Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beispiele und Fragen zu LuBis

Moderator: Augustiner

Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Silko » Sonntag 8. Mai 2011, 17:32

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Eigentlich ein zu schneller Erfolg, wenn man sich auf obiges beruft.

Ich glaube, das war eher eine Frage des erforderlichen Materials als der eingesetzten Technologie.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Montag 9. Mai 2011, 17:35

Joe hat geschrieben:
Augustiner hat geschrieben:Warum zum Teufel buddeln die da so "erdverlegte" KABEL ein


Mit meinen laienhaften Worten dargestellt sind das Radials, die eine bessere Erdankopplung der Antenne bewirken.
Also quasi eine bestimmte Art der Erdung, die unabhängig von der Bodenleitfähigkeit ist.
Eventuell kann man mit der Anordnung der Radials auch eine Abstrahlrichtung der Antenne vorgeben. Sie bewirkt dann eine Keulenform. Deshalb die Frage nach der Richtung. Aber ich bin halt kein Funkexperte.
Gruß
Joe


Gibt man Frankenwarte in Google ein, so findet man genügend Hinweise.
Es ist eine geerdete Erdung............ich breche ab........ :,(
Die Römer spinnen.
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Varga » Montag 9. Mai 2011, 20:44

Joe hat geschrieben:
Augustiner hat geschrieben:Warum zum Teufel buddeln die da so "erdverlegte" KABEL ein


Mit meinen laienhaften Worten dargestellt sind das Radials, die eine bessere Erdankopplung der Antenne bewirken.
Also quasi eine bestimmte Art der Erdung, die unabhängig von der Bodenleitfähigkeit ist.
Eventuell kann man mit der Anordnung der Radials auch eine Abstrahlrichtung der Antenne vorgeben. Sie bewirkt dann eine Keulenform. Deshalb die Frage nach der Richtung. Aber ich bin halt kein Funkexperte.
Gruß
Joe


Hallo Joe

Nach meiner Meinung hast du das Antennengebilde richtig interpretiert.
Im Militär benutzten wir die Erdungsspinne, wenn wir auf grosse Distanz senden wollten. Das war bei einer amerikanischen Kurzwellenstation aus dem WWII.
Diese Funkstation benutzten wir in den 60er Jahren auch in Korea bei der Waffenstillstandskommission. (NNSC Korea)

Gruss
Varga
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 12. Mai 2011, 16:39

Hallo,

vor vier Wochen habe ich mir mein unvergleichliches PaintBuster für 40 € aus dem Netz geladen und die Hotline hat das Ding jetzt sogar zum Laufen gebracht, sodaß ich sogleich mal wieder eine These hier reinstellen (und PB probieren) möchte.

Der Krater könnte also eine Erdantenne sein und die Schraubflügler gehören vielleicht sogar irgendwie dazu (Flak, Nebelwerfer, Stellung der Foo-Fighter xD, Motorstopmittel, Natter-Abschußbasen ).
Dies könnte die eigentliche Verteidigung der Anlagen im Jonastal darstellen, denn dort waren ja nur ein paar Flak-Stellungen.
!! Es ist eine These !!
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Funker » Freitag 13. Mai 2011, 13:06

@Augustiner
Da kannst du recht haben mit der Antenne und ausgelegten Radialen. Könnte diese Antenne nicht für
Kommunikation Erde-Flugzeug und umgekehrt gedacht sein? Deine Schraubflügler sind evtl. kleinere
Antennen, Richtantennen? Evtl Nahbereich Flugfeld Röhrensee? Was mich an den Stellungen stutzig
macht, ist die Tatsache, daß alle "Zugänge" gleich aussehen. Bei einer Geschützstellung ist es ja egal,
wie da der Zugang ist. Oder liege ich hier neben der Spur?

Gruß Funker
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Freitag 13. Mai 2011, 20:03

Funker hat geschrieben:@Augustiner
Da kannst du recht haben mit der Antenne und ausgelegten Radialen. Könnte diese Antenne nicht für
Kommunikation Erde-Flugzeug und umgekehrt gedacht sein? Deine Schraubflügler sind evtl. kleinere
Antennen, Richtantennen? Evtl Nahbereich Flugfeld Röhrensee? Was mich an den Stellungen stutzig
macht, ist die Tatsache, daß alle "Zugänge" gleich aussehen. Bei einer Geschützstellung ist es ja egal,
wie da der Zugang ist. Oder liege ich hier neben der Spur?

Gruß Funker


Ich habe da schon so verschiedenes versucht, aber so richtig was zielführendes war da eigentlich noch nicht dabei.
Erdantennen als Dipole sind vielleicht gar nicht so verkehrt, leider bin ich beruflich vollkommen auf einer anderen Schiene.

