Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenburg)

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Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenburg)

Beitragvon MunaUede » Sonntag 30. August 2015, 08:28

Sicher schon vielen bekannt:
http://www.tagesschau.de/ausland/zug-fu ... n-101.html

1945 soll bei Walbrzych ein Zug der Nazis spurlos verschwunden sein - der Legende nach mit Gold beladen. Alle Versuche, ihn zu finden, verliefen erfolglos - bis jetzt. Denn es sieht so aus, als sei der Zug in einem Stollen an der Bahnstrecke Walbrzych-Breslau gefunden worden.
Der stellvertretende Kulturminister Polens, Piotr Zuchowski | Bildquelle: dpa
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Vize-Minister Zuchowski bestätigt den Fund - "zu 99 Prozent".

Die Hinweise auf die mögliche Entdeckung eines verschollenes Zuges aus dem Zweiten Weltkrieg werden immer konkreter. Der stellvertretende Kulturminister Polens, Piotr Zuchowski, sagte nach der Sichtung von Georadarbildern, er sei zu "mehr als 99 Prozent sicher", dass ein gepanzerter Zug in einem verschütteten Stollen gefunden worden sei. Bei einer Georadar-Untersuchung wird der Boden mit elektromagnetischen Wellen untersucht. So lassen sich Hohlräume oder Gegenstände im Untergrund finden.

Der Legende nach soll ein gepanzerte Zug mit Gold und Edelsteinen beladen gewesen sein, als er 1945 nahe der Stadt Walbrzych im Südwesten Polens verschwand. Glücksjäger suchten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder erfolglos nach ihm. Auch die polnische Armee durchkämmte die Region während der kommunistischen Ära, ohne den Zug jemals zu finden.
Pole und Deutscher gaben den Hinweis

Kürzlich hatten sich aber ein Pole und ein Deutscher über einen Anwalt gemeldet und behauptet, sie hätten Hinweise auf einen 120 bis 150 Meter langen gepanzerten Zug in einem verlassenen Tunnel. Sie fordern einen Finderlohn. Eine genauer Fundort wurde nicht genannt.

Seitdem war nach Angaben der Behörden eine "verstärkte Aktivität von Schatzsuchern" zu beobachten. Die Behörden warnten ausdrücklich davor, in dem Gebiet tätig zu werden - und verwiesen unter anderem darauf, dass der Zug vermint sein könnte.

Vize-Kulturminister Zuchowski, der zugleich Polens oberster Denkmalschützer ist, sagte nun, um alle Zweifel auszuräumen, müsse der Zug zutage gefördert werden. Die ersten Schritte zur Sicherung des Fundortes seien eingeleitet worden. Inzwischen patrouillieren Polizisten entlang der Bahnstrecke zwischen Walbrzych und Wroclaw (Breslau), wo ungefähr am Schienenkilometer 65 der Fundort vermutet wird.
Infos über Inhalt "im Moment nicht nachprüfbar"
Eine für Touristen zugänglicher Stollen in Walbrzych | Bildquelle: dpa
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Teile der Stollen sind heute für Touristen zugänglich. Andere Teile sind in Vergessenheit geraten.

"Die Tatsache, dass es ein gepanzerter Zug ist, legt nahe, dass es in seinem Inneren Objekte von Wert geben kann", so der oberste Denkmalschützer weiter. In dem Zug könnten aber auch "gefährliche Gegenstände" sein. Dessen Ausgrabung müsse daher von Spezialisten vorgenommen werden, darunter auch Sprengmeister, falls der Zug vermint sei. Zuchowski hob hervor, dass Informationen über den Inhalt des Zugs "im Moment nicht nachprüfbar" seien.

In der Nähe von Walbrzych gibt es eine ganze Reihe unterirdischer Stollen, die die Nazis unter dem Codenamen "Riese" hatten bauen lassen. Zu welchem Zweck genau, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Ein Teil der Stollen ist für Touristen offen. Das Tunnelsystem zieht aber auch viele Schatzsucher an.


