Flugfeld Röhrensee

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Beitragvon Augustiner » Sonntag 28. Juni 2009, 18:42

Servus,

ich denke man hat zum (absehbaren) Kriegsende allerorten die "Dreamfighter" zusammengezogen und natürlich versteckt. Allein hier rund um München (Neubiberg, Riem, Oberschleißheim, Oberwiesenfeld, Pfaffenhofen, Landsberg, Leipheim, Mettenheim und weiß der Teufel wo), da lagen die Dinger zu hunderten geschrottet im Acker.

Allein im Jahr 1944 hatte das 12-jährige Reich eine größere Flugzeugproduktion als zusammengenommen die 11 Jahre zuvor.
Aber das wäre jetzt tatsächlich ein ganz anderes Thema........
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Beitragvon wolle » Sonntag 28. Juni 2009, 19:27

Schaut euch mal die Internet seite Flughafen Erfurt Bindersleben an da ist eine auflistung der Flieger die der Ami gefunden hat bei

MFG Wolle
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Montag 29. Juni 2009, 09:47

Die Menge von 60 Stück ist natürlich (wenn es so viele waren) imens. Wenn die dort länger gestanden hätten, müssten auch Luftbilder existieren.

Mir fallen da mehrere Dinge auf:

1. Der Platz (R-3) war den Ami`s bekannt....siehe Luftbild Augustiner 13.09.44, da waren es 24 Flieger. Somit wußten die darüber bescheid, haben da garantiert auch ein Auge drauf geworfen. Unbekannter Platz würde ich da nun ausschließen, der wäre in diesem Zug genauso unsicher oder sicher wie ein normaler Fliegerhorst mit Betonpiste.

2. Man sollte vielleicht erst einmal versuchen, herauszufinden um was für einen Typ Flugzeuge es sich handelte (kleine oder große). Wenn es z.b. Ju 88 ( Bomber) waren, die hatten eine Spannweite von 20,8 m und eine Länge von 14,4 m....und dass mal 60 ? auf dem Areal ?? Ich weiß nicht so recht. Die Masse fällt sofort, auch abgetarnt, ins Auge. Das wären 5 !! komplette Staffeln gewesen.
P.S. das mit der Ju 88 ist nur ein Beispiel...ich weiß dass 14 to. nicht auf einer Graspiste landen können ! Wenn die durch Regen aufgeweicht ist, sacken die mit ihrem kompletten Fahrwerk wech.

3. Warum standen die da ? Treibstoffmangel will mir da im Moment nicht so in den Kopf. Die zweite, die mir einleuchtender erscheint, weil deren Basis zerstört wurde als die in der Luft waren (die würde ich in der Nähe annehmen wollen) und diese Runway als Ausweichbasis benutzt wurde.
Man sollte hier mal Prüfen, ob zu diesem Zeitpunkt, als da 60 Flieger standen, Bindersleben noch in Betrieb war. Bei Angriffen werden vorrangig Start/ Landebahnen zerstört....nicht Gebäude.
Materialversorgung hätte dann durchaus, per LKW, von Bindersleben stattfinden können.
Weiterhin wäre interessant, welcher Typ und Stärke in Bindersleben stationiert war.

@Augustiner
zum Kriegsende, wo es keinen Treibstoff mehr gab, die Flieger verstecken. Nur warum ? Hoffen irgendwo Treibstoff zu finden ? Die hätten ja durchaus in die Hände des Feindes fallen können. Schiffe wurden von den eigenen Besatzungen, aus diesem Grund versenkt. Brücken und Infrastruktur zerstört um es so schwer wie möglich zu machen. -()-
Da hätte ich ehr zugetraut, auch wenn kein Treibstoff da war, die Flieger abzufackeln. Stroh oder Heuballen rein, angezündet und schon brennt alles lichterloh. Die Gase im Tank tun ihr übriges.

