Gamlitz

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Gamlitz

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 28. Oktober 2010, 08:05

Heißt das nun der, die oder das Gamlitz ??

Aufgrund des Hinweises des Users "Burg" mache ich dazu mal einen eigenen Thread auf. Ich weiß, es wird sich vieles wiederholen, aber so ist das nun mal in der Forschung |:)
Der Vergleich 2er verschiedener Fotos ergibt Objekte (Kreise) und Wegeverbindungen (rote Linien) - Bildfehler können somit ausgeschlossen werden.
Die roten Linien können Trampelpfade, Kabel- oder sonstige Gräben, aber auch z.B. Erosionsrinnen sein. Sie verbinden Objekte, sind vielleicht nur Abkürzungen, enden aber scheinbar auch manchmal im Nirwana, soweit es halt zu sehen ist.
Die grünen Kreise beherbergen manchmal Baracken und sind meistens aber nur so "points of interest"; d.h. vom MG-Nest über Steinhaufen und Erdfall ist da so ziemlich alles möglich.
Der Bewuchs ist eher noch niedrig, dies erschwert eine Tarnung und die Entfernung zu den Stollen ist relativ groß.
Handelt es sich hier also um einen relativ offen liegenden Bereich zur Unterbringung von UK-gestellten Facharbeitern, wie es manchmal nachzulesen ist oder gibt es eine andere Erklärung ??

EDIT: foischs Buidl
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 28. Oktober 2010, 10:47

Ich habe mir erlaubt in deinem Bild ein wenig zu Malen.

1. Hatten wir schon mal...von uns der "Hammer" genannt...zu Lesen hier:
http://www.gtgj.de/script/phpBB2/viewto ... highlight=
Der Bereich war auch von den Russen genutzt. Da sind 3 "Donuts" drauf. Vermutlich standen da Zelte drin. Heute ist da alles hübsch eingewachsen.
Seltsam auf alle Fälle, dass Areal ist wunderschön begradigt.
Werden wir nochmals mit dem Meßgerät drüber gehen...ob doch vielleicht was in der Tiefe lauert.

2. Sind heute noch Fundament Reste von teilweise unterkellerten Baracken zu sehen. Baustab, Häftlinge ? Volwo hat dazu auch Bilder geschossen und hier gepostet. Den Link finde ich gerade nicht, wird aber Wolfgang was zu sagen können.

3. Der berühmte Geier. Wir waren kürzlich mit dem Messgerät in diesem Bereich. Da ist definitiv nichts, was auch nur im entferntesten auf einen Eingang oder sonstiges hinweist. Wenn ! da was gewesen wäre, hätten wir zumindest Armierungen in der Tiefe orten müssen...total negativ.

Abgesehen davon ist der Bereich so was von Steil...da krabbelst du fast auf allen vieren hoch. Im oberen Bereich des Geiers ist der Hang abgerutscht und mitten drin wächst ein Kirschbaum.

LG
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 28. Oktober 2010, 11:10

Anscheinend mag es der Server gar nicht, wenn sich zwei Postings überschneiden....

Bereits 1943 fanden die Engländer großen "Gefallen" am Jonastal und damit auch Gamlitz.
Wie man unschwer erkennen kann, reichen Ackerbau und Viehzucht bis an die Serpentine bzw. Nordrand des Gamlitzhölzchens. Eigentlich ein sicheres Indiz, daß hier nicht Geheimnis gekrämert wurde.
Vielleicht aber interessant, östlich der späteren Zisterne tut sich was. Entweder hat sich die "Wilde Weisse" ein neues Flußbett gegraben oder man wollte eine Art kleines Staubecken errichten.
Beide Aufnahmen sind andrerseits eher grottenschlecht.
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Beitragvon Dachs » Donnerstag 28. Oktober 2010, 11:43

Hallo Augustiner!

