Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beispiele und Fragen zu LuBis

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Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 15. Januar 2020, 20:08

Ich mache es ganz kurz, möglicherweise kann man nämlich im Forum beim Tüfteln an der Formulierung die Zeit überschreiten und dann ist Ende Gelände.

Punkt A) Hier kreuzt sich die Ringleitung - was für ein Unsinn ist das eigentlich ? Ist dort ein Schacht ? Kleine Ringleitung ?
Punkt B) Hier endet die (große) Ringleitung und beginnt die Stichleitung ins Jonastal. Ist dort ein Schacht ?
Punkt C) Ist dort ein Schacht ? Spülen der Stichleitung in die "Wilde Weiße".
Punkt D) Der kleinere Unterflurschieber zeigt grob nach Süden. Hängt dort Espenfeld dran ? Das WW Schönbrunn wird hoffentlich seine Leitungen kennen.

Eine Einspeisung von Brauchwasser aus der Gera kann es ja wohl nicht sein ?
Vgl. auch Zeigert S. 204
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon kps » Sonntag 19. Januar 2020, 18:37

Schöne Lubis und gute Analyse - deutlich die Zisterne zu erkennen und Wasser- sowie Stromleitungen.
Allerdings können dir vrmtl. nicht viele User folgen.

Wo hatten wir mal das Thema Ringleitung diskutiert? Ich kann mich nicht mehr erinnern.
Was macht der Ring für einen Sinn?
Evtl. siehst du auch immer nur 2 Leitungen, die stellenweise übereinander oder mit etwas Abstand verlegt wurden.

Aus meiner Sicht kam Wasser aus 2 Richtungen:
- Trinkwasser aus Schönbrunn
- Gerawasser über Siegelbach -> Espenfeld

Zuerst soll eine Brunnenbohrung durchgeführt worden sein, die aber nicht zu Ende gebracht wurde, obwohl an der Stelle Grundwasser zu vermuten war. Zum Schutz der Wasserversorgung von Arnstadt wurde umständlicherweise eine Leitung von Arnstadt zurück verlegt ins Jonastal.

Die Zisterne sollte als Zwischenspeicher dienen und von dort aus sollte Wasser in Hochbehälter gepumpt werden, die oberhalb der Stollen bereits angefangen wurden.

Die Vermischung von Trinkwasser und Gerawasser macht wenig Sinn ohne Reinigung. Allerdings brauchte man auch jede Menge Wasser für die Bauzeit für z.B. Beton.

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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Sonntag 19. Januar 2020, 21:04

kps hat geschrieben:Schöne Lubis und gute Analyse - deutlich die Zisterne zu erkennen und Wasser- sowie Stromleitungen.
Allerdings können dir vrmtl. nicht viele User folgen.

Wo hatten wir mal das Thema Ringleitung diskutiert? Ich kann mich nicht mehr erinnern.
Was macht der Ring für einen Sinn?
Evtl. siehst du auch immer nur 2 Leitungen, die stellenweise übereinander oder mit etwas Abstand verlegt wurden.

Aus meiner Sicht kam Wasser aus 2 Richtungen:
- Trinkwasser aus Schönbrunn
- Gerawasser über Siegelbach -> Espenfeld

Zuerst soll eine Brunnenbohrung durchgeführt worden sein, die aber nicht zu Ende gebracht wurde, obwohl an der Stelle Grundwasser zu vermuten war. Zum Schutz der Wasserversorgung von Arnstadt wurde umständlicherweise eine Leitung von Arnstadt zurück verlegt ins Jonastal.

Die Zisterne sollte als Zwischenspeicher dienen und von dort aus sollte Wasser in Hochbehälter gepumpt werden, die oberhalb der Stollen bereits angefangen wurden.

Die Vermischung von Trinkwasser und Gerawasser macht wenig Sinn ohne Reinigung. Allerdings brauchte man auch jede Menge Wasser für die Bauzeit für z.B. Beton.

