90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beispiele und Fragen zu LuBis

Moderator: Augustiner

Re: zwei Spurbreiten

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 20. September 2011, 10:50

manny hat geschrieben:[zwei Spurbriten werden eigentlich mit nur drei Gleisen erstellt


Erst einmal herzlich Willkommen bei uns. Trotz allem, wäre es nett von Dir, wenn du dich kurz vorstelltst, ein paar Zeilen über dich schreibst ...und zwar hier: viewforum.php?f=11
So hat der Rest der Gemeinde auch einen kurzen Eindruck.

LG
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Grüße Andreas

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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Augustiner » Dienstag 2. April 2019, 17:08

Manchmal erwischt es mich wieder und diese 90-cm-Inselbahn ergibt für mich immer noch gar keinen großen Sinn.

Der Kott'sche Gleisplan betreffend der 90-cm-Spur ist vor 21 bis 25 m.M. falsch - die 60-cm-Spur eventuell auch, aber die verlege "ich" als Baustelleneinrichtung auch über Nacht vollkommen neu.

Meiner Meinung nach sind min. 2 Lokomotiven (90-cm) im Einsatz, 104 Loren ~ insgesamt kann auch nicht stimmen, es sind deutlich mehr..............wo eigentlich gurken die Alle so rum ?? Was passiert dort ?

Ich baue keine 90-cm-Bahn, wenn die 60er überall schon gegenwärtig ist.
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Augustiner » Dienstag 2. April 2019, 17:41

Manchmal ist hinten höher wie vorn............
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 4. April 2019, 13:22

Ich hatte mal ein Ziel vor Augen - allein ich hatte es schon wieder verloren.

Mit der 90-cm-Bahn stimmt etwas nicht, die Unterschiede vom 16.03. zum 21.03.1945 sind sicher erklärbar, die Loks sind umsetzbar (vgl. Kott), der Aufwand ist immens..............auch erklärbar, trotzdem [/P--]
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 4. April 2019, 13:44

Nur zur Ergänzung............
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon MunaUede » Dienstag 9. April 2019, 10:41

Danke. Wir lange war die Rote Armee da schon im Tal? Laufer und Karlsch schreiben im Buch (siehe unten) von 500 t, die im Tal demontiert wurden.

https://zzf-potsdam.de/de/veranstaltung ... ematisches
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Augustiner » Dienstag 9. April 2019, 18:27

MunaUede hat geschrieben:Danke. Wir lange war die Rote Armee da schon im Tal? Laufer und Karlsch schreiben im Buch (siehe unten) von 500 t, die im Tal demontiert wurden.

https://zzf-potsdam.de/de/veranstaltung ... ematisches


Im März 45 waren noch keine Russen da, ungefähr erst ab Ende Juni/ Anfang Juli. Falls die Demontagen aber die beiden Kleinbahnen betreffen sollten, sind die 500 t sicher leicht erreichbar.
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon MunaUede » Dienstag 9. April 2019, 19:49

Danke. Weil Du Dich auf Kott bezogen hattest, die Frage nach der Zeit.

Wer kann die Frage mit den Gleisen und Loks klären?
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon kps » Dienstag 9. April 2019, 20:30

Augustiner hat geschrieben:Ich hatte mal ein Ziel vor Augen - allein ich hatte es schon wieder verloren.

Mit der 90-cm-Bahn stimmt etwas nicht, die Unterschiede vom 16.03. zum 21.03.1945 sind sicher erklärbar, die Loks sind umsetzbar (vgl. Kott), der Aufwand ist immens..............auch erklärbar, trotzdem [/P--]


Hallo Klaus - Ich verstehe noch nicht ganz dein Problem. Meiner Ansicht nach lag ab Brücke übe die Weiße und im Bereich Zisterne nur eine Spurweite von 900 mm. Die 600 mm Spurweite ging von Crawinkel bis maximal Ende Plateau Stollen 25 und etwas darüber.

Die sowjetischen Truppen waren um den 3. Juli 1945 im Bereich und groß angelegte Demontage lief denke ich erst richtig Ende Oktober und noch später an.

