Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beispiele und Fragen zu LuBis

Moderator: Augustiner

Beitragvon Augustiner » Montag 7. Juni 2010, 17:14

Luchs hat geschrieben:Hoffe, Du hattest einen schönen Urlaub. Willkommen zurück [-<5>-]


Servus und vielen Dank - es hat leider so viel geregnet, daß die ohnehin wenigen Haare noch mehr Rost angesetzt haben.

Ich suche jetzt dann noch mal ein bischen weiter.
Frage 1: Wo kommt die Mähr vom "Baustab Klipper" her ??
Frage 2: In Arnstadt wurde angeblich ein Holzgerüst zum Abschuß der "Natter" verladen --- wahr oder Märchen ??
Frage 3: ..........frage ich jetzt doch lieber nicht, oder doch ?........einfach absurd.......
>>>>>>>>>>2 Kugeln, von SS bewacht, Güterzug, vielleicht einfach nur peinlich.
In den letzten 2 Wochen habe ich gelernt, jeden Strohhalm zu greifen.......es kann sich durchaus lohnen .
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Beitragvon Luchs » Montag 7. Juni 2010, 17:52

Für eine Längstwellen-Sendeanlage sieht das Gebilde zu unstrukturiert aus. Zudem ist dank 3D zweifelsfrei zu sehen, daß sich die Struktur am Boden befindet und kein Mast in der Nähe ist. Zum Vergleich eine russische Aufnahme des Zentrums von Goliath.

Die Geschichte mit der Natter wäre eine Überlegung wert, siehe http://www.gtgj.de/script/phpBB2/viewto ... 47&start=3 . Nun müßte man die Konstruktion eines solchen Seilstartgerüstes kennen, welches sicher im Umkreis abgespannt werden mußte/sollte. Denkbar wäre, daß unter Verzicht auf die Booster die Natter auf dem Gerüst vorbeschleunigt werden sollte, also die Konstruktion eine Nummer größer als das normale Startgerüst ausgefallen wäre. Was ist Brunzels Quelle?
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Beitragvon PEKE » Dienstag 8. Juni 2010, 19:07

Hallo Luchs

vor jahren in Frankreich, in der Nähe von St. Malo, habe ich eine große
Sendeanlage gesehen. Die Sendemasten waren NUR ca. 45m hoch, aber
viel Kabel dazwischen.

Mfg. Peter
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Beitragvon Silko » Dienstag 8. Juni 2010, 20:41

Luchs hat geschrieben:Was ist Brunzels Quelle?

Endlich mal eine These, die so richtig ins Bild passt, mehr oder weniger verifizierbare Quellen auf S. 159, ebenda
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon Luchs » Sonntag 8. August 2010, 19:45

Nachdem ich mir die letzten Tage den Hahn (super Buch!) reingezogen habe, möchte ich nochmal zwei nichtnukleare "Rumms-Möglichkeiten" aufwärmen, der "Rumms" ist für mich die interessanteste Szene überhaupt auf dem Platz.

- Die Möglichkeit eines wie auch immer gearteten Startgerüstes, auf dem es vielleicht einen Unfall gegeben hat. Neben Natter, Raketen und co. wird hier auch eine Weiterentwicklung der Trommsdorff-Granaten angesprochen, die in der A-Serie die Dimensionen von Raketen annahmen und Schußweiten bis 150km versprachen, aber günstiger als beispielsweise eine Flüssigrakete V2 zu produzieren waren. Prinzip: Start mit Feststoffrakete, Weiterbeschleunigung mit Staustrahltriebwerk. Oder auch Verschuß aus riesigem Werferrohr nur mit Triebwerk. Die Dinger sollen aber über das Entwicklungsstadium nicht herausgekommen sein.