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Du gehst davon aus oder ist es gesichert, dass vom, ich nenne es "Klärbecken", Trinkwasser zum Hochbehälter gepumpt werden sollte?
Wozu gab es dann den tiefen Graben beginnend rechts zum Tal der Roten Hütte bis fast hoch zum Hochbehälter?
Macht es nicht mehr Sinn, wenn an besagter Stelle das Wasser zum Hochbehälter gepumpt wird und es dann von dort aus über den Stollen in einem Schacht nach innen geleitet wird, wo es dann auch gebraucht wurde? Schließlich verläuft sich der Graben vom Hochbehälter in der Nähe vom Plateau über der Stollengruppe 1-12.

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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon kps » Sonntag 19. Januar 2020, 22:06

lupo hat geschrieben:Du gehst davon aus oder ist es gesichert, dass vom, ich nenne es "Klärbecken", Trinkwasser zum Hochbehälter gepumpt werden sollte?
Wozu gab es dann den tiefen Graben beginnend rechts zum Tal der Roten Hütte bis fast hoch zum Hochbehälter?
Macht es nicht mehr Sinn, wenn an besagter Stelle das Wasser zum Hochbehälter gepumpt wird und es dann von dort aus über den Stollen in einem Schacht nach innen geleitet wird, wo es dann auch gebraucht wurde? Schließlich verläuft sich der Graben vom Hochbehälter in der Nähe vom Plateau über der Stollengruppe 1-12...


Mach mir bitte mal eine Skizze oder eine Markierung in ein Luftbild. Evtl. sind wir ja gar nicht voneinander entfernt.

Klärbecken würde bedeuten, dass du davon ausgehest, dass dort Abwasser rein sollten und kein "frisches" Trinkwasser? Richtig? Beides ist wichtig, aber Trinkwasser denke ich wichtiger. Der Rest lässt sich entspr. entsorgen.

Für Trinkwasser spricht meiner Ansicht nach die Nähe zur Grundwasserbohrung und die Lage direkt an der Frischwasserleitung aus dem Wasserwerk Schönnbrunn.

Ansonsten halte ich mich vorwiegend an Kott: Brauchwasser aus der Gera, Trinkwasser aus Arnstadt. Eine Pumpstation ist denke ich direkt an der "Zisterne" nachweisbar.

Quelle: Ernst Kott - Baustelle „Jonastal“ bei Arnstadt

Ernst Kott hat geschrieben:…Das erforderliche Wasser für die Maschinenkühlung und die Betonbereitung ist aus der Gera bei Siegelbach entnommen und durch eine Wasserleitung zur Baustelle geleitet worden. Zu den Betonarbeiten ist das gewonnene Steinmaterial (Muschelkalk) verarbeitet worden. Das Mischungsverhältnis ist 1 Teil Zement, 2 Teilen Steingrus und 4 Teilen Steinschlag (Schotter)…

… Für die Trink- und Gebrauchswasserversorgung des fertigen Bauwerkes, ist mit dem Bau eines Wasserhochbehälters auf Höhe 502 nordwestlich der Baustelle begonnen worden. Der Wasserhochbehälter wird aus Eisenbeton hergestellt und hat einen Inhalt von 440 cbm. Das Wasser sollte vom Wasserwerk Arnstadt geliefert und mittels Pumpen in einen Wasserbehälter im Jonastal befördert werden. Von hier aus sollte das Wasser dann wieder durch eine Pumpstation in den Wasserhochbehälter gedrückt werden…


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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon Augustiner » Montag 20. Januar 2020, 18:23

kps hat geschrieben:Wo hatten wir mal das Thema Ringleitung diskutiert? Ich kann mich nicht mehr erinnern.
Was macht der Ring für einen Sinn?
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Vgl. auch Zeigert S. 204. Eine Ringleitung wird wegen möglicher Verkeimung des "stehenden" Wassers in einer Leitung benötigt (= Zirkulationsleitung). Man kennt das von zu Hause, etwa eine längere Leitung zur Gartenbewässerung (= Brühe nach längerer Standzeit).
Verbraucher werden aber trotzdem benötigt..........oder die Ringleitung geht zum WW Schönbrunn wieder zurück.

