Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beispiele und Fragen zu LuBis

Moderator: Augustiner

Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon kps » Freitag 24. April 2020, 19:43

Allerdings ist Quelle nicht gleich Quelle. Hier mal ein Beispiel einer Beschreibung, die genau in das Zielgebiet passt bzw. darauf abzielt.

Anbei einige Zitate
... Die zentrale Frage: Liegen in einer dunklen Zentrale noch vermoderte Skelette in schwarzen Uniformfetzen
neben längst blinden Monitoren?...

Manche in der Forschergemeinde munkeln auch von Hochtechnologie wie Antigravitationsanlagen und Atomtechnik, Flugscheiben oder die für Amerika bestimmte Fernrakete...

Da führt zum Beispiel vom Bahnhof Crawinkel ein alter, fest geschotterter Bahndamm mit Reichsbahnspurbreite in die Wälder, wo er sich jedoch bald in Wiesen und Forsten verliert. Informationen von Einheimischen aus dem Raum Luisenthal besagen, dass das Kienbergmassiv (zwischen Crawinkel und Luisenthal) geheimste Fabrikationsanlagen und „eine Art Flugzeugstation mit Landesystem“ beherbergt. Die Bergkuppe soll zu diesem Zweck unterbunkert sein. Nachforschungen vor Ort bestätigen das Vorhandensein alter Bunkersysteme zumindest am Fuß des Kienberges. An den dicht bewaldeten Steilhängen befnden sich auch auflässige Steinbrüche, von denen mögliche Stollen in das bewaldete Bergmassiv geführt haben könnten. Ehemalige Häftlinge sprachen in diesem Zusammenhang unter anderem von in Sandsteinformationen getriebenen "Steinbruchbergwerken", die im Berg zu Fertigungshallen für deutsche V-Waffen oder gar der Fernrakete A9/A10 ausgebaut worden sein sollen. In einem der Steinbrüche fand man noch tief zu DDR-Zeiten die sterblichen Überreste einer Häftlingsgruppe, die zu Kriegsende dort erschossen wurde. Und vom bereich Bahnhof Crawinkel aus begannen Häftlinge in diese Richtung die o.g. Gleistrasse mit Reichsbahnspurbreite anzulegen. EIn Anwohner des Crawinkler Bahnhofes erinnerte sich in den 1990er Jahren zudem an Transporte erstaunlicher Mengen Blei, die zu Kriegszeiten mit der Eisenbahn ankamen. Dieses Blei sei in großen Blöcken riegelartig geformt gewesen und sei nach kurzer Zwischenlagerung angeblic Richtung Truppenübungsplatz abtransportiert worden...

Bemerkenswerterweise hält sich noch heute in kleinen Dörfern um den Übungsplatz hartnäckig die Legende von einem unterirdischen Autobahnabzweig, den die Nazis unter den Platz geführt haben sollen...

Zum Amt 10: Dieses Fernmeldeamt sei noch bis zum Herbst 1945 von der SS besetzt gewesen, die man dann aber „ausräucherte“...


Quelle: Artikel "X-Akte Jonastal - Die Wahrheit liegt irgendwo da unten..." von Wolfgang Ziegler, NEXUS Ausgabe 18 August/September 2008, S. 55 bis 63

So - Und jetzt ist es raus, warum die Stelle bei uns seit einigen Jahren schon als Ufo-Landeplatz bezeichnet wird.

Das angehängte Foto ist nicht aus der Zeitung und daher nur beispielhaft (Ich weiß nicht mehr, woher ich es für meine frühen Vorträge geliehen hatte). Wir müssen also neben den Kreisen nun auch noch einen großen und tiefen Schacht finden. Das wäre dann Aufgabe für den Monat Mai 2020.

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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon muhmer » Samstag 25. April 2020, 03:17