- Wie vor einiger Zeit im Nachbarforum unterirdisch spekuliert, die mögliche Weiterentwickung/Test des Vorläufers der heutigen MOAB, einer Schlagwetter-Bombe (Stichworte "Humus" oder "Hexenkessel"). Zitat Hahn:
...Einer der letzten Versuche, mit der man die Wirkung der Luftwaffe vorführen wollte, benutzte 150kg Braunkohlenstaub. Man erzielte in der Nähe des Flugplatzes Zwölfaxing bei Wien eine Explosionswolke von fast 50m Höhe und 35m Durchmesser, die schräg nach unten abstrahlenden Druckwellen - es hatte sich ein stark konischer Schlauch gebildet - waren so stark, daß ein Großversuch mit 2000kg Kohlenstaub in eine andere Gegend verlegt wurde(!). Die Luftwaffe hatte sich nun mit eingeschaltet, und das am 8. März in "Hexenkessel" umbenannte Vorhaben sollte beschleunigt weitergeführt werden; das schnelle Vordringen der Roten Armee machte aber dann diesen Plänen ein Ende...

Im Klartext: Eine der wenigen Wunderwaffenentwicklungen, deren Test ein voller Erfolg und die vergleichsweise preiswert herzustellen war. Das Explosionsbild der MOAB ist dem Luftbild ähnlich, durch die oberirdische Zündung gibt es keinen Krater. Die Erscheinung würde super mit CW's Erlebnis harmonieren. Und nimmt man an, daß der Explosionsdurchmesser analog der verwendeten Kohlenstaubmenge ansteigt, passen die 2t auch gut zum "Rumms-Bild".

Ich weiß, es ist wieder mal alles nur Spekulation, aber vielleicht findet man doch einen klitzekleinen Hinweis, die Theorie zu festigen.
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Beitragvon Augustiner » Montag 9. August 2010, 09:01

Luchs hat geschrieben: Die Möglichkeit eines wie auch immer gearteten Startgerüstes, auf dem es vielleicht einen Unfall gegeben hat.
Ich weiß, es ist wieder mal alles nur Spekulation, aber vielleicht findet man doch einen klitzekleinen Hinweis, die Theorie zu festigen.


Das passt irgendwie schon alles recht gut - super.
In Gockel wird man mit Kohlestaubbombe oder Vakuumbombe auch gut fündig, u.a. ein Artikel der FAZ (Versuch am Starnberger See).
Hexenkessel im Gegensatz zum Hexenring ?
Die Wirkung der Bombe könnte auch mit den Beschreibungen der Toten und Verletzten zusammenpassen - muß ich nochmal nachlesen.
Große Hitzeentwicklung (Verbrennungen) und Unterdruck (Lunge).
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Beitragvon Augustiner » Montag 9. August 2010, 10:09

Im Nexusboard wird die DFS346 der Siebeler Flugzeugwerke (Halle) mit den "Zippermayr'schen Ladungen" in Verbindung gebracht.
Das Ding flog dann anscheinend erst bei den Russen.
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 11. August 2010, 18:18

Habe mir heute nochmal die Beiträge von Dr. Karlsch in der Vereinszeitung Aug. 2006, S. 9 ff., reingesaugt - sehr empfehlenswert !
Auch der Unterschied Aerosolbombe gegenüber "thermobaren Waffen" ist sehr interessant. Leider finde ich da eine Internetseite nicht mehr, war irgendwas mit "Deutscher Enzyklopädie" (Rechtschreibung ?); war dort super erklärt, dafür lege ich eine andere Seite bei :-I
Die Übereinstimmungen mit Zeitzeugenaussagen und dem GRU-Bericht vom März 45 sind einfach "erdrückend".

Während überall vom Test im "Kleinen Tambuch" (~ Metz) zu lesen ist, hatte Dr. Karlsch wohl eher das Dreieck im Sinn. TID hatte es ungefähr bei 2) aufgrund eines ZDF-Beitrags lokalisiert. Der erste Versuch soll schief gegangen sein. Gut möglich, daß aufgrund der Kontamination des Geländes ein 2. Versuchsort gewählt wurde; sprich 2) >> 1); wie gesagt, finde diese Internetseite momentan nicht.

Ein weiterer Ansatzpunkt wären diese 6 bis 14 Scheiterhaufen; die müssen auf Luftbildern eigentlich zu sehen sein (habe von "dort" aber keine guten). Leider wird als Ausgangspunkt nur Gut Ringhofen genannt. Die Verbrennung soll dann aber am Hainberg stattgefunden haben, das wiederum wäre ja aber praktisch schon wieder am Stotterhain (Massengrab) ?
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Beitragvon kps » Donnerstag 12. August 2010, 08:15

Augustiner hat geschrieben:...Die Übereinstimmungen mit Zeitzeugenaussagen und dem GRU-Bericht vom März 45 sind einfach "erdrückend".