Zusatz: Quelle http://www.luftfahrt-erfurt.de

Bei Kriegsende zerstörten Angehörige der deutschen Wehrmacht die noch auf diesem Platz befindlichen Flugzeuge sowie Teile der Anlagen und Einrichtungen nach dem Befehl der so genannten "verbrannten Erde". 60 ausgeschlachtete bzw. verbrannte Flugzeuge der Luftwaffe, unter ihnen 18 Focke-Wulf FW-190, 26 Messerschmitt Me-109 und 4 Messerschmitt Me-262, fanden die Amerikaner bei ihren Einmarsch am 12. April 1945 in Erfurt vor.

Somit kann ganz stark davon ausgegangen werden, dass diese Flugzeuge auf R-3 niemals flugfähig in die Hände der Ami`s gefallen sind.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 3. März 2010, 10:12

In verschiedenen Publikationen werden ja immer wieder auf Senkrecht- und Schrägbildaufnahmen einzelne Flugzeugtypen haarklein identifiziert. Bei der Unmenge an verschiedensten Typen kein leichtes Unterfangen - unsereins hat da schon seine Schwierigkeiten, überhaupt einen Flieger zu erkennen, geschweige ihn einem bestimmten Typ zuzuordnen.
Ich will es dennoch mal mit einem "einfachen" Typ auf dem Flugfeld Röhrensee versuchen. Laut Zapf lagen hier Teile des KG 6 (verwendete Typen habe ich noch nicht), sowie neue Ju 88 aus der Fertigung in Langensalza, welche hier zum Schutz vor etwaigen Angriffen "zwischengelagert" worden sind.
Auf meinen LuBi's kann ich rund 30 Flugzeuge abzählen, da aber der westliche Anschluß noch nicht vorhanden ist, kommen gut und gerne noch vielleicht 20 weitere dazu. Da die Flieger tlwse. auch direkt am Ackerrand standen, müßte es eigentlich in Röhrensee Zeitzeugen bzw. vielleicht sogar Fotos geben.
Bei den beiden ersten beiden Maschinen handelt es sich um 2-motorige Nachtjäger (Tarnanstrich). Komischerweise sind beim östlichen die beiden Motorgondeln nicht zu erkennen. Aufgrund des einfachen Seitenleitwerks und der schmalen, spitz zulaufenden Flügel kommt hier eigentlich nur die Ju88C, H oder G in betracht. Von letzteren beiden wurden rund 600 Stück gebaut. Aufgrund der Silhouette käme auch die Ju188 (rund 1200 Stück) oder gar die Ju388 (rund 65 Stück) in Frage; allerdings waren diese eher Bomber bzw. Aufklärer.
Einmal monoskopisch und 1x gedreht in 3-D >> Ju 88.
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 3. März 2010, 11:05

Das KG (J) 6 wurde in Mitteldeutschland zusammen gezogen, um bei Prag (?) auf Jäger umgerüstet zu werden.
Bei diesem 2.Typ hier tue ich mich erheblich schwerer. Aber angesichts der vergleichbaren Spannweite zur Ju88, dem doppelten Seitenleitwerk (und davon gibt's etliche Exoten), der "pummeligen" Flügelform mit den leicht abgerundeten Enden, bleibt eigentlich nur die Do217 übrig; sie existierte in mindestens 11 Varianten.
Aufgrund der geringeren Spannweite würde ich die Me110 (davon rund 350 Nachtjäger) eher ausschließen.
Aufgrund der Umrüstung des KG kommen "seltene" Typen (bzw. reine Versuchsmuster) wie die Me210/410, He219, Ar240A oder z.b. FW191A sowieso wohl nicht in Frage.
Monoskopisch und gedreht in 3-D >> Do 217 ???????
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 4. März 2010, 14:51

Dank Adlergucklein ist es mir gelungen, durch die nahezu undurchdringliche Wolkendecke zu schauen. Da sind am 21.3.45 tatsächlich tlwse. immer noch Flieger abgestellt. Die wurden dann meist in geeigneter Weise vor dem Abzug unbrauchbar gemacht.
So ein Wrack würde heute unter Freunden wohl so um die 500 Tsd. Euronen kosten (sagt man).
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Beitragvon mathi » Donnerstag 4. März 2010, 17:03

unter freunden ist gut :D
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Beitragvon SuR » Freitag 5. März 2010, 09:25

Sei mir nicht böse, aber ich halte das NICHT für JU 88s.
Die waren viel größer (Bild bei Wikicommons).

