Topographische Karten

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Topographische Karten

Beitragvon MunaUede » Dienstag 26. Oktober 2010, 18:25

Der Thüringer Wald - LinkBlatt IV ; Ohrdruf, Georgenthal, Tambach, Oberhof, Schwarzwälder- und Schmalwassergrund, Donnershauk
gez. von J.A. Kaupert
1:60 000
1873

Topographische Karte: [Deutsches Reich]
1907
Topographische Karte: [Deutsches Reich] <1:25000>. 1874


Topographische Karte: [Deutsches Reich]
Ohrdruf 1920?
Topographische Karte: [Deutsches Reich] <1:25000>. 1874
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Beitragvon Silko » Dienstag 26. Oktober 2010, 21:01

Macht das Hochladen Probleme?
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Beitragvon MunaUede » Mittwoch 27. Oktober 2010, 08:24

Wenn der Verein die Karten noch nicht haben sollte (1), werde ich in die Bibliothek gehen und Kopien erstellen lassen. Urheberrechte dürfte ja nicht mehr geben, die ein Upload behindern könnten.

1) Wenn dies zutrifft, sende ich die Kopien direkt an den Vereinssitz.
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 27. Oktober 2010, 09:04

MunaUede hat geschrieben: Urheberrechte dürfte ja nicht mehr geben, die ein Upload behindern könnten.


Hängt meiner Meinung davon ab, was auf der Karte selbst drauf steht bzw. von wem u.U. die Karte bezogen wurde (Vermarktungsrechte) ?
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Beitragvon Klaus » Mittwoch 27. Oktober 2010, 09:22

Ich habe einige dieser Karten in meinem Archiv und auch vor längerer Zeit Ausschnitte in einem Forum eingestellt.
Diese Karten w.v.g. wurden von einer Person übernommen welche sie im Zusammenhang seiner Bergbauforschung gesammelt hat.

Die Karten sind schon ok, nur sie geben zum Thema sehr wenig her!
Außer etwas Bergbau (Altbergbau/geringfügig) sehe ich keine direkte Verwendung zum Thema Jonastal. Finde den Vorschlag einer Einlagerung im Archiv der GTGJ aber sehr positiv.
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Beitragvon Silko » Mittwoch 27. Oktober 2010, 11:26

MunaUede hat geschrieben:Wenn der Verein die Karten noch nicht haben sollte (1), werde ich in die Bibliothek gehen und Kopien erstellen lassen. Urheberrechte dürfte ja nicht mehr geben, die ein Upload behindern könnten.

1) Wenn dies zutrifft, sende ich die Kopien direkt an den Vereinssitz.

Sorry, ich hatte dein Anliegen (was Du eigentlich sagen wolltest) nicht gleich erfasst.

Was das Urheberrecht angeht, hast Du nicht ganz Recht. Dieses erlischt 70 Jahre nach dem Tod des letzten Miturhebers.
Generell dürfte bei Karten bis 1875 kein Urheberrecht mehr existieren. Danach könnte dies noch der Fall sein, wenn die Kartografen bekannt sind. Sind die Kartografen unbekannt, dann bezieht sich die Schutzfrist auf das Erscheinungsdatum, d.h. in diesen Fällen sind (derzeit) alle Karten bis einschl. 1940 gemeinfrei.
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Beitragvon Klaus » Mittwoch 27. Oktober 2010, 13:01

@Silko
Es sind aber genügend Karten dieser Serien im Umlauf die im Nachdruck von Landesämtern für Vermessung und Geoinformationen als Nachauflage herausgegeben wurden.
Da ist aber doch die Sachlage etwas anders, oder?
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 27. Oktober 2010, 13:34

Klaus hat geschrieben:@Silko
Es sind aber genügend Karten dieser Serien im Umlauf die im Nachdruck von Landesämtern für Vermessung und Geoinformationen als Nachauflage herausgegeben wurden.
Da ist aber doch die Sachlage etwas anders, oder?


Ja genau, beziehe ich einen Uralt-Nachruck für preiswertes Geld beim Landesvermessungsamt, so schreiben die ziemlich eingeschränkte "Nutzungsrechte" vor. Beziehe ich dieselbe Karte für teures Geld bei einem x-beliebigen Anbieter, so ist denen das anscheinend schnurzegal.
Ist es aber anscheinend doch nicht, denn meist sind auch auf den Uraltkarten "Urheber"-Vermerke (z.B. Urmeßtischblätter) aufgeführt.
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Beitragvon Silko » Mittwoch 27. Oktober 2010, 16:05

Leute, mich hat es schon immer gestört, dass Gott und die Welt Geld verlangen für etwas, was die selbst nicht einmal genau beschreiben können. Ich bin fest davon überzeugt, was wir vielerorts bezahlen, ist nichts anderes als eine "Aufwandsentschädigung" für Recherche, Beschaffung, Bereitstellung etc.
Die Frage nach bestehenden Urheberrechten hängt immer davon ab, ob der Urheber bekannt ist, oder nicht. Wie auch immer - 70 Jahre nach dessen Tod ist spätestens Schluss. Dann erlischt das Urheberrecht, einschl. der durch es selbst eingeräumten Nutzungs- und Verwertungsrechte. Auch die sind dann weg.

Wer schnell genug ist, schaut, wann eine Karte gemeinfrei wird, versieht diese dann mit einer eigenen geistigen Schöpfung und hat so auf das "NeuProdukt" wieder sein eigenes Urheberrecht und ein paar Einnahmen bis ans Lebensende. Könnte schon sein, dass manche Nachdrucke in diesem Lichte zu bewerten sind.

Die alten unveränderten Originale jedoch werden nach den Maßgaben des UrhSchG gemeinfrei und können dann nach Belieben verwendet werden. Ist Euch noch nie aufgefallen, warum in zahlreicher - insbesondere regionalgeschichtlicher - Literatur soviele alte und uralte Karten verwendet werden?? Beispiel: Verlag Müllerott. Der Mann ist echt clever.

Ich selber habe auch schon davon gehört, dass in diesen Fragen seitens der staatlichen (Vermessungs-) Behörden entsprechender Druck ausgeübt wird, welcher - nach entsprechend sachlicher Argumentation durch den "Antragsteller" plötzlich wieder nachlässt.

Aber das Thema ist insgesamt zu kompliziert, als das wir es hier in diesem Thread weiter bearbeiten sollten...
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 27. Oktober 2010, 17:22

Silko hat geschrieben:Aber das Thema ist insgesamt zu kompliziert, als das wir es hier in diesem Thread weiter bearbeiten sollten...


Denke auch, daß es sich in den meisten Fällen um unbedachte (?) Geldschneiderei handelt, es schadet aber sicher nie, eine Quellenangabe zu machen, schon zur Nachvollziehbarkeit.
Wenn man bedenkt, was das Bundesarchiv an Gebühren für ein Foto aus Oma's Fotoalbum verlangt, da kommt einem das .....
Und außerdem, wo kein Kläger, da kein Richter.

Korrektur: auf dem Feldoriginal ist kein Copyright, auf dem Teil von 1936 zwar schon das "ursprüngliche", aber.............
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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