Stollen -1 -> Seilbahn im Jonastal?

Alles über die 25 bekannten und X unbekannten Stollen im Jonastal.

Moderator: Under

Beitragvon kps » Dienstag 7. September 2004, 20:17

burion hat geschrieben:Das Teil stand übrigens auf dem Reparaturplatz mit dem Gebäude. Das kann man auf dem entsprechenden Kott-Bild sehen.
Wo war dieser Platz eigentlich in Bezug auf die Stollen?
HerzlGrüße
Jürgen


Bild

Hallo Jürgen, jetzt wird es kompliziert - oder auch nicht. Ich dachte ja erst, dass das angehängte Foto weit außerhalb von der Baustelle mehr in Richtung Crawinkel aufgenommen wurde -> hinter der Steinbrücke.

Dort waren wir allerdings vor ein paar Tagen und obwohl einige Übereinstimmungen vorhanden waren, stimmen entscheidende Punkte nicht überein. Dies sieht man aber erst, wenn man mit mehreren Leuten und den Fotos vor Ort geht. Uns sind besonders Unterschiede im Baumbestand, dem Verlauf der Weißen und der Hanghöhe aufgefallen.

Daraufhin habe ich noch einmal die Strecke abgelaufen und verblüfender Weise genau dort die meisten Übereinstimmungen, wo es zum Stollen -1 hoch geht. Es ist zwar nach 60 Jahren ungeheuer schwer, die Stelle sofort wiederzuerkennen, aber dort stimmen die vorher erkannten Schwerpunkte. Allerdings haben sich dort sehr viele Bäume neu angesiedelt und die Freifläche sind verschwunden. Weiterhin habe ich mit anderen, alten Fotos im Dokuzentrum verglichen und auch dort Übereinstimmungen bzw. den Anschluß zu anderen Bildern gefunden. Zum Schluß habe ich noch einmal auf den Kott-Plan geschaut und dort ist übrigens auch direkt vor dem Aufgang zur -1 eine Reparaturwerkstatt eingezeichnet - so heißt ja auch die Bildüberschrift des entspr. Kott-Fotos - mensch war ich blind :oops: . Ein weiterer Zeitzeuge berichtete übrigens, dass in diesem Bereich defekte Loks standen, die nach dem Krieg wieder repariert wurden. Zwischenzeitlich fehlten ein paar Teile.

PS: Dein Foto ist noch in Arbeit - ich komme aktuell leider nicht dazu - der Scanner ist aber schon drüber.

MfG
Klaus-Peter
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Beitragvon burion » Donnerstag 9. September 2004, 17:34

Hi Klaus-Peter,
das mit den alten Loks stimmt. Denn wenn man das gesamte Bild betrachtet, dann finden sich auch die Schadloks.
Das wär natürlich interessant, wenn die "Winde" vor der -1 postiert gewesen wäre und dort auf den Einbau in irgendetwas gewartet hätte.

Das mit dem Bild macht nix. Ich hatte es jetzt fast 52 Jahre nicht, da kann ich auch noch ein bißchen länger warten ;)

HerzlGrüße
Jürgen
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Beitragvon Harry » Donnerstag 9. September 2004, 17:45

>herum ist ein Privatgrundstück!

Und, was will mir das sagen???
Harry
 

Beitragvon kps » Donnerstag 9. September 2004, 19:39

Harry hat geschrieben:>herum ist ein Privatgrundstück!

Und, was will mir das sagen???


Es gehört nicht der Stadt oder dem Verein und es gelten alle grundsätzlichen Regelungen/ Gesetzmäßigkeiten :lol:
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Beitragvon Harry » Donnerstag 9. September 2004, 19:47

Nein es gehört der Gemeinde ... ihr dürft es benutzen, kehren und fegen und im Winter streuen...

