Stollen -1 -> Seilbahn im Jonastal?

Alles über die 25 bekannten und X unbekannten Stollen im Jonastal.

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Beitragvon Muchas Grazias » Montag 8. Juni 2009, 18:49

Eine Frage. Auf dem einen Bild ist doch die Lorenwerkstatt Links, oder Nicht? Wo genau war denn nun die Lorenwerkstatt?. Auf dem 1953er-Lubi, die deutlichen hellen Flächen direkt vor dem linken Berghang?
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Beitragvon PEKE » Montag 8. Juni 2009, 19:27

Hallo Luchs,
nochmals meine Erläuterungen als gestalterichen Erguß,
ich hoffe Ihr könnt etwas damit anfangen.

Glück Auf
der Peter kommt
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Beitragvon alpha » Montag 8. Juni 2009, 19:37

Luchs hat geschrieben:Die Koordinaten von den heute sichtbaren Eingängen habe ich. Die -1 erst gestern mit Augustiner (welcher zur Zeit nicht weit vom Tal Urlaub macht (-oo-)) aufgenommen (+-8m). Hatte nur meine Zweifel, ob man die so einfach anwenden kann, um z.B. die Kott-Skizze zu referenzieren, weil keine Garantie auf Maßstabgerechtigkeit und zudem heute einige Meter der Stollen fehlen. Ich denke, eine gewisse Toleranz muß man aus den Gründen ohnehin einräumen. Vielleicht gibt's mal irgendwann ein Subground-GPS mit Neutrino-Technologie :D



Nix für ungut aber genau das was Du hier vor hast habe ich schon mehrfach in den verschiedenen Foren vorgeschlagen.Bisher leider Null Interesse.Die Luftbilder von Augustiner von 1944 sind für die Referenzierung eine sehr gute Grundlage.Man hat den Vorher Zustand.
Wir sollten uns vielleicht mal zusammensetzen.
Wer noch???
Übrigens Deine Spekulationen sind vielleicht nicht so abwegig.

Gruß Andreas
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Beitragvon kps » Dienstag 9. Juni 2009, 06:37

Luchs hat geschrieben:3.) was an der Geschichte mit der Eisenplatte dran ist.


Was meinst du genau?

Es gibt Leute, die behaupten, dass sich unter jedem unscheinbaren Fundament eine Platte befindet, die geheime Eingänge/ Aufzüge etc. abdecken und es gibt wiederum andere Leute, die viel glauben und Fundamente zerstören. Das läuft dann nach dem Zerstörungsprinzip.

[wer.der.]
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Beitragvon MunaUede » Dienstag 9. Juni 2009, 06:51

Gab es bei der -1 schon Versuche zu prüfen, ob es dort nach unten geht bzw., ob Abraum (siehe Bild) drin liegt?

MfG

MunaUede
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Beitragvon SuR » Dienstag 9. Juni 2009, 06:59

MunaUede hat geschrieben:Gab es bei der -1 schon Versuche zu prüfen, ob es dort nach unten geht bzw., ob Abraum (siehe Bild) drin liegt?

MfG

MunaUede

Wahrscheinlich hat irgendein Irrer auch das schon untersucht.
Da rein zu steigen ist aber komplett lebensmüde, denn die Firste sieht sowas von instabil aus... das kann sich keiner vorstellen, der´s nicht schon selber gesehen hat.
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Beitragvon kps » Dienstag 9. Juni 2009, 07:33

MunaUede hat geschrieben:Gab es bei der -1 schon Versuche zu prüfen, ob es dort nach unten geht bzw., ob Abraum (siehe Bild) drin liegt?

MfG

MunaUede


Braucht man eigentlich nicht wirklich - wir SuR schon schrieb.

Der Abraum vor dem Eingang ist eigentlich auch schon recht viel und dass es wagerecht nicht weiter geht, sieht man auch ohne "Gefahr für Leib und Leben". Dann bleibt nur noch eine Richtung -> Durchbruch zum Stollen 1

MfG
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PS: Schön dass der Cowboy wieder da ist -> Liebe Grüße aus Crawinkel [/P--]
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 9. Juni 2009, 15:26

Das sind ja mal tolle News. Am Samstag bin ich im Tal und werde mir dass dann doch mal genauer ansehen müssen.

