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BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Oktober 2010, 20:21
von Burg
Weder Amerikaner noch Engländer sind am 4.4.45. ins Jonastal gefahren.
Aber ich gebs auf, Euch davon überzeugen zu wollen. Sie haben an diesem Tag die Jonastalstraße nicht erreicht.

BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Oktober 2010, 20:26
von Volwo
Nicht aufgeben.
Das gehört hier zum Findungsprozess und ist in keiner Weise persönlich negativ gemeint.
Das dauert dann halt, aber dafür ist dann das Ergebnis öffentlich vorzeigbar.

BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Oktober 2010, 21:11
von Augustiner
Burg hat geschrieben:Weder Amerikaner noch Engländer sind am 4.4.45. ins Jonastal gefahren.
Aber ich gebs auf, Euch davon überzeugen zu wollen. Sie haben an diesem Tag die Jonastalstraße nicht erreicht.


Ich denke mal, da werden wir noch eine Zeitlang tüfteln. Das Luftbild ist für jedwede Zuordnung einfach zu schlecht. Falls sie durch Wölfis gekommen sind, so muß es dort Zeitzeugen geben.
Falls sie von der Klipper/ Tambuchshof direkt über den TrÜbPl abrücken, so macht es natürlich aufgrund der Wirren absolut Sinn, einen "Kundschafter" vor zu schicken.
Aufgrund der Anzahl von (sichtbaren) Fahrzeugen würde ich auf stark dezimierte Kompaniestärke tippen, vielleicht auch ein oder zwei Züge ?

Wer dann

BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 04:52
von Mister-X
Weder Amerikaner noch Engländer sind am 4.4.45. ins Jonastal gefahren....

Wer ist es dann Burg....

BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 10:23
von Burg
Es ist ein amerikanisches Kommando, welches versucht, ins Jonastal zu kommen.
Vor der Jonastalstraße wird es gestoppt und zieht sich zurück.
Erst am 8.4. wird der Vormarsch bis zum Jungfernsprung fortgesetzt.
Während dieser ganzen Zeit (vom 3.4. bis 8.4.) befindet sich bereits das Kommando "Fire" im Gebiet der Gamlitz und macht dort in Ruhe seinen Job,
wobei allerdings auch etwas danebengeht. Es sterben einige Soldaten und zwei
Wissenschaftler der Amerikaner.
Die Orte Wölfis, Gossel und Espenfeld sind den Amerikanern dabei völlig egal
und spielen keine Rolle für sie.

BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 10:57
von Augustiner
Vielleicht nochmal zur besseren Übersicht ein Foto vom August 44. Von der Klipper kommend wäre der grün eingezeichnete Weg eigentlich der kürzeste. Ich kenne aber jetzt nicht die örtlichen Gefälle- bzw. Steigungsverhältnisse - ich gucke ja nur aus der Ferne.
Beim roten Pfeil befindet sich das Ende der Kolonne (vgl. oben).

Neben anderen, sicher interessant auch der Bereich westlich der "Schraubflügler".

:)

BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 11:02
von Mister-X
Interessant wäre ja zu wissen was das Kommando "Fire" dort gemacht hat.
War das es eine Spezialeinheit,was machten die Wissenschaftler dort was fanden sie?

BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 11:23
von Burg
Ja, das wäre interessant, aber noch geht es um den anderen Teil des Kommandos
und um dessen Vormarschweg.

BeitragVerfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 22:27
von kps
Volwo hat geschrieben:Nicht aufgeben.
Das gehört hier zum Findungsprozess und ist in keiner Weise persönlich negativ gemeint.
Das dauert dann halt, aber dafür ist dann das Ergebnis öffentlich vorzeigbar.


Oh je. Ich finde gar nichts an Burgs Erzählung, was man nachprüfen kann. Die Lubis sind gut und die Richtung von Wölfis nach Gossel soweit klar ablesbar. Ich sehe da keinen Widerspruch zu bisherigen Aussagen und Bewegungen der deutschen Truppen. Zumal es von den Ohrdrufer Kasernen eine direkte Strasse nach Wölfis gibt. Deutsche Zeitzeugen waren nach dem 4. April auch im Tal und Umgebung unterwegs. Sie fanden eine verlassene Baustelle vor und keine Soldaten oder Häftlinge. Die letzten deutschen Einheiten hatten Gossel und Crawinkel ca. am 10. April verlassen.

MfG
kps

BeitragVerfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 22:38
von Volwo
Danke für das Statement, ich war jetzt nicht in der Lage, das so zu formulieren, weil ich es nicht im Kopf hatte und das alles erst nachlesen wollte.

Augustiner hat mir zwischenzeitlich ermöglicht, das Originalbild zu photoshoppenundwasweissichnoch.

Wenn ich ehrlich bin, macht mich das frustrierter, weil der Augustiner es mir vorher sagte, dass es nichts bringt.

Trotzdem, alle neun Fahrzeuge im gleichen Maßstab, vielleicht seht Ihr ja was:

BeitragVerfasst: Samstag 23. Oktober 2010, 16:13
von Augustiner
Salvatore Dali, Ex- oder Impressionismus ?

Auf alle Fälle eine frühe Variante [pop]

Wo nichts ist, kannst Du auch nichts vergrößern !! Ganz im Gegenteil sogar. Der Überblick ist sehr häufig wesentlich besser geeignet

BeitragVerfasst: Samstag 23. Oktober 2010, 16:30
von Mercedes-Diesel
Volwo hat geschrieben:aber ob VW oder Jeep? Man erkennt es noch nicht.


Ich habe noch nie einen VW Kübel mit Anhänger gesehen, abgesehen hat der nur Heckantrieb gehabt (Plattform VW Käfer) somit im Gelände fatal so was mit Hänger zu fahren. Meines Wissens hatte die Wehrmacht so was gar nicht. Die einzigen die mit Hängerchen gefahren sind, waren die US Truppen mit ihren Willy`s Jeeps (Allrad).

Was mir auf dem Bild auffällt, sind die Radstände der Konturen.
Die Fahrtrichtung auf dem Bild (1945_04_04_B1035) ist von links nach rechts. Seltsam, dass die Konturen der angeblichen "Anhänger" deutlich größer als der der ich nenn`s mal Zugmaschinen ist.
So wie auf dem Bild sind die Zugmaschinen klein...mit mächtigem Hänger dahinter. Umgedreht machts mehr Sinn...dann passt aber die Spurseite nicht...meine damit Fahrtrichtung rechts nach links.
Wären es normale LKW, wären die Konturen relativ gleich, somit tendiere ich auf Jeep mit einachser Anhänger.