Für den Bereich "Gamlitz" gibt es wie für die meisten anderen Bereiche im Jonastal keine Erklärungen sondern doch wohl nur Vermutungen! Nur an den bekannten Schemata und Verfahrensweisen bei Baustellen wissen wir nur etwas! Unterkünfte, wo auch immer und egal für wen, sie wurden in unmittelbarer Nähe dieser Baustellen errichtet. Und Anomalien gibt es genügend. Warum sollte hier keine Baustelle gewesen sein? Gehen wir doch nochmal den angeblichen Versprengungen in den 70gern durch Pioniereinheiten unserer NVA in diesem Bereich nach, die im Auftrag der Russen durchgeführt wurden! Oder betrachten wir die ominöse Stollenzählung mit den angeblich unfertigen Stollen? Wo sind sie abgeblieben, die angeblich fertigen Stollenanlagen und WAS haben die Amis angeblich gesprengt nachdem ausgeräumt wurde? Ich glaube nicht, das die UK-Fachleute weite Fußmärsche machen mußten. Einen Einsatzort brauchten sie ja. Und Ende 1944 hat man hier kaum angefangen! Da kann man sicher sein! Man kann also nur spekulieren. Erklärungen werden wie überall nach dieser Zeit kaum möglich werden.
Großen Dank an Dich für deine hervoragenden Luftbilder. Sie sind eine große Hilfe beim Versuch , Licht in eines der dunkelsten Abschschnitte der deutschen Geschichte zu bringen. Aber es bedarf ebenso einer Klärung, welche Technologien waren in diesem Bereich vorhanden und was liegt versteckt und wohlbehütet als Zeitbombe in unergründlichen Tiefen!
Dafür lohnt es sich Gedanken zu machen, dies ist ist auch unser Anliegen.
Ich will keine Schätze suchen! Ich möchte mich an einer Aufarbeitung, wie auch die vielen anderen , beteiligen.

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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 28. Oktober 2010, 12:25

Dachs hat geschrieben:Dafür lohnt es sich Gedanken zu machen, dies ist ist auch unser Anliegen.
Ich will keine Schätze suchen! Ich möchte mich an einer Aufarbeitung, wie auch die vielen anderen , beteiligen.
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Dito.
Zu den Baracken habe ich zwar schon einiges gelesen, aber so eine "vernünftige" Erklärung war eigentlich noch nicht dabei.

@ MD
Vielleicht war der "Hammer" jenes ominöse Lager aus der Häftlingszeichnung, welches nie verifizierbar war ?? Dann allerdings müßte sich dort auch irgendwas finden lassen.

1) abgeschobene Fläche mit Entwässerung
2) nix weiß
3) Hammer = Häftlingslager ?
4) Wendeschleife
5) neuer, nicht fertiggestellter Abwasserkanal
6) "Kante" bereits im Aug. 44 fertig !!!
7) Strom Bittstädt - Espenfeld
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 28. Oktober 2010, 13:30

Zwar schon 100x eingestellt, aber was soll's.

I) Abwassser von o.g. devastierter Fläche
II) Abwasserkanal nicht fertig
III) Wasser von Schönbrunn über Zisterne
IV) Baracken
V) da sollte irgendwas sein
VI) möglicherweise Postenhäuschen
VII) Freileitung nach Bittstädt
IIX) Löschkalkgrube
IX) Bereich Lämmergeier (nur auf russischen Bildern zu sehen)

IIX) schreibt sich eigentlich VIII) [:-]
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:16

Augustiner hat geschrieben:
@ MD
Vielleicht war der "Hammer" jenes ominöse Lager aus der Häftlingszeichnung, welches nie verifizierbar war ?? Dann allerdings müßte sich dort auch irgendwas finden lassen.

1) abgeschobene Fläche mit Entwässerung
2) nix weiß
3) Hammer = Häftlingslager ?
4) Wendeschleife
5) neuer, nicht fertiggestellter Abwasserkanal
6) "Kante" bereits im Aug. 44 fertig !!!
7) Strom Bittstädt - Espenfeld


Der Bereich ist wirklich sehr ominös. Richtig ist, Silko hatte es vor längerem gepostet, dass dort ein Materiallager der Fa. Brömme aus Leipzig sowie die Fahrbereitschaft war...dass war aber weiter vorn und etwas mehr rechts.
Der Name "Hammer" kommt von uns, da die Struktur einem Hammer ähnelt.
Wie schon geschrieben, der Bereich ist schwer zu Erkunden...alles mit Dornengestrüpp eingewachsen. Wir sind da mit einer Heckenschere rein...dank Dachs :D
Vorgefunden eine sehr sehr plane Wiese, mit diesen drei Kreisen, die vermutlich für den Aufbau russischer Zelte dienten. Fakt jedenfalls dass dort die Russen drin waren, richtung Espenfeld auch eine Zufahrt für LKW bestand.
Um ganz sicher zu sein, wie geschrieben...werden wir da noch Messen. Ich werde auf alle Fälle darüber berichten.