Während überall vom Test im "Kleinen Tambuch" (~ Metz) zu lesen ist, hatte Dr. Karlsch wohl eher das Dreieck im Sinn. TID hatte es ungefähr bei 2) aufgrund eines ZDF-Beitrags lokalisiert. Der erste Versuch soll schief gegangen sein. Gut möglich, daß aufgrund der Kontamination des Geländes ein 2. Versuchsort gewählt wurde; sprich 2) >> 1); wie gesagt, finde diese Internetseite momentan nicht.

Ein weiterer Ansatzpunkt wären diese 6 bis 14 Scheiterhaufen; die müssen auf Luftbildern eigentlich zu sehen sein (habe von "dort" aber keine guten). Leider wird als Ausgangspunkt nur Gut Ringhofen genannt. Die Verbrennung soll dann aber am Hainberg stattgefunden haben, das wiederum wäre ja aber praktisch schon wieder am Stotterhain (Massengrab) ?


Ich finde es nicht erdrückend. Die GRU spricht von Thüringen. Ich glaube in keinem Satz ist die Rede von Ohrdruf. Bei einigen Aussagen ist di Herkunft unklar und ein Foto eines angeblich Scheiterhaufen der "Versuchsopfer" war nachweisbar nicht dort, wo ihn Zeitzeugen mit den Fotos aus dem "Familienalbum" hingelegt haben. Eher im Gegenteil gibt es Aussagen von Zeugen, die März/ April 1945 dort rumgelaufen sind und nichts gesehen haben: keinen Baustab Klipper, kein Brandfleck, keine Gruben, keine Scheiterhaufen... nur Flugzeuge auf der Horst, Baracken und Kisten mit Fernschreibern und anderen Gegenständen.

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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 12. August 2010, 13:34

kps hat geschrieben:Ich finde es nicht erdrückend. Die GRU spricht von Thüringen. Ich glaube in keinem Satz ist die Rede von Ohrdruf.


Ja das stimmt natürlich schon. Aber dann hätte man Frau Claire Werner wohl nur Suggestivfragen (04. und 12. März ?) gestellt, denn woher hätte sie den GRU-Bericht kennen sollen ?
Ähnliches gilt dann auch für die Wachsmut-Aussage (hier wird aber kein Zeitraum benannt) - wobei die Beschreibungen der Auswirkungen der Explosion, der Toten bzw. deren Verletzungen im Hinblick auf den Einsatz einer möglichen "Vakuumbombe" schon merkwürdig genau übereinstimmen.
Beide Aussagen können sicher auch getürkt sein, aber dann bleibt immer noch dieses Luftbild ("Neues" anbei) - vielleicht kommt ja etwas bei dessen Auswertung heraus.

Der GRU-Bericht spricht übrigens nicht von einem Unfall. Selbst dies wäre erklärbar.
Der Versuch im Dreieck verzichtet auf die Sekundärzündung (= 150 Millisekunden nach der Initialzündung) und hinterläßt eben "nur" eine Bodenkontamination. Der 2. Versuch beim kleinen Tambuch, dort wo vielleicht die "Versuchskaninchen" in den frisch angelegten Stellungen ausharren, "gelingt" er jedoch (mit all seinen Auswirkungen).
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Luchs » Freitag 4. März 2011, 20:30

Da ich immer mehr von der "Explosion" am kleinen Tambuch abkomme: Ein vager Deutungsversuch, den vielleicht Mititärexperten beantworten können. Wäre eine Art Rundumschießstand möglich, praktisch eine 360°-Schießbahn, welche eine Umzingelung von Heckenschützen simulieren kann. Mir ist klar, daß die Zuganlage für die Bedienung der Klappen von der gleichen Position wie der des Schützen aus geschehen müßte, möglicherweise über einen Unterstand, auf dem dieser steht. Mir ist genauso klar, daß ein Beobachter/Auswerter auch eine geeignete Deckung braucht und ebenso die Klipper gefährlich nahe lag. Nur mal gefragt, ob es überhaupt solche Konstruktionen gab, da sie perfekt zum Kraterbild passen könnten.
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon kallepirna » Freitag 4. März 2011, 23:58

