Alternative Luftbilder

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Alternative Luftbilder

Beitragvon Augustiner » Montag 8. November 2010, 18:16

im Nachbarforum entdeckt
www.sensefly.com/products/swinglet-cam

was da 7500 € kosten soll, ist mir allerdings ein Rätsel
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Beitragvon Klaus » Montag 8. November 2010, 19:52

Danke, eine tolle Seite!
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
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Beitragvon bobo » Dienstag 9. November 2010, 02:09

Auwau - also für diesen Betrag baue ich Dir drei von den Teilen und dazu als Geschenk oben drauf noch einen Turbinen-Flieger.
Ich würde soetwas wie den damaligen "Amigo" von Graupner nehmen. Im Schwerpunkt den Bauch ein wenig "bulliger" gemacht und die Digicam dort installiert. Als Antrieb langt dann ein 2ccm-COX - spart man sich wenigstens dann auch das Gewicht an Akku´s und es kommt der Flächenbelastung entgegen was letztendlich dem Flugverhalten der ungeübten Person entgegen kommt.
Und für die Sicherheit - hat man mal doch die Knüppel am Sender in die falsche Richtung verbogen -> Finger weg von den Knüppeln und der Segler fängt sich von selbst wieder.
Vorzugsweise ein Eppler-Hohlprofil - definitiv auf jeden Fall ein tragendes Profil und nicht gleich was ähnliches wie ein NACA009.
Und für die wirklich ängstlichen würde ich dann einfach noch einen 2achs-Piezo-Gyro empfehlen.
Dann sollte der Flattermann fast schon schöner und besser fliegen, als wenn man die Finger an den Knüppeln hat.

Wer aber keinen Bock auf Steuern von Flugkörpern legt und nur das Motto vertritt: Hauptsache ein Bild von oben - dem kann ich auch einen Tip geben.
Man nehme einfach ein starkes Seil, was an der Digi befestigt wird. Links und Rechts an die Kamera kommen zwei Schreckling-Turbinen und gut ist ;)
MfG BOBO
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Beitragvon Augustiner » Dienstag 9. November 2010, 08:23

bobo hat geschrieben: Vorzugsweise ein Eppler-Hohlprofil - definitiv auf jeden Fall ein tragendes Profil und nicht gleich was ähnliches wie ein NACA009.
Und für die wirklich ängstlichen würde ich dann einfach noch einen 2achs-Piezo-Gyro empfehlen.
Dann sollte der Flattermann fast schon schöner und besser fliegen, als wenn man die Finger an den Knüppeln hat.

Ich sehe, Du kennst Dich aus.
Der Vorteil von diesem "Gerät" liegt aber gerade in dem eigenständigen Anfliegen vorgegebener Koordinaten mittels GPS und Ablichten ansonsten nur schwer zugänglicher Stellen - dies geschieht praktisch lautlos (nix Cox-Motor) und relativ unauffällig bei nur 80 cm Spannweite.
Ein "normaler" Modellpilot geht wohl kaum über ca. 500 m Entfernung hinaus - die Fluglage ist je nach Modellgröße nur noch schlecht einzuschätzen und bei ca. 2 km hört sich aufgrund der Reichweite üblicher Fernsteuerungen der Spaß sowieso auf.
Dieses Teil hat aber eine wesentlich höhere Reichweite und kommt dann auch hoffentlich wieder automatisch zurück - vielleicht, wenn es nicht vom Geier geschnappt wurde...........
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Beitragvon Dachs » Dienstag 9. November 2010, 08:46

Hallo bobo!

Na klar, der Preis spielt schon eine Rolle. Es gibt da sogar noch billigere Varianten! Aber nichts für ungut, das sieht dann aber verdammt nach Russentechnik aus!
Wer sich sowas teures leisten kann, ja warum nicht. Da stellt sich doch bei uns schon die Frage zum Aufwand und Nutzen! Wenn dieses Ding auch für den Einsatz unter der Erde brauchbar wäre, ja, dann würde ich sofort zu zuschlagen! Da ich aber auf LuBis von 45 bis 53 stehe, kann mir dieses Ding auch nicht so richtig helfen. Es sei denn, es kann doch sein, was nicht sein darf! Was aber zu beweisen wäre!