@kps, die Verfärbungen beginnen grundsätzlich auf der Ostseite. Also der der Wetterseite abgekehrten Seite, im Windschatten.
Das ganze ist mehr als nur vom hören und sagen.
Radon entsteht durch den Zerfall von Uran und Abraum der Uranförderung im Boden.
In meiner Gegend lassen sich die Stellen und Straßen diesbezüglich genau zuordnen.
An Stellen, die mir bekannt sind war überall mal ein Wismutschacht bzw. eine Zufahrt/Mundloch/Schurf oder es wurde der Abraum als Packlager in den Straßen verwendet.
Das Phänomen kann man auch bei alten Eisenbahnstecken beobachte auf welchen die Wismutzüge mit Urankies gefahren sind. Der Gleisbereich ist da tief rotbraun. Aber nur bei diesen Strecken!
Wie schon geschrieben hat ein Bekannter (Gefahrgutzug der Feuerwehr) an einigen Stellen mit einem Geigerzähler gemessen.
Nach seiner Aussage wäre das bereits nach der Internationale Bewertungsskala für nukleare und radiologische Ereignisse ein ein Störfall von " INES 5 ", welchen er eigentlich melden müßte. Das hat er wohl auch gemacht, da kurz darauf alle Bäume samt Wurzelstock auf diesem Straßenbereich entfernt wurden. Von dem guten Zustand dieser Straße ausgehend glaube ich da nicht an einen Zufall.
Wenn man mit diesem Hintergrund aufmerksam, von Arnstadt kommend ins Jonastal fährt, fällt einem links nach der Brücke gleich so eine "rotbraune" Ecke auf.
Für eine erste einfache Differenzmessung reichen die Geigerzähler für Smartphone da vollkommen aus.
Ich könnte mit Dir wetten, wo wir am 25.01. an der Lichtung mit dem Loch waren, da unterhalb ist eine Stelle wo Dampfschwaden aufsteigen. Egal was da ist, da sollte sich Radon nachweisen lassen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Internati ... Ereignisse

https://www.ebay.de/itm/111612446877?ss ... 1436.l2649
https://www.ebay.de/itm/Smart-Geiger-Pr ... 0010.m2109
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Chlotar » Samstag 25. April 2020, 08:16

@Muhmer
Nicht jedem eine Welt aber doch jedem seine Welt und die Hauptsache ist, Du fühlst Dich in Deiner Welt wohl.
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Varga » Samstag 25. April 2020, 08:23

Chlotar hat geschrieben:@Muhmer
Nicht jedem eine Welt aber doch jedem seine Welt und die Hauptsache ist, Du fühlst Dich in Deiner Welt wohl.

........ als Verschwörungstheoretiker! :-D

Gruss
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon muhmer » Samstag 25. April 2020, 10:30

Werner, ich bin kein Theoretiker, sondern ein Praktiker! Das solltest Du eigentlich besser wissen! :-D

Genehmigungen sind mir Schnurz. Ich frage da niemanden sondern mache es selbst oder lasse es machen und schaffe Tatsachen.
Denke da bitte mal z.B. an die Hitlerglocken zu Lößnitz. xD
Oder die letzte Baggeraktion in Deutschneudorf. Da wurde der Bunker freigelegt und die hinzuzitierte Verwaltung um Erklärung gebeten. xD
Wie war das mit meinen persöhnlichen Einladungen an Dich ins "Waldidyll", dem 1936 eröffneteten "Bergarbeitererholungsheim", des Gauleiters von Sachsen, Martin Mutschmann? Der Graben an der Hangkante sollte zu denken geben!
Kannst ja zum nächsten Treffen als Überraschungsgast mitkommen.

Ak-Hartenstein-im-Erzgebirge-Sachsen-Blick-auf-das (1).jpg


So lange ihr um den östlichen Teil, von der Kompressorstation aus gesehen, einen Bogen macht und die Ebanotte euch Schnurz ist wird das nichts. @Zorg war euch da mehrere Schritte voraus. :-D
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Samstag 25. April 2020, 14:49

Ich habe mal den "Pflanzgarten" vom 04.04.1945 raus gesucht.
Eigentlich kann es sich ja dann nur um blühende Büsche oder Bäume im Vergleich zum 09.06.1945 handeln ?
.........oder der Ami hat dort gebuddelt bzw. buddeln lassen.
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Samstag 25. April 2020, 15:23

Leider ist der Bildausschnitt zum Mühlsteinbruch eher bescheiden, aber auch hier keine "Halden" im Vergleich zum 09.06.1945.
Die "Mühlsteine" hatte ich mal irgendwo gelesen (Thüringer Waldbote ??) - hier tritt das Rotliegende (?) an die Oberfäche.

Interessant auch, der Steinbruch ist in alten Topos größer eingezeichnet als z.B. der von "Friedrichs Anfang" (Sauerbier ?).
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Samstag 25. April 2020, 19:17

Es ist mal wieder genug Zeit die Rot-Grün-Brille zu suchen.............

Schwer zu sagen, da sind Tiefen, Höhen und auch Flaches - wie im richtigen Leben [-I-]
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Wiesel » Sonntag 3. Mai 2020, 15:02

Habe heute das Wetter genutzt und bin mal im Bereich "Mühlsteine" unterwegs gewesen.

Der dortige (ich nenne es Steinbruch) ist mittlerweile ganz schön zugewachsen. Jedoch sieht man noch sehr viele Hinterlassenschaften unser "Freunde" sowie auch entsorgte Feldbahngleise sowie auch Ölfässer mit der Aufschrift "DEROP".