Die erste A-Bombe bei den Amis wurde auch an einem Gerüst gezündet im Tal habe ich irgendwo gelesen soll es genau so gewesen sein,nur war dort die Bombe wesentlich kleiner.Mfg kallepirna [:Z:Klopf]
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Trinity

Beitragvon hurryup » Dienstag 8. März 2011, 07:51

Hi

der erste A-Bomben Test der Amerikaner erfolgte im Juli '45 mit einer Trinity genannten Bombe. Staerke war etwa 20KT ,etwa soviel wie Fat Man in Nagasaki. Die Bilder unten zeigen Ground Zero kurz nach der Explosion und heute:

http://www.googleearthcoolplaces.com/re ... _test_site

http://www.corbisimages.com/Enlargement/IH129127.html

http://2.bp.blogspot.com/_jiy24EN4vcc/S ... crater.jpg

Vergleich des Trinity Kraters mit dem Krater einer Explosion von 100T konventionellem TNT:

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Trini ... d%29_2.jpg

Der auf den Bilden von Dr Karls zu sehende Krater erscheint ja geradezu riesig...kann mir da keinen Reim drauf machen,bin aber sicher dass dort keine 20 KT Bombe gezuendet wurde.. Die Strahlung im Trinity Testbereich ist heute noch etwa 10 mal hoeher als normal.
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.

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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon kps » Dienstag 8. März 2011, 08:01

kallepirna hat geschrieben:...im Tal habe ich irgendwo gelesen soll es genau so gewesen sein,nur war dort die Bombe wesentlich kleiner.Mfg kallepirna [:Z:Klopf]


Sag mir mal bitte das Buch und die Seite, wo geschrieben steht, dass im Tal ein derartige Bombe gezündet wurde.

MfG
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon kallepirna » Dienstag 8. März 2011, 10:31

Hallo Kps!

Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe ob bei Karlsch kann sein naja auch egal,mir ging es eigendlich nur um das Gerüst. Weil hier immer geschrieben wurde das ein Gestell-Gerüst für Raketen Start aufgebaut wurde wollte daher nur mal den Hinweis geben das die A-Bombe auch an einem Gerüst-Gestell gezündet wurde. Bei Karlsch war glaube ich auch eine Zeichnung zu im Buch kann leider nicht nachsehen da verborgt.Mfg. kallepirna
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 9. März 2011, 21:52

Luchs hat geschrieben:Da ich immer mehr von der "Explosion" am kleinen Tambuch abkomme: Ein vager Deutungsversuch, den vielleicht Mititärexperten beantworten können. Wäre eine Art Rundumschießstand möglich, praktisch eine 360°-Schießbahn, welche eine Umzingelung von Heckenschützen simulieren kann. Mir ist klar, daß die Zuganlage für die Bedienung der Klappen von der gleichen Position wie der des Schützen aus geschehen müßte, möglicherweise über einen Unterstand, auf dem dieser steht. Mir ist genauso klar, daß ein Beobachter/Auswerter auch eine geeignete Deckung braucht und ebenso die Klipper gefährlich nahe lag. Nur mal gefragt, ob es überhaupt solche Konstruktionen gab, da sie perfekt zum Kraterbild passen könnten.


Eine derart gedachte Konstellation hinsichtlich einer Zugscheibenanlage (der Ursprung ist eine Anfrage von mir an das Büro IMMEKUS) wäre eine Möglichkeit.
Dies wird hoffenlich vom militärhistorischen Institut in Potsdam beantwortet werden können. Das Institut arbeitet eng mit dem Militärmuseum in Dresden zusammen; eine Luftbildauswertung bei der Bundeswehr hingegen (z.B. Fritzlar mit den Tiger-Hubis) ist momentan gescheitert.
Leider muß ich mich in diesem Zusammenhang allen Ernstes fragen, was die sogenannte "Jonastalforschung" in all den Jahrzehnten hervor gebracht hat ???