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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 10. April 2019, 15:34

Na ja, wie gesagt habe ich möglicherweise das Ziel aus den Augen verloren.
Ich stelle also mal fest:

1) Im Tal werden 2 verschiedene Spurweiten verwendet - warum eigentlich (?); von den 90-cm Spurweiten stehen mal gerade so ungefähr 100 Loren unbewegt herum (Stichwort Materialknappheit). Meine Erklärung: Stollengruppe 1 (1 mit 12) sollen produzieren, sind ganz am Anfang des Ausbaus und die 90er-Bahn kann später auf der 60er-Trasse bis Crawinkel zum Bahnhof geführt werden.

2) Mir waren bisher ~ 104 Loren und eine Lok der 90-cm-Spur gegenwärtig (vgl. GTGJ-Zeitschrift vom ???). Es sind offensichtlich doch ein paar mehr als gedacht. Der Kott'schen Erklärung zum Verteilen des Abraums kann ich da aber auch nicht so recht folgen, denn 60-cm-Material als Kleinbahn ist offensichtlich auch "ohne Ende" verfügbar und wohin eigentlich mit dem ganzen Abraum ?

3) Selbstverständlich können sich auch 2 Loks der 90-cm-Bahn begegnen bzw. die Loks entsprechend dem Bedarf als Zug- oder Schublok umgesetzt werden (vgl. Kott Gleisplan von Überholgleisen vorm "Biensteinkopf", vor 16-20 und als Abstellgleis vor 21 mit 25; letzteres ist m.M. aber auch ein Ausweich- bzw. Überholgleis.

4) Eine Möglichkeit wäre auch das Führen der 60-cm-Bahn im Gleis der 90er (vgl. Kott-Foto von der Kiesrolle bei 12). Technisch möglich, aber im Bereich von Weichen sehr aufwändig.

Fazit >>> wir brauchen Baupläne......(-oo-)...... und die 90-cm-Bahn ergibt für mich (zumindest derzeit noch immer nach 15 Jahren) noch keinerlei Sinn.

Wer kennt eigentlich Unterschiede von der 1. zur 2. Kott'schen Mappe - deckungsgleich können diese ja wohl nicht sein ?
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 10. April 2019, 16:43

Fällt mir gerade noch auf dem Kott-Foto auf.......es wird normalerweise nur eine Schiene zusätzlich in die größere Spur gesetzt ...............alles Andere ist ja eher fraglich.
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon Luchs » Mittwoch 10. April 2019, 17:40

Theorie (Stichwort Materialknappheit): Man könnte bei zentrierter Anordnung (also zwei ineinander liegende Schienenpaare) mit einer einzigen 60- oder 90cm-Lok Loren beider Spurweiten bedienen.
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Re: 90cm-Kleinbahn "Jonastal-Inselbahn"

Beitragvon kps » Mittwoch 10. April 2019, 18:33

Klingt gut Luchs.

Soweit ich weiß Klaus, führte die 60er Spurweite ausschließlich von Crawinkel bis zum Stolleneingang 12 bzw. Stolleneingang 25 auf dem Niveau der Eingänge. die 90er Spurweite kam später und wenn man es sich zum Kriegsende nicht aussuchen kann, verlegt man eben was man hat und nutzt die weitere Spur um ausschließlich überschüssiges Material in Richtung Arnstadt zu transportieren. Daher verlaufen die 90er Gleise ausschließlich vor und unter den Kiesschütten durch. Die Schütten fungieren wie ein Sieb, wodurch innen feines Material direkt in die Loren fällt und größere Steine drüber rollen oder in die darunter stehenden Auffang-Loren. Der Vorteil ist, dass die 60er Loren schnell wieder leer sind und zurück in den Stollen können. Ansonsten müssten sie ja kilometerweit fahren, um sie auf den Wiesen hinter den Brücken mal leer zu kippen. Ich gehe davon aus, dass ggf. auch irgendwann zu viele Loren geliefert wurden, weil nicht ständig alle in Bewegung waren. Evtl. wäre dann noch später was dazugekommen, wenn man mehr Zeit gehabt hätte oder tiefer in den Berg. Dann hast du da längere Fahrstrecken im Berg und musst ggf. immer mal mit Gegenverkehr rechnen oder zweigleisig fahren.

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