Zu DEROP findet man bei Wiki Folgenden Beitrag:

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Vertriebsgesellschaft_f%C3%BCr_Russische_Oel-Produkte

Der Bereich wo ein Stollen vermutet wird ist versprengt aber mit etwas arbeit könnte man sich zugang verschaffen.

Ist schon ziemlich interessant dort. Vor einigen Jahren konnte ich westlich dieses Bereiches in nur wenigen Metern entfernung eine durchrostete Miene ohne Zünder und einige Patronen finden. Hab damals nicht danach geschaut, welcher Armee die Patronen angehörten. Die liegen noch irgendwo dort rum
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Sonntag 3. Mai 2020, 18:30

Wiesel hat geschrieben:Habe heute das Wetter genutzt und bin mal im Bereich "Mühlsteine" unterwegs gewesen.
Der dortige (ich nenne es Steinbruch) ist mittlerweile ganz schön zugewachsen. Jedoch sieht man noch sehr viele Hinterlassenschaften unser "Freunde" sowie auch entsorgte Feldbahngleise sowie auch Ölfässer mit der Aufschrift "DEROP".
Zu DEROP findet man bei Wiki Folgenden Beitrag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Vertriebsgesellschaft_f%C3%BCr_Russische_Oel-Produkte


Sehr interessant :-top)

Im Jahr 2001 war der "Steinbruch" noch vollkommen frei.
DEROP-Fässer können dann doch eigentlich fast nur DEUTSCH sein ? Haste mal ein Foto ??

Dieser Steinbruch (Mühlsteine) ist in 1937 (TOPO anbei) wesentlich größer als der Sauerbier-Bruch (Sauerbrey ?). Der Alte Flößergraben schneidet heute den Sauerbier-Bruch an (5 russische Skelette). Dort kann es einem jetzt eher himmelangst werden, wenn man die Abbruchkanten oben sieht - wenngleich ebenfalls total zugewuchert.

Der Verlauf des Alten Flößergrabens ist mir ein Rätsel geblieben, denn die Baumstämme mussten ja in etwa zum Schacht III getreidelt werden. Über Gleise auf einem Waldweg hatte ich mich in 2001 gewundert .......... [bart], gesucht und nie wieder gefunden (Schmalspur).

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass die beiden Sohlen von Stollen I und II der Neuauffahrung der Krupp'schen Baue von Vereinigt Glück quasi den Ostfeldstoll'n erreichen............
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Wiesel » Sonntag 3. Mai 2020, 19:13

Im Anhang ist das Bild eines von zwei Fässern zu sehen die wir auf die schnelle im Dickicht gefunden haben. Die Gleise liegen wie verschrottet mal hier und mal da rum.
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Wiesel » Sonntag 3. Mai 2020, 19:15

hier ist eines der Gleisstücke zu sehen
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Sonntag 3. Mai 2020, 19:30

Respekt - dem Wort DEROP hätte ich persönlich keinerlei Bedeutung beigemessen.
Dieses "Gleisstück" ? Die Spurweite erscheint schmäler als 60-cm ?
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon lupo » Montag 4. Mai 2020, 19:14

Die Gleise habe eine Spurweite von 600mm.
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon PEKE » Dienstag 5. Mai 2020, 08:43

Könnte das so was sein
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Dienstag 5. Mai 2020, 12:46

PEKE hat geschrieben:Könnte das so was sein


Auf gar keinen Fall, es handelt sich wohl um ein Detail der Reichsbahn (Normalspur 1435 mm) zum Schienenstoß bezogen auf das Profil S33.
Dieses hier gezeigte 60-cm-Fertiggleis im Baukastensystem wurde vielleicht auch im Jonastal verwendet ? Letztlich bedeutet dies erst mal gar nichts. Steinbrüche, Gruben, Altbergbau..........alle haben dieses Gleis verwendet.
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon PEKE » Dienstag 5. Mai 2020, 14:47

Im Krieg wurde verwendet was da war, stimmt. Aber war das Gleis vor dem Krieg schon da oder bis Kriegsende.
Oder erst nach 45. Mir sieht die Verbindung zw. den Gleisen noch gut aus. Also neueres Datum?
Meine Frage dazu: Vor oder nach dem Krieg
Gleisprofile wurden nach der Tragfähigkeit festgelegt,
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon lupo » Dienstag 5. Mai 2020, 15:06

Also wenn man speziell diese Stelle betrachtet, dann haben die Gleisreste und das Faß sowie die Betonreste auf mich den Eindruck hinterlassen, dass sie dorthin entsorgt wurden.
Vor einigen Jahren, Manganer war noch rüstiger, sind wir dort an den Steinbrüchen mal gewesen. Wenn ich mich recht erinnere gab es da eine Stelle, dort lagen diese Fertigstränge von Gleisen gestapelt und eingewachsten. Die waren ca. 3 oder 4m lang. Irgendwo habe ich da bestimmt ein Foto. Einer Epoche vermag ich die aber nicht zu zuordnen. Dort liegt so viel Sperrmüll...

