Explosion auf dem TrÜbPl

Alles über den TrUebPl Ohrdruf

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Beitragvon Mercedes-Diesel » Montag 1. Februar 2010, 15:55

manganer hat geschrieben:Mercedes-Diesel, Luchs,
jetzt führt Ihr mich aber ganz schön aufs Glatteis... Hatte eigendlich gedacht daß die Existenz eines solchen Standardwissen ist. Geplant und gebaut fürs OKW und von den Russen nachgenutzt und erweitert. Nur daß eben keiner die genaue Position in der Langen Hein kennt. Sollte dies nicht so sein, dann werde ich in Zukunft zurückhaltender formulieren, und Ihr vergesst es einfach, ok???


Nu langsam, fall mir nicht gleich in Ohnmacht :D Manche Dinge laufen gern hinter vorgehaltener Hand...gerade wenn die Beweise fehlen.
Ich komme das nächste mal mit PeKe mit zu Dir, zu Besuch [-<5>-]

LG
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Montag 1. Februar 2010, 15:59

Edgar hat geschrieben:
@MB, bitte die infrage kommende " Betonplatte" aus diesem Gesichtspunkt genau dokumentieren. Metallhalterungen können evtl. variieren.

Gruß vom Edgar

Edit: Stationär ist nicht zwingend Silo!!!


Jep, lass aber erst mal den Schnee schmelzen. Hier oben ist tiefster Winter....und es schneit schon wieder *grmpf*

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Beitragvon Edgar » Montag 1. Februar 2010, 16:14

manganer hat geschrieben:Danke erst mal an Edgar und Luchs zu den allumfassenden Antworten, bei der realexistierenden Raketentechnik der DDR seid Ihr mir eh um Lichtjahre voraus, war halt nur Vermesser bei der "Ari" in Eggesin-Karpin... Ich kann nur sagen was mein Kollege mir erzählt hat, und er spricht zweifelsfrei von Steuerkabeln und von mindestens 3 Raketensilos (bei Eckolstädt weiß er es nicht...). Und dieser Kollege ist weder senil noch ein Spinner! Ob es sich dabei um SS20 oder SS21 oder SS???? handelte, das wird er bestimmt auch nicht beschwören können, war halt nur Vermesser... Jedenfalls wurden sie bei diesen Vermessungen vorher in Eisenach GVS-vergattert.
Standorte der Silos:
-Bad Langensalza
-Schlotheim
-im Thüringer Wald in Süd-Westthüringen (genauer ist es ihm nicht eingefallen)


Ich schrieb bereits in einigen Foren bzw. Threads zur sinnvollen Disloziierung der Raketentruppen der UdSSR. "Kolja" hat mit Sicherheit keine Kurzstreckenwaffen verbunkert bzw. "siliert" :D .

War schlicht ne Kostenfrage. Luftabwehr verbunkern? Selten. Waffen großer Reichweite = Stationierung in Mittelpolen bzw. Westrußland nachgewiesen. Wer verschenkt schon Reichweite = Richtig viel Geld und lässt Langstreckenraketen auf einem Drittel der Reichweite abstürzen???

Meine feste Meinung: Silos egal wo in der DDR = Urban Legends. Das wurde sogar von einem Funktechnischen Posten der GSSD SW Eisenach (Eckardtshausen) behauptet (Berg hohl und voller Raketen!). Ausgerechnet diese Einheit kenne ich durch persönliche Freundschaft inn- und auswendig.

Steuerkabel(???) von einer Funktechnischen Einheit "irgendwohin"?

Ich diente 3 Jahre in Kreuzebra (unter 51. auf den Seiten der FuTT zu finden). Auf deren Bilderseiten bin ich mit meinem Klarnamen (= Nick) auch mal zu sehen. Wir hatten auch div. Kabel in Wechselstellungen, zu Vorgesetzten und nach Wachstedt zur GSSD.

Gruß Edgar
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Beitragvon Silko » Montag 1. Februar 2010, 17:17

Edgar hat geschrieben:Auf deren Bilderseiten bin ich mit meinem Klarnamen (= Nick) auch mal zu sehen.