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
http://orf.at/stories/2295741/2295742/
Sprengstoffexperten im Einsatz

Zu 99 Prozent: So sicher ist sich der polnische Vizekulturminister Piotr Zuchowski, dass in einem Stollensystem nahe der Stadt Walbrzych (Waldenburg) tatsächlich ein Zug aus der Nazi-Zeit versteckt liegt. Gänzlich sicher können sich die Behörden aber erst sein, wenn die offiziellen Grabungen Erfolg haben.
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Zuchowskis Überzeugung beruht zurzeit auf Georadarfotos, die einen über hundert Meter langen und unter der Erde vergrabenen Zug zeigen sollen. Auf den Fotos soll auch erkennbar sein, dass der Zug gepanzert und mit Aufbauten versehen sei. „Die Tatsache, dass es ein gepanzerter Zug ist, legt nahe, dass es in seinem Inneren Objekte von Wert geben kann", schloss Zuchowski deshalb am Freitag. In dem Zug könnten „Kostbarkeiten, Kunstwerke, sogar Archive sein, von deren Existenz wir wussten, ohne dass sie gefunden wurden“.

Entdeckt worden sei der Nazi-Zug nun, weil eine Person „auf dem Sterbebett“ Informationen zum Versteck des Zuges weitergegeben und dazu eine Skizze angefertigt habe, so Zuchowski. Seiner Ansicht nach hatte seit dem Zweiten Weltkrieg „niemand Zugang“ zu dem Zug. Somit auch nicht jene beiden Schatzsucher, die den Fund Mitte August bekanntgaben. Die beiden Männer - ein Pole und ein Deutscher - ließen über ihren Anwalt ausrichten, stichhaltige Beweise für die Existenz des Zuges zu haben. Den genauen Fundort wollten die Schatzsucher aber erst bekanntgeben, wenn ihnen von der polnischen Regierung zehn Prozent Finderlohn zugesichert worden sei.
Genauer Ort geheim

Das ist mittlerweile offensichtlich geschehen. Den beiden Findern des Zuges stünden zehn Prozent Finderlohn zu, erklärte der Vizekulturminister. Laut Zuchowski würden nun Spezialisten damit beginnen, sich zu dem unterirdischen Zug vorzuarbeiten. Das lokale Fernsehen zeigte Bilder, auf denen Grabungswerkzeug zu sehen war. Der genaue Ort der Grabungen ließ sich aus diesen Bildern aber nicht erschließen. Das liegt ganz im Sinne der polnischen Behörden, die sich in einem Wettlauf mit privaten Schatzsuchern befinden.

Das Gebiet nahe der tschechischen Grenze übt bereits seit Jahrzehnten eine starke Anziehungskraft auf Schatzsucher aus. Dort gibt es eine Reihe unterirdischer Stollen, die die Nazis unter dem Codenamen „Riese“ hatten bauen lassen. Geschützt vor Luftangriffen der Alliierten sollten dort ursprünglich Waffen produziert werden. In der Gegend sollen aber am Ende des Zweiten Weltkriegs auch zwei Sonderzüge der Nazis verschwunden sein. Seit Kriegsende halten sich Gerüchte, sie seien mit Gold und Schmuck beladen gewesen.
Warnung vor „gefährlichen Gegenständen“

Die Meldung des angeblichen Sensationsfundes Mitte August gab privaten Glücksrittern neuen Antrieb. Laut Zuchowski seien seither zahlreiche „Sammler“ in der Gegend aktiv geworden. Laut der Nachrichtenagentur AFP waren am Freitag Dutzende Neugierige entlang der Gleise bei Walbrzych unterwegs. Im Rundfunksender „Radio Wroclaw“ erklärte ein Lokalhistoriker am Donnerstag, er habe gesehen, „dass am Wochenende Leute aus ganz Polen gegraben haben“.

Der Vizekulturminister und zugleich oberste Denkmalschützer Polens, appellierte an die privaten Schatzsucher, sich zurückhalten. Sie würden riskieren, sich selbst zu verletzten, so Zuchowski. „Das ist ein Aufruf, alle weiteren Untersuchungen einzustellen, bis wir die nötigen offiziellen Arbeiten zur Sicherung der Stätte beendet haben“, erklärte der Minister. Noch sei nicht nur offen, was sich in dem Zug befindet. Es sei auch nicht geklärt, ob er vermint sei oder „gefährliche Gegenstände“ an Bord habe. Die Behörden würden nun Spezialisten einsetzen, darunter auch Sprengstoffexperten der Armee.
Frage der ursprünglichen Besitzer

Was diese tatsächlich im Inneren des Zugs finden werden, musste auch Zuchowski offen lassen. Er hob hervor, es gebe bisher keine „überprüfbaren“ Informationen zur Ladung des Zuges. Die Geschichtsexpertin Joanna Lamparska hatte zuvor der Nachrichtenagentur AFP gesagt, dass die zwei Entdecker des Zuges bei den polnischen Behörden angegeben hätten, in dem Zug befänden sich „Edelmetalle, Wertgegenstände und Industriematerialien“.