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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Dienstag 5. Mai 2020, 18:54

lupo hat geschrieben:Also wenn man speziell diese Stelle betrachtet, dann haben die Gleisreste und das Faß sowie die Betonreste auf mich den Eindruck hinterlassen, dass sie dorthin entsorgt wurden.
Viele Grüße-Daniel
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Also mittlerweile bekomme ich so ein metaphysisches Fußnägelkräuseln, und bin mir gar nicht mehr so sicher, ob wir über den gleichen Steinbruch sprechen. In 2001 war der relativ kleine Bruch (rote Mühlsteine [-aua-] ) total leer und unbewachsen; irgendwelche Gleise oder Fässer wären selbst mir aufgefallen. Da war halt überall dieses felsenartige "rote Gestein" und sonst nichts.
Ein paar Fotos sollte ich haben - dort war in 2001 absolut nichts.

"Gleichzeitig" waren wir aber Richtung Luisenthal zur Brauerei auf einem Waldweg unterwegs, wo ebenerdig die Oberkante solcher Schienen auf dem Waldweg zu sehen war. Nur die Schienenoberseite, keine Schwellen oder so was.
Ich brachte dies mit den Steinbrüchen und/oder Altbergbau in Verbindung. Es regnete in Strömen und wir kehrten mit dem Kinderwagen nach Crawinkel zurück.

Ich habe diese Stelle später nie mehr gefunden............
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Wiesel » Mittwoch 6. Mai 2020, 19:23

Wir waren 2005-2006 rum auch schon mal in diesem Steinbruch, damals kaum Wildwuchs da gewesen, da waren die Fässer und Schienen auch schon da.

Den Luisenthalern ist zu entnehmen das die Russen in den Steinbruch sehr aktiv waren und den Waldweg zwischen Luisenthal und Crawinkel häufig abgesperrt haben. Von Schacht 3 und Ostfeldstollen sind nur noch einige überwachsene Gruben oder Erdfälle übrig. Der Steinbruch (Mühlsteingrube) ist jedoch sehr auffällig das man vermuten kann das die Russen da entweder was in einen Stollen oder ähnlichen entsorgt haben, oder diese ganz und gar für andere Zwecke genutzt haben und den Eingang dann versprengt haben.

Deswegen wäre es interessant wie es da vor dem Abzug der GSSD/WGT ausgesehen hat. Der Weg war ja nicht dauerhaft gesperrt für die Zivilbevölkerung
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon MunaUede » Donnerstag 7. Mai 2020, 07:18

Danke. Gibt es aktuelle Bilder von der Gegend? Stolleneingänge, ...?

@Augustiner: Könntest Du zum Vergleich bitte die Markierungen in ein aktuelles Luftbild oder bei google-map eintragen?

Gibt es Belege für Aktivitäten im Dritten Reich im Bereich Rüstung, ...?
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Augustiner » Donnerstag 7. Mai 2020, 08:16

MunaUede hat geschrieben:@Augustiner: Könntest Du zum Vergleich bitte die Markierungen in ein aktuelles Luftbild oder bei google-map eintragen?


Guckst Du weiter oben - da sind 2 Ausschnitte aus topographischen Karten.

Das einzigste, was ich momentan finde, ist ein Foto vom 21.04.1981. Da schrabbert die "Schwärzung" der Russen knapp am Steinbruch. Das Foto kann man zwar von VermGeo herunterladen, aber keines meiner Programme öffnet dieses Foto (verschiedene Fehlermeldungen).
Also gibt es nur einen Bildschirmausdruck................
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon manganer » Donnerstag 7. Mai 2020, 08:45

Komisch, bei mir gehts anstandslos...
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Das größte Rätsel hat manchmal die einfachste Lösung.....
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon Varga » Donnerstag 7. Mai 2020, 09:35

Eine Koordinate währe für den Ottonormalverbraucher hilfreich. Danke.

Gruss
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Re: Kreise auf dem Luftbild am Kienberg

Beitragvon manganer » Donnerstag 7. Mai 2020, 10:10

Ja sorry Werner, kein Problem... 50.783337° N 10.754063° O
Das größte Rätsel hat manchmal die einfachste Lösung.....
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