Endlich bin ich auch mal etwas schlauer -[nix]- Ein schmucker Uffz....
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
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Beitragvon manganer » Montag 1. Februar 2010, 19:15

Nune, da haben wir jetzt aber ein kleines Problem.... Einmal Edgars klare Ansage und ich mit meinem schnöden Vermesser *gggg* Alleine die Tatsache daß solch sensible Vermessungen in den 80 ern durch ein nichtmilitärisches "Sonderobjekt" bedient wurden, macht mich mehr als nachdenklich!
Kann es denn sein, Edgar, daß vielleicht so manches russisches Objekt der Kenntnis und Kontrolle des Nationalen Sicherheitsrates bewußt entzogen wurde???? Warum sonst hat die Vermessung nicht der MTD Prenzlau gemacht???
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Beitragvon manganer » Montag 1. Februar 2010, 19:17

Nu langsam, fall mir nicht gleich in Ohnmacht grins Manche Dinge laufen gern hinter vorgehaltener Hand...gerade wenn die Beweise fehlen.
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Hallo Mercedes-Diesel,
da bin ich aber gespannt!!!
LG nach Hessen
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Beitragvon Edgar » Dienstag 2. Februar 2010, 10:11

manganer hat geschrieben:Nune, da haben wir jetzt aber ein kleines Problem.... Einmal Edgars klare Ansage und ich mit meinem schnöden Vermesser *gggg* Alleine die Tatsache daß solch sensible Vermessungen in den 80 ern durch ein nichtmilitärisches "Sonderobjekt" bedient wurden, macht mich mehr als nachdenklich!
Kann es denn sein, Edgar, daß vielleicht so manches russisches Objekt der Kenntnis und Kontrolle des Nationalen Sicherheitsrates bewußt entzogen wurde???? Warum sonst hat die Vermessung nicht der MTD Prenzlau gemacht???


Nanana, nicht gleich das Sturmgewehr in den Cognac......bzw. die Flinte ins Korn werfen :-)

Habe mir mal fast alle Threads im NVA-Forum, die sich mit den Raketentruppen ( GSSD und NVA) zu Gemüte geführt. Dazu die entsprechenden russischen Seiten mit Dokumenten und Aussagen zu entsprechenden Stationierungen.

Es mag richtig sein, dass aus Resten der nachrichtentechnischen Anbindung auf das Vorhandensein entsprechender Waffengattungen geschlosen werden "kann" aber niemals muss.

Zu Urban Legends: Wenn ich in meiner Dienstzeit alles geglaubt hätte, was mir auf Urlaubsheimfahrten im Zug, im Ausgang in der Kneipe und nach meiner Dienstzeit alles erzählt wurde....die halbe NVA hätte aus Einzelkämpfern und Spezialisten bestanden. Und überall wo der normale DDR-Bürger nicht hinkam (sprich bewachte oder nicht einsehbare Objekte) war alles hohl und mit supergeheimen Dingen vollgestopft. Und um nicht als unglaubwürdig dazustehen halten diese Erzähler bis ins hohe Rentenalter an ihren Behauptungen fest. Stille Post lässt grüßen, wenn Du weisst, was ich meine. Nach dem 10. Glied in der Kette sind es dann Silos, Panzergaragen und kilometerlange unterirdische Aufmarschwege...

Kolja war nun mal nicht allzu freigiebig mit Informationen. Dazu kommen deren drastische Strafen für Geheimnisverrat und schon liegt der Hauch des Mysthischen über den Kasernen und gesperrten Arealen. Frei nach dem Motto: Ich behaupte erst mal etwas. Soll doch erst mal jemand das Gegenteil beweisen.

Ich will mich in Kürze mal ausgiebig mit den originalsprachigen Akten der MVM (Militärmissionen) beschäftigen. Die waren auf und an Truppenübungsplätzen recht ergiebig im Gange. Sicher gibt es hier dazu einiges zu posten.

Bei aller Euphorie immer daran denken: Kolja hat wenig selbst gebaut. Und wenn, dann billig und "Kolja-like". Kolja hat etliche Bauwerke aus der Teppichbeißer-Ära nachgenutzt, umgebaut. Aber auch wieder "Kolja-like". Belegobjekte finden sich im Web vor allem in der Berliner Gegend.