Sollten tatsächlich Wertgegenstände gefunden werden, wird zu klären sein, wem diese tatsächlich gehören. Der jüdische Weltkongress (WJC) hielt bereits fest, dass Gold oder andere wertvolle Gegenstände an Bord des Zugs ursprünglich polnischen Juden gehört haben könnten. „In Anbetracht der Tatsache, dass alle Gegenstände, die nun in Polen entdeckt werden, Juden gestohlen worden sein könnten, bevor sie in Todes-, Konzentrations- oder Arbeitslager geschickt wurden, müssen alle Maßnahmen unternommen werden, sie ihren rechtmäßigen Besitzern oder deren Erben zurückzugeben“, so WJC-Präsident Robert Singer.
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon PEKE » Sonntag 30. August 2015, 08:59

Danke. Ich habe zwar schon am 27. davon gelesen, aber das ist das Neueste. Ich hoffe auf Erkundung und dann auf eine
Ausstellung des Zuges im Tunnel. Egal was er geladen hatte, kulturhistorisch einmalig. Und so etwas sollte allen als Mahnung
zugänglich gemacht werden.
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon searcher007 » Mittwoch 9. September 2015, 06:14

Den Bereich mit dem Zug haben wir leider bei unserer letzten Vereinsfahrt leider übersehen :D
Ich bin nur froh, dass wir VOR dem jetzigen Rummel im Eulengebirge waren. Es hatte damals schon was von Freizeitparkcharakter ;D.
Die Dichte der Abenteurer wird sich jetzt potenzieren.
Ich bin je echt gespannt wie sich die Geschichte entwickelt... [pop]
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon kps » Sonntag 13. September 2015, 18:19

Jupp - Disney World 2.0 für Militärtechnik und Schatzsucher.

Neue Tunnel sind bereits lokalisiert und T-Shirts gedruckt. Der Tourismus läuft immer besser an.

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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Sucher » Montag 14. September 2015, 07:09

Jetzt haben sie wohl auch noch eine Stadt gefunden-nach Aussage eines pol.Bürgers(Museumschef).Auch der Kammler hat ja mal seinen Bartels beim Himmler über eine 10000 Einwohner Ideal-Stadt berichten lassen sowie 3 weitere Objekte in Mitteldeutschland.Dokument ist von Kammler unterschrieben-aber das alles stimmt?Ist ja auch nicht mein Thema. :-top)
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon kps » Montag 14. September 2015, 20:30

Glaub ich jetzt nicht.

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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon PEKE » Montag 14. September 2015, 20:54

auf jeden Fall ist es gelungen, die Urheber ausfindig zu machen - Bau Unternehmer, also keine Spinner
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Panzermann » Mittwoch 16. September 2015, 14:10

Das vom User Sucher in seinem Beitrag vom 14. Sept. 2015, 07.09 Uhr erwähnte Kammler-Schreiben hat keinerlei Bezug zum "Objekt Riese", vielmehr vermittelt es u. a. einige interessante Informationen zum Sonderbauvorhaben S III.

Der Anlaß für dieses Schreiben war der Befehl des Reichsführer-SS, den dieser vor einem Jahr, also 1943, in Ausführung des Neubauerlasses des Führer in Vorbereitung für Bautätigkeit nach Beendigung des Krieges, getroffen hat.

In dem Schreiben vom 12. Dez. 1944 bittet Kammler den SS-Obersturmbannführer Dr. Brandt im Persönlichen Stab des Reichsführer-SS, den Reichsführer-SS über den Stand folgender Angelegenheiten zu unterrichten:

1. Die Vorarbeiten für einen Entwurf des Führungsgebäudes Reichsführer-SS in Berlin "liegen z.Zt. noch still, da das Amt C IV, das damit betraut ist, mit allen Kräften bei den Sonderbauvorhaben "S III" eingesetzt wurde. Nach Beendigung dieses Bauvorhabens wird das Projekt (des Entwurfs des Führungsgebäudes - Anm.) alsbald wieder aufgenommen." Der RFSS hatte die Erarbeitung eines solchen Entwurfes befohlen.