Bin nun wahrlich kein Flugzeugexperte. aber ich halte das für unterschiedliche Flugzeugtypen: relativ kleine, einmotorige bzw. zweimotorige Jäger.

Wenn es keine Holzatrappen gewesen sind.
SuR
 

Beitragvon Luchs » Freitag 5. März 2010, 16:27

Attrappen zwischen Bäumen tarnen? Das wäre wirklich ein preisverdächtiges Ablenkungsmanöver. Ansonsten teile ich SuR's Zweifel. Zapf spricht auch nicht von Ju 88, sondern von Ju 188 E des Stabes KG6. Und das kommt vom Profil der Draufsicht, zumindest bei den in der Mehrzahl vorhandenen Flugzeugen mit den spitz zulaufenden Tragflächen ganz gut hin.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 5. März 2010, 17:32

SuR hat geschrieben:Sei mir nicht böse, aber ich halte das NICHT für JU 88s.
Die waren viel größer (Bild bei Wikicommons).

Bin nun wahrlich kein Flugzeugexperte. aber ich halte das für unterschiedliche Flugzeugtypen: relativ kleine, einmotorige bzw. zweimotorige Jäger.

Wenn es keine Holzatrappen gewesen sind.


Es sollte nun wahrlich nur ein Versuch anhand zwei klarer (für mich) Flugzeugtypen sein. Welche "kleinmotorigen" Typen meinst Du da genau ??
Wäre schon ganz interessant, ich habe nämlich die Umrisse lernenderweise über Wochen allmählich in petto.
Da stehen natürlich auch 1-motorige Flugzeuge, aber die sind deutlich in der Minderzahl.
Jürgen Zapf hat vielleicht recht und ich liege mit meiner D0217 daneben = doppeltes Seitenleitwerk.
Die Flieger hatten 19 bis 22 m Spannweite, entsprechend rund 2 mm auf dem Bild. Eine Me110 oder 410 hätte bei vollkommen anderen Flügelformen etwa 14,50 bis 16,30 m Spannweite - ein kleiner 2-motoriger Jäger erschließt sich mir hier absolut überhaupt nicht.
Es reicht halt nicht, nur in Frage zu stellen, Antworten sind gefragt (-oo-)

Holzatrappen schließe ich definitiv aus - wer hat die Dinger zwischen 44 und 45 dauernd rumgetragen ?? Dort ist Bewegung !

Hänge ich dran
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Beitragvon Augustiner » Freitag 5. März 2010, 19:57

Denke mal, ich bin einfach nur müde.
Ich sage jetzt gar nichts mehr -[nix]-
Eigentlich ist es ja auch vollkommen wurscht, welcher Flieger da rumsteht; Onkel Martin sollte leider in Schmira runter kommen und dort auch in der Nähe bleiben.
Mit einem kleinen Linksschwung wäre die He111 in Röhrensee aufgeschlagen..........
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Beitragvon Luchs » Samstag 6. März 2010, 15:57

Ohne jetzt auf den Flugzeugtypen herumzuhacken, ergänzend noch zur Thematik Kampfgeschwader 6: So wie von Herrn Zapf in "Flugplätze der Luftwaffe" dargestellt, sollten im Sept/Okt. 44 die Reste des KG6 auf ME262 umgerüstet werden. Deshalb sind die verbliebenen Flugzeuge in Röhrensee, Rockau und Gerstungen abgestellt, vermutlich bis Kriegsende von dort nicht mehr bewegt und erst beim Heranrücken der Amerikaner zerstört worden.

