Bindersleben He111

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Bindersleben He111

Beitragvon Augustiner » Sonntag 27. Dezember 2009, 18:10

Ich habe ja da jahrelang darüber gegrübelt - aber mein Onkel wurde dort abgeschossen und jetzt frage ich hier nach den Fotos.

Martin war seit Beginn des Krieges dabei, KG 26 (=Löwengeschwader) und hatte nie den geringsten Kratzer davongetragen.
Später gab es nichts mehr zu bombardieren, es gab auch keinen Sprit mehr - der Funker verbrannte im Flugzeug, der Pilot überlebte - mein Onkel wurde wie ein Hase auf dem Acker abgeknallt.

Vielleicht weiß ja hier jemand mehr über die Kennung

BR-ST

Bearbeitet in KG 26 (statt 52)
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Zuletzt geändert von Augustiner am Mittwoch 30. Dezember 2009, 15:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Augustiner » Sonntag 27. Dezember 2009, 18:16

Ich vergaß ihn - nämlich Martin......
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Beitragvon Augustiner » Sonntag 27. Dezember 2009, 18:31

Ich vergaß:

EH II, Linke Seite
B 049, Kreuzreihe 17

Erfurt Bindersleben

Selbstverständlich gibt es keinen privaten Nachlass
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Beitragvon Augustiner » Sonntag 27. Dezember 2009, 19:46

Es war wohl leider eher so, daß man lt. Zeitzeugenaussagen, sich einen Spaß daraus gemacht hat, alles was da so kreucht und fleucht wie die Karnickel abzuschießen - wie Du mir, so ich Dir.
Der Flieger wurde zur "Notlandung" gezwungen, und als der unbewaffnete Überführungsflug gecrasht war, war es ein willkommenes Ziel...........
für weitere Ruhmestaten.

Der Funker verbrannte im Flugzeug, der Pilot konnte sich hinter einen Strohhaufen retten, mein Onkel wurde ...., möglicherweise gab es aber noch weitere Besatzungsmitglieder................??

Öhm, ich vergaß des weiteren, die Familie befand sich auf der Flucht aus Schlesien nach Westen und wurde in Dresden erwischt und ausgebombt.
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Beitragvon PEKE » Sonntag 27. Dezember 2009, 21:35

Hallo Augustiner,

wie ich gelesen habe, war Dein Onkel BORDWART, d.h. er war für
die Motoren und desgleichen zuständig. Vielleicht kannst Du jemanden
im Bereich der Motorenschlosserei, Feldzeugmacherei ausfindig machen.
Ausbildung zum Motorwart z.B., wo und wie, da müsste es vielleicht noch
Lebende Zeugen geben.

vielleicht könnte der Verein helfen
http://uhneubiberg.gmxhome.de/ oder
http://uhneubiberg.gmxhome.de/neubi/startseite.html
dort gab es auch eine Lehrwerkstatt

Mfg.
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Beitragvon Augustiner » Sonntag 27. Dezember 2009, 22:01

Ja danke für Deine Antwort; neulich, vor ungefähr fünf Jahren kannte mein Vater noch den Namen des Piloten und ich hatte versucht diesen (vergebens) zu recherchieren.
Wir konnten ihn leider nicht ausfindig machen - die Bezeichnung "Bordwart" irritiert alldieweil insofern, mein Onkel ist immer geflogen (halt mitgeflogen als Bordschütze oder so).
Ich denke, daß man über die möglicherweise richtige Flugzeugkennung dem Ziel näher kommt - leider bisher auch vergebens.
Mehr Unterlagen habe ich eben nicht - aber wiederum sind diese wenigen Unterlagen eine ganze Menge.

gruß
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Beitragvon kps » Montag 28. Dezember 2009, 09:07

Hallo Augustiner - eine traurige Geschichte. Für die Recherche der Abschüsse gibt es grundsätzlich gute Bücher und Übersichten. Wenn der Absturzort und das Datum bekannt sind wie in dem Fall, sollte mehr zu erfahren sein.

Diese Erfahrung hatte ich zumindest bisher gemacht.