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Beitragvon Augustiner » Dienstag 9. November 2010, 18:37

Vielleicht noch eine Alternative eines befreundeteten Modellbauers.
Wird zwar nicht vom Lämmergeier geholt, aber vielleicht von Tornados gejagt...........
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon PEKE » Dienstag 9. November 2010, 18:58

wie wärs mit eine Zeppelin als Modellfluzeug.
Fährt, Steht am Fleck und hat ausreichde Tragkraft.

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Beitragvon Silko » Dienstag 9. November 2010, 21:21

Bescheidene Frage: Hat einer der hier Schreibenden (oder lesenden) mit den hier vorgestellten diversen Methoden und Empfehlungen bereits Erfahrungen gemacht und jemals ein vernünftiges, brauchbares Luftbild geschossen?! :D
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon bobo » Dienstag 9. November 2010, 21:28

Ja, leider habe ich aber die Foto´s nicht mehr. War auch nicht aus historischen Beweggründen, sondern damals noch zu meiner Modellfliegerzeit. Wir haben damals Foto´s vom Modellflugplatz gemacht. War damals beim Prälax/Steinachtal.
Aber ich kann es gerne Beweisen, wenn mir jemand mal einen 3D-Heli kurz zur Verfügung stellen würde. Meiner hat sich ein wenig im Erdreich verquillt, als der Akku im Sommer leider ausgefallen war.

Hauptsächliches Problem waren zur damaligen Zeit noch die Schwingungen vom Antriebsaggregat. Deshalb haben wir damals Versuche mit Kastendrachen und E-Segler gemacht. Heute dürfte dies aber a. G. von Anti-Schütteltechniken nicht mehr ins Gewicht fallen.
Auch waren damals noch gar nicht Digicam´s verfügbar, wenn ich mich recht entsinne.
In Sachen Technik hat sich in den letzten paar Jahren mehr als wenig getan.
Zu meiner Zeit war es noch eine Herausforderung, beispielsweise das Helifliegen zu lernen, oder eine Turbine aus einem Turbolader zu schnitzen. Da durfte auch noch bedenkenlos Pulso geflogen werden.
Zuletzt geändert von bobo am Dienstag 9. November 2010, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Volwo » Dienstag 9. November 2010, 21:30

würde mich auch interessieren
ich überlege schon seit Jahren, bei mir zu Hause so einen fotografischen Überflug mit Ballon oder mit so einem Motorflieger zu machen. Wird hier auch angeboten.
Die Alternative, das das so ein Modellflieger für mich macht, ist verlockend.
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Beitragvon bobo » Dienstag 9. November 2010, 21:33

Wie oft könnte man dann für diese Anschaffungskosten mit dem Sportflieger von ortsansässigen Flugplatz drüber fliegen!?

Denn, wo evtl. schon ein Sportflieger nicht mehr drüber darf, darf man es bestimmt mit diesem Teil auch nicht.

Nebenbei gibt es auch noch Gesetze und Vorschriften, wie weit man von Ortschaften etc. mit einem Modellflugzeug entfernt sein muß. Vorausgesetzt es wiegt über 2kg - außer es hat sich wieder was an den Vorschriften getan.
Und man will es ja nicht beschwören, aber sollte mal was passieren und die Haftpflicht eintreten soll, wird es zu dem auch noch lustig.
MfG BOBO
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Beitragvon bobo » Dienstag 9. November 2010, 21:37

Ich bin der Meinung, Fesselballon ist die sichereste, einfachste, billigste und demnach auch die beste Lösung.
MfG BOBO
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Beitragvon Dachs » Mittwoch 10. November 2010, 09:37

@ Silko

Na, Klar! Mein Sohn hat schon zwei ähnliche Geräte gebau! Viedeo und GPS , damit das Tierchen wieder brav zum Papi kommt! Aus 300m Höhe hervorragende Aufnahmen! Vier Motoren, fliegt mit GPS punktgenau an und du bist am Sperrschild und kicherst dir eins!!!