Ich zolle meinen Respekt dem "kps" und dem "TÜP" für ihre hervorragenden Bücher und ihre zeitaufwendige Arbeit [-(:)-]
Ich klopfe mir jetzt selber lieber nicht auch auf die Schulter und natürlich auch nicht dem LUCHS (-oo-) , ohne dessen Arbeit die gezeigten Erkenntnisse gar nicht möglich gewesen wären :-I

Immer wieder erinnere ich mich gerne mit einem Schmunzeln an das Gleis bei der Villa des Herrn Dr. Mühlberg [c-c-c]
Die Diskussionen konnte man über zig' Jahre hinweg verfolgen !!!!!!!!
Eigentlich brauchte man(n) sich nur der excellenten Luftbilder zu bedienen und hätte die Antwort gehabt.......

In diesem Sinn, immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel, aber ich baue jetzt erst mal wieder an meinen Fliegern.
Euer Augustiner
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Freitag 6. Mai 2011, 19:59

Die Flieger fliegen, aber meistens nicht so, wie sie sollen.
Ein Versuch der Deutung - es fehlen aber die Rund-Um-Strahlen.........
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon kps » Freitag 6. Mai 2011, 21:39

...sieht aber schon mal gut aus. Was und wo?

MfG
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Joe » Freitag 6. Mai 2011, 22:05

Wahrscheinlich eine Antenne mit drei Abspannungspunkten und erdverlegten Kabeln. Nordpfeil und Höhe wären vielleicht interessant. Vielleicht kann dann ein Funktechniker was dazu sagen.
Gruß
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Freitag 6. Mai 2011, 22:36

Joe hat geschrieben:Wahrscheinlich eine Antenne mit drei Abspannungspunkten und erdverlegten Kabeln. Nordpfeil und Höhe wären vielleicht interessant. Vielleicht kann dann ein Funktechniker was dazu sagen.
Gruß
Joe


Nehme an Norden ist oben, es nennt sich anscheinend "Frankenwarte", es ist wie immer alles streng geheim :D dies als Scherz, auch ich bin sensibilisiert mittlerweile......
Warum zum Teufel buddeln die da so "erdverlegte" KABEL ein (Blitzschutz/ Erdung) und warum nur in westlicher Richtung ?
Vielleicht steht das Ding ja auch auf dem Kopf (vgl. Schattenwurf).
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Mercedes-Diesel » Samstag 7. Mai 2011, 06:56

Wir waren dieses Jahr da unterwegs. Offiziell und mit Genehmigung.
Augustiners Bild vom 11.08.2010 Punkt 2 .... da soll ja nach Dr. Karlsch dass Gerüst für bzw. mit dem Bums gestanden haben...der Geigerzähler schwieg dazu...nix außer dass Testknacken alle 20 Sekunden. Den genauen (finde) Punkt habe ich vorher mit dem GPS eingemessen.
Wenn denn da irgend etwas gezündet worden wäre ...?? müsste dass heute noch Messbar sein, ist es aber nicht...noch nicht mal schwach.

Diese "obskure" Antenne (nördlich im Dreieck und auf dem Bild von Volwo -letztes Jahr Richtung Dreieck von Klipper aus geschossen... Wanderung) ist ein Fahnenmast an dem bei Schießbetrieb eine Fahne gehisst wird. Diese komischen, langezogenen "Erdhügel" sind Deckungen für die Schießbahn. Geschossen wird von unten (Wasserspeicher) nach oben. Die auf der Topo (Garmin) eingeziechnete Sonderfläche ist ein betonierter Graben mit eingegossenen Schrauben. Da werden die Ziele (Papp Kameraden) fest geschraubt.
Wo soll diese Antenne die Augustiner oben gephostet hat gestanden haben ?

Helle Flecken auf den Luftbildern
Für mich ein absolutes Rätzel was dass war. UT Anlagen schließe ich nach der Begehung aus. Dass ganze Gelände steigt stetig von unten nach oben richtung Klipper an. Kein Absatz oder nur ansatzweise eine Fläche die auf Bautätigkeit in den Untergrund hätte schließen könnte. Visuell alles natürlich gewachsener Untergrund ohne auch nur ansatzweise etwas verdächtiges.

Fahrspuren die unter Punkt 2 im nirgends Enden
Ist ein Graben der natürlichen Ursprungs ist. Für eine UT Einfahrt ist da absolut keine Überdeckung...sei denn es ginge senkrecht nach unten.