MfG
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Beitragvon Silko » Montag 28. Dezember 2009, 15:11

Warum Luftbildforum?? Du kommst bestimmt noch mit Luftbildern, stimmts?
Also ich finde die Geschichte von Martin unheimlich interessant. Warum rückst Du erst jetzt damit heraus? Ist ja unglaublich.
Wie das Überführungskennzeichen BR+ST zu einer Heinkel passt, erschließt sich mir im Moment noch nicht. Zu BR habe ich auch überhaupt noch nix gefunden.

Frage das Löwengeschwader war doch KG 26, oder gabs danach noch Umgliederungen? KG 52 sagt mir gerade garnichts -()-
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Beitragvon Luchs » Montag 28. Dezember 2009, 15:11

Zumindest ist der Abschuß in "Luftkrieg über Mittelthüringen" gelistet. Genaueres dürfte über den Autor oder das Archiv des W. Seidlitz zu erfahren sein. @Augustiner: Ich sehe zu, daß ich noch ein Buch für Dich bekomme.
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Beitragvon PEKE » Montag 28. Dezember 2009, 18:10

Hallo Augustiner,

für Dich evtl. Interessant

Produktbeschreibung zu Hans J. Blankenburg, Günther Sinnecker "Luftkrieg über Mittelthüringen 1944-1945":
Kurzbeschreibung
Kapitel I "Langensalza und die Zeit danach." von G.Sinnecker 8
Meine Militärzeit beginnt 10
Flieger- Anwärter- Bataillon "Monte Rosa" 10
Flugzeugführerschule A/B 42 Neustadt Glewe und Langensalza 16
Überlandflug mit der Klemm 35 16
Der Kunstflug 22
Instrumentenflug 25
Der Segelflug 28
Erinnerungen an einige Fluglehrer-Kameraden der
Flugzeugführerschule A/B 42 Langensalza 22
Die raue Wirklichkeit 33
Eine neue Waffe wird geboren 33
Auswahlkriterien für die einmotorige Nachtjagd 34
Der Einsatz beginnt 38
Freizeitgestaltung in Husum 38
Nachteinsätze 38
Umrüstung auf Messerschmitt Bf 109- G6 43
Abschuss eines amerikanischen Bombers B 17 (Flying Fortress) 44
Erinnerung an Ed Hays 47
Technischer Offizier 49
Einsätze bei Tag und Nacht 51
Bilder aus meiner Zugehörigkeit zum JG 302- Ludwigslust 52
Flakabschuss Lightning P 53
Wir werden Tagjäger 56
Urlaub 1944 57
Walter Burghoff 59
Die Luftschlacht von Oschersleben 63
Worishofen 64
Nachtrag zu dem Buch Jagdgeschwader 301/302 69
Borkheide 71
Notlandung in Treuenbrietzen 77
Erinnerung an den Flugplatz Alteno 79
Der Überschlag 80
Liegnitz 82
Unternehmen Elbe 83
Möritz 85
POW - In amerikanischer Kriegsgefangenschaft 88
Zurück nach Berlin 92
Anhang- Daten aus meiner Militärdienstzeit 99
Kapitel II - Flugzeugführerschule A/B 42 Langensalza
von Hans- Joachim Blankenburg 100
Klaus Bretschneider, Berlin 102
Der Luftkampf 106
Karl Schick, Metzingen 108
Freiweillig zur Seelfuftwaffe 109
Franz Feldmeier, Memmingen 117
Langensalza und danach... 130
Kennzeichenbelegung der Flugzeugführerschule A/B 42 131
Friedrich Müller, Wunsiedel 133
Helmut Krumbholz, Wickerstedt 137
War Heinz Rühmann auf dem Langensalzaer Flieerhorst? 138
Kapitel III - Einlassungen zum Bombenkrieg gegen die
Zivilbevölkerung während des II. Weltkrieges
von Hans- Joachim Blankenburg 139