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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 10. November 2010, 10:22

Spezl sagt, Elektrosegler, ca. 2 m Spannweite (besser etwas mehr), Fluggewicht ca. 1 bis 1,5 kg, 2,4 GHz (Störsicherheit) wäre ideal. Gesetzliche Regelungen sind bei diesen Dingern fast nicht zu beachten.
Eine simultane Datenübertragung findet nicht statt, braucht's auch nicht. Damit geht er bis an die Sichtgrenze - entsprechend ca. 2 km im Gelände.
Bei Verlust ist mit ca. 500 € zu rechnen.
Der Quadrokopter in Schmalkalden hat wohl nicht so richtig funktioniert, ist aber für solche Zwecke wiederum besser geeignet; Helis sind zu schwer zu steuern.
Die Fotos (oder Filme) sind tatsächlich überzeugend, in You-Tube sind Beispiele eingestellt.

Eine gewisse Auswahl findet man z.B. hier: http://aeropix.webtwingo.de

Nachgereicht: http://henmedia.de
Zuletzt geändert von Augustiner am Mittwoch 10. November 2010, 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Dachs » Mittwoch 10. November 2010, 15:20

Quadrokopter oder Motorsegler! Jedes hat seinen Preis und hat Vor- und Nachteile. Und sicher wird jedes Gerät auch nicht alle Wünsche erfüllen können. Es kommt immer auf den Einsatzort und die Zielstellung an. Der Vorteil des Quadrokopters ist doch wohl die uneingeschränkte Beweglichkeit über einem bestimmten Objekt! Will ich großflächige Objekte erkunden, ist ein Flugzeug wohl besser eingesetzt . Aber wie gesagt, der Zweck heiligt die Mittel und das Gelände tut sein übriges. Und ohne die "Heimkehrsicherung" wird es für unsere Einsätze wohl kaum gehen. Das hat die Realität leider bewiesen.

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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 10. November 2010, 18:34

EasyStar von Multiplex kostet als RTF-Modell bei Conrad 199,-- €.

Augustiners Häusle ist auch drauf, aber ich sage nicht wo ;-)
Leider kann's einem beim Zuschauen schlecht werden, daß spart dann wiederum ein Augustiner.

Mist, Link funktioniert nicht so, wie ich mir das vorstelle [-aua-]
Gibst Du ein in Youtube "Modellflug Kamera" und dann nimmst Du das von der Blumenau - Forstenried ist auch gleich vis-a-vis

Neuer Versuch: www.youtube.com/watch?v=a2J3RNvvm3w
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Beitragvon Under » Mittwoch 10. November 2010, 19:17

meiner meinung nach ist der quadrokopter zu windanfällig und schwer steuerbar. eine variante mit 6 oder 8 rotoren bringt die nötige ruhe in den flug bei gleichzeitiger nutzlastzunahme. leider ist der preis das negative an dieser variante
"Ich möchte einmal darin stehen, worüber wir unser Haus haben!"
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Beitragvon bobo » Mittwoch 10. November 2010, 22:08

Ich stelle mal die Tage von einem Quadrokopter ein Video ein. Komplett automnomes Fluggerät.

Spezl sagt, Elektrosegler, ca. 2 m Spannweite (besser etwas mehr), Fluggewicht ca. 1 bis 1,5 kg, 2,4 GHz (Störsicherheit) wäre ideal. Gesetzliche Regelungen sind bei diesen Dingern fast nicht zu beachten.
Schrieb ich im Prinzip ja auch schon: "Amigo-II von Graupner".

Es kommt immer auf den Einsatzort und die Zielstellung an.
Genau, und bei dem o. g. Quadrokopter denken viele gleich an ein Fluggerät, was man auch evtl. mal in einen Stollen schicken kann.
Wer schon mal versucht hat, mit einem Modellheli auf einem Autodach zu landen, der weiß was ich jetzt kommend meine. Es gibt des sog. Bodeneffekt - noch schlimmer aber in einem Stollen, den Deckeneffekt. Und da nutzt dann m. E. nach die beste autonome Steuerung dato nix.

Der Vorteil des Quadrokopters ist doch wohl die uneingeschränkte Beweglichkeit über einem bestimmten Objekt!
Mit FlyByWire-ähnlicher Technik vielleicht möglich; aber selbst einen Quadrokopter in ca. 100 Meter Höhe und vielleicht 200 Meter Entfernung einen Schwebeflug hin zu bekommen - das möchte ich erst mal sehen.

