Hopbachtal 1953

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Hopbachtal 1953

Beitragvon Wiesel » Freitag 3. Februar 2017, 09:17

Kann mir jemand Auskunft zu diesen Objekt im Hopbachtal geben?

Hier standen später 5 Hallen (jetzt noch 2 übrig)
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Wiesel » Freitag 3. Februar 2017, 09:33

Denke mal hat sich schon erledigt, scheint ein Teil der Schießanlagen zu sein..
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon deradel » Freitag 3. Februar 2017, 20:48

In Gotha im Archiv gibt es da etwas mit den Titel "Stollen am Hoppbach". Aufgefallen war mir das auch schon. Viele Grüße
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon spurensucher » Samstag 4. Februar 2017, 09:33

Meint Hallen die Nissen- oder Traglufthallen aus sowjetischer Zeit? Südlich der Flugabwehrstellung der SA-6?
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Montag 6. Februar 2017, 16:40

Das war das Munitionslager der 390. Abr.!!!
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon TÜP » Dienstag 7. Februar 2017, 10:26

adel - Akte "Stollen im Hoppbachtal" ist aufgeklärt. Eine Grabung/Bohrung unter dem Bach durch. Durchmesser 50 cm.
Kannst du einen Haken dran machen.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Augustiner » Dienstag 7. Februar 2017, 12:20

TÜP hat geschrieben:adel - Akte "Stollen im Hoppbachtal" ist aufgeklärt. Eine Grabung/Bohrung unter dem Bach durch. Durchmesser 50 cm.
Kannst du einen Haken dran machen.


Letztes Jahr konnte ich diese Stelle (?) vor Ort beäugen - geht ganz schön "gach auffi".
Geplant war wohl ein Stollen zur Einlagerung von Artilleriemunition, ich habe die Signatur nicht eingesehen; vielleicht kannst Du die Bohrung noch etwas genauer beschreiben ?
Mir persönlich scheint dort mehr als nur eine Bohrung, das Bild ist in Originalauflösung.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon TÜP » Dienstag 7. Februar 2017, 12:33

Die von dir eingestellte Stelle hat nix mit dem "Stollen im Hoppbachtal" zu tun. Dort wird eine Stelle kurz vor der Mündung in die Ohra beschrieben.

Was du hier zeigst ist eine höchst interessante Stelle, die ich schon sehr lange versuche aufzuklären. Vielleicht hat manganer noch ein besseres Bild.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Mittwoch 8. Februar 2017, 12:24

Mein Bild scheint wirklich etwas besser, und 3 Tage später. Nur leider ist die Stelle ganz an den Rand geklatscht...
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Mittwoch 8. Februar 2017, 13:13

Ich habe dann noch Bilder vom 4.4. und 22.7., aber alle von schlechterer Qualität. Überhaupt ist auffällig, daß die Bilder in dem Bereich oft voller Lufttrübung sind (Nebel, Dunstwolken o.ä.)...
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon PEKE » Mittwoch 8. Februar 2017, 20:48

Peter, das ist die Vernebelung. Eine Tarnmaßnahme für die Oberflächenbereiche.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon spurensucher » Donnerstag 9. Februar 2017, 07:10

Der linke untere helle Fleck sieht mMn aus wie die Ablagerung von Erdreich, im Sinne einer kleinen Halde. Anfahrt aus nordöstlicher Richtung. Mit dem kleineren helleren Fleck rechts oberhalb davon kann ich nichts anfangen. Vielleicht kam von dort das Erdreich.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 9. Februar 2017, 13:06

manganer hat geschrieben:Mein Bild scheint wirklich etwas besser, und 3 Tage später. Nur leider ist die Stelle ganz an den Rand geklatscht...


Die Bildnummer (4022 ?) kann ich jetzt zwar erahnen - allein das (genaue) Datum fehlt noch immer.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 9. Februar 2017, 13:32

Ich glaube es heißt HoPPbachtal - allein mir fehlt die Energie - ....und irren ist menschlich.

Retuschen, Verneblung und ähnliche Dinge kann man getrost ausschließen - 2 Wochen später ist der Ami dort.............