2. Kammler berichtet im zweiten Punkt dieses Schreibens, daß die Vorabreiten für die Dezentralisation der Hauptämter soweit gediehen ist, "daß die vorgesehenen Räume in den Grenzgebieten von Böhmen und Mähren statistisch erkundet wurden." Da der bisher mit dieser Planung beauftragte SS-Obersturmführer Dr. Rudolph zum Frondienst einberufen wurde, stagniert auch diese Planung. "Auch hier ist beabsichtigt, nach Beendigung der Arbeiten für "S III" einen tüchtigen, organisatorischen, fachmännischen Planer mit der Aufgabe zu betrauen."

3. Kammler berichtet im dritten Punkt dieses Schreibens, daß der Auftrag zur Projektierung von SS-Städten mit SS-Standartenführer Bartels besprochen und von diesem selbständig durchgeführt wurde. In diesem Schreiben teilte Kammler mit, daß Bartels "zu gelegentlichem Vortrag beim Reichsführer-SS 2 Vorschläge für eine Ideal-Stadt von 10.000 Einwohnern und ferner die Pläne für 3 verschiedenen SS-Siedlungen in Mitteldeutschland bereit" hält. ER hat also noch nicht vor dem RFF Vortrag gehalten.

Bemerkungen:

- Die Vorschläge für die Idealstädte beziehen sich auf die Zeit nach der Beendigung des Krieges, wie aus dem Anlaß des Schreibens hervorgeht.

- Aus dem Schreiben Kammlers könnte man schlußfolgern, daß die Bauplanung für das Sonderbauvorhaben S III, nicht wie bisher angenommen vom Ingenieurbüro Fiebinger, sondern vom Amt C IV durchgeführt worden ist.

- Das zur Amtsgruppe C - Bauwesen - des SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamtes gehörende Amt C IV - Künstlerische Fachgebiete - wurde ab 01. Juli 1944 von SS-Sturmbannführer Thilo Schneider geleitet. Zu diesem Amt gehörten fol-gende Abteilungen:

> C IV/1 Städtebau- und Entwurfsgestaltung
> C IV/2 Landschafts- und Raumgestaltung

- In einem Verhör am 07. Mai 1947 hatte Karl Fiebinger angegeben, daß er von Kammler am Weihnachtstag 1944 den Auftrag erhalten hat, einen gegen Luftangriffe sicheren Bunker als letzten Standort für Hitler und sein Hauptquartier zu entwerfen und zu bauen. Der Standort für den Bau war 10 km südlich von Gotha und 2 km von Crawinkel entfernt in Richtung Arnstadt festgelegt. Der Auftrag beinhaltete den Bau von drei horizontalen Tunneln an der Vorderseite eines Berges mit Verbindungsgängen. Bei diesem Auftrag kann es sich offensichtlich nicht um die 25 Stollen im Jonastal gehandelt haben.

Zur Thematik "Objekt Riese" empfehle ich das Buch "Führerhauptquartiere" von Franz W. Seidler und Dieter Zeigert. Da die Verfasser dieses Buches, den Chefbau-meister der Führerhauptquartieranlagen, den OT-Hauptbauleiter Architekt Siegfried Schmelcher, für die Erarbeitung dieses Buches konsultiert und seine Unterlagen genutzt haben. Aus dem Abschnitt 5 "Anlage »Riese«" des Kapitels IV "Unvollendete Anlagen geht u. a. eindeutig hervor, daß die SS, außer der Häftlingsgestellung, aus baulicher Seite nichts mit dem Objekt Riese zu tun hatte. Das Objekt Riese war ein OT-Projekt.

Gruß

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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Augustiner » Freitag 18. September 2015, 07:16

Panzermann hat geschrieben:- In einem Verhör am 07. Mai 1947 hatte Karl Fiebinger angegeben, daß er von Kammler am Weihnachtstag 1944 den Auftrag erhalten hat, einen gegen Luftangriffe sicheren Bunker als letzten Standort für Hitler und sein Hauptquartier zu entwerfen und zu bauen. Der Standort für den Bau war 10 km südlich von Gotha und 2 km von Crawinkel entfernt in Richtung Arnstadt festgelegt. Der Auftrag beinhaltete den Bau von drei horizontalen Tunneln an der Vorderseite eines Berges mit Verbindungsgängen. Bei diesem Auftrag kann es sich offensichtlich nicht um die 25 Stollen im Jonastal gehandelt haben.
Gruß
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Diese Entfernungs- bzw. Ortsangaben können doch nicht stimmen ? Vielleicht ist der Kienberg gemeint........??
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Ramsay » Freitag 18. September 2015, 08:56