Wass man allerdings fairer Weise sagen muss...just an dem Tag versagte unser "Flux Generator" (Tiefensonde) :D so dass Messungen in die Tiefe nicht möglich waren...was mich tierisch geärgert hat.
Grüße Andreas

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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon bobo » Samstag 7. Mai 2011, 09:19

bezgl. Testzündung wurde in einem anderen konkurierenden Forum was von einer "Ozonbombe" erwähnt. Also was, was nicht direkt in irgendeiner Art und Weise was mit einer nuklearen Zündung in Verbindung steht. Sollte dies evtl. zutreffen, so wäre das mit dem Geigerzähler auch erklärbar.

Vor kurzem war eine dreiteilige Doku auf irgendeinem Sender über das russische Atomprogramm gleich nach dem WK-II. Was mich dabei zu Denken gegeben hat, war die Tatsache, das nach allen Hinweisen seitens der russischen Spionage dem Stalin das amerikanische Atombombenprogramm nicht sehr tangierte. Erst als Hiroshima dem Erdboden "platt" gemacht wurde und man die Macht der Bombe abschätzen konnte, ordnete Stalin fast alle möglichen Mittel an, um eine russische Bombe zu bauen. Stalin räumte eine Frist von 5 Jahren ein und man hatte vor Ablauf der Frist Erfolge erzielt.
Um´s auf den Punkt zu bringen: War vielleicht Stalin irgendein deutsches Wirkprinzip oder sogar irgendwelche deutsche Techniken zu Mininuke´s bekannt und er unterschätzte die eigentliche Sprengwirkung amerikanischer Nuklearbomben vor Hiroshima? Erst als er sah, welche Wirkung hinter den amerikanischen Eiern stand, rotierte er völlig ab!?
MfG BOBO
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Joe » Samstag 7. Mai 2011, 19:38

Augustiner hat geschrieben:Warum zum Teufel buddeln die da so "erdverlegte" KABEL ein


Mit meinen laienhaften Worten dargestellt sind das Radials, die eine bessere Erdankopplung der Antenne bewirken.
Also quasi eine bestimmte Art der Erdung, die unabhängig von der Bodenleitfähigkeit ist.
Eventuell kann man mit der Anordnung der Radials auch eine Abstrahlrichtung der Antenne vorgeben. Sie bewirkt dann eine Keulenform. Deshalb die Frage nach der Richtung. Aber ich bin halt kein Funkexperte.
Gruß
Joe
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Mercedes-Diesel » Samstag 7. Mai 2011, 19:41

Nun ja Bobo, da kann man wunderbar Spekulieren. Was mir immer wieder zu Denken gibt, Roosevelt musste im Frühjahr 45 vor dem Senat Rede und Antwort über die Atomforschung geben...auch die USA war daran fieberhaft am Forschen und es wurden mächtig Gelder regelrecht verbraten.

Seine Aussage war, wir brauchen noch mindestens ein halbes Jahr bis mit "ersten" halbwegs brauchbaren Ergebnissen zu Rechen ist. Bekannter Weise war am 8.Mai 45 der Krieg zu Ende. Die ersten erfolgreichen Atombombenversuche in den USA begannen Ende Juni 45. Am 06.08.45 erfolgte der Abwurf auf Hiroshima, am 09.08.45 auf Nagasaki.

Eigentlich ein zu schneller Erfolg, wenn man sich auf obiges beruft. ich glaube auch, dass ein US Präsident über den Forschungsstand genaustens informiert ist...zumal er die Gelder freigeben und verantworten muss.

[Spekulation an] Sollte nicht doch ein großteil deutscher Forschung dort eingeflossen sein .... Was wäre wenn die Deutschen doch schon soweit gewesen sind....die Amerikaner abgegriffen haben ? [Spekulation aus]

Wenn es denn so wäre ?? stimmt ja die ganze Geschichtsschreibung nicht.
Grüße Andreas

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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon kps » Sonntag 8. Mai 2011, 06:46

Ach MD - mittlerweile geht es hier vrmtl. um eine Antenne.

Lastt euch nicht immer die unmöglichsten Bomben durch den Kopf gehen - das bringt nur Kopfschmerzen. Nicht jeder Fleck auf den Lubis muss durch Bomben oder so entstanden sein. Für die anderen Sachen gibt es viele andere Diskussionen ohne weiterführende Ergebnisse.

MfG
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