Im NVA-Forum sind vom einfachen Grundwehrdienstleistenden (was für'n Wort!) bis zu höchsten Dienstgraden des MfNV alle möglichen Fachkräfte vertreten. Unabhängig von bestimmten Themen, die dort von "Ewiggestrigen" belegt sind....die rein technischen Bereiche sind absolut sachkundig belegt, besser gesagt bewiesen. Ich kann jedem einigermaßen militärtechnisch Interessierten nur empfehlen, dort mitzulesen. Allein zum besseren Verständnis bestimmter militärtechnischer Vorgänge. Da ich dort schon seit einigen Jahren lese, bin ich auch gerne bereit, beim Auffinden bestimmter Dinge behilflich zu sein, auch bei Themen für "Freunde der russischen Sprache. :-)

Gruß vom Edgar
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Beitragvon manganer » Dienstag 2. Februar 2010, 13:04

Danke Edgar für Deine sachbezogenen Ausführungen, sowie tröstende Worte *gggg*! Auch wenn ich auf eine Antwort auf meine aufgeworfene Frage gehofft habe. Weil, die Vermessung von militärisch relevanten Dingen durch zivile Vermessungstrupps ist doch schon ungewöhnlich, zumal wenn es sich um GVS Sachen handelt. Da ändert auch die Tatsache nichts, daß die Geodäten zum MdI gehörten. Also bei mir war im Regelfall bei VD schluß. Die Sonderobjekte begannen dort und gingen normalerweise bis VVS. Ab den 80 ern änderte sich das auffallend, es gab auf einmal GVS Vermessungen und eben öfters für unsere russischen Waffenbrüder...
Mit den Urban Legends haste natürlich völlig recht, gerade damit kämpft man ja am allermeisten. Die sauberen Fakten von dem rhetorischem Zierrat zu filtern, ist oftmals fast unmöglich. Und uns alle interessieren doch vorallem Fakten, denke ich. In diesem Sinne Liebe Grüße und Erfolge bei den geplanten Recherchen und laß uns nicht dumm sterben!!!

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Beitragvon Edgar » Dienstag 2. Februar 2010, 17:43

manganer hat geschrieben:Nune, da haben wir jetzt aber ein kleines Problem.... Einmal Edgars klare Ansage und ich mit meinem schnöden Vermesser *gggg* Alleine die Tatsache daß solch sensible Vermessungen in den 80 ern durch ein nichtmilitärisches "Sonderobjekt" bedient wurden, macht mich mehr als nachdenklich!
Kann es denn sein, Edgar, daß vielleicht so manches russisches Objekt der Kenntnis und Kontrolle des Nationalen Sicherheitsrates bewußt entzogen wurde???? Warum sonst hat die Vermessung nicht der MTD Prenzlau gemacht???


Du willst meine Meinung dazu hören? Die Antwort wird Dir nicht gefallen (grins!)

Ich vertrete die Auffassung, dass der Militärtopografische Dienst an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen war und deshalb unsensiblere Bereiche und Aufträge an andere Unternehmen mit der entsprechenden Sachkenntnis übergeben wurden. Passt Dir nicht so recht, diese Antwort??? Dann schildere doch eventuell mal einen weiteren Deiner so sensiblen Aufträge........

Übrigens die Truppe, die damals die Bunkerbauwerke der Regierung/ NVA/MfS wie z.B. die 5000er Serie projektierte hatten ihre Dienstgrade auch nur auf dem Papier, nicht jedoch auf einer Uniform. Die entsprechenden Firmen hatten absolut unverfängliche Namen. Der Geheimhaltungsgrad damals war: VdLzV ! :-)

Wo in Eisenach und durch wen erfolgte denn diese GVS-Vergatterung (besser gesagt Belehrung) ? Entsprechende Dienststellen, Dienststellungen, Dienstgrade oder/und Namen müsste ich kennen. Übrigens saß damals die zivile "Vermesserei" im Parterre des Wehrkreiskommandos. Zu diesen Jungs hatte ich gute Kontakte...