Mein erster Handsender (Röhre) zur Steuerung von Modellen (also nicht 100-60-90) wurde damals von der DBP justiert, eine Reichweitenerhöhung konnte mittels Erdung festgestellt werden (100mW ohne Erdung ca. 200 m, mit Erdung reichliche 250 m) in Augenhöhe -[nix]-
Ich habe die Dinger immer nur sklavisch nachgelötet und eigentlich gegenüber industrieller Fertigung immer einen Nachteil gehabt (Metz Mecatron oder Grundig 27 MHz, Tonmodulation versteht sich)....ich suche das Teil mal im Keller....einfach unglaublich :-I
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Funker » Sonntag 15. Mai 2011, 04:55

Hallo Augustiner.
Gibt es auch LuBis von Befliegungen des Tals und Umgebung aus den 60er bis 80er Jahren?
Schönen Sonntag!
Funker
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 15. Mai 2011, 08:22

Moin allsamt,
ich will ja nun kein Spielverderber sein....aber wir kommen hier vom Thema ab. Eigentliches Thema ist ja hier der "Rumms auf dem TrÜbPl "....und es driftet mehr oder weniger in Antennentechnik ab.
In ein paar Monaten verwischt dass total und kein Mensch steigt mehr durch. Macht doch zu diesem Thema bitte einen neuen Thread auf.

Schönen Sonntag Euch allen

Andreas
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon kps » Montag 16. Mai 2011, 06:17

Wie jetzt? Ich denke wir müssen das Thema ändern. Von Rumms auf Antennentechnik. Es geht doch um das Sternförmige Gebilde auf dem Lubi.

MfG
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Volwo » Montag 16. Mai 2011, 12:14

kps hat geschrieben:Wie jetzt? Ich denke wir müssen das Thema ändern.


Hallo allesamt, ich habe mir das Thema noch mal durchgelesen, aber weiß beim besten Willen nicht wo der "Rumms" aufhört und die "Antenne" anfängt, sprich ich weiß nicht, welchen Beitrag ich verschieben soll, weil irgendwie doch alles zu dem Einen oder Anderen passt.

Deswegen meine Bitte:

Schreibt das zum "Rumms" hier hinein und das zur "Antenne" in den Antennenthread.

Danke.
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Montag 16. Mai 2011, 13:57

Funker hat geschrieben:Hallo Augustiner.
Gibt es auch LuBis von Befliegungen des Tals und Umgebung aus den 60er bis 80er Jahren?
Schönen Sonntag!
Funker


Da ist mir leider nichts bekannt, wäre am besten beim Landesvermessungsamt Erfurt zu erfragen - geht ja auch via e-mail.
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Montag 16. Mai 2011, 18:26

kps hat geschrieben:Wie jetzt? Ich denke wir müssen das Thema ändern. Von Rumms auf Antennentechnik. Es geht doch um das Sternförmige Gebilde auf dem Lubi.

MfG
kps


Manche Dinge überschneiden sich halt aus o.g. Grund.
Mir konnte noch niemand eine Antwort geben und deswegen spinnen wir (Du, Ich , er oder sie) die Fäden immer weiter (-oo-)

Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen.......

Wenn man sagt "Rumms" oder "Krater" ist es vielleicht verkehrt, wenn man sagt "Antenne" ist es m.M. auch verkehrt, wenn man aber sagt, ich weiß es nicht, ist es zumindest mal nicht "unkaputtbar".......... No capisco ?? [c-c-c]
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Luchs » Montag 16. Mai 2011, 19:11

Genau. Im Klartext, sowohl Rumms, Krater, Antenne oder auch 360°-Schießbahn beziehen sich auf die Deutung ein und desselben Gebildes. Insofern würde ich hier gar nichts verschieben oder zerteilen. Und nachdem die Amateurfunker mal kurz aus der Klamottenkiste geplaudert haben, sind wir ja wieder beim Thema.

Persönlich sind Antenne oder Gegengewicht trotz einer gewissen Ähnlichkeit des Antennenluftbildes nicht ganz mein Favorit. Gründe: Die ausgeprägte Radialstruktur mit etwas kürzeren Linien in Richtung ansteigendes Gelände. Die hellen "Endpunkte". Die verschiedenen Längen der Linien ohne eine erkennbare Ordnung (Es sei denn, jede Linie spräche für eine Wellenlänge, also Festfrequenzen). Bei Erdung oder Gegengewicht das Fehlen eines Sendemastes. Die winkligen Gebilde (Deckungsstellungen?) in unmittelbarer Nähe.
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Funker » Dienstag 17. Mai 2011, 04:42

Was haltet ihr von Abspannseilen eines Antennenmastes?
Ein hoher funkmast muß gegen Umstürzen gesichert werden, dazu nimmt man Stahlseile.
Auf Grund des ansteigenden Geländes werden in einem LuBi Abspannseile verkürzt dargestellt.
Die hellen Flecken könnten Verankerungen für diese Seile sein.

