Topo mit Sonderflächen vom TrÜbPl

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Topo mit Sonderflächen vom TrÜbPl

Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 3. Dezember 2010, 09:19

Moin allsamt,

habe mir gestern eine aktuelle Topo Software auf mein Navi gezogen. Ich war sehr erstaunt, als ich mir den TrÜbPl genauer ansah, daß dort sogenannte "Sonderflächen" eigezeichnet sind. Auffällig daran, daß auch die russischen UT Bauwerke ( Rote Hütte 1) und auch nordlich davon, eingezeichnet sind. Links vom Tambuch und in der Horst ist auch eine "Sonderfläche" markiert.
Ist darüber näheres bekannt oder sind dass auch verlassene, mittlerweile verschlossene Bauwerke ?
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Beitragvon Silko » Freitag 3. Dezember 2010, 10:02

War in der alten Topo V2 auch schon drinnen! Das ist 1:1 aus den TK übernommen. Alte Gebäude, bzw. Fundamente.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon Augustiner » Freitag 3. Dezember 2010, 11:20

Das "Objekt" (und andere mehr) im Flurstück "Die Horst" existierte schon 1944 und ist (sind) z.B. in der TK10 von 1993 eingetragen.
Andrerseits ist in der neuesten (?) TK10 plötzlich das Stollenmundloch in der Eremitage eingezeichnet - es hilft also nur vergleichen.
Ich bevorzuge da aber absolut die Papierform.
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 3. Dezember 2010, 12:42

Ähm Eremitage...?....einsam gelegenen Klausen und Kapellen nach Einklang mit Gott und Natur ? Der ist gut xD

Nun mal Spaß bei Seite. Du meinst bestimmt dieses obskure Höhlenzeichen ? schräg gegenüber vom Denkmal am Hang ?

Nun, der Vorteil von Digital und zu dem noch auf dem Handheld, liegt auf der Hand...ich kann gezielt diese Punkte ohne große Probleme sofort anlaufen. Ist aber halt Geschmacksache...ich bin mehr für`s Platzsparende.

LG
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 3. Dezember 2010, 13:15

Was mir noch auffällt....im Verbund dass diese Karten im Bezug auf den TrÜbPl grobe Schätzeisen sind, der ehemalige Sprengplatz, wo der Jaguar Panzer auf der Betonplatte steht, ist als Waldfläche eingezeichnet...und dass ist mal definitiv falsch.

Gut, da hat definitiv sowieso keiner was zu suchen, da es Sperrgebiet ist. Wollen wir nur hoffen, dass dieses Kartenaterial sonst doch etwas genauer ist. Gerade solch markanten Punkte / Flächen dienen ja der Orientierung.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 3. Dezember 2010, 16:28

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Ähm Eremitage...?....einsam gelegenen Klausen und Kapellen nach Einklang mit Gott und Natur ? Der ist gut xD
LG
Andreas


In älteren TK's wird das Wort und werden die Gebäude der "Eremitage" noch mitgeführt. Auf den Luftbildern 1944 und 1945 sind die Gebäude der Eremitage noch gut zu sehen.
Leider kann ich mir nicht alle topografischen und sonstige Karten des Gebiets einverleiben - dies übersteigt auch meinen Anspruch. Mein Vorrat an verschiedensten Karten ist jedoch nicht unbedingt schlecht.

Versuche doch bitte mal das "Böhler's Loch" anhand Garmin fest zu machen [pop] - manchmal ist es in den Karten drin und dann auch wieder nicht; bei scheinbar gleichen Ausgaben wohlgemerkt.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 3. Dezember 2010, 17:06

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Nun mal Spaß bei Seite. Du meinst bestimmt dieses obskure Höhlenzeichen ? schräg gegenüber vom Denkmal am Hang ?
LG
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Wenn Du Dir die Legenden zu den verschiedenen Karten anschauen würdest, so stellt Dein Höhlenzeichen wahrscheinlich ein Denkmal dar.
Leider wurde gerade dieses Symbol verschiedensten Änderungen unterworfen - einfach mal vor Ort überprüfen.
Andrerseits wäre ein Denkmal an dieser Stelle doch schon ziemlich interessant.
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 3. Dezember 2010, 17:56

Augustiner hat geschrieben:.... so stellt Dein Höhlenzeichen wahrscheinlich ein Denkmal dar.
Leider wurde gerade dieses Symbol verschiedensten Änderungen unterworfen - einfach mal vor Ort überprüfen.
Andrerseits wäre ein Denkmal an dieser Stelle doch schon ziemlich interessant.