Meiner Meinung nach verkennen alle, welche noch nie ein Modell selbstständig geflogen (inkl. Start und Landung) haben, was eigentlich für Anforderungen an den Piloten gestellt werden.
Ich hatte mir seiner Zeit das Helifliegen selbst beigebracht - ohne das mir jemand zuvor überhaupt erst einmal den Heli eingestellt hatte.
Als Feldversuche durfte ich dann auf dem Sportflugplatz in Kempten mich an einem Selbstversuch selbst davon überzeugen, das man einen echten Heli fast leichter fliegt, als ein Modell. War damals eine Bell-47G. Man spürt gleich eine Neigung des Heli´s und in welcher Richtung er abtriften will. Nicht wie beim Modell, das man die Rotorebene im Schwebeflug beobachtet. Denn für einen stillen ordentlichen Schwebeflug ist es erforderlich ein Ausbrechen des Rotorsystems zu erkennen, um dies entgegen zu wirken, bevor sich der Heli bewegt. Auch die heutigen Quadrokopter sind keine stabilen Fluggeräte - was heißt, das bei einem Ausbrechen nicht selbstständig die Ruhelage wieder angestrebt wird; also zurück zur Ausbrechposition gesteuert wird.

Dies schrieb ich aus besonderen Grund. Denn ob Modellflugzeug oder Quadropkopter - wie genau arbeiten max. die heutigen kleinen GPS-Empfänger? 1Meter - drunter braucht´s dann ein Diff-GPS. Dies bekommt man aber nicht in einem Modell unter. Und wie will man einen Quadrokopter dann punktgenau über einer Stelle halten? Da nützt dann die beste GPS-Maus in Verbindung mit rückführenden Piezokreiselsysteme nix. Selbst wenn die Hebellängen im Bell-, Hiller-, oder Bell-Hiller-Stabilisationssystem 1a eingestellt sind.

Meiner Meinung nach sollte man sich auf jeden Fall vor der Überlegung eines "fliegenden Auges" die Zeit nehmen, und mal einen 50´er für ein kleines RC-Modell ausgeben, damit man weiß, was auf einem zukommt.

Zwar gibt´s schon Quadrokopter, welche die Position halten. Aber nur in geschlossenen Räumen dadurch, das mittels Mikrowellensensoren die Entfernungen zu den Wänden detektiert wird, was dann für die Steuerung umgerechnet wird.

Deshalb - die billigste Lösung - ein Heliumballon mit drei Schnüren für das Positionshalten über einen Punkt. Dann interessiert auch der Wind nur sekundär - außer man will Aufnahmen in einem Tornado machen ;)
Wenn jemand fern dem Modellflughobby ist, lohnt sich meiner Meinung Anschaffung, Lernzeit und Lernkosten nicht im Vergleich zu Aufnahmen durch Satelitten oder Sportflugzeugen.

Zu gutem Schluß - hat man mal mit einem Heli einigermaßen den Schwebeflug hinbekommen - einfach mal den Heli um 180° gear´en - damit der Heli mit der Nase auf einem "zu" zeigt.
Viel Spaß - dann fängt der Lernprozeß von vorne an ;)
MfG BOBO
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 11. November 2010, 10:20

Ei ei...Bobo, mach`s doch nicht so kompliziert ! Ich betreibe den Modellflug schon über 20 Jahre....habe auch einige RC Cars mit Verbrenner.

Die Dinger sind keinesfalls Kinderspielzeuge. Der RC Verbrenner z.b. erreicht Geschwindigkeiten die an die 100 km/h kommen. Modellflug ist schwerer als wenn man selber drin sitzt...dass ist fakt. Sieht immer als Zuschauer soo einfach aus. Dazu kommt, es ist ein sau teures Hobby !
Die Geschwindigkeiten die die Dinger erreichen sind auch nicht ohne.

Wer da ernsthaftes Interesse hat, in jeder Region gibt es Modellflieger Clubs....geht mal hin und fliegt mal mit der Lehrer / Schüler Steuerung....dann kommt der Aha und Oho Effekt.

Mein Seegelflieger mit kompletter RC Ausrüstung, Motor und Fernsteuerung...kommt sehr nahe an die 1000 Euro....und fliegen kann man als Anfänger immer noch nicht. Wer es "ohne" Erfahrungen bzw. Lehrer im Club versucht, dem Garantiere ich den Crash und den hat jeder Modellflieger schmerzlich durch.