Gruß Funker
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Dienstag 17. Mai 2011, 10:43

Ich kann mich da eigentlich Luchs nur anschließen.
Manche Radiale verlaufen gegen Ende leicht bogenförmig, knicken ab oder kreuzen sich sogar. Und dann ist im Norden und Osten noch diese "auswurfartige" Begrenzung am Ende der Strahlen.
Die frisch angelegten Stellungen südwestlich und nordwestlich sind gestaffelt und unterschiedlich angelegt und damit abseitig der Hauptwindrichtung - ich denke, da besteht schon ein Zusammenhang.

Also so ganz insgeheim glaube ich in meinem stillen Kämmerlein hauptsächlich an einen Waffenversuch, zumal dies auch die diversen Zeugenaussagen mit ins Boot brächte.
Vielleicht eine Waffe zur flächendeckenden Bekämpfung feindlicher Bomberpulks ? Tatsächlich wurden ja z.B. Splitterbomben von oben in die Pulks geworfen oder man griff frontal mit sich auffächernden Raketensalven an........
Nachdem angeblich 2 Versuche stattfanden, handelt es sich bei den Strahlen womöglich um den schief gegangenen Versuch ? Das Ding ist schon am Boden losgegangen, anstatt erst in der Luft. Und später wurde dann halt so manches dazu gedichtet, von wegen Atom usw..
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Funker » Dienstag 17. Mai 2011, 14:50

Was wäre, wenn es doch ein Mast o.ä. gewesen wäre? Könnten das nicht gekappte Stahltrossen sein?
Wenn dort -rein theoretisch- ein Gerüst gestanden hat, müsste man zumindest noch Fundamente oder deren
Reste finden. Die Stellungen könnten rein zufällig dort angelegt worden sein, können aber auch etwas mit dem
Teil zu tun haben. Die auswurfartigen Vertiefungen könnten Gegenlager der Trossen sein, die beim Sprengen
aus dem Boden gerissen wurden. Es ist aber alles nur Spekulation!
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 17. Mai 2011, 18:02

Funker hat geschrieben:Wenn dort -rein theoretisch- ein Gerüst gestanden hat, müsste man zumindest noch Fundamente oder deren
Reste finden. Die Stellungen könnten rein zufällig dort angelegt worden sein, können aber auch etwas mit dem
Teil zu tun haben. Die auswurfartigen Vertiefungen könnten Gegenlager der Trossen sein, die beim Sprengen
aus dem Boden gerissen wurden. Es ist aber alles nur Spekulation!


Leider ist da nichts dergleichen...im März nach gesehen. Dass einzige was du da findest ist ein kleines, oberirdisches Schutzbunkerchen ziemlich am Rand.
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Joe » Dienstag 17. Mai 2011, 19:17

Irgendwo in der Nähe der Straße, am Rande des Gebietes mit den ominösen Radialen ist auch noch sowas wie ein "Schachtkopf". Passende Fundamente haben wir damals auch gefunden. Ansonsten gibt es dort noch einige kleinere Erdfälle.
Möglicherweise ist das gesamte Gebilde nur eine größere Absenkung der Geländeoberfläche durch die Auslaugungsprozesse und Fahrspuren vom übenden Kradmelder.
Gruß
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Luchs » Dienstag 17. Mai 2011, 20:41

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Leider ist da nichts dergleichen...im März nach gesehen. Dass einzige was du da findest ist ein kleines, oberirdisches Schutzbunkerchen ziemlich am Rand.

Sprichst Du jetzt vom Dreieck oder vom "Rumms-Gebiet" am Rand des kl. Tambuch? Letzteres ist dächte ich zum Teil noch munitionsbelastete Sperrfläche. Der Betonrest am Rand dürfte einmal "Metz" gewesen sein.
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Joe » Mittwoch 18. Mai 2011, 04:53

Also ich meine die Ecke mit den von Augustiner beschriebenen strahlenförmigen Linien (Klipper).
Gruß
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Funker » Mittwoch 18. Mai 2011, 09:34

