Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

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Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Marc » Samstag 30. April 2011, 08:08

Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Als ihm die Granaten um die Ohren flogen und die Flugzeuge über seinem Bunker schwirrten, sah Hitler den Tatsachen der Niederlage ins Auge und nahm sich das Leben. Dann verschwand seine Leiche auf mysteriöse Weise. Erst später wurde bekannt, dass der sowjetische Diktator Josef Stalin den Toten jahrzehntelang vor dem Westen versteckt hielt. Das FBI verfolgte jahrelang falsche Fährten und hat dabei einen Ordner mit mehr als 700 Seiten über den Verbleib des toten Führers angelegt.


am 3.05.2011 um 21:15 Uhr auf N24
Gruß Marc
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon bobo » Montag 2. Mai 2011, 12:02

Soweit ich mich erinneren kann, ergab doch letzte DNA-Prüfung, das ein Knochenfragment auf jeden Fall einer weiblichen Person zugeordnet werden muß.
MfG BOBO
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 11. Mai 2011, 07:50

bobo hat geschrieben:Soweit ich mich erinneren kann, ergab doch letzte DNA-Prüfung, das ein Knochenfragment auf jeden Fall einer weiblichen Person zugeordnet werden muß.


Genau, so habe ich dass auch im Kopf. Ein amerikanisches Forensik Team war in Russland, konnte (dürfte) Proben entnehmen, welche dann in USA untersucht und zu diesem Ergebnis führten.
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Silko » Mittwoch 11. Mai 2011, 11:25

So war es zumindest vor nicht ganz 3 Jahren hier nachzulesen.

http://today.uconn.edu/?p=4926

Da ging es um das Schädelfragment mit Einschussloch. Da hatte man dann vermutet, dass dies zu Eva Braun gehöre. Die hat aber - so glaubt man bislang - den Tod durch Gift und nicht durch ein Schusswaffe gefunden. -()-
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon bobo » Mittwoch 11. Mai 2011, 17:13

Gab´s da auch nicht mal eine Aussage, von Hitlers Leiche auf irgendeiner Zugangstreppe? Ist eigentlich was dazu bekannt, ob Hitler auch Doppelgänger nutzte?
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 15. Mai 2011, 09:21

Silko hat geschrieben:So war es zumindest vor nicht ganz 3 Jahren hier nachzulesen.

http://today.uconn.edu/?p=4926

Da ging es um das Schädelfragment mit Einschussloch. Da hatte man dann vermutet, dass dies zu Eva Braun gehöre. Die hat aber - so glaubt man bislang - den Tod durch Gift und nicht durch ein Schusswaffe gefunden. -()-


Richtig Silko, Eva Braun (eigentlich hieß sie ja zu dem Zeitpunkt schon Eva Hitler) hat sich dass Leben mit Zyankali genommen, Hitler sich dann durch den Mund erschossen...hat dieses nicht sogar Rochus Misch belegt ?
Erschossen hat Göbbels erst sein Frau Magda und dann sich, neben dem Eigang des Führerbunkers. Gut möglich, dass dieses der Schädel von Magda Göbbels war -()-
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Silko » Montag 16. Mai 2011, 12:28

Mercedes-Diesel hat geschrieben:hat dieses nicht sogar Rochus Misch belegt ?

Da muss man vorsichtig sein mit der Bewertung der Objektivität des sog. Zeugen. Rochus könnte auch behaupten, der Teppich war grün. DANN WAR ER GRÜN. Denn es ist keiner der Augenzeugen mehr da, der das Gegenteil behaupten könnte.

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Erschossen hat Göbbels erst sein Frau Magda und dann sich, neben dem Eigang des Führerbunkers. Gut möglich, dass dieses der Schädel von Magda Göbbels war -()-

Für die Tötung mit der Waffe sind mir keinerlei Anhaltspunkte bekannt. Beide haben sich mittels Blausäure vergiftet. Insofern ist die filmische Rekonstruktions etwas zweifelhaft. Ob danach noch Gnadenschüsse abgegeben wurden, ist bislang nicht geklärt. Ich glaube auch nicht, dass das Schädelfragment von Magda Goebbels stammte, denn a) ist ihre Leiche bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und wesentliche Teile fehlten und b) waren die Grablagen völlig verschiedene.
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 17. Mai 2011, 17:50

Silko hat geschrieben:Da muss man vorsichtig sein mit der Bewertung der Objektivität des sog. Zeugen. Rochus könnte auch behaupten, der Teppich war grün. DANN WAR ER GRÜN. Denn es ist keiner der Augenzeugen mehr da, der das Gegenteil behaupten könnte.