Nein, Denkmal würde ich ausschließen. Dieses, ich nenne es mal Höhlenzeichen, liegt direkt am Steilhang....nahe der Ringstellung. Ist aber kein Problem dass bei der nächsten Begehung zu Kontrollieren.

Böhlers Loch ist da übrigens in der Garmin Topo verzeichnet....guckst Du

Schon einmal schönes WE nach Munich....viel Spaß beim Rodeln
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 3. Dezember 2010, 18:01

Stop...ich habs !! Hier ist Stollen 15 mit gemeint. Habe gerade meine alten Gps Trackings aufgerufen.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 3. Dezember 2010, 18:23

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Stop...ich habs !! Hier ist Stollen 15 mit gemeint. Habe gerade meine alten Gps Trackings aufgerufen.


Die Papierform ist alldieweil zu bevorzugen (-oo-)
........und ich habe viele............
Der Stollen Nr. 15 ist es sicherlich nicht - es handelt sich um eine Signatur.
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 3. Dezember 2010, 18:34

Nu, da können wir jetzt Streiten...was besser ist Papier oder Digital :D ich bin nun mal für`s Digitale. Ist aber schlußendlich egal.

Was heist denn nun Stollensignatur ? Klär mich mal bitte auf. Da wo das Fähnchen sitzt, ist ja nun diese Signatur. "Fähnchen" / Placemark habe ich während einer Begehung ins GPS gesetzt...und dass ist genau an der 15.
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Beitragvon Augustiner » Freitag 3. Dezember 2010, 18:58

Möglicherweise sind die Höhenlinien in der TK10 von 1993 verkehrt, aber die 15 sollte sich alldieweilen nordöstlich der 14 und ein hübsches Stück höher befinden ? Zumindest hatte ich diesen Eindruck vor Ort, kann mich aber auch täuschen.
Digital oder analog ist mir persönlich vollkommen wurscht, ungefähr stimmen sollte es halt und da ist mir die Papierform deutlich detaillierter und damit näher..........

Edit: die Stollensignatur der "15" liegt auf 375 müNN und bei Kott ist es genauso - also 375 müNN. Möglicherweise ist der Sprengtrichter "verrutscht" - die Sprengung der Stollen mag das Übrige verursachen ?
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Beitragvon bobo » Dienstag 7. Dezember 2010, 05:53

Gibt´s eigentlich die Gruft noch?
MfG BOBO
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Beitragvon Augustiner » Dienstag 7. Dezember 2010, 12:31

bobo hat geschrieben:Gibt´s eigentlich die Gruft noch?


Wenn mich jetzt nicht alles täuscht, wurde die Gruft 2009 erstmals in die TK10 übernommen (zumindest in dieser "ausgeschriebenen" Form), das Stollenmundloch an der Eremitage sowieso.
Beides muß also einen sehr realen Hintergrund haben.
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 7. Dezember 2010, 14:09

Steht bei der Gruft ein..."Glockenturm" ? Dann ist`s drauf...ansonsten nein
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Beitragvon Augustiner » Dienstag 7. Dezember 2010, 18:15

Den Turm "Am Kreuzchen" gibt es wohl nicht mehr, den Schnecke - und den Kaiser-Turm jedoch schon. Die Gruft war aber wohl mal ein Haus.
Da ist noch 2x eine "Alte Burg" und südlich vom Philosphenplatz befindet sich die "Trockene Kehle", welche sich aber wiederum nicht mit dem Hopfengrund vereinbaren läßt. Die Schwedenschanze zum Königsstuhl wäre vielleicht ein prima Bahndamm und "meine" Bauß'sche Jagdhütte aus dem Nachbarthread ist ein Stall :,( nordwestlich von Mämpels Aussicht - einfach herrlich solche Flurbezeichnungen und beliebig fortsetzbar.
Ich liebe diese Karten, vom eingezeichneten Altbergebau mal ganz zu schweigen.
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Beitragvon T.B aus A. » Mittwoch 5. Januar 2011, 16:39