Nicht dass jetzt einer auf falsche Gedanken kommt....ich gehe da nicht rein !!
Ich würde höchstens meiner IR Kamera den Vorzug lassen wollen und die Abseilen.
Grüße Andreas

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Beitragvon Silko » Dienstag 9. Juni 2009, 15:39

kps hat geschrieben:Der Abraum vor dem Eingang ist eigentlich auch schon recht viel und dass es wagerecht nicht weiter geht, sieht man auch ohne "Gefahr für Leib und Leben". Dann bleibt nur noch eine Richtung -> Durchbruch zum Stollen 1

Wobei man das Abraumvolumen nicht unterschätzen darf. Allein bei geschätzten (Ich habe wirklich jetzt keine exakten Daten) "Stollen"-Maßen von 5m x 5m x 8m kommt man schon auf sagenhafte 200 m³.

Da ich dort natürlich auch nicht hinein möchte, hatte ich mir schon mal überlegt, ob es nicht möglich wäre, den Untergrund der Innenfläche mittels Kamera und Licht und geeigneter Konstruktion genauer und Stück für Stück (Raster) zu untersuchen. Seilzug oder sonstwas. Mir ist noch keine richtige Lösung eingefallen.

Jemand ne Idee?
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 9. Juni 2009, 16:41

Silko hat geschrieben:Da ich dort natürlich auch nicht hinein möchte, hatte ich mir schon mal überlegt, ob es nicht möglich wäre, den Untergrund der Innenfläche mittels Kamera und Licht und geeigneter Konstruktion genauer und Stück für Stück (Raster) zu untersuchen. Seilzug oder sonstwas. Mir ist noch keine richtige Lösung eingefallen.

Jemand ne Idee?


Jetzt muss ich mal dumm fragen....ich kenne die Örtlichkeit (noch) nicht. Geht dass da senkrecht runter ? Wenn ja, ist das kein Problem. Wenn alles klappt bin ich am Samstag mit meiner IR Kamera, Monitor ect. p.p. im Tal und untersuche diese obskuren Rohre. Dabei habe ich allerdings nur 30 mtr. Kabel. Scharfe Bilder kriege ich damit bis auf 70 mtr.
Wenn mir mal jemand GPS Koordinaten der Stelle gibt, buckele ich mein
Eqipment da hoch und schaue mal rein.
Ach ja, der Infrarot Lichkegel reicht ungefähr 15 bis 20 mtr.

Zweite Möglichkeit, dass kriege ich auf die schnelle aber nicht gebacken, da ich dafür 220 Volt benötige und erst einen Wandler besorgen müsste. Habe selbige Kamera als Drahtlose (Funksystem). Wenn ich dann oben den Empfänger direkt am "Loch" plaziere kann ich mit entsprechendem langen Seil bis auf den Boden runter.

Wäre dass für den Anfang eine Lösung ?

Andy
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Beitragvon burion » Dienstag 9. Juni 2009, 17:22

Geht dass da senkrecht runter ?

Gute Frage! :)
Es gibt Vermutungen, dass es da runter geht. Allerdings ist das nicht nachweisbar, da sehr viel Schutt vom First abgebrochen ist (vgl. Bild).

HerzlGrüße
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 9. Juni 2009, 17:24

All mächtiger !! Du bist aber mutig...nehme mal an dass Du dass auf dem Bild bist.
Die Decke sieht aber nicht vertrauenswürdig aus. Wenn die runter kommt...bist Du im wahrsten sinn des Wortes platt.

Um da auf Silkos Thread zu kommen, um da den Untergrund zu Untersuchen, müßte erst mal die Decke abgestützt weden und dann mit viel Muskelschmalz Schutt weggeräumt werden. Anders sehe ich da, zumindest im Moment keine Möglichkeit. Wenn da eine Spalte, Ritze o.ä. wäre, sähe dass anders aus.

LG
Andreas
Zuletzt geändert von Mercedes-Diesel am Dienstag 9. Juni 2009, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon burion » Dienstag 9. Juni 2009, 17:28

Nee, ich bin das nicht. :)
Aber jeder von der GTGJ kennt ihn! ;)

HerzlGrüße
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 9. Juni 2009, 17:33

-()- ich leider nicht....

Aber wenn ich so auf dem Bild schaue, ist im Hintergrund aber gleich schluss...geht es rechts in der Nische weiter ??
Grüße Andreas

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Beitragvon Silko » Dienstag 9. Juni 2009, 18:14

ne, das geht schon ein paar Meter rein. Kein Abgang nach rechts oder links. Zumindest kein mir bekannter. Und ich war noch nicht bis ganz hinten drin. In den Untergrund kannst Du auch nicht so ohne weiteres kucken.