:D vielleicht war der Teppich ja sogar grün xD ...Hoffnung ...du verstehst.

Silko hat geschrieben:Für die Tötung mit der Waffe sind mir keinerlei Anhaltspunkte bekannt. Beide haben sich mittels Blausäure vergiftet. Insofern ist die filmische Rekonstruktions etwas zweifelhaft. Ob danach noch Gnadenschüsse abgegeben wurden, ist bislang nicht geklärt. Ich glaube auch nicht, dass das Schädelfragment von Magda Goebbels stammte, denn a) ist ihre Leiche bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und wesentliche Teile fehlten und b) waren die Grablagen völlig verschiedene.


Hmm, Blausäure ? Die Kinder mit Zyankali gerichtet und selbst nimmt man Blausäure ? Bei einer Vergiftung mit sehr hohen Konzentrationen kommt es in Sekunden zur Hyperventilation, Atemstillstand, Bewusstlosigkeit und innerhalb von wenigen Minuten zum Herzstillstand... hmm und der Geruch nach Bittermandel nicht zu vergessen.

Zu Zyankali fand ich folgendes
Die ersten Symptome bestehen aus Übelkeit, Erbrechen, Angst und einer Schwäche. Typisch ist der Ausatemgeruch nach Bittermandeln. Die anfangs rosige bis hellrote Haut verfärbt sich später in grau. Dies ist durch die Bindung des Cyanids an das Hämoglobin bedingt. Die Graufärbung entsteht durch eine Blockierung der "Zellatmung" und damit einem Untergang der Zelle. Allgemeine Symptome sind ein Kratzen im Hals, generalisierte Krämpfe, Kopfschmerzen, Ohrensausen und Sehstörungen. Es können alle Arten von Bewusstseinsstörungen, ein Herzklopfen bis zum Herzstillstand und / oder eine Hyperpnoe bis zum Atemstillstand auftreten.

Wäre allerdings "Blausäure" humaner wenn man dass so sagen darf. Übrigens, auch Inge Meysel, die bekanntermaßen Mitglied der Gesellschaft für Humanes Sterben war, hatte eine Zyankalikapsel im Haus.
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Silko » Mittwoch 18. Mai 2011, 08:33

MD, es ist im Prinzip kein großer Unterschied in der Wirkung, denn Zyankali ist das Kalisalz der Blausäure. Der Wirkmechanismus ist identisch. Ausschlaggebend sind die Cyan-Ionen, die in der Blausäure bereits dissoziiert vorliegen und beim Kalisalz erst in eine dissoziierte Form gebracht werden müssen. Die sind verantwortlich für den schnellen Tod. Flüssige Blausäure wirkt sofort nach Einnahme, wohingegen das reine Salz erst in den Magen gelangen muss, wo die Magensäure das Cyanid-Ion erst aus dem Salz austreibt. Gelöstes Kalisalz (Wasser) in Kapsel geht auch, wirkt allerdings langsamer.

Die letale orale Dosis beim Salz beträgt für einen ca. 60 kg schweren Menschen 171 mg, bei der reinen Blausäure sind es nur halb soviel, nämlich 88 mg. Wegen der schnelleren "todsicheren" Wirkung (auch inhalativ und über die Haut) und der uneingeschränkten Verfügbarkeit für die NS-Führungsriege rehe ich davon aus, dass für die (Selbst-)Morde flüssige Blausäure in Kapseln abgefüllt verwendet worden ist. Warum sollte man sich für das nicht so schnell wirkende und in doppelter Menge erforderliche Salz entscheiden, wenn es auch "einfacher" geht?

Noch ein kurzes Wort zumThema Verfügbarkeit. Zyklon B, dass zu Hunderten von Tonnen verwendet wurde, bestand im Wesentlichen aus mit Blausäure getränkten Gips-Pellets und war aus Dessau massenhaft verfügbar. Makabererweise wurde es sowohl in der BRD als auch in der DDR zu anderem Zweck und mit anderem Namen weiter produziert und vertrieben. In Tschechien sogar heute noch: http://www.draslovka.cz/CMSPage.jsp?id= ... 2de4268057
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon geige » Mittwoch 18. Mai 2011, 19:17

Danke Silko, Sehr gute und ineressante Erklärung hir lernt mann immer wieder dazu.
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Re: Auf der Suche nach Hitlers Leichnam

Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 19. Mai 2011, 06:21

Schließe ich mich an...habe ich auch noch nicht gewusst. Danke Dir dafür.
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