Gruß Edgar
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Zu Eckolstädt

Beitragvon Bunkerwilli » Mittwoch 3. Februar 2010, 06:47

Eckolstädt


Das Objekt in Eckolstädt (bei Apolda) gehörte zur Raketenabteilung 511, dazu zählten weitere Standorte. So in Dietersdorf (bei Sangerhausen), Blankenburg (bei Bad Langensalza), Seebergen (bei Gotha) und Remda (bei Rudolstadt) mit dem Raketensystem "Wolchow".

Ich war in einer unterirdischen Führungsstelle nahe Weimar drin und konnte Bilder machen. Das Ding sieht oberirdisch aus, wie eine Kolchosen-Werkstatt, über einen unscheinbaren Beton-Platten-Weg erreichbar, heute noch umzäunt und liegt abseits der Hauptstraße. - Eine "Bomben-Tarnung!"



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Beitragvon manganer » Mittwoch 3. Februar 2010, 13:53

Edgar,
was heißt hier nicht gefallen??? Geschichtsaufarbeitung ist kein Wunschkonzert und am meisten gefallen mir FAKTEN, die halte ich aus, kannste glauben (grins)!!! Personelle Überforderung des MTD wäre durchaus eine Möglichkeit. Weitere Vermessungen, wie gesagt Schlotheim,
Bad Langensalza und irgendwo im tiefsten Thüringer Wald. Ansonsten noch Nordhausen (Flugplatz) und Jena. Die Vergatterungen/Belehrungen fanden im PB Ingenieurvermessung Eisenach, An der Rennbahn, statt. Der hauptsächliche Grund hierfür war die Tatsache, daß der Bereichsleiter
Horst H. gleichzeitig das Sonderobjekt betreut hat. Lebt der Herr H. eigendlich noch?????

Gruß Manganer
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Beitragvon manganer » Mittwoch 3. Februar 2010, 13:58

Das Ding sieht oberirdisch aus, wie eine Kolchosen-Werkstatt, über einen unscheinbaren Beton-Platten-Weg erreichbar, heute noch umzäunt und liegt abseits der Hauptstraße. - Eine "Bomben-Tarnung!"

Sone merkwürdige "Agrarhalle" gibts bei Elxleben/Schellroda, ich glaube da hatte der Holmer mal ne "Erfahrung" mit, in Bezug eines geologischen Gutachtens in Vorbereitung des BAB-Baus A 71.
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Re: Zu Eckolstädt

Beitragvon mwue » Donnerstag 11. Februar 2010, 20:43

Hi erstmal zusammen,
ein Neuer meldet sich und gackert gleich los [bart]

Bunkerwilli hat geschrieben:Eckolstädt

Das Objekt in Eckolstädt (bei Apolda) gehörte zur Raketenabteilung 511,


Nicht ganz richtig: In Eckolstädt befand sich die FRAG-511 (Fla-Raketen-Abteilungsgruppe 511) und die gehörte zur 51.FRBr (Fla-Raketenbrigade) in Sprötau.


Bunkerwilli hat geschrieben: dazu zählten weitere Standorte. So in Dietersdorf (bei Sangerhausen), Blankenburg (bei Bad Langensalza), Seebergen (bei Gotha) und Remda (bei Rudolstadt) mit dem Raketensystem "Wolchow".


Genau diese Standorte (das waren alles Fla-Raketenabteilungen), nämlich die FRA-5121 bis 5124 gehörten auch zur 51.FRBr Sprötau.


Bunkerwilli hat geschrieben:Ich war in einer unterirdischen Führungsstelle nahe Weimar drin und konnte Bilder machen. Das Ding sieht oberirdisch aus, wie eine Kolchosen-Werkstatt, über einen unscheinbaren Beton-Platten-Weg erreichbar, heute noch umzäunt und liegt abseits der Hauptstraße. - Eine "Bomben-Tarnung!"


Darf ich raten: Meinst du vielleicht das FSA-2 (Funksendeamt 2) bei Großobringen?
Das gehörte zur LSK/LV, dort wurde z.B. der Funk aus Sprötau gesendet.