Der Kreuzchenturm wurde 1989 gesprengt (von den "Russen" -CA- warum weiß ich nicht ,vielleicht der Wodka...),und wieder aufgebaut.Der Kaiserturm ist besser als Alteburgturm bekannt,daneben ist das Berggasthaus Alteburg.
Das "Haus" ist das Mausoleum eines angesehenen Arnstädter Bürgermeisters A.Winckler.Heute sieht man nur Mauerreste...
Die Eremitage war eine Ausflugsgaststätte,welche zu DDR-Zeiten abgerissen wurde -habe selbst als Schulkind eine Klassenwanderung dorthin gemacht- am Berghang befindet sich der obligatorische Bierkeller heute zu; darin war ich auch, alles war leer.
Oberhalb der Eremitage befinden sich am Fuße einer Felswand einige kleine Höhlen, die "Nasenlöcher";war auch drin, nichts besonderes.
Wissen ist Macht!
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Beitragvon Silko » Dienstag 11. Januar 2011, 10:01

Kleiner Exkurs zum Wincklers Schlösschen. Alexander Winckler war bedeutender Fabrikant, dementsprechend auch sehr angesehen, herausragender Solzialdemokrat, aber zu keinem Zeitpunkt Bürgermeister, gleichwohl aber Ratsherr. Sein Schlösschen sieht heute so aus. Leider ziemlich verfallen und ohne große Sicherungsmaßnahmen abgesperrt. Wie ich hörte hat sich aber bereits ein Verein gegründet, der dem Werk Wincklers angemessene Bedutung verschaffen und auch das Schlösschen irgendwann wieder instand setzen will.

Anbei ein paar Schmankerl aus dem letzten Jahr.
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Beitragvon Silko » Dienstag 11. Januar 2011, 10:21

Achja, noch etwas zur Sprengung des Kreuzchens. Die Geschichte dazu lässt sich bei Peter Unger nachlesen unter http://www.tuckerland.de/wapuklo/links/pu44_000.htm und auch auf der neuen Seite des Jonastalvereins unter http://www.gtgj.de/gtgj/index.php?optio ... &Itemid=32
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 11. Januar 2011, 15:16

Wenn ich dass richtig verstehe ist Wincklers Schlösschen nichts anderes wie eine Gruft in der er beigesetzt ist....ist dass so ?
Also quasi ein unterirdischer Raum in dem der Sarg mit seinen Überresten steht ? Er allein oder einFamilien Mausoleum ?

Googel gab mir da nicht so viele News rüber...das Kreuzchen ist wieder ein anderes Thema...oder bringe ich da was durcheinander ?
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Beitragvon Silko » Dienstag 11. Januar 2011, 19:09

Jaja, beides hat miteinander nichts zu tun. Ich bin nur auf beide Sachen eingegangen, weil T.B. aus A. sie beide erwähnt hat. Exkurs halt!

MD, nix Unterirdisches! Wie ich bereits schrieb, die Urnen sollen am Treppenaufgang (zum Türmchen) gestanden haben. Also in einer dafür vorgesehenen Nische. Mal sehen, ob ich da noch ein Foto finde...

Zu Wincklers Lebzeiten wurde das Bauwerk allerdings schon anders genutzt. Als Ausgflugsziel und Kaffee-Häuschen für die Familie. Offensichtlich hatten die aber dort weder Strom noch fließend Wasser. Eine berühmte Rede soll er auch da oben vor versammelter Sozialdemokratie gehalten haben.
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Beitragvon Augustiner » Dienstag 11. Januar 2011, 20:30

Es beschleicht mich immer wieder so ein "wehmütiges Unbehagen" einen solchen Zerfall zu sehen; von den Familien, den Menschen und deren Geschichten, die dort dahinter stecken mal ganz zu schweigen.

Biarritz, 1986, Jugendstilvillen am Hochufer des Atlantiks, überall Stuck und hochherrschaftliche Räume, der Cadillac steht noch verstaubt in der Garage, aber die Dächer sind tlwse. auch schon eingebrochen........
Ich glaube, ich muß mal meine Dia-Sammlung einscannen, aber in diesem Leben werde ich das wohl nicht mehr schaffen.
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