Eigentlich ist es Luxus die Leitung wortwörtlich im "Ring" zu verlegen - ein Graben hätte auch gereicht. Durch die getrennte Führung der (Ring-)Leitung in 2 Gräben hatte man möglicherweise im Havariefall eine Ausweichmöglichkeit zur Sicherung der Wasserversorgung (betrifft die Punkte A, B, C).
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon Augustiner » Montag 20. Januar 2020, 19:57

lupo hat geschrieben:
Du gehst davon aus oder ist es gesichert, dass vom, ich nenne es "Klärbecken", Trinkwasser zum Hochbehälter gepumpt werden sollte?
Wozu gab es dann den tiefen Graben beginnend rechts zum Tal der Roten Hütte bis fast hoch zum Hochbehälter?
Macht es nicht mehr Sinn, wenn an besagter Stelle das Wasser zum Hochbehälter gepumpt wird und es dann von dort aus über den Stollen in einem Schacht nach innen geleitet wird, wo es dann auch gebraucht wurde? Schließlich verläuft sich der Graben vom Hochbehälter in der Nähe vom Plateau über der Stollengruppe 1-12.
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Auch ein Hochbehälter braucht (möglicherweise) mehrere Zu- und Ableitungen. Die Lage (501 ü. NN) ist mir immer noch ein Rätsel. Wer braucht 13 oder 14 Bar als Verbraucher ?

Die Gräben sind allerdings auch durchaus verwirrend. Wohl musste man nach Einspruch des Arnstädter Bürgermeisters "umdenken". Die Zisterne war sicher zunächst als ein Reservoir für die Grundwasserbohrung gedacht. Wozu habe ich dort ansonsten eine Pumpenkammer nebst eigener Stromversorgung ? Da eine Kläranlage wo nirgends ersichtlich ist, wäre eine Umwidmung denkbar - denn die Abwasserleitungen sind ja deutlich ersichtlich.
Des Führers Kupferbolzen in Arnstadt vorbei schwimmen zu sehen - geht auch nicht - zumal nicht bei diesem Wasserstand.
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon kps » Montag 20. Januar 2020, 20:46

Augustiner hat geschrieben:...denn die Abwasserleitungen sind ja deutlich ersichtlich...


Ganz dünnes Eis bisher [T:-I]

Augustiner hat geschrieben:...Des Führers Kupferbolzen in Arnstadt vorbei schwimmen zu sehen - geht auch nicht - zumal nicht bei diesem Wasserstand.


[:Z:Klopf]
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Montag 20. Januar 2020, 20:47

kps hat geschrieben:
lupo hat geschrieben:Du gehst davon aus oder ist es gesichert, dass vom, ich nenne es "Klärbecken", Trinkwasser zum Hochbehälter gepumpt werden sollte?
Wozu gab es dann den tiefen Graben beginnend rechts zum Tal der Roten Hütte bis fast hoch zum Hochbehälter?
Macht es nicht mehr Sinn, wenn an besagter Stelle das Wasser zum Hochbehälter gepumpt wird und es dann von dort aus über den Stollen in einem Schacht nach innen geleitet wird, wo es dann auch gebraucht wurde? Schließlich verläuft sich der Graben vom Hochbehälter in der Nähe vom Plateau über der Stollengruppe 1-12...


Mach mir bitte mal eine Skizze oder eine Markierung in ein Luftbild. Evtl. sind wir ja gar nicht voneinander entfernt.

Klärbecken würde bedeuten, dass du davon ausgehest, dass dort Abwasser rein sollten und kein "frisches" Trinkwasser? Richtig? Beides ist wichtig, aber Trinkwasser denke ich wichtiger. Der Rest lässt sich entspr. entsorgen.

Für Trinkwasser spricht meiner Ansicht nach die Nähe zur Grundwasserbohrung und die Lage direkt an der Frischwasserleitung aus dem Wasserwerk Schönnbrunn.

Ansonsten halte ich mich vorwiegend an Kott: Brauchwasser aus der Gera, Trinkwasser aus Arnstadt. Eine Pumpstation ist denke ich direkt an der "Zisterne" nachweisbar.