LG
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:55

Augustiner hat geschrieben:Zwar schon 100x eingestellt, aber was soll's.

I) Abwassser von o.g. devastierter Fläche


Also wenn ich keine Tomaten auf den Gucklein habe, will man dort entweder irgendein Feuchtbiotop trockenlegen, einen Bach umleiten oder es ist/ wird dort ein großer Abwasserverursacher sein.
Da brauch ich mal die Topo...........
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Beitragvon Dachs » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:56

@ MD

Zum Hammer könnte ein Lager passen! Die erforderlichen Wege über den Hang wären gegeben! Die Häftlinge wurden eh über Stock und Stein getrieben, warum auch nicht die Hänge hoch? Na, wir sollte demnächst doch noch mal die Fläche unter die Lupe nehmen! Vielleicht gibt es ja eine Erklärung zu dieser unstimmigen Zeichnung des möglichen Lagers und man hat sich in der Lage geirrt oder es ist so gewollt! Die km -Angabe könnte so spekulativ wie die Stollennummerierung sein? Darauf sollte man sich nicht verlassen. Sicher ist, die Existenz so einer Einrichtung ist sicher nicht aus der Luft gegriffen, eben nur die Lage. Da die benannte Fläche jedoch auch mit der auf der Skizze in einigen Punkten übereinstimmt aber eigentlich auf ein Materiallager hinweisen könnte ,ist es eben nicht leicher geworden!

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Beitragvon kps » Donnerstag 28. Oktober 2010, 15:04

Wenn ihr von Lager sprecht, dann meint ihr glaube Häftlingslager. In dem aufgezeigten Bereich war meiner Ansicht nach kein weiteres dieser Lager, da ein weiteres Lager neben Zeltlager Espenfeld, Lager C in der LMuna Crawinkel und dem Nordlager Ohrdruf aus den Unterlagen für S III bisher nicht hervorgeht. Selbst das Südlager verschwand Ende Februar 1945 von der Bildfläche.

Zahlreiche Baracken wurden allerdings durch die zivilen Firmen, die Baustäbe oder für weitere Unterkünfte der Arbeiter etc. genutzt.

MfG
kps
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Beitragvon Dachs » Donnerstag 28. Oktober 2010, 15:15

Augustiner hat geschrieben:
Augustiner hat geschrieben:Zwar schon 100x eingestellt, aber was soll's.

I) Abwassser von o.g. devastierter Fläche


Also wenn ich keine Tomaten auf den Gucklein habe, will man dort entweder irgendein Feuchtbiotop trockenlegen, einen Bach umleiten oder es ist/ wird dort ein großer Abwasserverursacher sein.
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@Augustiner

Hallo! Habe mal das LuBI in GE eingesetzt! Bachumleitung! Die WW verläuft heute anders!

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Beitragvon Dachs » Donnerstag 28. Oktober 2010, 15:41

@kps

Na, das ist doch schon was! Trotzdem will mir diese Skizze nicht aus dem Kopf! Da aber in solchen Dingen meist genaue Buchführung vorlag, könnte es schon so sein das es offiziel kein weitere Lager gab! Aber Espenfeld ist vom Tal etwas Abseits? Und das mit der Feldbahn ranschaffen aus der Muna ist doch etwas zweifelhaft. Also ist doch fraglich, wo die Häftlinge für die "Baustellen" offiziell untergebracht wurden?
Sollt im Tal eine Ausnahme gemacht worden sein? Abweichen von allen Unternehmungen dieser Art? Das wäre doch stark anzuzweifeln. Also bliebe nur Espenfeld. Da käme der Marsch über die Hügel zu tragen?Sogar am Amt 800 hatte mann die Leute vor Ort!
So richtig hat sich da noch keiner positioniert? Es ist ja schon genug darüber geredet worden und eigentlich sollte es hier nur leicht angesprochen werden ob überhaupt ein Lager bestanden haben könnte!