Es klingt verrückt - ist es vielleicht auch!
Wenn nun doch dort eine A-Bummse oder etwas ähnliches hochgegangen ist?
Das "Ding" explodiert -ob nun programmäßig oder frühzeitig sei mal dahingestellt. Durch die Wucht der
Explosion wird der Boden "eingedrückt", es bilden sich Tagebrüche, dank des Untergrundes. Die Trümmerteile
von dem Ding fliegen etliche Meter und hinterlassen im Boden radiale Spuren. Es muß eine Bodendetonation
stattgefunden haben. Eine A-Bummse wird ausgeschlossen, da nirgends Reststrahlung nachweisbar ist. Eine
Aerosolbombe vielleicht oder beim Betanken einer Rakete eine Explosion? Jedenfalls würde die Aussage von
C.Werner dazu passen: "...hinter Röhrensee, ...greller Lichtblitz,... Kofschmerzen, ... Nasenbluten". Ein Arzt,
den ich mal danach gefragt habe, sagte mir, daß bei einer plötzlichen Überreizung der Augen solche Symptome
durchaus entstehen könnten. Diese könnten Minuten bis Stunden anhalten.
Bitte nicht Steinigen!
Gruß Funker
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Joe » Mittwoch 18. Mai 2011, 12:33

Funker hat geschrieben:Bitte nicht Steinigen!


Kurz davor bist du aber. |:)

Es gibt auf dem Platz für nichts mit "Atom" in der NS-Zeit einen Beweis. Solange der Beweis fehlt sind das für mich Hirngespinste. Ich habe eigentlich auch gar keine Lust, mich weiter und immer wieder neu mit diesem Mist zu befassen.

Der Boden wurde nicht eingedrückt, der läuft am Mühlberger Spring aus dem Boden. Gelöst im Wasser. Das hat meist großflächige Einsenkungen zur Folge und ein paar Erdfälle.

Außerdem ist das ein Truppenübungsplatz, der in den verschiedensten Formen seit 140 Jahren für militärische Übungen aller Art genutzt wird. Diese Spuren findet man auch auf den Luftbildern wieder. Diese Spuren genau von Dingen zu trennen, die irgendwie im Zusammenhang mit dem Jonastal, V-Waffen o.ä. zu tun haben, ist fast unmöglich.

Es hat dazu immer irgendwelche (Waffen)-Tests auf dem Platz gegeben. Es wurden Versuche mit einer Schlierenkamera gemacht, für die mit Benzin gefüllte Waggons beschossen wurden. Es gab Funk- und Fernsehversuche usw. sowie bestimmt noch sehr viel mehr, dass noch gar nicht bekannt ist.

Hanebüchene Theorien helfen dabei nicht, das irgendwie aufzuklären.

Gruß
Joe
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 18. Mai 2011, 13:06

Das Ding war beim Büro Immekus (..."möglicherweise kreisförmige Scheibenzuganlage"...), war bei den Tiger-Hubis in Fritzlar (..."Achselzucken"...), natürlich bei der Luftbilddatenbank Dr. Carls (..."sowas haben wir noch nie gesehen"...) und beim militärhistorischen Institut Potsdam (..."wir haben keine Erklärung"...).
Nur ein Oberst a.D. und ein Fotograf sagen, da hat's gerummst.

Sicher wurde gegen Ende des Krieges an allen möglichen Waffen gearbeitet, welche jedoch meist nicht mehr zum Einsatz kamen, darüber ist aber kaum was genaueres zu finden.
Einen hätte ich aber noch, es steht dort ein Wirbelwind oder Kugelblitz (2-cm-Vierlingsflak) und schießt dieses hübsche Muster [-nich-]
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Joe » Mittwoch 18. Mai 2011, 17:30

Ich habe jetzt länger auf dieses Bild geschaut. Ausgehend von der Überlegung, dass es etwas zum Üben ist, komme ich zu folgender Idee:

In der Mitte ist ein Gebäude mit einer größeren Feldvermittlung. Von da aus gehen erdverlegte Telefonkabel zu einzelnen kleinen Stellungen ringsum. So kann man dann Meldungen abgeben und die Kommunikation trainieren.

Gruß
Joe
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Re: Der Rumms (auf dem TrÜbPl)

Beitragvon Varga » Mittwoch 18. Mai 2011, 20:30

Joe hat geschrieben:Ich habe jetzt länger auf dieses Bild geschaut. Ausgehend von der Überlegung, dass es etwas zum Üben ist, komme ich zu folgender Idee:

In der Mitte ist ein Gebäude mit einer größeren Feldvermittlung. Von da aus gehen erdverlegte Telefonkabel zu einzelnen kleinen Stellungen ringsum. So kann man dann Meldungen abgeben und die Kommunikation trainieren.

Gruß
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Kann sein. Aber daran glauben kann ich nicht.

OT: So wird bei uns Richtstrahl trainiert:

Gruss
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