Quelle: Ernst Kott - Baustelle „Jonastal“ bei Arnstadt

Ernst Kott hat geschrieben:…Das erforderliche Wasser für die Maschinenkühlung und die Betonbereitung ist aus der Gera bei Siegelbach entnommen und durch eine Wasserleitung zur Baustelle geleitet worden. Zu den Betonarbeiten ist das gewonnene Steinmaterial (Muschelkalk) verarbeitet worden. Das Mischungsverhältnis ist 1 Teil Zement, 2 Teilen Steingrus und 4 Teilen Steinschlag (Schotter)…

… Für die Trink- und Gebrauchswasserversorgung des fertigen Bauwerkes, ist mit dem Bau eines Wasserhochbehälters auf Höhe 502 nordwestlich der Baustelle begonnen worden. Der Wasserhochbehälter wird aus Eisenbeton hergestellt und hat einen Inhalt von 440 cbm. Das Wasser sollte vom Wasserwerk Arnstadt geliefert und mittels Pumpen in einen Wasserbehälter im Jonastal befördert werden. Von hier aus sollte das Wasser dann wieder durch eine Pumpstation in den Wasserhochbehälter gedrückt werden…


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In unserem Buch
"S III Baustelle Jonastal -Erfassung der noch sichtbaren Relikte- Teil 1
Grundrisse und Wassereinrichtungen"
haben wir die Lage dokumentiert.
Auf den Seiten 240 bis 241; 250 bis 253 und 276 bis 279 sind die Relikte beschrieben.

Ich hoffe mit der angehängten Übersicht kann jeder etwas anfangen.
Man sieht die Grabenverläufe recht gut in der DGM und auch vor Ort.

Den Verlauf der Wasserleiteung für das Brauchwasser aus der Gera kann man von der Entnahmestelle am Fluss in Siegelbach bis ins Tal, auf dem LB 194533_4058_pan und 194532_3084_pan, ganz gut nachverfolgen.
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon kps » Montag 20. Januar 2020, 21:25

@ Augustiner -> Hier ist eine frühere Ringleitungsdiskussion im Zusammenhang mit Abwasser
Kannst du bei allen Gräben ausschließen, dass sie ggf.etwas anderes als Wasserleitungen enthielten?
Was ist z.B. mit einem weiteren Nachrichtenkabel aus Arnstadt?

-> viewtopic.php?f=5&t=3135

@ Lupo -> In der alten Diskussion ist auch ein Skizze mit dem möglichen Verlauf der Zuleitung von der Zisterne zum Hochbehälter. Ich teile nicht alle EInzeichnungen und Interpretationen der angehängten Skizzen und ich kenne nicht den exakten Verlauf. Allerdings ist der gezeichnete Verlauf irgendwie nachvollziehbar und logisch.

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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Dienstag 21. Januar 2020, 05:58

Da gehe ich nicht mit.
Wie kommt das Wasser in die fertige Anlage wenn die Pumpen ausgefallen sind?
Vom Hochbehälter über eine Fallleitung direkt in die Anlage löst das Problem.
Was ist mit dem tiefen Graben hangaufwärts am Tal der Roten Hütte. Wollen wir den ignorieren, weil er nicht zu den alten Skizzen passt?

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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon Augustiner » Dienstag 21. Januar 2020, 16:47

kps hat geschrieben:@ Augustiner -> Hier ist eine frühere Ringleitungsdiskussion im Zusammenhang mit Abwasser
Kannst du bei allen Gräben ausschließen, dass sie ggf.etwas anderes als Wasserleitungen enthielten?
Was ist z.B. mit einem weiteren Nachrichtenkabel aus Arnstadt?