Die Königsklasse ist der Heli...noch ne Nummer teurer. Dass Steuern über drei Achsen braucht man sich nicht zu geben....es gibt Kreisel die dass erheblich erleichtern !!

Die Anfängermodelle an sich, sind mal nicht gerade so teuer...die Fernsteuerung im Modell und dass, wass man in der Hand hält....dass geht in`s Geld.

Kurzum, wer meint, ich pfriemele da mal schnell eine Kamera drunter und schüssele mal über den Platz....vergesst es....ganz schnell !!
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Zuletzt geändert von Mercedes-Diesel am Donnerstag 11. November 2010, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße Andreas

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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 11. November 2010, 10:52

bobo hat geschrieben:Deshalb - die billigste Lösung - ein Heliumballon mit drei Schnüren für das Positionshalten über einen Punkt. Dann interessiert auch der Wind nur sekundär - außer man will Aufnahmen in einem Tornado machen ;)
Wenn jemand fern dem Modellflughobby ist, lohnt sich meiner Meinung Anschaffung, Lernzeit und Lernkosten nicht im Vergleich zu Aufnahmen durch Satelitten oder Sportflugzeugen.


Dein Fesselballon eignet sich leider nur für näherliegende, rundum zugängliche "Projekte" (also der Schwarzbau in Nachbars Garten z.B.) - vom Schnurgefitze mal ganz abgesehen.
Ansonsten gebe ich Dir recht, habe selbst schon 2 Helis geschrottet und mich dann umgehend anderen Herausforderungen gewidmet.
Meine selbstgeschnitzten Balsaflieger würde ich auch nicht opfern, die wachsen einem zu sehr ans Herz, aber so ein RTF ist nur noch mit der Video-Kamera zu bestücken (ab 10 € aufwärts) und los gehts; Einzelbildauslösung ist schon zu kompliziert. Für 30 min Film schätze ich mal 5-8 GB und die brauchbaren Einzelbilder schneidet man später raus.
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Beitragvon Volwo » Freitag 12. November 2010, 11:03

Ich habe das Thema geteilt.

Zum Thema Modellbau und Überflug geht´s hierlang:
http://www.gtgj.de/script/phpBB2/viewto ... 0596#40596
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Beitragvon Silko » Freitag 12. November 2010, 23:47

Volwo hat geschrieben:Ich habe das Thema geteilt.

Du bist ein ganz Guter, und ersparst mir dadurch weitere Qualen :D
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Beitragvon Silko » Samstag 13. November 2010, 19:00

So, was auch immer jetzt fliegt...., Ballon oder Modellflugzeug oder Gyrokopter... wie kriegt man am besten die Kamera da dran (welche???), und wie bringt man sie zum Auslösen
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Beitragvon PEKE » Samstag 13. November 2010, 21:22

Kamera in Tasche aufhängen und einen Funkempfänger anbasteln.
Das wurde schon mehrmals beschrieben und Funktioniert bestens.
Sender und Empfänger, zum Beispiel eine Funk Türklingel - Reichweite
ca. 100m dürften dafür reichen.

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Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 14. November 2010, 08:57

Die meisten arbeiten mit diesen Systemen auf Funkbasis. Die Kamera ist klein, leicht und wird mit einem 9V AKKU betrieben. Die Empfangseinheit mit 12 V .... AKKU aus dem Modellbau für die Stromversorgung mit 7400 mAh kostet um die 20 €. Weiterhin brauchst du noch ein Notebook. Entweder machst du ein Video und später dann Screenshots oder via Software am Notebook gleich Bilder.

Aber Achtung...es gibt hier erhebliche Unterschiede bezügl. der Qualität...nicht dass günstigste nehmen. Brauchbares liegt zwischen 70 und 100 € (Reichweite entscheidend). Im Freien komme ich locker auf 200m.

Was du noch zwingend brauchst ist ein gescheiter Video Grabber der das Signal umwandelt. Hier auf alle fälle einen Hardware basierenden nehmen...die auf Software Basis taugen nicht !

Dann gibt es noch die komplett autarken Kameras, die auf SSD Karte speichern. Finde ich nicht so prickelnd da ich gern sehen will was ich da aufzeichne.

Die Aufnahmen sind gut...aber keine HD Qualität, dass ist klar....aber durchaus brauchbar.

Kaufen kann man so etwas drüben in der Bucht.
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