Kapitel IV - Der Bombenabwurf über Langensalza
am 24. März 1944
von Hans- Joachim Blankenburg 151
Kapitel V - Der "Papierkrieg"
von Hans- Joachim Blankenburg 163
Kapitel VI - Der Luftkrieg über Mittelthüringen
von Hans-Joachim Blankenburg und Wolfgang Seidlitz 172
Die Forcierung des Bombenkrieges durch die RAF 174
Der Beginn des Luftkrieges über Mittelthüringen, die
Bombardierung der Treibstoffindustrie 180
24.Februar 1944 182
Flugzeugverluste 24.2.1944 187
Übersicht von Flugzeugverlusten im Landkreis Eichsfeld 1944-1945 203
12. Mai 1944 206
20. Juli 1944 210
11. September 1944 231
Der 21. November 1944 248
Flugzeuge der USAAF, die auf dem Fliegerhorst
Langensalza bis Juni 1945 stationiert waren. 254
Sie sind nicht vergessen... In Memoriam Karl- Heinz Seeler 256
Anhang 261
Eine Botschaft des Oberbefehlshabers der britischen
Kampfflugzeuge an das deutsche Volk. 26

Mfg. Peke
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Beitragvon PEKE » Montag 28. Dezember 2009, 18:20

Irgend etwas stimmt nicht
aus WIKI

1933 wurde der Flugplatz Fliegerhorst und umfangreiche Kasernenanlagen entstanden. Erste Einheit war das StG 162 (Traditionsname Immelmann), noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs verlegte dann die I./KG 257 aus Zerbst nach Blankensee; im Mai 1939 wurde sie zur I./KG 26 Löwengeschwader. Nach Kriegsausbruch 1939 verlegte die I./KG 26 an die Fronten, ab 1940 bildete das Geschwader in der IV./KG 26 hier Nachwuchsbesatzungen aus. Die Werft in Blankensee wurde ab 1940/41 Reparaturwerk für die Heinkel-Flugzeugwerke, Rostock. Ab 1944 wurde es lebhafter im Fliegerhorst. Nachtjäger-Einheiten (III./NJG 5, 10./NJG 11), Kampfverbände (III./KG 200, II./KG 3, III./KG 76) verlegten nach und nach hierher. Zu Kriegsende (1944/45) wurde die Start- und Landebahn auf ca. 1800 m betoniert; Zwangsarbeiter mussten beim Bau helfen. Letzte Flüge starteten noch am 2. Mai 1945, dem Tag der Befreiung Lübecks.

'[wer.der.]'


Noch mals suchen.....

was gefunden
http://www.ipmsdeutschland.de/FirstLook ... 11H-6.html

Bemalung und Bezeichnung der Heinkel 111

Dokus zu Heinkel 111 KG 26 kann ich Dir per Mail zu kommen lassen.
http://www.luftfahrtnetz.de/index.php/book.html über Erfurt KG26 vormals KG253 - umrüstung als Torpedogeschwader
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Beitragvon PEKE » Montag 28. Dezember 2009, 19:28

Jetzt bin ich am Ende

noch ein PDF

Peke
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Beitragvon kps » Montag 28. Dezember 2009, 21:09

Vrmtl. brauche ich eine neue Brille - oder die pdf-Quali is mies.
Setze lieber Links zu den Quellen im Internetz

MfG
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Beitragvon Mattzz » Dienstag 29. Dezember 2009, 02:16

Was sagt denn die WASt dazu?
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 30. Dezember 2009, 15:23

Zunächst erst mal recht herzlichen Dank an alle für die vielen Hinweise - denen werden wir, soweit möglich, sicher nachgehen !

Damit steht nun auch fest, daß das Foto mit der Kennung BR+ST tatsächlich echt ist; die "Familienüberlieferung" war da doch etwas vage.
Der Soldat mit dem Gewehr am Wrack sollte das Flugzeug tagsüber vor Plünderungen (!) schützen, nachts wurden dann die... geborgen.
Vielen Dank auch an meinen "Altersheimer" - das Löwengeschwader war natürlich das KG 26. Ulkigerweise ist der Werdegang dieses Geschwaders explizit auf einer dänischen Seite in englisch nachzulesen (hab ich grad ad hoc nicht da).
Vom Fliegerhorst Bindersleben gibt es auch sehr gute Aufnahmen, die sind aber erst später im März 45 und nicht in meinem Besitz; aber wer weiß ?