Augustiner, ich sehe gerade, Herr Zapf nimmt in Deinem Schreiben auch Bezug auf die Aussage K-W. Hoffmann (Landebahn am Rennsteig). In dem Gespräch mit Herrn Hoffmann konnten wir aufgrund einiger Punkte eigentlich Röhrensee ausschließen. Da Du mit dem Autor in Kontakt stehst, könntest Du Herrn Zapf nochmal mit Oberhof konfrontieren? Schicke Dir ggf. die Originalgespräche zu. Vielleicht könnte man die beiden auch mal vermitteln.
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Beitragvon SuR » Montag 8. März 2010, 15:47

Ich hab´ doch schon geschrieben: bin kein Flugzeugexperte ... :D

Aber den Jürgen Zapf kannst Du doch selber fragen - er schreibt bei lostplaces unter dem Namen "Zulufox".
SuR
 

Beitragvon Augustiner » Montag 8. März 2010, 19:13

Luchs hat geschrieben:
Augustiner, ich sehe gerade, Herr Zapf nimmt in Deinem Schreiben auch Bezug auf die Aussage K-W. Hoffmann (Landebahn am Rennsteig). In dem Gespräch mit Herrn Hoffmann konnten wir aufgrund einiger Punkte eigentlich Röhrensee ausschließen. Da Du mit dem Autor in Kontakt stehst, könntest Du Herrn Zapf nochmal mit Oberhof konfrontieren? Schicke Dir ggf. die Originalgespräche zu. Vielleicht könnte man die beiden auch mal vermitteln.


Mit Herrn Jürgen Zapf habe ich keinen Kontakt. Die Angaben über das KG 6 ergeben sich rein aus Internet-Suchmaschinen.
Sicher wäre dies aber ein sehr nahe liegender Ansatz.

gruß KLaus
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Beitragvon hebbel » Montag 8. März 2010, 20:01

:D Trotzdem, versuche es mal in einer einigermaßen konkret formulierten Anfrage. Das kannst Du. Ansonsten hast Du die Hilfe von SuR (Ick hab ihn jezz vakoofft) und von mir.
Gruß
Hebbel
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Beitragvon PEKE » Montag 8. März 2010, 20:40

Hallo Augustiner,

ich habe ein Paar Flugzeuge gefunden, wo die Bilder Passen würden.
Meine für mich wahrscheinlichste Flugzeuggattung wär Nachtjäger.
Alles andere wurde nach 44 vom Himmel gefegt.

Vielleicht konnte ich helfen.

Mfg. PEKE
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Beitragvon Augustiner » Montag 8. März 2010, 20:44

hebbel hat geschrieben::D Trotzdem, versuche es mal in einer einigermaßen konkret formulierten Anfrage. Das kannst Du. Ansonsten hast Du die Hilfe von SuR (Ick hab ihn jezz vakoofft) und von mir.
Gruß
Hebbel


Danke Hebbel,

schwer zu antworten - das kriegen wir aber hoffentlich hin.
mfg
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Beitragvon Augustiner » Montag 8. März 2010, 20:57

PEKE hat geschrieben:Hallo Augustiner,

ich habe ein Paar Flugzeuge gefunden, wo die Bilder Passen würden.
Meine für mich wahrscheinlichste Flugzeuggattung wär Nachtjäger.
Alles andere wurde nach 44 vom Himmel gefegt.

Vielleicht konnte ich helfen.

Mfg. PEKE


Danke für Deine Mitarbeit !
Bitte denke aber auch an das Copyright an den von Dir eingestellten Fotos ! Im Zweifelsfall dürfte ein Vermerk oder Quellenhinweis wesentlich besser sein als ein späteres : "keine Ahnung woher". (-oo-)
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Re: Flugfeld Röhrensee

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 21. Februar 2013, 17:03

Allzuviele Flugplätze namens "Röhrensee" wird es wohl nicht gegeben haben - keine Ahnung wie immer.

"Die Spur des Löwen", Autor Alexander Steenbeck als 2. verbesserte Auflage aus 2013.
Der Autor sammelt und sucht alles zum Löwengeschwader........