Und ICH darf es wann ich will ob Tags oder nachts betreten da es nicht umfriedet ist :-top)
Harry
 

Beitragvon kps » Donnerstag 9. September 2004, 20:09

Ach Harry - frag doch einfach im Grundbuchamt nach, wenn du es uns nicht glaubst. Außerdem ist es zwecklos zu verbieten, das Privatgrundstück zu betreten, wenn selbst die Schilder vom Übungsplatz oder die Blindgängerschilder in der Muna oder Eisentüren an den Stollen einige nicht abhalten können. Wer sein Recht will, findet einen Trampelpfad und beruft sich darauf, dass schon andere da lang gelatscht sind. Was meinst du, was passiert, wenn man jetzt noch einen Zaun darum baut? Prinzipiell soll es doch für die Öffentlichkeit sein und da hast du etwas ganz falsch verstanden. Wer allerdings dort ohne Erlaubnis buddelt, begeht eine Gesetzeswidrigkeit, wer sich verletzt, handelt auf eigenes Risiko und wer sich den Geschichts- und Naturlehrpfad und damit in Verbindung stehenden Objekten "kommerziell" zu Nutzen machen möchte, kann bitte auch schön mit für dessen Bau und die Erhaltung aufkommen. Die Nutzung für Einzelne muss zukünftig immer kostenfrei bleiben - wer mit ganzen Bussen anfährt, könnte sich ruhig beteiligen. Dies wäre dann eine Bitte von mir persönlich.

Alles Andere wurde dazu gesagt. Evtl. sieht man sich ja am Wochenende - Ich würde mich freuen.

MfG
kps

... übrigens reden wir die ganze Zeit bzgl. Privatgrundstück vom Bereich Denkmal und Kompressoren-Station - und du?
Zuletzt geändert von kps am Donnerstag 9. September 2004, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Harry » Donnerstag 9. September 2004, 20:17

Eieiei, lass mich doch ein bischen ironisch sein. Ich hatte gelesen "Gemeinde..." deswegen. Irrtum meinerseits.

>Bereich Denkmal

ich meinte ausschliesslich das Denkmal direkt, und dessen "Vorplatz"

>Nutzen machen möchte, kann bitte auch schön mit für dessen Bau und die Erhaltung aufkommen

"Er" KANN sicher, aber ist von müssen weit weit entfernt. Allenfalls moralisch ist "er" in der Pflicht, und gerade da sehe ich bei "ihm" Probleme ;)

Wielange geht "das" Samstag nachmittags/abends?
Harry
 

Beitragvon kps » Donnerstag 9. September 2004, 20:28

Ich meinte moralisch ~:-~ und bitte höflich

Öffnungszeiten am WE sind jeweils von 10:00Uhr bis 18:00Uhr. Die Besichtigungen sind jeweils mit 2,5 bis 3 Stunden geplant - Muna wie Tal.

MfG
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Beitragvon bagger » Dienstag 21. September 2004, 21:06

so erster post.

also für mich sieht das foto recht eindeutig nach einem transportwagen aus, der eine winde oder die umlenkrolle einer winde geladen hat.
so deuten die auf dem bild zu erkenenden schienen auf eine drehscheibe für loren und hunde hin wie sie im bergbau bis heute üblich ist. so macht es ja glaub ich auch keinen sinn eine kreuzung der schienen zu bauen wenn ich diese dann nicht nutze.
ein weiteres indiz dürfte die fehlende trosse an der rolle sein. sollte die -1 von ihrem mundloch aus tatsächlich hangabwärts in den berg geführt haben so hätte die winde am oberen ende von -1 eine bedeutung.
bagger
 

Beitragvon kps » Mittwoch 22. September 2004, 19:35

Hallo bagger, herzlich willkommen in unerser "Gesprächsrunde". Aktuell brauchen wir wörtlich gesehen noch keinen "Bagger", denn ich messe lieber erst, bevor ich mit dem Bagger auf die Suche gehe bzw. für Gewissheit sorge.