Augustiner hat geschrieben:
Panzermann hat geschrieben:- In einem Verhör am 07. Mai 1947 hatte Karl Fiebinger angegeben, daß er von Kammler am Weihnachtstag 1944 den Auftrag erhalten hat, einen gegen Luftangriffe sicheren Bunker als letzten Standort für Hitler und sein Hauptquartier zu entwerfen und zu bauen. Der Standort für den Bau war 10 km südlich von Gotha und 2 km von Crawinkel entfernt in Richtung Arnstadt festgelegt. Der Auftrag beinhaltete den Bau von drei horizontalen Tunneln an der Vorderseite eines Berges mit Verbindungsgängen. Bei diesem Auftrag kann es sich offensichtlich nicht um die 25 Stollen im Jonastal gehandelt haben.
Gruß
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Diese Entfernungs- bzw. Ortsangaben können doch nicht stimmen ? Vielleicht ist der Kienberg gemeint........??


Ich habe mal die Entfernungen von Gotha (Ortsmitte) bis zum Kienberg genommen und komme auf ca. 19,2 km.
Von Crawinkel (Kreuzung heutige B 88 und L1046) bis zum Kienberg sind es ca. 3,1 km.

Gehe ich von 10 km südlich von Gotha aus, komme ich etwa in die Mitte zwischen Petriroda und Hohenkirchen.
Die 2 km von Crawinkel führen in das Gebiet um den Kienberg, wobei der Siegelberg etwa in dieser Entfernung sich befindet.

Und wenn ich mir den Verlauf der L 1046 auf der Karte betrachte, fällt mir die Aussage von Schraga Golani, betreffs der Wegbeschreibung vom Lager Ohrdruf zur Baustelle) ein.

Dazu gab es ja bereits einmal ein Thema hier im Forum:
viewtopic.php?f=35&t=5026&hilit=Golani
viewtopic.php?f=35&t=5075&hilit=Golani

Dies könnte ja vielleicht im Zusammenhang stehen mit dem Bereich Kienberg.

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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon kps » Sonntag 20. September 2015, 19:52

Wie passt Arnstadt in euer Konzept? Nehmt den Fiebinger bitte nicht zu wörtlich und erwartet in der Kurzbeschreibung zu S III 2 Jahre nach dem Krieg bitte keine exakten Entfernungsangaben.

Der Standort für den Bau war 10 km südlich von Gotha und 2 km von Crawinkel entfernt in Richtung Arnstadt festgelegt.


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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Ramsay » Montag 5. Oktober 2015, 19:10

kps hat geschrieben:Wie passt Arnstadt in euer Konzept? Nehmt den Fiebinger bitte nicht zu wörtlich und erwartet in der Kurzbeschreibung zu S III 2 Jahre nach dem Krieg bitte keine exakten Entfernungsangaben.

Der Standort für den Bau war 10 km südlich von Gotha und 2 km von Crawinkel entfernt in Richtung Arnstadt festgelegt.


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Wie meint er das, mit Arnstadt?
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon kps » Montag 5. Oktober 2015, 19:39

Naja. Wir kommen jetzt vom Thema ab.

Ihr habt aus der oberflächlichen Aussage von Fiebinger ein heiteres Orte-Suchen gemacht. Angefangen beim Kienberg über Petriroda und mehr wurde ein passender Ort gesucht.

Wie passen z.B. die zwei Orte zur Beschreibung "in Richtung Arnstadt"?

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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon MunaUede » Dienstag 15. Dezember 2015, 20:18

Nix mit Zug, vielleicht maximal nur ein Tunnel

Entdecker weiter von Fund überzeugt

Polnische Wissenschaftler haben in Polen keine Spur eines angeblichen „Nazi-Goldzuges“ gefunden. „Nach unseren Erkenntnissen gibt es vielleicht einen Tunnel in dem Gebiet, aber keinen Zug“, sagte der Geologe Janusz Madej von der Wissenschaftlich-Technischen Universität in Krakau am Dienstag.
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Die Forscher verwendeten Magnetfelddetektoren, um das Gebiet an einer Bahnstrecke nahe der Stadt Walbrzych in Niederschlesien abzusuchen. Sie entdeckten dabei aber keine Hinweise auf den dort vermuteten Zug. Ein deutscher und ein polnischer Hobbyhistoriker hatten Mitte August vom angeblichen Fund eines mit bis zu 300 Tonnen Gold beladenen Zugswracks berichtet und eine monatelange Schatzsuche ausgelöst.
Pressekonferenz