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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 28. Oktober 2010, 17:40

Dachs hat geschrieben:Hallo! Habe mal das LuBI in GE eingesetzt! Bachumleitung! Die WW verläuft heute anders!
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Ich glaube, da hast Du mich mißverstanden ! Ich sehe da einen deutlichen Abwasserkanal (Anlage). Und wo ein Abwassergraben/ -kanal hingelegt wird, ist also auch ein Verursacher ! Ein Waschplatz (Unterstellplatz) für Fahrzeuge wird's wohl nicht gewesen sein ?
Leider habe ich den Vergleich ziemlich scheps hingedreht, ich hoffe man sieht es auch so.
Insbesondere beim Geländeeinschnitt östlich der 393 müßte sich da auch heute noch was finden lassen.
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 28. Oktober 2010, 18:27

Ist mir nur gerade so aufgefallen...die Wellenlinie zum ~ Steinbruch ist laut Legende ein trockener Graben.
Die (dünnen) Höhenlinien bezeichnen 5m Stufen - also den trockenen Graben sollte man aufrecht gehend erklimmen können, falls der Kalk nicht unter den Schuhen wegrieselt.
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Beitragvon PEKE » Donnerstag 28. Oktober 2010, 18:48

Dieser Graben ist stark mit Stachligen Gewächsen vollgestellt.
Aber- es könnte eine Zufahrt gewesen sein. Der Südliche Abschluß,zum Berg
ist heut ein Wasserabfluß, mit einem großen Rohr und zwei Wasserbehälter.

Mfg. Peter
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 29. Oktober 2010, 07:49

Augustiner hat geschrieben:
Ich glaube, da hast Du mich mißverstanden ! Ich sehe da einen deutlichen Abwasserkanal (Anlage). Und wo ein Abwassergraben/ -kanal hingelegt wird, ist also auch ein Verursacher ! Ein Waschplatz (Unterstellplatz) für Fahrzeuge wird's wohl nicht gewesen sein ?
Leider habe ich den Vergleich ziemlich scheps hingedreht, ich hoffe man sieht es auch so.
Insbesondere beim Geländeeinschnitt östlich der 393 müßte sich da auch heute noch was finden lassen.


Der Kanal ist vorhanden...aber nichts spannendes. Haben wir uns schon genaustens angesehen.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 29. Oktober 2010, 09:11

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Der Kanal ist vorhanden...aber nichts spannendes. Haben wir uns schon genaustens angesehen.


Das spannende am Graben sollte ja auch sein Zweck sein - keiner buddelt kilometerweit durch die Pampas ohne Sinn und Zweck.
Der Bauer hat den Graben 53 schon wieder überpflügt und vielleicht sollte ja diese Waldlichtung im Westen erschlossen werden ??

Da wir themenmäßig beim Gamlitz sind schnell noch ein Kreis um den Lämmergeier, sowie ein gelber Pfeil an eine Stelle, die möglicherweise 1945 versprengt wurde
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 29. Oktober 2010, 09:27

Wie schon geschrieben, den "Lämmergeier" haben wir mit dem Magnetometer inspiziert, wenn ?? da ein Eingang oder sonstiges auch nur Ansatzweise vorhanden gewesen wäre ? sind da Armierungen drin....aber da ist definitiv nichts.

Abgesehen davon, der Bereich ist so was von Steil....da krabbelst du wirklich fast auf allen vieren rauf :D Für mich schließe ich dass definitiv aus...da ist nix.

LG
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Beitragvon Augustiner » Freitag 29. Oktober 2010, 09:58

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Wie schon geschrieben, den "Lämmergeier" haben wir mit dem Magnetometer inspiziert, wenn ?? da ein Eingang oder sonstiges auch nur Ansatzweise vorhanden gewesen wäre ? sind da Armierungen drin....aber da ist definitiv nichts.

Abgesehen davon, der Bereich ist so was von Steil....da krabbelst du wirklich fast auf allen vieren rauf :D Für mich schließe ich dass definitiv aus...da ist nix.

