Anschlußgleis vom Bf Ohrdruf Luftbildausschnitte

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 8. Juli 2010, 16:08

Beide Karten sind von 1855 im Maßstab 1:25000. Die farbige Karte ist das Feldoriginal (preußisches Urmeßtischblatt), die Karte mit dem "Dampfross" ist dann die 1. Auflage aus dem Jahr 1873.

Ich kann's zwar noch nicht beweisen, aber der "Coburger Hof" sollte wohl eher dann doch eine Gastwirtschaft sein ?
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Beitragvon TÜP » Donnerstag 8. Juli 2010, 21:29

...der "Coburger Hof" sollte wohl eher dann doch eine Gastwirtschaft sein


Völlig richtig! Damals!
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 29. Juli 2010, 17:37

Anbei noch mal was für den 3-D-Guck.
Eine Übernetzung von Gleis 1 ist leider nicht feststellbar (Aussage Holcer mit dem Tunnel). Andrerseits könnte das weiße Zeugs unterhalb Gleis 1 so eine Art "abgelegte" oder vorbereitete Wintertarnung sein.
Auf Gleis 2 sind hingegen deutlich 13 offene Güterwagen abgestellt.

Die "Perlenkette" unterhalb des letzten Waggons auf Gleis 1 stellt definitiv keine Feldbahnloren dar. Meine Umladungstheorie und schwupp-die-wupp in den Untergrund mit der Feldbahn ist ein Schmarrn.
Vom selben Film habe ich 60-cm-Feldbahnloren an der Jonastalstraße und die sind wirklich eindeutig als solche auszumachen.
Die Wagendächer bei Gleis 1 sind entweder gar nicht getarnt oder haben überflüssigerweise noch die Wintertarnung - das scheint aber ganz normal zu sein; Züge sind auf den Luftbildern immer sehr gut zu sehen.
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 29. Juli 2010, 17:59

Nochmal 3-D.
Am 24.03.45 wird an der Straßenquerung noch ganz schön gearbeitet.
Da liegen Bretter, da sind wahrscheinlich Bauwägen am Straßenrand und diese lorenartigen Anhänger - vielleicht war man beim Einschottern des Gleises.
Beim abwechselnden links-rechts-Guck durch die Brille ist deutlich die Bewegung einer "Lore" mit ~Zugmaschine an der Wegeeinmündung zu sehen.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 30. Juli 2010, 10:35

........so sehen Loren aus (60-cm-Feldbahn) !

Von Crawinkel kommend Richtung Jonastal an der Jonastalstraße.
Auffallend diese (Wach-)häuschen entlang der Strecke. 3 oder 4 Stück kann ich zählen - möglicherweise mußten die Häftlinge "eigenständig" fahren und wurden nur mittels dieser Posten überwacht ?
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Beitragvon Augustiner » Samstag 7. August 2010, 21:45

....eine Zusammenfassung meines Unwissens....
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Beitragvon Luchs » Samstag 7. August 2010, 23:04

Schöne Übersicht. Russenfriedhof=Franzosenfriedhof. Die Nebenmuna dächte ich, liegt noch ein Stück SO daneben, unterhalb des Ausschnitts. Die unbekannte Anlage vermute ich als eine Art Vorkläranlage zu Bleiweiß gehörig. Vermute...
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Beitragvon deradel » Sonntag 8. August 2010, 18:58

@ Luchs, in USA sehen aber unterirdige Anlagen auch so aus (Ok nur sehr viel größer).
Als Beispiel würde ich hier den Dugway Proving Ground nehmen.

Allerbeste Grüße Martin
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Beitragvon Augustiner » Sonntag 8. August 2010, 19:16

Luchs hat geschrieben:Russenfriedhof=Franzosenfriedhof


Ich weiß auch nicht, aber diesen Fehler mache ich nicht das erste Mal. Das hat sich irgendwie schon im Großhirn eingraviert :,(
Denn wo ein Lager, ist auch ein Friedhof.........
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Beitragvon kps » Sonntag 8. August 2010, 19:34

Da lagen auch Russen sowie Franzosen und mehr, die während WK1 im Kriegsgefangenenlager starben.

MfG
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Beitragvon Volwo » Sonntag 8. August 2010, 19:57

>>im Großhirn eingraviert

hier die Tafel:
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 11. August 2010, 17:30

Volwo hat geschrieben:>>im Großhirn eingraviert

hier die Tafel:


Dann sollte es eigentlich auch nicht Franzosenfriedhof heißen. "Friedhof der Nationen - wider dem Vergessen" oder irgendsowas in der Richtung.

Daß kein Flugzeug den TrÜbPl überflogen hat (Märchenönkelz mit Motorstopmittel), habe ich ja mittlerweile widerlegt. Tatsächlich gibt es aber auf dem TrÜbPl nur einen Bombenkrater (bei Heerda).

Daß aber bei schönem Flugwetter die Amis und die Tommies am selben Tag unterwegs waren, beweise ich mit dem Vergleich in der Anlage. Die Engländer waren schon etwas früher auf den Flügeln (~ 12.30 Uhr, Bild oben), der Ami hat um ~ 14 Uhr nachgeguckt, ob sein Spez'l nicht alles wegfotografiert hat; vgl. Schlagschatten der Villa.
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Beitragvon Luchs » Mittwoch 11. August 2010, 20:04

Cool. Das ist doch die Serie, mit der IB Hennicke/KMRD arbeiten. Haste die nun auch noch erworben? Möglicherweise kann man beim Vergleich besser interpretieren, was die Nachrichtentruppe dort gemacht hat. Auch wenn 1,5 Stunden wohl nicht ausreichen, größere Berge zu versetzen, wäre eine Suche nach kleinen Veränderungen sicher interessant.
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 12. August 2010, 06:42

Luchs hat geschrieben:Cool. Das ist doch die Serie, mit der IB Hennicke/KMRD arbeiten. Haste die nun auch noch erworben? Möglicherweise kann man beim Vergleich besser interpretieren, was die Nachrichtentruppe dort gemacht hat.


Ja das ist die Serie - dank Deinem Hinweis. Nur englisch oder amerikanisch - da gibt's noch einiges zu tun, wenngleich der "Urheber" eigentlich ziemlich wurscht ist ?
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