APA/AFP/Natalia Dobryszycka

Die Ergebnisse der Suche wurden am Dienstag in Walbrzych präsentiert

Die beiden Hobbyhistoriker präsentierten am Dienstag ihre eigenen Untersuchungsergebnisse. Darin verwiesen sie auf Anomalitäten in Bodenradarbildern, die auf einen Schatz aus dem Zweiten Weltkrieg hindeuteten. Über die Existenz des Zuges gab es seit Jahrzehnten auch in der Gegend Gerüchte. Der gepanzerte, angeblich mit Kanonen bestückte und möglicherweise auch verminte Zug sollte laut den Spekulationen wertvolle Kunstgegenstände, Gold und Schriftstücke enthalten, die die Nazis im Frühjahr 1945 vor den Alliierten verstecken wollten. Der 98 Meter lange Zug sollte acht, neun Meter tief in der Gegend um Walbrzych vergraben sein.
Schatzsucher überrannten vermeintlichen Fundort

Die Nachricht von dem vermeintlichen Fund zog unzählige Glücksjäger an, die selbstständig auf Schatzsuche gehen wollten. Die Polizei errichtete im August aus „Sorge um die Sicherheit“ eine Schutzzone rund um das fünf Kilometer lange Waldstück, in dem der geheime unterirdische Stollen mit dem Zug vermutet wurde.

Die polnische Armee untersuchte den angeblichen Fundort zwischenzeitlich auf mögliche Kriegsbomben und Minen und erklärte das Gebiet Anfang Oktober für sicher. Sollte der Nazi-Zug tatsächlich gefunden werden, beanspruchen der Deutsche und der Pole zehn Prozent Finderlohn. Allerdings glauben sie nicht, dass der Zug verborgene Schätze enthält, sondern eher „Waffen-Prototypen“. Sie haben ihre bisherige Suche laut eigenen Angaben selbst finanziert.
Auch Politiker war von Fund überzeugt

Auch der damalige polnische Vizekulturminister Piotr Zuchowski hatte sich im August absolut sicher gezeigt, dass der Zug tatsächlich gefunden worden sei. Seine Überzeugung beruhte auf Georadarfotos, die einen über hundert Meter langen und unter der Erde vergrabenen Zug zeigen sollten. Entdeckt worden sei der Nazi-Zug, weil eine Person „auf dem Sterbebett“ Informationen zum Versteck des Zuges weitergegeben und dazu eine Skizze angefertigt habe, so Zuchowski.
Unterirdisches Stollensystem in Polen

Przykuta unter cc by-sa

Zahlreiche Stollen durchziehen den Untergrund nahe Walbrzych

Auf den Fotos sollte auch erkennbar sein, dass der Zug gepanzert und mit Aufbauten versehen sei. In dem Zug könnten „Kostbarkeiten, Kunstwerke, sogar Archive sein, von deren Existenz wir wussten, ohne dass sie gefunden wurden“. Die Geschichte liefert auf alle Fälle ausreichend Material für einen Film: Der Fernsehsender Discovery Channel begann mit den Arbeiten an einem Dokumentarfilm, der weltweit vertrieben werden soll.

Quelle: http://orf.at/stories/2314635/2314636/ 15.12.2015
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Rosenheimer » Dienstag 22. Dezember 2015, 07:09

Ein Kollege von mir sagt, er kommt aus Schlesien, ihn würde es mehr als wundern, wenn da noch was wäre. er sagt, daß nach dem Krieg alles was nicht Niet- und Nagelfest war, von den Polen bzw Russen geplündert wurde. Bis spät in die 80er Jahre.
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 23. Dezember 2015, 23:25

Da geh ich mit und dass war nicht nur in Polen so. Und da will man einen ganzen Zug verschwinden lassen? Wenn ich mit einem Magnetometer über eine Wiese gehe und unter mir, in ca. 7 m steht ein Zug der bekannter Weise aus Stahl ist... viel Stahl... muss ich taub und blind sein. Mein Magnetometer spielt da Akkustisch verrückt und die Lampen blinken... aber wie.

