3-D Die Sage von der Waschhöhle

Beispiele und Fragen zu LuBis

Moderator: Augustiner

3-D Die Sage von der Waschhöhle

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 27. Mai 2009, 19:20

Gemäß dieser Sage (wie denn, wo denn, was denn ?) haben sich die Gosseler Bürger während dem 30-jährigen Krieg dort vor den Schweden versteckt. Die Höhle hatte angeblich Platz für 1-2 Fuhrwerke.
Darüberhinaus konnten sie dort auch ihre Wäsche waschen.

Ganz abgesehen vom Wahrheitsgehalt dieser Überlieferung, sticht mir denn doch "beiliegende" Stelle so richtig ins Auge.
Wahrscheinlich aber bloß wieder einer dieser Steinbrüche ?

Diesmal wieder links = rot
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Benutzeravatar
Augustiner
Moderator
 
Beiträge: 1905
Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 20:19

Beitragvon Luchs » Mittwoch 27. Mai 2009, 20:03

Zumindest auch eine kleine Halde auf der anderen Straßenseite, was glaube ich nicht unbedingt typisch für einen Steinbruch ist. Andererseits gaukelt das "Xtreme-3D" mitunter Dimensionen vor, die nicht ganz so sind.
Benutzeravatar
Luchs
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 567
Registriert: Freitag 25. April 2008, 18:58
Wohnort: Gotha

Beitragvon kps » Donnerstag 28. Mai 2009, 06:35

Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist das Loch heute noch so wie damals. Teilweise wir der Platz manchmal zum Müllentsorgen genutzt. Die Halde gegenüber ist noch und wohin mit dem Deckgestein bzw. allem Unbrauchbaren? Einfach über die Strasse und weg damit.

Nach Aussagen gehörter der Bereich zu den Gossler Steinbrüchen/ Steinbrechern.

[wer.der.]

Nach einigen weiteren Geschichten befindet sich dort angeblich der geheime Eingang zur Führungszentrale - vrmtl. wieder mit gewachsenem Gestein geschickt versprengt.


MfG
kps
Eine Entmystifizierung des Jonastals ist zwingend notwendig
Benutzeravatar
kps
unheilbar Jonastal-süchtig
 
Beiträge: 5663
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 06:59
Wohnort: Crawinkel

Beitragvon Neugier » Donnerstag 28. Mai 2009, 08:55

der ist mal wirklich gut. "Mit gewachsenem Gestein geschickt versprengt". Das will ich auch können.
Team Σ Sigma

"Es ist nicht möglich, die Fackel der Wahrheit durchs Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen." (Lichtenberg)
Neugier
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 456
Registriert: Sonntag 13. Januar 2008, 16:20
Wohnort: Arnstadt

Beitragvon kps » Donnerstag 28. Mai 2009, 09:03

...war so ähnlich letztes Jahr in der Zeitung
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Eine Entmystifizierung des Jonastals ist zwingend notwendig
Benutzeravatar
kps
unheilbar Jonastal-süchtig
 
Beiträge: 5663
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 06:59
Wohnort: Crawinkel

Re: 3-D Die Sage von der Waschhöhle

Beitragvon Volwo » Dienstag 25. Oktober 2011, 17:23

In dem Büchlein Caspar Hornschuh - Ein Ohrdrufer Stadtkommandant aus der Zeit des 30jährigen Krieges, Endersbach 1924 findet sich auf Seite 35 folgender Hinweis:
Zu H.s dienstlichen Pflichten gehört weiterhin die Kontrolle der Befestigung der Stadt Ohrdruf und der Dörfer und die regelmäßige Wacht auf der Horst ... oberhalb Röhrensee an der alten Kupferstraße nahe der Heiligen Kreuzkapelle ... erstattet er dem Herzog Meldung von der mangelhaften Ausrüstung seiner Mannschaften sowie der Leute zu Gossel, Crawinkel und Wölfis ... im Jahre 1644, muß H. auf Befehl des Herzogs bei herannahender Kriegsgefahr alle Bauern mit Vieh und fahrender Habe aus den Dörfern im Schutze der Stadtmauern von Ohrdruf zusammenziehen.


Das heißt für mich, zumindest die östliche, sächsische Seite des Jonastals wurde nicht in eine Höhle evakuert. Da steht ja eindeutig "Gossel" und "fahrende Habe".

Kann mir mal einer die obige Sage einstellen oder die Quelle nennen, ich finds grad nicht.
Benutzeravatar
Volwo
Ehemaliger
 
Beiträge: 6226
Registriert: Donnerstag 6. November 2003, 18:02
Wohnort: EINBECK


Zurück zu Luftbildforum

  • VISITORS

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Design by GB