(-oo-) @ Luchs + PEKE, die Welt ist doch eher relativ klein, oder ?? Dein (Euer) Beitrag ist genau dieser Abschuß........... :-top)

Grundsätzlich hätte der Beitrag gar nicht hier her gehört (da gibt es bekanntermaßen andere Foren) und ist damit auch abgeschlossen - es sei denn, ich finde aufgrund Eurer Hinweise tatsächlich noch "Neues für die Familienchronik"; das liefere ich dann hoffentlich nach.

Nochmals vielen Dank
augustiner

P.S. Der Name "Strobel" (aus dem Allgäu) als Funker war uns bereits bekannt.
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Beitragvon Silko » Mittwoch 30. Dezember 2009, 20:54

Find ich genial, dass Luchs den Eintrag gefunden hat. Leider liegt mir dieses Buch (noch) nicht vor.
@Augustiner
Du hast ja die Grablage explizit genannt und sogar ein Bild dazu eingestellt. Im Buch wird die Grablage als unbekannt dargestellt. Wie wär's, wenn Du mit dem Quellinhaber/Autor mal versuchst, Kontakt aufzunehmen? Der wäre bestimmt dankbar dafür.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 1. Januar 2010, 17:20

Silko hat geschrieben:Find ich genial, dass Luchs den Eintrag gefunden hat. Leider liegt mir dieses Buch (noch) nicht vor.
@Augustiner
Du hast ja die Grablage explizit genannt und sogar ein Bild dazu eingestellt. Im Buch wird die Grablage als unbekannt dargestellt. Wie wär's, wenn Du mit dem Quellinhaber/Autor mal versuchst, Kontakt aufzunehmen? Der wäre bestimmt dankbar dafür.


Hatte gerade relativ umfangreich auf Dein Posting bezug genommen !!

SCHWUPP, war es weg im Daten-Nirwana.
It doesn't matter :,(
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Beitragvon Augustiner » Freitag 1. Januar 2010, 19:56

Guck ich doch gerade in meinen Router rein, sagt er, Internetverbindung wird nach 45 Sekunden getrennt !
Im letzten Jahr war die Einstellung auf 60 Minuten festgelegt.
Also habe ich ihm jetzt Dauerverbindung angeordnet; Zwangstrennung ist zwischen 3 und 4 Uhr morgens - da bin ich eh nie zu Hause.
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Beitragvon Volwo » Freitag 1. Januar 2010, 21:08

Zu Onkel Martin kann ich leider nichts sagen
aber vielleicht zu der Flucht aus Schlesien
meine Familie flüchtete auch um diese Zeit
Da habe ich gerade eine Riesenschlesierchronik zu stehen. Kreis Groß-Gohlau.
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Beitragvon Augustiner » Sonntag 3. Januar 2010, 10:01

@ silko, der Router routet anscheinend wieder......

Durch dieses Forum weiß ich nun auch, wer der Co-Autor dieses Buches ist - vielen Dank noch mal an dieser Stelle - da werde ich sicher versuchen, Kontakt aufzunehmen.
Es gab zu diesem Thema auch mal eine Ausstellung, gut möglich, daß eben diese Autoren beteiligt waren.

Mittlerweile habe ich mich auch in der Familie umgehorcht, aber das würde jetzt hier den Rahmen sprengen.
Vielleicht nur so viel - meine Tante lebt ja noch und kannte auch mal den Namen des Piloten. Dieser hatte sich aber leider nie gemeldet, möglicherweise hat auch er den Crash letztlich nicht überlebt. Meine Großeltern wurden auf ihrer Flucht nach Westen in Chemnitz benachrichtigt (!) und brauchten 2 Tage von dort nach Erfurt zur Beerdigung, man hatte dort so lang gewartet.
Zwar ist der Nachname sowohl im Buch als auch auf dem Grabstein falsch geschrieben, aber dieser Stein hat schon heute den von Martin's Eltern "überlebt".

Das Foto vom Wrack stammt angeblich von einem Augenzeugen aus Schmirna; nach seiner Aussage hatte der Luftkampf eine kleine Ewigkeit gedauert, bis der "lahme deutsche" Jäger endlich den Ami-Bomber unten hatte. Erst an der Unfallstelle bemerkte er dann seinen Irrtum.

