Alternative Luftbilder

Beispiele und Fragen zu LuBis

Moderator: Augustiner

Beitragvon bobo » Donnerstag 18. November 2010, 21:26

Silko hat geschrieben:
bobo hat geschrieben:...genau, und beim Ballon braucht man im Extremfall nur eine zweite Schnur zum Auslösen.
Aber die Crashvariante gehört trotzdem berücksichtigt - kann ja sein, das mal ein Jäger oder BW-Soldat dazwischenfunkt ;)

Ok, zweite Schnur zum Auslösen... wie muss ich mir diesen Mechanismus vorstellen? Mal ganz konkret?? Crashvariante stelle ich mir als eine Art leichter aber dennoch bruchsicherer "Unterbau" vor, der dafür sorgt, dass die Cam die Erde nicht berührt, oder?
Naja, die Schnur ist an einem 90°-Hebel angebracht, wenn man an dieser zieht, wird durch den anderen Schenkel des Hebels der Auslöser betätigt. Aufschrauben einer Digicam würde ich abraten. Da muß man fast schon Origami-Spezialist sein ;)

[quote]..ich bezog mich hierbei auf das Bild, was Du in Deinem Posting angehängt hattest. Da wo die DigiCam an der Kanzel vom Lama angeflanscht wurde. Und hierbei denke ich, das durch den Gewicht vor der Rotorachse der Heli so sehr kopflastig wird, das es zwar möglich ist, durch entsprechendes Gegensteuern durch negativen Nick ein Schwebeflug möglich ist, aber kaum noch Reserven für "nach hinten" zur Verfügung steht.
Wenn Kamera am Heli, dann genau unter dem Schwerpunkt.
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Beitragvon bobo » Dienstag 23. November 2010, 04:07

...wie wäre es damit?

http://www.archaeoflug.de/
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Beitragvon Silko » Dienstag 23. November 2010, 08:43

bobo hat geschrieben:...wie wäre es damit?

http://www.archaeoflug.de/

Der Renner, Bobo! Das zugrunde liegende Modell ist hier beschrieben:
http://www.archaeo-opterix.de/

Ich glaube, das ist genau das, was mir vor"schwebt"
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Beitragvon bobo » Mittwoch 24. November 2010, 01:24

Man, das ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Ein Fesselheli ;)
Und Notfalls kann die Stromquelle am Boden bleiben und die Energieübertragung gleichzeitig das Seil darstellen ;)
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Beitragvon Silko » Mittwoch 24. November 2010, 06:42

Das setzt voraus, dass Du Metall in der Fessel hast. Nicht gut für eine Schwebehöhe über 30m. Wird zu schwer bei 3 Fesseln. Ich glaube Nylon-Sehne ist die beste Fessel und wegen der Reibung in den Zug- und Steuervorrichtungen. Schau Dir mal die Videos ans, obwohl, das Ding scheint genug Schub zu haben.
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Beitragvon bobo » Mittwoch 24. November 2010, 22:40

@Silko: Muß Dir wirklich Recht geben - die von Dir gepostete Variante ist nach einer Mütze Schlaf die beste Alternative!
Das meine ich vom Herzen als ehrlicher Verbrecher ;)
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Beitragvon Dachs » Donnerstag 25. November 2010, 06:22

Hallo Silko!

Man, du bist auch fündig geworden! Das Ding ist eine abgespeckte Varante von unserem Minikopter. Den Bildern nach hat es gute stabile Flugeigenschaften und eine verblüffenden Auftrieb mit zwei Motoren. Da dies ein Fesselfluggerät ist, funktioniert es. Bei einem Freiflugsystem brauchst du mindestens drei Motoren. Das wurde ausprobiert und man hat sich für einen stabileren Flug für vier Motoren entschlossen. Das treibt die Kosten in die Höhe. Aber wie schon von mir erwähnt. Es kommt immer an auf das Einsatzgebiet und was ich erreichen will.
Einzelteile sind ja bestellbar und mit etwas Bastelfreude läßt sich da schon was auf die Beine stellen. Für die vorgestellten Einsatzgebiete ideal. Eine Flughöhe von 20 Metern sehe ich jedoch als kritisch an wegen der Steuerleinen. Eine Spannungszuführung extern ist aus meiner Sicht zweifelhaft, aber möglich! Ausprobieren geht ja über studieren. Beiliegend unsere GPS gesteuerte viermotorige Variante. Die Beuchtung dient der Steurbarkeit, Lagebestimmung, bei schlechter Sicht und Dunkelheit, was aber auch schon als UFO Sichtung gedeutet wurde!
DU siehst also es ist nicht nur Gerede von mir!