Aber interessant wäre schon festzustellen, ob da drunter gewachsener Fels oder massig aufgeschütteter Abraum liegt. deshalb die Sache mit der Kamera, mit den Messgeräten, wie auch immer.

Wie kriegt man die da rein, ohne, dass man selbst rein muss? Ist sicher ne ganz einfache technische Sache... ich hab da aber 'ne Denkblockade im Moment. -()-
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Beitragvon kps » Dienstag 9. Juni 2009, 18:58

Jemand schafft es noch, dass dieses Loch auch noch verblompt wird. Da bin ich mir jetzt fast sicher.

MfG
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Beitragvon Muchas Grazias » Dienstag 9. Juni 2009, 19:30

Nein, da ist keine Nische.

Man kann es einfach nicht erkennen, ob es eine Verfüllung ist oder nicht. Ich hab das auch schon drin gestanden. Man hat zwar das Gefühl das man "auf einem Haufen" steht, aber wie hoch der Haufen ist, kann man einfach nicht sehen.

Man wird nicht drumrum kommen, den Bruch Beiseite zu räumen. Anonsten können wir mutmaßen, bis wir schwarz werden.
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Beitragvon SuR » Dienstag 9. Juni 2009, 20:06

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Wäre dass für den Anfang eine Lösung ?

Nö. :D

Anbei mal ein Bild der "-1" aus 2003. Wo willst du da denn die Kamera runter lassen?

P.S.: Die Sargnägel am Boden kommen vermutlich von der Firste.
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Beitragvon Silko » Dienstag 9. Juni 2009, 21:06

kps hat geschrieben:Jemand schafft es noch, dass dieses Loch auch noch verblompt wird. Da bin ich mir jetzt fast sicher.

Wieso?? Was hast Du vor? xD

BTW: Die Firste haben sich allein von 2006 nach 2008 so derart verändert, da graut einem. Ich war beim letzten Mal schon geschockt. Es ist ernsthaft nicht gesund, da drunter zu stehen.
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Beitragvon Volwo » Dienstag 9. Juni 2009, 21:19

Mercedes-Diesel hat geschrieben: Geht dass da senkrecht runter ?

vom Augenschein her eher nicht, aber wer weiss?
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 10. Juni 2009, 06:45

Silko hat geschrieben:Aber interessant wäre schon festzustellen, ob da drunter gewachsener Fels oder massig aufgeschütteter Abraum liegt. deshalb die Sache mit der Kamera, mit den Messgeräten, wie auch immer.

Wie kriegt man die da rein, ohne, dass man selbst rein muss? Ist sicher ne ganz einfache technische Sache... ich hab da aber 'ne Denkblockade im Moment. -()-


Das sieht wirklich abenteuerlich aus. Von den Bildern her alles extrem lose. Lebensgefährlich sich dort aufzuhalten oder auch nur einen Fuß in den Bereich zu setzen.
Aber Silko, das ist genauso wie mit dem Duschen ohne nass zu werden, wenn man da ohne viel Mühe nachschauen will. Ich gucke mir das am Samstag mal vor Ort an. Aber so wie ich dass sehe, bleibt nur eines: Abstützen der Decke und den Abraum wegräumen. Mit was ferngesteuertem werden wir da keinen Erfolg haben. Es liegt einfach zu viel Schutt und ich sehe da auch keine Ritze o.ä. wo wir etwas durchschleusen könnten.
Um nur sich den Verlauf des Stollens anzugucken, ohne dass jemand den betritt, das ist kein Problem.
Ferngesteuerten Buggy..noch besser wäre was kettengetriebenes a la Pistenwalze, drahtlose Kamera drauf und ab geht die Marie. Dann kannst Du schön im Sicherheitsbereich bleiben und gucken.
Muss mir aber erst mal ein Bild von der Örtlichkeit machen.
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Beitragvon Hans-Jürgen Räppold » Mittwoch 10. Juni 2009, 09:18

