Schraubflügler NO von Wölfis

Beispiele und Fragen zu LuBis

Moderator: Augustiner

Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon alpha » Samstag 14. Januar 2012, 21:13

ca. 40m Tarnetze sind schon heftig!Auch deshalb scheidet für mich Flak aus.

Gruß Andreas
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Sonntag 15. Januar 2012, 19:43

michael hat geschrieben:Gut, TÜP, ich verrate es keinem.

Ich hab mich ja bis jetzt noch nicht an den Vermutungen beteiligt. Aber wenn ich dem Augustiner nicht weh tue, möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben. Mich erinnern die Bilder schlicht an Tarnnetze in Zeltform. Und wenn ich daran denke, das dort auch Fahrzeuge mit Funktechnik stationiert waren, so habe ich das jedenfalls in Erinnerung, dann kann ich mir schon vorstellen, das dort zu Übungszwecken getarnt und gefunkt wurde. Das würde auch die Häufung erklären. Aber das haben die Spezialisten von der Lubiauswertung sicher auch schon in Betracht gezogen.

MfG michael


Servus,
sicher keine Tarnnetze, denn die halten kaum 8 Jahre.
Habe ich auf die Schnelle aus GE; das Teil hier hat rund 37 m (Schraubi B mit Mun-BunkerA nebst Schäferwagen) - in GeoProxy war's besser zu messen.
Hatte an die Segmente Linien (also ne Art Tangente) angelegt, wegen möglichen "Schußbahnen", ist wahrscheinlich alles ein Schmarrn, aber wenn hellblau aufhört zu ballern, gelange ich unbehelligt zum X , beispielsweise.
Die sog. "Burg" (für mich sicher die Wachsenburg), vielleicht ist sie das ?
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon michael » Sonntag 15. Januar 2012, 21:33

Naja, getarnt wird eigentlich auch nicht ständig und (vielleicht) immer wieder neu. Nur mit Schießen hat das m. A. nach nichts zu tun. Das zeigen schon Deine letzten hier eingestellten Bilder. Die haben wohl kaum auf ihre Kumpel gezielt. Gefreut hätte ich mich auch noch über Entlüftungen a la Dorsch, aber dafür sind die Dinger zu häufig. Ich weiß auch nichts mehr.

MfG michael
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Montag 16. Januar 2012, 07:48

Funker hat geschrieben:Hier mal Augustiners Krater und andere "Merkwürdigkeiten".

Ein schönes Wochenende!


Hallo Funker,
bei der Lage des "Kraters" liegst Du, glaube ich, verkehrt ?
Ich stelle gelegentlich mal eine Übersicht ein.........
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Montag 16. Januar 2012, 08:12

3 der Schraubis liegen ja praktisch direkt an der Straße Wölfis--Tambuch; es bestünde hier also die Möglichkeit, zumindest eine Vermessung durchzuführen bzw. aufgrund eventuell vorgefundener Baumaterialien auch ganz grob die Bauzeit einzuordnen. Während man zur Jahrhundertwende/WK I meist (oder praktisch immer) mit Walzträgern in Beton (WiB) arbeitete, wurde ab den 30er-Jahren dann vermehrt Stahlbeton (StB) eingesetzt.
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Silko » Montag 16. Januar 2012, 13:29

Augustiner hat geschrieben:sicher keine Tarnnetze, denn die halten kaum 8 Jahre.

Alles, was nutzbar war, wurde auch irgendwie nachgenutzt. Logisch, macht jede Armee der Welt so, wenn sie etwas besetzt. Ob nun Netz oder irgendeine andere Tarn-Form habe ich momentan auch nicht auf dem Schirm. Auf jeden Fall etwas bewegliches, was ohne Aufwand von 3 oder 3 Mann auf- und abgebaut werden konnte.
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon alpha » Montag 16. Januar 2012, 23:16

Da wir so schön am grübeln sind hier noch mal eine kmz von dem ominösen Magnetfeld. [wer.der.]
Quelle ist der russische Kartenausschnitt den die meisten kennen sollten.

Gruß Andreas


...ach so zu den 40m Tarnnetzen wollte ich auch noch was sagen.Mit 3 oder 4 Mann sind 40m Netz meiner Meinung nach ganz schwierig zu handhaben.Auch deshalb scheidet für mich Flak aus.
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Dienstag 17. Januar 2012, 07:59

Diese d= ~ 40 m (bei min. 2 Schraubis) resultieren m.M. nicht von irgendwelchen Tarnnetzen her, sondern sind "eindeutig" Anböschungen von Erdreich (bewachsen, begrünt) an irgendein Bauwerk hin (zu dessen Schutz).
Wäre von der Anlage eine wie auch immer geartete Gefahr ausgegangen, hätten die Alliierten mit ein paar Jabo-Angriffen dem Treiben dort schnell ein Ende bereitet, das Teil ist schließlich von den Aufklärern enttarnt.
Wahrscheinlich, wie fast immer, ist alles ganz harmlos, aber wenn wir halt nichts suchen oder suchen dürfen, so werden wir schlicht auch nichts finden und man wird schließlich nicht jünger.........
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Funker » Dienstag 17. Januar 2012, 09:58