Gruß
mwue
Zuletzt geändert von mwue am Freitag 12. Februar 2010, 08:13, insgesamt 2-mal geändert.
mwue
 

Beitragvon mwue » Donnerstag 11. Februar 2010, 20:48

Luchs hat geschrieben:Ergänzenderweise, trotz verlassenem Topic TrÜbPl Ohrdruf: Hier zwei Links zu Eckolstädt und Wormstedt. Was immer ihr von Eckolstädt nach Ohrdruf verlegt habt, ein Steuerkabel war es sicher nicht. Hier die Geschichte der 51.FRBr im Zusammenhang. Daß die 5125 bis 1990 noch nicht einsatzbereit war, ist auch mir neu. Insofern ist auch die Theorie vom Wechselgefechtsstand unwahrscheinlich.



Hi Luchs,
ob die FRA-5125 Eckolstädt (mit Feuerstellung in Wormstedt) 1990 noch nicht einsatzbereit war, ist noch unklar. Die FRAG-511 in Eckolstädt war es definitiv nicht.

Zu den WGS: Der WGS des FuTB-51 Sprötau war in Kranichborn, der WGS der 51.FRBr in der FRA-5122 in Blankenburg. 1989 sollten beide TT den neuen gemeinsamen WGS in Kranichborn beziehen, dazu kam es nicht mehr.

Gruß
mwue
mwue
 

Beitragvon kawumm » Sonntag 2. Januar 2011, 09:46

Ein altes Thema - neu aufgewärmt.

Es gab ein Fernmeldekabel der C&A aus der Nähe von Jena (Rothenstein?)
über die bekannten Ortschaften bis zur Langen Hain. Dort soll sich deren Nachrichtenbunker befunden haben. Von dort aus soll ein Kabel nach Gotha und Seeberge, sowie zu HS-Landeplätzen geführt haben. In Gotha
war eine Art Relaisstation, die die Gespräche in westl. gelegene Kasernen
und Abteilungen weitergeleitet hat. Ein zweites Kabel war von der Post der DDR. Von einem Steuerkabel ist nichts bekannt.
Anbei ein LuBi von Eckolstädt aus dem Jahre 1960(?). Ob diese Zeitangabe stimmt, muß unser Experte Augustiner sagen.

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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Geo-Klaus » Sonntag 16. August 2015, 09:34

Inzwischen ist dieses Thema neu aufgetaucht.
@Kawumm berichtet im Nachbarforum erneut zum Einsatz der NVA (Aufklärer) im Bereich Gamlitz der Serpentiene.
Neu und einzig sind zwei Skizzen zur Situation unterschiedlicher Darstellung.
Es gibt keine neuen Erkenntnisse in der Sache.
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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Geo-Klaus » Sonntag 16. August 2015, 09:46

Inzwischen wurde diesbezüglich ein neues Thema unter "Salpetersäurewolke Gamlitz" eröffnet und bei der ADG unter folgenden Link geführt.

http://www.abenteuerdeutschegeschichte. ... l#msg16095

Ich möchte dieses Thema hier mal in Erinnerung bringen, vieleicht gibt es nach einer länger verstrichenen Zeit doch etwas "Neues".
Geo-Klaus
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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Geo-Klaus » Sonntag 16. August 2015, 10:13

lager_gamlitz.jpg
Im Anhang habe ich jetzt mal noch den Auszug der TK50 Blatt 795 Gotha, Reichsamt für Landesaufnahme, Berlin,
Herausgegeben 1931 eingesetzt.
Bei der von mir rot eingetragen Umrandung handelt es sich um das Zivillager von Arbeitskräften wozu noch heute Gebäuderelikte vorhanden sind.
Bei der von mir grün eingetragenen Umrandung handelt es sich um die Fläche entsprechend der Aussage @Kawumm.
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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon kps » Sonntag 16. August 2015, 21:35

Was ist mit Leuten, die nicht bei ADG Mitglieder sind?

Willst du Leser rüber ziehen? Dachte dass du dort auch weg bist/ warst.