Hallo Andreas,
so etwas - oder ähnlich - gibt es schon. Ich denke hier an eine Kanal-TV-Kamera. Diese gibt es (im Hinblick auf die horizontale Bewegung) in zwei Ausführungen:
Einmal auf einen Fiberglasstab montiert und zum anderen selbstfahrend. Die selbstfahrende Kamera gibt es - je nach Hersteller - mit Rädern oder Gummiketten. Natürlich muss hier der Untergrund entsprechend sein (kein Geröll). Das hieße in unserem Fall, wir müssten eine "Piste" bauen, z. B. aus Rauspunddielen, die aber eine seitliche Begrenzung haben müßten, um ein Abrutschen der Kamera zu vermeiden.
Die Bildübertragung erfolgt über Kabel, ebenso die Stromversorgung für Kamera und Fahrwagen. Diese fahrbaren Kameras sind mit einem Dreh-Schwenk-Kopf und Scheinwerfern ausgestattet. Manche sind auch mit Messeinrichtungen (z. B. für die Rissbreitenbestimmung) ausgestattet.
Bei den "Schiebekammeras" ist es etwas einfacher. Diese werden mittels des Glasfiberstabes vorgeschoben und sind in der Regel mit einer Fischaugenoptik ausgestattet und so leicht zu händeln. Auch hier erfolgt die Bild- und Energieversorgung über Kabel.
Es ist natürlich auch eine Kostenfrage. Zu DM-Zeiten kostete die Stunde ca. 150.-- bis 180.-- DM mit zwei Mann (Vorschrift der Berufsgenossenschaft). Der zweite Mann könnte aber von uns gestellt werden.
Eine Möglichkeit, dies alles "für lau" zu erhalten, sehe ich z.B. wenn das alles für eine PR-Maßnahme der Firma genutzt wird (Firmenschilder, Aufdrucke, Erwähnung in einem eventuellen zum Verkauf angebotenem Video, örtliche und überörtliche Presse. sowie andere Medien). Ich persönlich habe leider keinen Kontakt mehr zu diesen Firmen, bin ja nun doch schon über 7 Jahre im Ruhestand - aber vielleicht hat jemand anders Beziehungen dazu?
LG
Jürgen
Hans-Jürgen Räppold
 

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 10. Juni 2009, 10:01

Hallo Jürgen,

ich bin ja Jäger & Sammler und habe zum Leidwesen meiner Familie einen riesigen Fundus :D Will damit sagen, für den ersten Eindruck "ob es interessant ist" wäre diese Idee erst einmal die Kostengünstigste. Im zweiten Step könnte man ohne weiteres diese (teure) Technik durchaus einsetzen. Ich habe da z.b. 2 Flieger, 4 große und ein kleines ferngesteuertes Car. Zur Not kann ich da mit fast 100 Sachen durch die Stollen breschen :D Mit einer Kamera drauf sieht dass schon spektakulär aus. Das ganze Umweltbewußt da mit Strom...oder wenn`s denn laut sein soll..einen Verbrenner mit Allrad. Das Ding macht allerdings so einen Radau, beim letzten Betrieb sind Nachbars Kidi`s schreiend weggerannt
xD ..ein Rasenmäher ist dagegen eine Lachnummer.

Aber, wie geschrieben....eine Spalte oder Loch muss natürlich vorhanden sein. Nur so wie ich es auf den Bildern sehe befindet sich da nur ein großer Schutt und Geröllberg. Da hilft die beste Technik nicht`s....dass muss erst mal wech.

Liebe Grüße

Andreas
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Beitragvon Cowboy » Mittwoch 10. Juni 2009, 16:08

Hallo Zusammen,

ich kann Euch dahingehend beruhigen, dass es nach hintern nicht weitergeht. Ich habe mir das alles sehr genau angesehen.

Wenn es, wie ich stark vermute, ein Schacht ist, dann wurde der abgebühnt und dann hat man die Firste des jetzigen Mundlochs draufgeschossen.

Das bedeutet, dass der Schuttberg nicht allzu mächtig ist (einige Meter).
Fremdmaterial heranzufahren fehlte wohl damals die Zeit und die technischen Vorraussetzungen. Über den Haspelberg können nicht schnell große Massen transportiert werden.
Das bedeutet aber auch, dass hier nicht nur eine Verbruchgefahr von oben besteht (Firststurz) sondern auch die vermutete Bühne versagen kann. Es ist ja nicht bekannt aus welchen Baustoffen (Holz, Stahl, Beton) sie hergestellt wurde. Außerdem ist Ihre Verankerung im Gebirge auch nicht bekannt.

Also Vorsicht bei allen Aktionen.

Normalerweise würde man hier mit schräg angesetzten Bohrungen und ggf. Kamerabefahrung den Zustand erkunden. danach wäre zu entscheiden, wie weiter vorgegangen werden muss.

Gruss
Cowboy
 

Beitragvon Cowboy » Mittwoch 10. Juni 2009, 16:34

Noch eins:

für das abfangen der Firste, wie hier lese, sind solide bergmännische Kenntnisse und entsprechendes Material notwendig. Das ist kein Frisörladen.


[-nich-]
Cowboy
 

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