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Aus Redundanz- und Verkeimungsgründen mit Sicherheit Wasserleitung, was aber natürlich nicht ausschließt, dass ich in den ohnehin vorhandenen Graben auch ein paar Kabel mit reinschmeisse.
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon Augustiner » Dienstag 21. Januar 2020, 17:10

Auf beiliegendem Foto ist der "Graben" zum Hochbehälter schön zu sehen - ist es aber eine Zuleitung oder eine Ableitung ?
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Dienstag 21. Januar 2020, 21:58

Das gilt es zu klären.
Ich habe mal Dein LB etwas ergänzt.
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon kps » Dienstag 21. Januar 2020, 22:14

lupo hat geschrieben:Da gehe ich nicht mit.
Wie kommt das Wasser in die fertige Anlage wenn die Pumpen ausgefallen sind?
Vom Hochbehälter über eine Fallleitung direkt in die Anlage löst das Problem.
Was ist mit dem tiefen Graben hangaufwärts am Tal der Roten Hütte. Wollen wir den ignorieren, weil er nicht zu den alten Skizzen passt?


Ich glaube wir können nicht nachweisen, ob in dem Graben ein Wasserrohr lag und falls ja, in welche Richtung das Wasser floß.

Deine EInzeichnung eines Zaunes kann ich gut nachvollziehen. Allerdings erwarte ich nach wie vor einen Maschendrahtzaun als innere Absperrung/ Trennung und bei den Ringstellungen Maschendraht mindestens kniehoch gewickelt zur erschwerten Überwindung dieses weiter äußeren Sperrkreises. Allerdings habe ich auch weiter außerhalb noch Ringstellungen auf der Liste in Richtung Crawinkel. Ich muss noch mal die Aussagen raussuchen zum Maschendrahtzaun. Wie unterscheidest du das vor Ort?

Wir haben im Jonastal auch noch zusätzlich das Problem, dass Oberflächenwasser von oben nach unten irgendwie ablaufen muss. Dazu wurde damals wie heute das Wasser nach Bedarf in Bahnen gelenkt oder es suchte sich selber eine Bahn. In anderen Gegenden würde man sich bei solchen Rinnen am Hang keine Gedanken machen - im Jonastal sind es mindestens Wasserleitungen, Tunnel oder Raketenwürmerspuren :-X

Also schauen wir mal und regen die grauen Zellen an - aber nicht so sehr. Besser sind Sachzeugen, Dokumente und Fundzusammenhänge.

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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Dienstag 21. Januar 2020, 22:56

Wenn man die Leitung von Siegelbach von der Entnahmestelle bis zum Klärbecken verfolg, dann hat man ein gewisses Boden- Muster vor Augen.
Kann es sein, dass die Leitung hier im Bild einen weiteren Verlauf genommen hat?
Reste eines Perrot- Rohranschlusses haben wir auch anderswo gefunden.
Vielleicht diente das nicht ausschließlich als Brauchwasser?
Wie war die Wasserqualität der Gera in den 40ern...?
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Dienstag 21. Januar 2020, 23:06

....übrigens, die Bahn hat sich vom 16.03.1945 bis zum 21.03.1945 bewegt.
Es wurde scheinbar noch gearbeitet.
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Mittwoch 22. Januar 2020, 06:00

kps hat geschrieben:
lupo hat geschrieben:Da gehe ich nicht mit.
Wie kommt das Wasser in die fertige Anlage wenn die Pumpen ausgefallen sind?
Vom Hochbehälter über eine Fallleitung direkt in die Anlage löst das Problem.
Was ist mit dem tiefen Graben hangaufwärts am Tal der Roten Hütte. Wollen wir den ignorieren, weil er nicht zu den alten Skizzen passt?


Ich glaube wir können nicht nachweisen, ob in dem Graben ein Wasserrohr lag und falls ja, in welche Richtung das Wasser floß.

Deine EInzeichnung eines Zaunes kann ich gut nachvollziehen. Allerdings erwarte ich nach wie vor einen Maschendrahtzaun als innere Absperrung/ Trennung und bei den Ringstellungen Maschendraht mindestens kniehoch gewickelt zur erschwerten Überwindung dieses weiter äußeren Sperrkreises. Allerdings habe ich auch weiter außerhalb noch Ringstellungen auf der Liste in Richtung Crawinkel. Ich muss noch mal die Aussagen raussuchen zum Maschendrahtzaun. Wie unterscheidest du das vor Ort?