Es bleibt jedenfalls ein Rätsel, warum der Überführungsflug am hellichten Tag durchgeführt bzw. warum kein Ausweichplatz angeflogen wurde - vielleicht war ja auch nur schlicht der Sprit alle.
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Beitragvon Silko » Sonntag 3. Januar 2010, 11:28

Augustiner hat geschrieben:@ silko, der Router routet anscheinend wieder......

Na dann ist ja alles gut! Hoffentlich schneit Dir der Router nicht ein :-) Bei dem Wetter ist alles möglich.

Augustiner hat geschrieben:Mittlerweile habe ich mich auch in der Familie umgowohl im Buch als auch auf dem Grabstein falsch geschrieben, aber dieser Stein hat schon heute den von Martin's Eltern "überlebt".

Wie lautet er denn richtig geschrieben? Der Name. Nach der Art des Grabsteines nach zu urteilen, würde ich meinen, dass der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge angelegt ist und auch von ihm gepflegt wird. Warst Du schon einmal selbst bei der Grablage?

Alles in allem eine sehr spannende Geschichte.
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Beitragvon Augustiner » Sonntag 3. Januar 2010, 16:55

silko hat geschrieben:Wie lautet er denn richtig geschrieben? Der Name. Nach der Art des Grabsteines nach zu urteilen, würde ich meinen, dass der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge angelegt ist und auch von ihm gepflegt wird. Warst Du schon einmal selbst bei der Grablage?


Die jetzigen Granitsteine sind vom VDK, die alten Steine wurden irgendwie in oder an einer Mauer verwendet (also dort am Friedhof).
Nach der Beerdigung gab es ursprünglich nur eine einfache Holztafel (Foto vorhanden).
Der Name wird wie meiner geschrieben (-oo-)
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Beitragvon EDGE-Henning » Montag 11. Januar 2010, 05:59

PEKE hat geschrieben:
okus zu Heinkel 111 KG 26 kann ich Dir per Mail zu kommen lassen.
http://www.luftfahrtnetz.de/index.php/book.html über Erfurt KG26 vormals KG253 - umrüstung als Torpedogeschwader


Da kommst Du blos zu meinem Gästebuch?
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Beitragvon Augustiner » Montag 8. März 2010, 19:42

Es ergaben sich verschiedenste Kontakte, es wurden mit Zeitzeugen Telefonate geführt, Familienüberlieferungen wurden hinterfragt und um so manches Detail ergänzt.
Wir wurden recht herzlich eingeladen und werden dies hoffentlich dieses Jahr auch auf die Reihe kriegen.

Zu allem "Überfluß" ist von der Luftbilddatenbank am Samstag auch noch ein LuBi mit dem Umriß der He111 eingetrudelt. Die Maschine lag eine ganze zeitlang (3 Wochen ?) dort auf dem Acker, bevor sie von einem Ortsansässigem (Name bekannt) zerlegt und abtransportiert worden ist.
Das Wrack hat wohl dem Ackerboden seinen Stempel aufgedrückt ?
Ich denke da hauptsächlich an Frosteinflüsse und will es damit auch bewenden lassen.
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Beitragvon Augustiner » Samstag 15. Januar 2011, 20:03

Eigentlich wollte ich hier nichts mehr hinzu fügen.
Andrerseits wurde mir immer weiter geholfen. Vielen Dank an Frau Lundershausen und an Frau F.

Den einzigen, noch lebenden Zeitzeugen haben wir gesprochen und damit ist es auch gut...................

Diese beiden Dödeln (gelber Pfeil) sind zum ersten Mal miteinander geflogen und liegen dadort am Erfurter Friedhof. Der Flug ging von Neubiberg nach Erfurt, um eine "wichtige" Person auszufliegen.

Der eine hatte sich schon 1937 freiwillig zur Luftwaffe gemeldet, weil es in Niederschlesien für eine 7-köpfige Familie nichts mehr zum "Fressen" gab, der andere wollte nach seinem Abitur gerne in die USA gehen.........
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