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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Geo-Klaus » Montag 17. August 2015, 07:25

@KPS
Eine ganz tolle Frage, bin aber nicht in der Lage sie so provokatorisch zu beantworten wie von Dir im letzten Satz Deines Posting gestellt |:)

Hatte doch wohl meine Beiträge begründet.
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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Augustiner » Montag 17. August 2015, 15:22

Geo-Klaus hat geschrieben:@KPS
Eine ganz tolle Frage, bin aber nicht in der Lage sie so provokatorisch zu beantworten wie von Dir im letzten Satz Deines Posting gestellt |:)

Hatte doch wohl meine Beiträge begründet.


Wo ist was bitte "provokatorisch" gefragt worden ???????? Es war eine leicht verständliche und auch ebenso leicht zu beantwortende Frage.

Langsam leide ich glaube an Gehirnerweichung.......................
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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 19. August 2015, 15:08

Tut mir Leid, aber für mich ist es nur "eine Geschichte" von vielen...ohne irgend ein Fitzelchen an Beweiskraft, außer halt der einzigen Aussage. Da oben standen Gebäude, dort sind heute noch Gruben ect. p.p.
Kawumm war übrigens bei den Funkern (hat er uns selbst gesagt ). Er hatte sogar anfangs den Nick "Funker" der dann auf seinen wunsch auf "Kawumm" geändert wurde ( so habe ich es noch im Kopf). Was ein Soldat, der bei den Funkern ist, mit Rohre ausbuddeln zu tun hat...gibt mir noch mehr Rätsel auf. So etwas machen normal Pioniere. -()-

Fragt doch einfach mal unseren Bernd ( Panzermann ) was der dazu sagt...dass Bernd sehr gute Kontakte zu den alt gedienten hat dürfte ja bekannt sein.

Kürzlich habe ich auch eine eMail erhalten...angeblich hat man dort den Eingang in die Unterwelt gefunden [-I-]
Uwe und Georg waren oben und haben sich das angesehen...was glaubt ihr was der vermeintliche Eingang war...Sickergrube von ner Latrine. xD ...Volltreffer.
Ich will keinem zu Nahe treten, wo die Ringstände war wissen wir, dass da Gebäude waren wissen wir auch, die Kabel Story ist auch geklärt....mich verwundert sowieso, dass ein NVA Soldat mit einer Knipse während seines Dienstes da feucht fröhlich Bilder schießen durfte. Ich dürfte dass während des Dienstes beim Bund jedenfalls nicht !! War dass bei der NVA anders ???

Ich gönne jedem seinen Erfolg, nur ist die Sachlage die bekannt ist mehr wie dünn...ach ja, bei unseren Begehungen haben wir auch nichts gefunden, was auch nur annährend den Verdacht erhärten könnte. Wenn da was ist...was ich bezweifeln mag, auch in Anbetracht der unzähligen Buddel Löcher in dem Bereich, zieh ich alles zurück und verneige mich in Ehrfurcht....die Möglichkeit dass mir ein Flugzeug auf den Kopf fällt dürfte prozentual allerdings höher sein.
Grüße Andreas

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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Ramsay » Mittwoch 19. August 2015, 17:02

Mercedes-Diesel hat geschrieben:...mich verwundert sowieso, dass ein NVA Soldat mit einer Knipse während seines Dienstes da feucht fröhlich Bilder schießen durfte. Ich dürfte dass während des Dienstes beim Bund jedenfalls nicht !! War dass bei der NVA anders ??? ...


Zu meiner Zeit war ein Fotoapparat offiziell verboten. Möglich war zwar einen Fotoapparat in der Kaserene zu haben, der musste aber beim Spieß abgegeben werden. Wenn man Ausgang hatte, konnte man ihn abholen. Danach wieder zu Spieß.
Ins Feldlager mit Fotoapparat, daran zweifle ich stark.

Falls einer nicht weiß, was ein Spieß ist oder in der BuWe es eine andere Bezeichnung dafür gab, dann siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaniefeldwebel

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Re: Explosion auf dem TrÜbPl

Beitragvon Mercedes-Diesel » Mittwoch 19. August 2015, 18:16

Genauso kenne ich es auch. Andy hat es ja bei uns aufgeklärt und das "Schrankenbild" sogar in Farbe
gepostet... es stammt aus Seebergen und hat nicht das geringste mit dem Großraum Jonastal zu tun.
Also Haken dran machen.
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