Wir haben im Jonastal auch noch zusätzlich das Problem, dass Oberflächenwasser von oben nach unten irgendwie ablaufen muss. Dazu wurde damals wie heute das Wasser nach Bedarf in Bahnen gelenkt oder es suchte sich selber eine Bahn. In anderen Gegenden würde man sich bei solchen Rinnen am Hang keine Gedanken machen - im Jonastal sind es mindestens Wasserleitungen, Tunnel oder Raketenwürmerspuren :-X

Also schauen wir mal und regen die grauen Zellen an - aber nicht so sehr. Besser sind Sachzeugen, Dokumente und Fundzusammenhänge.

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Im inneren Sperrkreis habe ich beispielsweise Krampen und einige Reste Draht gefunden. Das könnte auf Maschendraht deuten.

Funde von vereinfachten Schweineschwänzen (im Buch 3 zu sehen) lassen kniehohen Stacheldraht an den Ringstellungen vermuten.

Der besagte Graben rechts vom Weg am Hang Richtung Hochbehälter ist definitiv nicht zum Abführen von Oberflächenwasser gedacht.

Ja, Richtung Gossel/ Crawinkel kommen weitere Ringstände. (Buch 2) Sie bilden einen äußeren Sperrkreis.

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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon Augustiner » Mittwoch 22. Januar 2020, 11:36

lupo hat geschrieben:Wenn man die Leitung von Siegelbach von der Entnahmestelle bis zum Klärbecken verfolg, dann hat man ein gewisses Boden- Muster vor Augen.
Kann es sein, dass die Leitung hier im Bild einen weiteren Verlauf genommen hat?


Der von Dir gezeigte Schnittpunkt der Leitungen vom WW Schönbrunn und der Brauchwasserleitung von Siegelbach trifft eigentlich haargenau die Lage "meiner" Schachtringe mit den beiden Unterflurschiebern. Dies wirft aber, wie so oft, mehr Fragen auf, als beantwortet werden (Mischung Brauch- mit Trinkwasser, erfolgter Rückbau aller Anlagenteile, Trinkwasser Zeltlager usw.).
Meines Wissens wurde die Brauchwasserversorgung mittels Schnellkupplungsrohren nicht in einem Graben verlegt, sondern "oberhalb der Grasnarbe".

Nebenbei: die 90-cm-Lok (oder sind es gar zwei ?) bewegt sich sehr wohl, es sind deutlich mehr Loren (bisherige Annahme ~ 102) vorhanden. Fragt sich nur, was die dort treiben - eine direkte Anfrage in Keele nach weiteren Fotos war leider erfolglos.
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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon lupo » Donnerstag 23. Januar 2020, 13:27

Die Brauchwasserleitung zwischen Lager Espenfeld und "Unterquerung" Jonastalstraße verläuft über Felder. Das wird sicher nicht oberirdisch verlegt worden sein!?
In Siegelbach habe ich durch einen Zufall mit der Frau des ehemaligen Bürgermeister gesprochen. Sie hatte seiner Zeit das Denkmal in Espenfeld mit eingerichtet.
Vielleicht weiß ja hier der Vorstand mehr.
Auch Richtung Gossel links des Feldweges/ Waldweges verläuft ein Graben. An einem Barackenstandort, im Bereich vom Ende des Grabens, habe ich ein Perrot- Abschluss Stück gefunden.

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Re: Wasserversorgung vom WW Schönbrunn

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 23. Januar 2020, 13:48

lupo hat geschrieben:Die Brauchwasserleitung zwischen Lager Espenfeld und "Unterquerung" Jonastalstraße verläuft über Felder. Das wird sicher nicht oberirdisch verlegt worden sein!?
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Um die bisherige Wasserversorgung mittels Pferdefuhrwerken zu verbessern, wäre für mich eine oberirdische Verlegung mittels Schnellkupplungsrohren schon denkbar - fließendes Wasser friert nicht so schnell ein. Ich glaube Walter Schulte hatte dies mal in der Vereinszeitung geschrieben.
Man stelle sich mal die 'zig Kilometer an frostsicheren Gräben (Arnstadt, Goldberg...) vor - es wäre ja auch nur eine momentane Notlösung als Brauchwasser ?
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