Immerhin passiert im Hoppachtal "irgendwas"; aber was eigentlich ??
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Donnerstag 9. Februar 2017, 14:45

Mein lieber @Augustiner,
was habe ich geschrieben??? 3 Tage später!!! Und was ist 3 Tage später, sprich 21 + 3???? Richtig, 24!!!!!
Aber nicht schlimm, wir habens ja geklärt.... (-oo-)
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Donnerstag 9. Februar 2017, 19:14

PEKE hat geschrieben:Peter, das ist die Vernebelung. Eine Tarnmaßnahme für die Oberflächenbereiche.
Ist doch Eigenartig, ganz Wolkenloser Himmel aber dann gibt es Nebel


Hallo Peter,
meinste das jetzt ernst??? Wenn ja, gibts da irgendwelche weiterführende Hinweise???
LG Peter
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon PEKE » Donnerstag 9. Februar 2017, 19:36

Direkt Hoppachtal nicht. Aber die Vernebelung war eine der Tarnmaßnahmen die Vorschrift waren bei
Untertageverlagerungen. Vielleicht hilft das weiter.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon TÜP » Donnerstag 9. Februar 2017, 20:25

Nee, nicht wirklich.

Also der Hoppbach wird in den verschiedenen Karten (Jahren) einmal mit p und einmal mit pp geschrieben. Es handelt sich aber um das selbe Bächlein. Aber das ist völlig nebensächlich.

manganer hat oben ein Prima LuBi von den Hallen im Hoppbachtal - wieso ist dann die uns jetzt interessierende Stelle so "vernebelt" ? Ist doch nur ein paar 100m entfernt.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Wiesel » Freitag 10. Februar 2017, 08:40

die Hallen standen 1945 noch nicht, die sind erst zu Zeiten der GSSD gebaut worden. 1945 ist an Stelle der Hallen noch eine oder zwei Schießbahnen zu sehen mit Schussrichtung Nord-Nordost.

Die Schutzwälle sind geblieben, wobei auf der linken Bahn 2 Hallen und auf der rechten Bahn 3 Hallen gebaut wurden.

Für mich war auf meinen Bilder aber das "Mundloch" unten im Bild interessant, auf Bildern von 1945 sieht man dieses auch schon jedoch ist es mehr eine Art Betonrampe oder Ähnliches. Scheinbar ist es da kein Eingang.

An jener Stelle von welchen die anderen Bilder berichten mit den vermutl. Eingang oder Erdarbeiten, genau an dieser Stelle versickert der Hoppbach im Erdreich.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Freitag 10. Februar 2017, 11:19

Wiesel hat natürlich recht, das Bild mit den Hallen ist von 92... Aber das mit dem Nebel geht mir nicht aus dem Sinn, hier mal ein Beispiel vom 22.03.45. Oben hui - unten pfui... Und dann noch ein Bild von 53. Frage: Was ist das für eine Betonstruktur oben an der Schiessbahn links???
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Wiesel » Freitag 10. Februar 2017, 13:38

diese Struktur kommt auch mir komisch vor. Wäre das Bild in der Gegenwart entstanden dann würde ich sagen es ist eine Wasserzisterne, aber es sieht sehr nach einer Art Tunneleinfahrt aus.

Jedoch sieht man auf den 45er Bilder dann es wohl was anderes sein muss
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon TÜP » Freitag 10. Februar 2017, 16:18

Könnte ein Pistolenschiesstand sein. Eine einführt sicher nicht.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Chlotar » Freitag 10. Februar 2017, 17:48

Ja, eine Einfahrt ist es definitiv nicht! Es handelt sich, laut Karteneintrag, um einen "Kleinschießstand für Artillerie" (an und für sich ein Widerspruch in sich ;-)). Wobei ich davon ausgehe, dass hier nur die theoretische Ausbildung durchgeführt und/oder am Geschütz exerziert wurde - den scharfen Schuss gab es da sicherlich nicht.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Samstag 11. Februar 2017, 10:50

Ich weiß nun nicht auf welche Platzkarte Du Bezug nimmst, gibts es doch da etliche, aus den verschiedensten Epochen. Diese Eintragung bezieht sich doch aber auf jeden Fall auf den gesamten Schiessplatzbereich, und nicht auf meine angesprochene
Betonstruktur. @Wiesel hat recht, man könnte denken eine Einfahrt... Aber @TÜP spielt mal wieder Spielverderber :D und liegt mit seiner Annahme wohl am nächsten...
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Chlotar » Samstag 11. Februar 2017, 18:17

manganer hat geschrieben:... Diese Eintragung bezieht sich doch aber auf jeden Fall auf den gesamten Schiessplatzbereich, und nicht auf meine angesprochene
...


Nein, ich beziehe mich ausdrücklich auf den fraglichen Bereich und habe daher einmal den entsprechenden Ausschnitt der Karte angehängt. Markiert wurde das taktische Zeichen für Artillerie, die eingezeichnete Stellungsbrüstung und der Eintrag "Kleinschiessplatz für Artillerie". Der Ausschnitt stammt aus einer Karte die vielfach in gleicher oder ähnlicher Ausführung existiert und auch zirkuliert (Du hast bestimmt auch ein ähnliche Variante).
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