Die dritte Spalte nennt die Werksnummern der Maschinen, aus den Werksnummern läßt sich nicht unbedingt gleich was ableiten - ansonsten ist alles selbsterklärend.

Am 27.02.1945 wurde also der Flugplatz "mit Erfolg" beschossen.
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Re: Flugfeld Röhrensee

Beitragvon kps » Donnerstag 21. Februar 2013, 17:48

Sehr gut aufgepasst. Dann gab es entweder 2 Angriffe innerhalb weniger Tage oder der Angriff der Amerikaner am 25.02.1945 (siehe ein paar Seiten vorher) wurde falsch zugeordnet. Immer mehr ist fraglich, warum Frau Werner diese Angriffe und die Folgen am Boden von der Wachsenburg aus nicht gesehen haben will. Andererseits hat sie ja scheinbar eine Explosion gesehen - warum dann nicht Flugzeuge und Treibstoff oder Bomben am Boden.

KG 26 war also das Löwengeschwader. Das sollte man mal genauer betrachten.

Danke Augustiner
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Re: Flugfeld Röhrensee

Beitragvon Funker » Montag 25. Februar 2013, 12:54

Hallo zusammen.

Mal eine etwas vielleich dämliche Frage. Könnten nicht Teile des KG200 in
Röhrensee stationiert gewesen sein und somit auch den Namen "Olga"
mitgeprägt haben?
Das Kampfgeschwader ging aus dem mit Sonderaufgaben betrauten Versuchsverband des Oberbefehlshabers der Luftwaffe und der Transportkolonne XI OST hervor, das fliegende Personal bestand aus erfahrenen Besatzungen. Der Verband unterstand der Luftflotte Reich, an der Ostfront als fliegender Verband der Luftflotte 6 (v. Greim) und verfügte über einen Flugzeugpark von fast 40 verschiedenen Typen, darunter Lastensegler und Wasserflugzeuge sowie amerikanische Douglas DC-3 und etwa 20 viermotorige Bomber Flying Fortress und Liberator. Die Absetzkommandos waren als selbständige Einheiten unter Tarnnamen wie „Carmen“, „Clara“ oder „Olga“ über den deutschen Machtbereich verteilt; mit Langstreckentransportern Junkers Ju 290 wurden Agentenflüge bis in den Irak und die Kalmückensteppe unternommen. Auf dem Flugplatz Finow bei Berlin unterhielt das KG 200 eine Sonderwerft, wo seine Maschinen für Geheimaufträge ausgerüstet wurden.
Der Stab und Teile des Geschwaders wurden im April 1945 aufgelöst. *)
*) de.wikipedia.org/wiki/Kampfgeschwader_200

Gruß
Horst
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Re: Flugfeld Röhrensee

Beitragvon michael » Mittwoch 27. Februar 2013, 12:35

Glaube ich kaum, das das KG 200 hier im Bereich tätig war. Jedenfall hab ich in dem Buch über das Geschwader nichts gefunden. Und mit den Decknamen? Das ist immer so eine Sache. Das Heer verwendete welche, die Luftwaffe, die Marine, die SS und die anderen Vereine auch noch. Ob da eine Aussage schlüssig ist? Schwer zu sagen. Der Wichert mit seinem teilweisem Verwirrspiel trägt da auf jedenfall auch nichts bei.

MfG michael
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Re: Flugfeld Röhrensee

Beitragvon Augustiner » Montag 11. März 2013, 13:24

....aus den Tiefen der Festplatten :D
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Re: Flugfeld Röhrensee

Beitragvon kps » Montag 11. März 2013, 23:11

Sehr gut - bitte weiter tauchen

VG
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Re: Flugfeld Röhrensee

Beitragvon Luchs » Mittwoch 20. März 2013, 12:41

Aufgrund des Schriftverkehrs bzw. der Interpretation J.Zapf zur Aussage von Herrn Hoffmann habe ich diese hier eingefügt. Es ist schwer, die Aussage vernünftig zu verorten, jedoch glaube ich immer noch nicht so recht, daß Röhrensee gemeint ist.
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