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Beitragvon Silko » Donnerstag 25. November 2010, 06:50

Da sag ich nur. Einfach nur Klasse!! Bei einem nicht-gefesselten Freiflug-System bin ich skeptisch, ob das denn nicht zu windanfällig ist und sich genau und ruhig exakt über der zu fotografierenden Fläche positionieren lässt.

@Dachs, warum siehst Du die Höhe von 20 m als kritisch an? Ich denke, da ist sogar noch mehr drin. zumindest mit der Viertelkreismethode und ausreichend Platz am Boden sollten dann auch 50 - 70 Meter funktionieren.

Also für mich steht fest, die gefesselte Variante ist das Beste für meine Zwecke. Ich werde mir wohl so ein Ding bauen. Habe bereits mit dem Konstrukteur Kontakt aufgenommen.

Jetzt kommt noch die Frage der entsprechenden Kamera. Eine mechanische Auslösung wäre sicher realisierbar, scheint mir aber zu aufwändig und mit zusätzlichem Gewicht verbunden. Eine Cam wäre nicht schlecht, die automatisch in vordefinierten Intervallen Bilder schießt. Einfach so hintereinander weg, z.B. alle 2 Sekunden. Dann hat man alles hochauflösend im Kasten vom Start bis zur Landung, und da sind sicher brauchbare Schnappschüsse dabei. Bei 10 Minuten Einsatz (soviel wird man wohl nicht brauchen) wären das 300 Bilder - für heutige Speicherkarten nicht wirklich eine Herausforderung.

Nochwas, GPS gesteuert hieße, das Teil findet zurück, auch wenn es nach außerhalb der Steuerreichweite gelangen sollte und wird somit in den RC-Bereich zurück geführt?? Verstehe ich das richtig?
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Beitragvon Under » Donnerstag 25. November 2010, 15:53

Silko hat geschrieben:
Also für mich steht fest, die gefesselte Variante ist das Beste für meine Zwecke. Ich werde mir wohl so ein Ding bauen. Habe bereits mit dem Konstrukteur Kontakt aufgenommen.


bin an einem erfahrungsaustausch interessiert.
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Beitragvon Edgar » Donnerstag 25. November 2010, 18:21

Nen kleinen Tipp noch zum Leinenmaterial zur Fesselung. Frag nen Angler nach geflochtener Schnur. Kleiner Durchmesser, hochfest und vorgereckt, d.h. kaum noch Dehnung unter Belastung. Auch die Angelrollen liessen sich verwenden.

Gruß vom Edgar
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Beitragvon Dachs » Freitag 26. November 2010, 09:12

@ MD
@ Silko
@Under

Ich bin einfach von den Erfahrungen mit einem Flugdrachen ausgegangen, der auch zwei Leinen hat und ab 20 Metern Probleme gemacht hat.
Bei dem Fluggerät ist es anders, so musste ich mich belehren lassen. Der ständie Auftrieb der Propeller läßt die Steuerleinen, ich nehme an, dass diese nicht nur zur Fixierung sondern auch zur Richungsänderung zu gebrauchen sind, immer getrafft! So mit ist eine Verdrehung derselben bei Windstille sicherlich gemindert. Was mich noch ein wenig beunruhigt ist das Einholen bei einer Langleine!?? Bei 10 oder 20 Metern mag dies ja noch gehen? Was die Flughöhe angeht, da muß man eben mal probieren wo die Grenzen liegen. Auf alle Fälle ist dies eine sehr kostengünstige Variante und Silkos Varante zur Bilderfassung ist ein guter Ansatz. Mit einem entspechenden Winkel des Objektives können dann auch Flächen einsehbar gemacht werden, die nicht unmittelbar unter dem Fluggerät liegen. Da könnte man sogar mit einem Servo diese Einstellungen vornehmen. Das wird ja richtig spannend. Erfindungsgeist ist nun gefragt. Die Stromversorgung würde ich trotzdem nicht extern instalieren. Es gibt entsprechende Geräte. Die Flugdauer soll sich ja auch nicht auf Stunden ausdehnen. Bilder schießen, runter und auswerten. Wer hätte im Vorfeld an so eine konstuktive Entwicklung gedacht? Machen wir weiter. Oder mal 'nen Wettbwerb, wer hat die optimalste Variante gefunden. Aufwand gegen Nutzen, aber erst mal auf dem Papier !!!

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