis des Zweiten Weltkriegs.Von Christoher Creighton -alias James Bond.Oder?? [bart]
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Re: OpJB

Beitragvon TÜP » Sonntag 21. Dezember 2014, 15:28

http://www.amazon.de/Operation-letzte-G ... 3430119596

Und es ging um die ENtführung von Martin Bormann durch die Engländer. Allerdings kann das schon mal nicht stimmen, denn die Knochen Bormanns wurden ja in Berlin gefunden und 1973 identifiziert.

1996 hat sich der Focus schon mal kritisch mit dem Buch auseinandergesetzt. Das sollte man aufmerksam (lieber zweimal) lesen!

Wenn man ausserdem die Person des Autor Christopher Creighton, der heißt in Wirklichkeit John Ainsworth-Davis, betrachtet dann weiss man das der MAnn dem Showbiz sehr zugetan war. Deshalb wurde er auch Schauspieler. -[nix]-
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Re: OpJB

Beitragvon PEKE » Sonntag 21. Dezember 2014, 17:50

Das mag zwar sein, mit dem Schauspieler, aber die Rezension von 2013 trift meines wissens voll zu.
Für 1 Euro schon zu haben bei Amazon.

Operation James Bond, Das letzte große Geheimnis des Zweiten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
denn das letzte Geheimnis und deren Operation kam danach! Aber dazu später!? Der Autor John Ainsworth Davis, besser bekannt unter seinem Geheimdienstpseudonym Christopher Creighton fungierte im 2.Weltkrieg als Doppelagent auf deutscher und britischer Seite. Seine persönlichen Erinnerungen "durfte" er erst nach Ableben Churchill's und seines Chef's Desmond Morton ( kurz "M" ) veröffentlichen. Als Creighton Morton von seiner Buchveröffentlichung berichtete, flippte Morton regelrecht aus über diese Dreistigkeit und daraufhin vernichtete er sein ganzes Archiv! Blos durch die Tatsache, daß M für drei Tage ins Krankenhaus mußte, konnte eine Kollegin von Creighton das ganze Archiv in Kopie retten!
Der Autor beschreibt sehr eindringlich und menschlich seine Geheimdienstaktionen, seine Morde teils an Unschuldigen, die ihn bis heute schlaflose Nächte bereiten(Todesengel!!). Er geht sehr eindringlich auf sein Verhältnis zu Ian Fleming (James Bond -Bücher) als Lehrmeister ein, seinen Kollegen und Kolleginnen und Desmond Morton als sein Chef, der für ihn eine Ersatzvaterfigur war, die Christopher vor und während des Krieges formte, aber auch manipulierte. Vor allem die Liebe zu einer Kollegin, welche bei einem Einsatz 1945 in Österreich ums Leben kam, prägte ihn doch stark und er gab seinem Chef damals die Hauptverantwortung für deren Tod! So kommt ein sehr lebhaftes Buch dabei heraus, wo meiner Meinung nach Seine Stärken, Schwächen und Gefühle er freien Lauf lässt.
Durch seine ruchlose Doppelagententätigkeit fütterte er Canaris mit wahren und glaubhaften Material, um glaubhaft in den "inneren Kreis" der deutschen Geheimdienstaktivität zu kommen, wie z.B. beim Angriff auf Dieppe. Das Agententätigkeiten immer mit schmutzigen, fiesen und skrupelosen Aktionen einherhält, um zum Ziel zu kommen, und dessen Leben im wahrsten Sinne des Wortes an einem dünnen Faden (hier Drahtseil) hängt, erfährt der Leser beim kanadischen Angriff auf Dieppe 1942, wo 3000 Kanadier umkamen, und Creighton oben auf den Klippen festgebunden mit einer Drahtschlinge um den Hals im Beisein von Canaris und der Gestapo das Abschlachten mitansehen mußte! Denn Creighton spielte Canaris die Informationen zu! Danach war Creighton ziemlich mit dem Leben fertig...!? Einerseits schlug sein patriotisches Herz für England, andererseits mußte er den ruchlosen Verräter spielen, der für Geld alles tat. Heute weiß ich, daß Churchill und Morton Creighton bewusst manipulierten! Offiziell wurde Bormann bei der "Operation James Bond" nur deswegen rausgeholt oder "gekidnappt", um an die Schweizer Konten heranzukommen, und um das zusammengeraubte Geld und Güter nach dem Krieg wieder den eigentlichen Besitzern auszuhändigen...!?? Wer's glaubt und nicht selber nachforscht ist selber Schuld. Mal in Google John Ainsworth Davis eingeben! Auf alle Fälle wurden nach dem Krieg diese Schätze aber niemanden ausbezahlt oder zurückgegeben!! Interessant ist auch und spricht für die hohe Authentizität daß während der Operation James Bond Ian Fleming auf Order M's "dringlichst" nach England ausgeflogen wurde..? Was Fleming wirklich tat, das ist das wirklich "letzte Geheimnis des zweiten Weltkrieges", welches man nur in diesem Buch [...]
nachlesen kann, welches Greg Hallett mit einem ehemaligen britischen Geheimagenten "Spymaster" 2005 veröffentlichte.
Wenn man sich die negativen Rezensionen durchliest, merkt man wie wirklich brisant die geschilderten Erreignisse immer noch in diesem Land unterdrückt werden sollen! Absolute Kaufempfehlung!
Gruß Peter

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Re: OpJB

Beitragvon TÜP » Sonntag 21. Dezember 2014, 23:03

@ PEKE - das ist jetzt deine eigene Rezension, oder Zusammenfassung der Ereignisse?

... seine Morde teils an Unschuldigen, die ihn bis heute schlaflose Nächte bereiten(Todesengel!!)


Der Mann ist mit 89 Jahren verstorben wenn ich richtig informiert bin. Aber das nur nebenbei.

Aber den Satz hier muss du mal näher erläutern, da kann ich dir nicht folgen.
Wenn man sich die negativen Rezensionen durchliest, merkt man wie wirklich brisant die geschilderten Erreignisse immer noch in diesem Land unterdrückt werden sollen!


http://www.radio4all.net/index.php/program/72836
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Re: OpJB

Beitragvon PEKE » Montag 22. Dezember 2014, 17:14

Das war eine Rezension, nicht meine Aussage.
Aber der Inhalt passt.
Das andere was Du meinst bezieht sich auf England. Dort werden die Eigenen Geheimdienstoperationen bekanntlich
auch nicht veröfentlicht, so ist die Nachfrage bei den noch lebenden beteiligten der operation zu verstehen. Sie mussten
ihr OK zur Veröffentlichung geben.
Geheim Dienst setzt sich aus Geheim und Dienen zusammen.
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