Es wird schon in Richtung vorbereiteter Abschußrampen gehen. Daß ein Jabo-Angriff
nicht erfolgte, liegt vielleicht daran, daß die Basen noch nicht fertig oder besetzt
waren. Oder diese "künstlerischen" Bauwerke dienten als eine Art Ablenkung von den
eigentlichen Rampen. Jedenfalls wurden sie zerstört, nur von wem ist hier die Frage.
Waren die Deutschen oder Russen die "Übeltäter"? M.M. nach waren es deutsche
Trupps, die kurz vor dem Ende des Krieges noch versuchten, alles vorm Einmarsch
der Allierten zu vernichten. Viel Zeit blieb dazu jedoch nicht.
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Dienstag 17. Januar 2012, 18:06

Leider muß ich mal wieder gewaltig zurückrudern.
Im Zentrum meiner Schraubflügler (schluchz) befinden sich kleine, sehr massiv gemauerte Bönkerchen. Die Decken bestehen jedoch aus Stahlbeton, ca. d=40 cm, aufgrund des Stahls ist von WK II auszugehen.
Entweder wurden also ohnehin vorhandene Bönker entsprechend ergänzt und ertüchtigt oder die Bönker wurden tatsächlich neu angelegt. Die Bönker wurden dann tlwse. seitlich mit Erdreich aufgeschüttet und fertig ist der Schraubflügler :D

Auf die Bönker tun wir dann vielleicht noch eine Flak.........und haben gleichzeitig einen massiven Unterstand.
Beiliegendes Foto ist von www.der-weltkrieg-war-vor-deiner-tuer.de.tl/
Guckst Du unter Hessen >> Nidda-Borsdorf
Hier steht die Flak allerdings anscheinend über einem Zelt...........
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon alpha » Dienstag 17. Januar 2012, 19:56

@Augustiner [-<5>-]

Rätsel gelöst.Auf dem Luftbild ist an der Straße nach Rodheim auch ein Schraubflügler zu erkennen.Bei der Auflösung zwar ganz undeutlich aber noch zu erkennen.

Gruß Andreas
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon kps » Dienstag 17. Januar 2012, 22:07

Mir fehlt jetzt ein Stück Film. Die verlinkte Seite ist unübersichtlich? Wo gefunden Rodheim? Woher die Gewissheit mit Bönker, WK2 und so?

VG
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Silko » Dienstag 17. Januar 2012, 22:27

alpha hat geschrieben:an der Straße nach Rodheim

Ja, das ist der auf dem Foto vom Augustiner. Wo siehst Du die Straße nach Rodheim??
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon alpha » Dienstag 17. Januar 2012, 23:18

Rodheim mit Google Maps suchen und mit dem Luftbild und dem Topo Ausschnitt auf der verlinkten Seite vergleichen.
Auf dem Luftbild sind unten fast in der Mitte drei helle Punkte bzw. wahrscheinlich Rechtecke zu sehen.Die Straße davon nach links führt nach Borsdorf.Die Straße nach NW geht in Richtung Rodheim.Rechts neben dieser Straße im ersten Drittel erkennt man bei entsprechender Vergößerung einen Schraubflügler.

Gruß Andreas
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Funker » Mittwoch 18. Januar 2012, 08:28

Wie aber verhält es sich mit dem "geschlossenen" Schraubi auf dem Bild
7041+7042?
Wurde da noch gebaut oder hat man ihn zugeschüttet? Oder ist es eine
reele "Flugscheibe" mit Kammler an Bord, fertig zum Abflug?
Jedenfalls wurden die "Dinger" mit Bäumen(?) oder anderem Grünzeug
bepflanzt, bzw. überwuchert.
Wann tauchten diese "Dinger" überhaupt zum erstenmal auf LuBi's auf?
Warum wurden sie in keiner Karte vermerkt? (Oder täusche ich mich
schon wieder?) Die Deutschen waren doch immer so pingelig.

MfG Funker
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 18. Januar 2012, 08:29

alpha hat geschrieben:Die Straße nach NW geht in Richtung Rodheim.Rechts neben dieser Straße im ersten Drittel erkennt man bei entsprechender Vergößerung einen Schraubflügler.
Gruß Andreas


Servus,
also es batzelt mir zwar die Schusser raus, ich sehe da aber nur Häuser. Kannst Du nicht einen Bildschirmausdruck reinsetzen ???
Am Ortseingang von Rodheim sehe ich zwar in einem Garten so ein rundes Teil, aber das meinst Du ja sicherlich nicht.
Danke im voraus.
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 18. Januar 2012, 08:43

Funker hat geschrieben:Wie aber verhält es sich mit dem "geschlossenen" Schraubi auf dem Bild
7041+7042?
Wurde da noch gebaut oder hat man ihn zugeschüttet? Oder ist es eine
reele "Flugscheibe" mit Kammler an Bord, fertig zum Abflug?
Jedenfalls wurden die "Dinger" mit Bäumen(?) oder anderem Grünzeug
bepflanzt, bzw. überwuchert.
Wann tauchten diese "Dinger" überhaupt zum erstenmal auf LuBi's auf?
Warum wurden sie in keiner Karte vermerkt? (Oder täusche ich mich
schon wieder?) Die Deutschen waren doch immer so pingelig.

