Hopbachtal 1953

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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Wiesel » Samstag 11. Februar 2017, 21:55

Die Ausrichtung auf der Karte stimmt auch. Bin eigentlich fast überzeugt das dies eine Mörser-Stellung ist.

Solche gab es zu Zeiten der BW auch bis ca. 2005. Freilich nicht so befestigt aber sie waren auf den Karten eingezeichnet.
Juri huhu

"Mit dem was hier unter der Erde liegt werdet ihr noch euern spaß haben"

Zitat des letzten kommandanten der WGT auf dem TrÜbPl Ohrdruf
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon manganer » Sonntag 12. Februar 2017, 09:50

Ok, hab nur eine Karte, in der die Beschreibung stehen könnte, die hat aber eine bescheidene Auflösung. Merkwürdig ist das schon, wie soll man sich das vorstellen??? Der Artilleriebezug in der Ecke ist ja ok, aber son kleines Gebilde???
Das größte Rätsel hat manchmal die einfachste Lösung.....
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Chlotar » Sonntag 12. Februar 2017, 13:43

Ich hatte es bereits geschrieben, ich gehe nicht davon aus, dass aus dieser Stellung heraus scharf geschossen wurde! Bedingt durch die Harth, hätte ich nur eine recht steile und damit kurze Flugbahn erzielen könne und hätte mir dabei den Übungsbereich Geiersberg blockiert-
Für mich handelt es sich um einen Übungsbereich in dem am Geschütz lediglich exerziert wurde.
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an seine aktive Zeit und den, zumindest bei mir in der militär. Ausbildung s.g. "Stationsbetrieb". Hier könnte die Aufteilung so ausgehen haben, dass die einen mit dem Karabiner auf dem Schiesstand schiessen, die anderen üben am Geschütz, die nächsten machen einen Geländelauf oder was weiß ich - den das letzte was der Ausbilder sehen will, sind gelangweilt am Schiessstand rumlungernde und vielleicht noch Rekruten (war zumindest bei mir so ;-))
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon TÜP » Freitag 17. Februar 2017, 19:48

Wir sind ja auch ein bissl am Thema vorbei.
Die wirklich interessante Stelle (heute noch zu sehen) liegt ja einige Meter weiter Richtung Wölfis.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Chlotar » Samstag 18. Februar 2017, 11:44

Mir hat jemand einen Gefallen getan und mir ein aktuelles Foto des in Frage stehenden Bereiches zugesandt.
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon spurensucher » Samstag 18. Februar 2017, 15:49

Sieht aus wie eine verwachsene Abbruchkante wo mal Erdreich aufgenommen wurde?
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Augustiner » Freitag 3. März 2017, 10:22

In 1943 (vielleicht auch 1941) ist die 2. Schießbahn noch nicht vorhanden - dafür dieses merkwürdige Gebilde am Hoppbach; vielleicht eine Kiesgrube ?
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Chlotar » Freitag 3. März 2017, 13:47

Zitat:
"Der schnelle Vormarsch der deutschen Panzertruppen beim Überfall auf Polen führt dazu, dass auch das OKW das Problem erkannte. Zur Lösung vergab man nach Feldzugsende noch im Jahre 1939 an die Firmen Krupp und Magirus Aufträge zur Entwicklung von Brückenlegepanzern. Die eingereichten Entwürfe basierten auf den Panzerkampfwagen I, II und IV, wovon sich letzter durchsetzte, da er aufgrund seiner größeren Stabilität die längste Brücke bauen konnte. Von den Brückenlegepanzer I und II wurden wenige Prototypen gebaut, der Brückenlegepanzer IV ging zwar in Serie, sein Bau wurde jedoch nach nur einem Monat und Fertigung von zwanzig Stück bereits wieder gestoppt, da das Modell hinter den Erwartungen zurückblieb und die Heeresleitung die Fertigung von Kampfpanzern priorisierte; die bereits gefertigten Brückenlegepanzer wurden teilweise zu Kampfpanzern rückgebaut. Die Wehrmacht verfolgte die Entwicklung dieser Fahrzeuggattung damit nicht mehr." Quelle: Wikipedia, Brückenlegepanzer, hier Entwicklungsgeschichte

Mein Gedanke geht dahin, dass es sich hier um den Übungsbereich von Pionieren gehandelt haben könnte. Die beiden "Streifen" auf der westlichen Seite des Hopbach bestehen sehr wahrscheinlich aus dem Abraum der in die Harth gegrabenen Einbuchtung und heben sich in der Höhe nur unmerklich vom gewachsenen Boden ab und könnten damit als Zu- und Abfahrtswege zum "Hindernis" gedient haben. Heute ist das Ganze sehr stark mit Busch- und Strauchwerk bewachsen und auch noch sehr gut in GE zu erkennen. Die eigentliche Einbuchtung wäre dann unter Umständen lediglich eine Wendeschleife nach Überquerung des "Hindernisses" Hopbach.
Wohlgemerkt das ist spekulativ und kann so gewesen sein, muss aber nicht so gewesen sein!
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Augustiner » Samstag 4. März 2017, 14:20

Chlotar hat geschrieben:Zitat:
Mein Gedanke geht dahin, dass es sich hier um den Übungsbereich von Pionieren gehandelt haben könnte. Die beiden "Streifen" auf der westlichen Seite des Hopbach bestehen sehr wahrscheinlich aus dem Abraum der in die Harth gegrabenen Einbuchtung und heben sich in der Höhe nur unmerklich vom gewachsenen Boden ab und könnten damit als Zu- und Abfahrtswege zum "Hindernis" gedient haben. Heute ist das Ganze sehr stark mit Busch- und Strauchwerk bewachsen und auch noch sehr gut in GE zu erkennen. Die eigentliche Einbuchtung wäre dann unter Umständen lediglich eine Wendeschleife nach Überquerung des "Hindernisses" Hopbach.
VG


Die Idee mit dem Brückenlegepanzer gefällt mir eigentlich ganz gut. So ein "Brückenschlag" sollte schon an einer einigermaßen adäquaten Stelle sein und nicht gerade über ein willkürliches "Erdloch" verlaufen, welchem ich zur Not noch ausweichen kann.
Wer mal Panzer auf Eisenbahnwaggons verladen musste, kann vielleicht ein Lied davon singen; auch dies musste geübt werden. (-oo-)
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Re: Hopbachtal 1953

Beitragvon Wiesel » Samstag 4. März 2017, 16:33

Wie sah es denn damals mit dem Wasser im Hoppbach aus? heute versickert an dieser Stelle das Wasser im Boden, wenn es überhaupt da mal ankommt. 90% der Zeit im Jahr ist er trocken...
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