LG
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Der Lämmergeier hat aber vielleicht dem "Helft Uns !"-Faker Pate gestanden und wurde somit nochmal für die Nachwelt fest gehalten.

Wirklich spannend scheint mir jetzt aber doch der Kanal, wenn denn die Fotos von dort sind.
Gemauerte Kanalschächte sind jetzt aber auch so was seltenes, daß es sich möglicherweise um ganz was anderes handelt, als um die Jonastalbaustelle; die Tiefe gibt mir auch zu denken, sodaß es sich vielleicht um einen Sickerschacht handelt, zumal man die Kanalsohle nicht sehen kann (mit Schutt verfüllt ?). Das eigentliche Kanalrohr scheint mir wiederum "neueren" Datums, aber wie gesagt, wegen 2 Donnerbalken betreibe ich nicht solch einen Aufwand - noch dazu auf der Südseite des Tals.
Werde schon mal einen Kamera-Robo basteln..............
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Beitragvon Gunny » Freitag 29. Oktober 2010, 10:14

Merceds Diesel hat doch so einen Kamera Robo. Evtl. kann er ja aushelfen.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 29. Oktober 2010, 10:52

Gunny hat geschrieben:Merceds Diesel hat doch so einen Kamera Robo. Evtl. kann er ja aushelfen.


Nö, dat Kamera-Robo muß in det Kanal hineintuckern.

Anbei noch meine Verdachtsfläche -()-
Ich versuche ja immer Überlieferungen und Legenden, Märchen und Zeitzeugen, Fakten und ähnliches auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.
Die Stelle könnte bereits in der "Wand" liegen, die 90-cm-Bahn ist weit genug entfernt, auch 53 zu sehen - wenn's also gerummst haben sollte, dann vielleicht dort (....der erste Stollen aus Richtung Arnstadt kommend...) [-----]
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Beitragvon Dachs » Freitag 29. Oktober 2010, 11:15

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Wie schon geschrieben, den "Lämmergeier" haben wir mit dem Magnetometer inspiziert, wenn ?? da ein Eingang oder sonstiges auch nur Ansatzweise vorhanden gewesen wäre ? sind da Armierungen drin....aber da ist definitiv nichts.

Abgesehen davon, der Bereich ist so was von Steil....da krabbelst du wirklich fast auf allen vieren rauf :D Für mich schließe ich dass definitiv aus...da ist nix.

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@MD!

Abgesehen von den Messungen wäre doch so einiges noch nicht geklärt!

1. Umsonst hat man dort nicht betätigt und den Spaten geschwungen.
Das ist ja bekannt!
2. Die Abbildung dieser Struktur ist erst ab Frühjahr 1945 bis 1953
deutlich erkennbar.
Da erhebt sich doch die Frage, wie alt ist der Baum in der Mitte der
Struktur. Da dies auch in fast ähnlicher Form trotz des Baumbewuchses
auch in GE sichtbar wird, muß man sich fragen, ist dieser Baum gesetzt
worden oder ist dieser wild gewachsen . Der gleichmäßige Wuchs
des Stammes sowie Umfang deutet auf was künstliches?
3. Wenn der Baum gesetzt worden ist, dann soll er einem Zweck dienen?
4. Es gibt ja in diesem Bereich mindesten vier ähnlich geartete
Hangstrukturen nebeneinander.
5. Ein Teil des Hanges ist nicht aus gewachsenem Boden. Es ist
geschüttetes Material unter der Bodenbedeckung. Wenn man oberhalb
dieser Strukturen, vom oberen Weg, nach unten geht, wird die Stärke
der Bodenbedeckung weniger. Scheint so, als wäre ab Mitte Hang
Material nach unten verbracht worden? Die LuBis von 1945 und 1953
zeigen einen unbewaldeten Bereich.
6. Die Srukturen könnte also auch im Ergebnis von Sprengungen
unterhalb dieser Punkte durch Verbruch entstanden sein . Wenn ich mir
die Meinungen der Gurus dazu aus der Vergangenheit anschaue, und
das habe ich genau gemacht, so gehen Vermutungen und Realität nicht
gegen unendlich? Die Ergebnisse der Sprengungen in Dora sprechen
meines Wissens eine eindeutige Sprache? Man muß sie nur zu deuten
wissen, 1 zu 1 konnte man noch nie übernehmen!!! Nur ableiten! Nur
mal meine Meinung zur Gamlitz und zu den für was auch
immer benötigten Bauten im Wald! Und irren kann ich mich auch,
es ist auch sowas menschliches! Und zugeben kann ich es auch!