MfG Funker


Bei den Schraubis A/ B und C haben wir es mit kleinen Bönkern zu tun, bei den anderen weiß ich es (noch) nicht.
Ob sie in irgendeiner militärischen Karte vermerkt sind, weiß ich ebenfalls nicht; in der "gängigen" Karte sind sie jedenfalls nicht drin.
Sinn und Zweck der Anlage bleibt jedoch auch weiterhin unklar, möglicherweise also eine Flakstellung im Aufbau zum Schutz des Jonastals und von daher auch die unterschiedlichen Strukturen (im Aufbau).
Erstmals im August 44 feststellbar, vorher sind nämlich keine LuBis von der Stelle verfügbar.
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon alpha » Mittwoch 18. Januar 2012, 09:40

Wie gewünscht (-oo-)

Quelle Lubi

http://www.der-weltkrieg-war-vor-deiner ... rsdorf.htm

...ich hoffe es gibt mit den Rechten keine Probleme
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 18. Januar 2012, 11:38

alpha hat geschrieben:Wie gewünscht (-oo-)
Quelle Lubi


Ja das kommt hin, scheinen sogar mehr als 40 m zu sein.
Und ich suche mir in GE die Augen dusslig........
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Silko » Mittwoch 18. Januar 2012, 14:07

Augustiner hat geschrieben:Ja das kommt hin, scheinen sogar mehr als 40 m zu sein.

Aber sehr viel mehr. Das ist zu groß.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Funker » Mittwoch 18. Januar 2012, 15:16

Vielleicht hilft die Seite etwas weiter?
http://geimint.blogspot.com
Oder:
www.ausairpower.net
und da auf die SA-2 oder auf die S-75 SAM Seite.
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 18. Januar 2012, 18:06

@ Lieber Funker,

ich bin zwar in 12 Monaten in Rente, aber werde dann auch nicht alle Zeit der Welt finden........
Geht's vielleicht a bitzala genauer ??
Vielen Dank !
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon alpha » Mittwoch 18. Januar 2012, 20:19

Augustiner hat geschrieben:@ Lieber Funker,

ich bin zwar in 12 Monaten in Rente, aber werde dann auch nicht alle Zeit der Welt finden........
Geht's vielleicht a bitzala genauer ??
Vielen Dank !


Ich hab den Hinweis auch nicht verstanden (-oo-)
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Funker » Donnerstag 19. Januar 2012, 06:20

Was ich damit sagen wollte, es gibt verschiedene Formen
von Raketenstellungen, je nach Bodenbeschaffenheit.
Warum sollen die "Hügel" nicht etwas damit zu tun haben?
Die einen liegen offen, weil nur Sand ist, andere mauern
Stellungen, weil nur Fels ist und hier wird Mutterboden
drumherum angewallt und bepflanzt.
Was spricht eigentlich gegen eine Raketenstellung?
Geschützstellungen möchte ich fast ausschließen, da die
Stellungen auf Bildern relativ klein sind. Selbst Haubitzen
benötigen nicht soviel Platz. Höchstens, man testete die
"Dicke Berta".
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Re: Schraubflügler NO von Wölfis

Beitragvon Augustiner » Dienstag 31. Januar 2012, 19:08

Wie erkennt man einen freundlichen Moto-Crossler ??
Ganz klar, auf seinen Zähnen kleben lauter Fliegen.........(Witz komm raus, du bist umzingelt).

Die Eingangsbereiche der Bunker B + C zeigen eine sehr ähnliche Bauweise mit Eingangsüberwachung. Bei "C" kann man gut die segmentartige Ausnehmung in der insgesamt dann runden Erdandeckung erkennen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist dann quasi das Schuß- oder Überwachungsfeld (wieder mit diesem ausgeschnittenem Segment), sodaß sich insgesamt auf dem Luftbild eben diese Schraubflügler-Signatur erkennen läßt.
Dort wo auf Bunker "B" also dieser Jägerstand (Petri-Heil) angesiedelt ist, könnte man also genauso gut eine Flak oder ähnliches vermuten.
Bunker "A" hat hingegen eine ganz andere Bauweise, den Blick zum "Schäferwagen" kann ich mir jetzt nicht verkneifen, es ist wohl eher ein übrig gebliebener Bauwagen, zeigt aber doch auch wiederum die Detail-Genauigkeit von GE oder GeoProxi.
Die Bewehrung der Decken ist sicher 30er-Jahre bzw. WK II.
Ich gehe jetzt doch auch eher von Flakstellungen (nicht fertiggeworden) zum Schutz des Jonastals aus oder aber es handelt sich um eine Kampfbahn zur Einnahme einer "Bunkerfestung" (eher nicht) ?
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