Denk bitte nicht groß über dieses Wortspielt nach - Jede Hilfe ist willkommen und auf geht es zum 2. Beitrag - es ist nicht schwer (-88-)

@ all -> Dies gilt übrigens für alle Leser und Gäste mit bisher Null beiträgen. Falls irgendwelche Fragen zum Thema offen sind, sollte sich hier dafür ein Platz finden und wer Hinweise wie bagger hat, kann diese ebenfalls hier ganz einfach platzieren :-top)

MfG
Klaus-Peter
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 22. September 2004, 19:59

>Aktuell brauchen wir wörtlich gesehen noch keinen "Bagger"<
also wenn ich Bagger und Erlaubnis hätte, würd´ich schon mal hie oder da ansetzen lassen... :lol:

Herzlich Willkommen im Jonastal Forum, Bagger!
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Beitragvon kps » Mittwoch 22. September 2004, 21:24

Volwo hat geschrieben:...also wenn ich Bagger und Erlaubnis hätte, würd´ich schon mal hie oder da ansetzen lassen... :lol:


Da ist ja der entscheidende Punkt. Mir ist noch nicht bekannt geworden, dass Jemand eine Genehmigung beantragt hat und ggf. abgelehnt wurde. Allerdings wird man bei diesem sensiblen Thema auch keine Genehmigung aufgrund von "Bauchgefühlen oder Träumen" erhalten. Abgesehen von den Moto-Cross-Fahrern müssen da auch noch weitere Interessen berücksichtigt werden und wer hätte im letzten Jahr gedacht, dass wir dieses Jahr Fundamente freilegen? Bei dem internen Stress vrmtl. Keiner und zum Glück ist ja jetzt wieder soweit Ruhe (:-gut (-88-)

... aber Stellen abhaken ist und beleibt wichtig - kommt Zeit, kommt evtl. auch Rat & Tat.

Guten Abend
kps
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Beitragvon Cowboy » Samstag 20. November 2004, 18:41

Hi,
kurze Bemerkung zum Stollen -1:
Das ist kein Stollen, denn den würde ein fachlich versierter Mensch da nicht aufahren.
Kurze Faustformel: Überdeckungshöhe wenigstens 1,5 x Streckenbreite.
Denkbar ist dort m.E. ein verschlossener Schacht.
Begründung:
1. Bohrlöcher an der Firste, die, streng genommen, nur einen Sinn machen, wenn ich etwas absprengen möchte.
2. Geringe Überdeckungshöhe!
3. Wohin und auf welchem Wege soll das Ausbruchmaterial abtransportuiert worden sein? Ist da nicht ein Überhaun denkbar?
Glückauf!
Cowboy
 

Beitragvon Luchs » Samstag 6. Juni 2009, 21:40

Den alten Thread wieder ankurbelnd eine Frage an jene, die die Baustelle schon gut vermessen haben: WÜRDE eine gedachte geradlinige Verlängerung des Querstollens 12-6, über 5-1, Minus 1 unterqueren?
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Beitragvon TÜP » Sonntag 7. Juni 2009, 16:03

Frag mal DieterTD !
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Beitragvon kps » Montag 8. Juni 2009, 07:41

Luchs hat geschrieben:WÜRDE eine gedachte geradlinige Verlängerung des Querstollens 12-6, über 5-1, Minus 1 unterqueren?


Meinst du den mittleren Querstollen oder einen gedachten Stollen weiter hinten am aktuellen Ende?

Ansonsten warum nicht? Es mußte auch nicht alles exakt auf einer Linie liegen. Eine Verbindung aller Stollen ist mehr als wahrscheinlich und eine Anbindung an die Belüftung über Minus1 notwendig.

Bild

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Beitragvon Silko » Montag 8. Juni 2009, 10:40

Luchs hat geschrieben:WÜRDE eine gedachte geradlinige Verlängerung des Querstollens 12-6, über 5-1, Minus 1 unterqueren?

Ja, das würde sie.
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Beitragvon PEKE » Montag 8. Juni 2009, 16:21

Vieleicht könnte es ja auch das sein.

Mfg. Peke
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Beitragvon PEKE » Montag 8. Juni 2009, 16:21

das gehört dazu
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Beitragvon PEKE » Montag 8. Juni 2009, 16:27

Für alle die Leute die dies interessiert. Die Firma gibt es seit 1945!!!!
Adressen: http://www.hukag.com/german/index.htm

Mfg. Peter
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Beitragvon Luchs » Montag 8. Juni 2009, 16:51

Danke Silko :-top) Das wäre ein Indiz, daß der Verlauf des Querstollens, wie man auch an den Ansätzen von 1 und 2 sieht, konsequent bis unter die Minus 1 geplant war.