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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon deradel » Donnerstag 24. Dezember 2015, 02:28

Hallo, aber es gab doch hier und dort schon sehr seltsame Ungereimtheiten. Ich meine Regelspur und Deutschland in seinen jetzigen Grenzen. Nun gut Bahn und Bahnkram interessiert ja auch nicht jeden.
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 3. Januar 2016, 21:34

Die ganze Nummer läuft seit August... wenn da was wäre, wäre es längst gehoben, geborgen ect. In Polen lebt man nicht hinter dem Mond, die sind technisch auch uptodate. Meine Meinung dazu ist, eine riesen PR Campagne die gelungen ist.

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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon MunaUede » Dienstag 16. August 2016, 12:06

Quelle: http://orf.at/stories/2354053/ 16.08.2016

Suche nach ominösem Goldzug in Polen begonnen

Ein angeblicher Zug voll mit Gold sorgt seit Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Nun hat in Polen tatsächlich die Suche danach begonnen. Heute Früh rückten Bagger zu den Grabungsarbeiten am Bahnkilometer 65 zwischen Wroclaw (Breslau) und dem niederschlesischen Walbrzych (Waldenburg) an.
Bagger bei Grabungsarbeiten zum "Nazi-Zug" in Polen

APA/AFP/Natalia Dobryszycka

Das Team der Hobbyschatzsucher Piotr Koper und Andreas Richter werde an drei Stellen suchen, sagte ihr Sprecher Andrzej Gaik. Bis etwa sechs Meter tief solle auf der Suche nach dem deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg gegraben werden, hieß es.
Gerüchte seit über 40 Jahren

Koper und Richter geben an, mit einem Bodenradar einen Zug in einem unterirdischen Tunnel entdeckt zu haben. Über den angeblichen Goldzug kursieren in der Region seit den 70er Jahren Gerüchte. Die Nazis sollen damit Kriegsbeute vor der heranrückenden Sowjetarmee versteckt haben. Beweise dafür gibt es nicht. Experten aus Krakau zweifelten sogar daran, dass die Bodenaufnahmen des Schatzgräberduos echt sind.
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon TÜP » Dienstag 16. August 2016, 15:02

Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon TÜP » Dienstag 16. August 2016, 17:17

Pressekonferenz 18 Uhr: keinen Tunnel und keinen Zug genden. Aber sie freuen sichvdas sie jetzt Fels gefunden haben, denn nur in Fels kann der Tunnel sein. Morgen 11 Uhr gibt's Neuigleiten.
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 16. August 2016, 17:25

TÜP hat geschrieben:Pressekonferenz 18 Uhr: keinen Tunnel und keinen Zug genden. Aber sie freuen sichvdas sie jetzt Fels gefunden haben, denn nur in Fels kann der Tunnel sein. Morgen 11 Uhr gibt's Neuigleiten.


Na ja ist doch auch was :-top)
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon deradel » Freitag 19. August 2016, 17:12

Bodenradar KS 700 und Peter Lohr seine Messungen, was dabei heraus kommt (oder nicht [pop] ) scheint man in Polen nun Glasklar zu sehen.

Ich hoffe das dann dieser Schwachfug ein Ende findet mit den Bodenradar Profis!

Viele Grüße
deradel
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon TÜP » Freitag 19. August 2016, 19:45

Die Sache in Polen ist noch nicht vorbei! Die Indizien, mal unabhängig von der Messung, weisen schon auf eine ungewöhnliche Location hin. Ich fände es auch überaus Schade wenn dort überhaupt nix gefunden wird. Bei der Vorbereitung, dem Aufwand und nicht zuletzt dem Geld, muss man sich sehr sicher sein. Es wäre sehr blamabel wenn das in die Hose geht.

War eigentlich eine Wünschelrute als Bestätigung vorab im Einsatz? Weiß das jemand?
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Re: Zug aus der Nazi-Zeit nahe der Stadt Walbrzych (Waldenb

Beitragvon deradel » Freitag 19. August 2016, 21:32

Wat soll denn die Rute sagen???

Ich vermisse Luftbilder, Streckenpläne oder Dokumente der RB, Referenzmessung frag ich schon net mehr.

Ich wünsche mir auch das Gegenteil, nur wieso suche ich net da wo ein Gleis wirklich in der Pampa endet (östlich der ehemaligen Gärtnerei Richtung ´Schloss). Gar net mal weit weg von der Stelle nur andere Seite...

Viele Grüße
deradel
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