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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 29. Oktober 2010, 11:17

Also, der Kanal ist genau dort, wo Augustiners Bild / Posting vom 28.10/ Punkt auf Bild 393.5 ist.
Es laufen dort zwei Rohre ein, eines auf ca. halber Höhe (der Kanal ist ca. 5 m tief) kommend aus südlicher Richtung, das zweite Rphr befindet sich an der Schachtsohle und führt unter derm Wirtschaftsweg durch...endet dann in einem Graben der Richtung Tal fuhrt.
Die Einfassung mit Deckel sieht ziemlich neu aus, auch die Steigeisen im Inneren scheinen neuen Datums zu sein.
Rein Kriechen werde ich da jedenfalls nicht !! dass ist ein "Highway" für Ratten und anderes Getiers !

Kurzum, ich würde mich da nicht rein verrennen...das Dingen`s ist neuerem Datums.

IR Kamera habe ich...ein Kollege übrigens auch mit Antrieb.

LG
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Beitragvon Dachs » Freitag 29. Oktober 2010, 11:31

Augustiner hat geschrieben:Anscheinend mag es der Server gar nicht, wenn sich zwei Postings überschneiden....

Bereits 1943 fanden die Engländer großen "Gefallen" am Jonastal und damit auch Gamlitz.
Wie man unschwer erkennen kann, reichen Ackerbau und Viehzucht bis an die Serpentine bzw. Nordrand des Gamlitzhölzchens. Eigentlich ein sicheres Indiz, daß hier nicht Geheimnis gekrämert wurde.
Vielleicht aber interessant, östlich der späteren Zisterne tut sich was. Entweder hat sich die "Wilde Weisse" ein neues Flußbett gegraben oder man wollte eine Art kleines Staubecken errichten.
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@Augustiner!

Ich habe mich bei meinen Irrungen nur auf die zwei Bilder in diesem Thread bezogen. Da ging es Richtung Hamster!
Aber macht nichts! Hab es schon verstanden! Wenn man von der Gamlitz redet und dann wird das gesamte Luftbild betrachtet, da habe ich mich wohl als ortsunkundiger irgendwie vermacht. Da muß ich mich wohl entschuldigen und doch mal ins Tal fahren! Aber Du weist es ja am Besten, weit ist der Weg!
Also Grüße aus Sachsen nach Bayern und ich werde mich bessern!
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Beitragvon Augustiner » Freitag 29. Oktober 2010, 12:20

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Also, der Kanal ist genau dort, wo Augustiners Bild / Posting vom 28.10/ Punkt auf Bild 393.5 ist.
Es laufen dort zwei Rohre ein, eines auf ca. halber Höhe (der Kanal ist ca. 5 m tief)
Kurzum, ich würde mich da nicht rein verrennen...das Dingen`s ist neuerem Datums.
LG
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Also "mein" Graben wurde ja anscheinend im März 45 angelegt. Die 44er Bilder sind zu schlecht, um ihn ggflls. zu erkennen.
"Dein" Kanal wird "unterhalten", also kriegt man auch raus, wozu er da ist (vielleicht ein Überlauf, doch irgendwo, jahreszeitliche Drainage/ Trockenlegung ?) >> Abwasserzweckverband.
"Mein" Graben mündet bei der Espenfeldstraße "momentan" noch in die "Wilde Weisse", vermutlich wäre er aber auf den Abwasserkanal Richtung "Böhler's Loch" umgeschlossen worden. Fünf Meter Tiefe schließe ich aus, dann brauche ich entsprechenden Verbau und der Graben sieht anders aus.
"Dein" Kanal jedoch ist sowas von staubtrocken, liegt mitten in der Prärie...ich suche mal ne andere TOPO.
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