Den Gedanken von Cowboy fortführend würde mich noch interessieren,
1.) ob es bergmännische Praxis ist, einen Schacht vor dem zugehörigen Stollen abzuteufen (wobei natürlich nicht sicher ist, was planmäßig eher fertiggestellt werden sollte).
2.) ob Arbeiten an einem bloßen Lüftungsschacht einen in der Nähe befindlichen Schrägaufzug rechtfertigen.
3.) was an der Geschichte mit der Eisenplatte dran ist.

Meine Vermutung geht dahin, daß hier ein wenig mehr als nur Luft durch passen sollte z.B. verdeckter Notausstieg. Auch die Darstellung von Zeigert über ein umgewidmetes Rüstungsprojekt wäre einen Gedanken Wert: wie könnte die Anlage am Anfang, und wie später geplant gewesen sein? Ich weiß, ist leider alles Spekulation...
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Beitragvon Cowboy » Montag 8. Juni 2009, 17:30

Hallo Zusammen,

Luchs zu Deinen Fragen.

1. Eine Bewetterung der Stollenanlage mit Zwangsbewetterung, d.h. vom Tal aus in den Stollen eindrückend, ist aufwendig und energieintensiv. Auch heute versucht man das zu vermeiden, wenn es denn geht.
Bergmännisch würde man an bestimmten Punkten einer solchen Stollenanlage Schächte abteufen um eine Bewetterung im "Kreislauf" zu organisieren.

Bei der - 1, habe sie mir vor ein paar Tagen nochmals angeschaut, bin ich nach wie vor der festen Meinung, dass das kein Stollen ist.

2. Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass hier eine Art Haspel (Aufzug) existiert hat. Es ist auch bergmännische Praxis, dass Schächten durchaus mehrere Aufgaben zugeordnet werden, also z.B. Personen- , Materialtransport und Bewetterung.

3. keine Antwort.

Gruss an alle
Cowboy
 

Beitragvon Silko » Montag 8. Juni 2009, 17:49

Klasse Arbeit, Luchs! Hast Du eigene Koordinaten? GPS? -1, Kiesrolle, 6? Oder passend auf die Skizze "gepresst". Das sollten wir unbedingt mal koordinieren. Aber Deine Grund-Idee muss ich absolut unterstützen.
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Beitragvon Luchs » Montag 8. Juni 2009, 18:13

Die Koordinaten von den heute sichtbaren Eingängen habe ich. Die -1 erst gestern mit Augustiner (welcher zur Zeit nicht weit vom Tal Urlaub macht (-oo-)) aufgenommen (+-8m). Hatte nur meine Zweifel, ob man die so einfach anwenden kann, um z.B. die Kott-Skizze zu referenzieren, weil keine Garantie auf Maßstabgerechtigkeit und zudem heute einige Meter der Stollen fehlen. Ich denke, eine gewisse Toleranz muß man aus den Gründen ohnehin einräumen. Vielleicht gibt's mal irgendwann ein Subground-GPS mit Neutrino-Technologie :D
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Beitragvon PEKE » Montag 8. Juni 2009, 18:21

Hallo Luchs,

im Gebirgsabbau z.B. Altenberg-Binge wurden von einer tief liegenden
Sohle mit guten Bahnanbindung die Bruchsohle überorts d.h. alles was
oberhalb des Standortes liegt über Rollenschächte zum Ausgang über
die Loren befördert. Das funktioniert wie ein Silo, wobei die Rollen als
Regelung zum Befüllen der Loren dienten. Von oben wurde Bruchgestein
in das Silo befördert, was in einen oder mehreren Streben abgebaut wurde.

Vielleicht wurde das genau dazu benötigt u.a. auch als Zugang und als
Zuluft oder Abluft.

Mfg. PEKE
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