Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Alles über den TrUebPl Ohrdruf

Moderator: Under

Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon svenk3 » Donnerstag 24. November 2011, 08:04

So am gestrigen Abend lief auf 24 ein "Welt der Wunder" Bericht in dem ein Stasivideo von 1986 zu sehen war.
In dem Video sah man einen Erdfall, der 30 M in die Tiefe ging, in dem Stollen, welcher sich darunter befand waren Granaten, Stahlauflagen und Betonteile zu sehen, auch der Sprecher der Stasi sagte das dort eindeutig noch mehr ist!!!
Ja so will es der Zufall über Jahre werden diese Theorien belächelt selbst ein Herr Thomas Mehnert wird belächelt (seine Aussagen decken sich doch sehr gut mit dem dort gezeigten)und da taucht anonym ein Stasivideo von 1986 auf welches die Existenz beweist....die Geschicht holt uns halt ein...
Die Frage ist nur wann hat man diesen Bericht gemacht, bzw wann hat jemand anonym dieses Video dem Sender zugespielt?
Fakt isr also dann doch das es unter dem Übungsplatz mindestens ein Objekt gibt....
svenk3
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 116
Registriert: Montag 26. Juni 2006, 11:09
Wohnort: Oberschönau Thüringen

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 24. November 2011, 08:23

Du fällst hier nicht in ungnade. Aber ! man soll und muß sehr sehr vorsichtig sein, was durch die Medien verbreitet wird. Denen ist es egal ob es stimmt oder Fiktion ist...es geht nur um Einschaltqouten und der Bürger will "Spannung".
Beispiel, die in dem Beitrag gezeigte "Wand" sowie "Lüftungsschacht" ist nicht im Jonastal (Bild anbei) sondern der Eiskeller im Luisenthal...Luftline gut 5 km vom Tal und den Stollengruppen entfernt.
Wenn man schon hört, anonym zugespieltes Video, sollten bei einem sämtliche Glocken "Alarm" schrillen ! Was meinst du wie viele Fakes unterwegs sind....ich denke da z.b. an die Rittermannbriefe die in mühsamer Arbeit als Fake entlarvt wurden.
Dieser Erdfall ist bekannt und liegt auf dem TrübPl...der natürlich nicht betreten werden darf. Abgesehen davon ist der mit einer Beton Plombe versehen...schwerlich zu Überprüfen. Wenn dort im Tal, wie behauptet solch riesiegen Anlagen gebaut worden wären, wohin wurde der Aushub verbracht ? Baumaterial hätte im großen Stiel dort angeliefert werden müssen. Nichts aber auch gar nichts weist in der Aktenlage sowie den Begehungen in diese Richtung.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3059
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon svenk3 » Donnerstag 24. November 2011, 08:35

Aber die beiden Bilder wurden nicht direkt in verb. mit diesem Video gezeigt, man sah da einen Schacht mit ner Strickleiter und dann auch einen verbrochenen Stollen, die Bilder von Dir zeigten sie separat!
Am Erdloch sah man auch Russen und zivile Personen auf einem weitläufigen freien Platz.
Und man sagte auch nicht im Tal sondern unter dem Platz.
svenk3
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 116
Registriert: Montag 26. Juni 2006, 11:09
Wohnort: Oberschönau Thüringen

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 24. November 2011, 08:46

svenk3 hat geschrieben:Aber die beiden Bilder wurden nicht direkt in verb. mit diesem Video gezeigt, man sah da einen Schacht mit ner Strickleiter und dann auch einen verbrochenen Stollen, die Bilder von Dir zeigten sie separat!


Richtig...aber in Verbindung mit den Stollen im Jonastal...und das ist schon mal definitiv falsch und dürfte (sollte) zu Denken geben.

svenk3 hat geschrieben:Am Erdloch sah man auch Russen und zivile Personen auf einem weitläufigen freien Platz.
Und man sagte auch nicht im Tal sondern unter dem Platz.


Dieses Video ist ein alter Hut...ich meine Du findest es sogar bei YouTube. Gibt es darüber so schaurig schöne Geschichten...10 russ. Soldaten sind hinein geklettert und kamen nie wieder zurück. Anders herum gedacht, hast du schon mal einen Beton ausgekleideten Stollen gesehen der in sich zusammen gebrochen ist ? ich nicht. Unterirdische Autobahn die bis nach Ichtersleben reicht...da ein Aufzug nach oben usw. usw. Überlege mal was dass ein Aufwand gewesen wäre...Fahrzeuge die den Aushub abtransportieren, Baumaterial usw. usw. So ein unterfangen kann man nicht der Bevölkerung gegenüber geheim halten. Da müsste es Materialanforderungen gegeben haben...nichts zu finden.
Meinst du nicht dass dieses seltsam ist ?
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3059
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon bobo » Donnerstag 24. November 2011, 10:21

Sofern die Stollenanlage auch in der Zeit um den WK2 aufgefahren wurde. Könnte es sich nicht um Altbergbau handeln? Oder vielleicht ist die UT-Anlage ja auch schon im WK1 angelegt worden.
Was mir dazu einfällt. War nicht irgendwo die Rede von Atomsprengköpfe, welche auf/um/nahe dem TÜP gelagert wurden? Keine Ahnung, wie die einzelnen Vorschriften und Bestimmungen bei den Russen waren. Aber m. M. nach lagere ich doch Atomsprengköpfe nicht oberirdisch beispielsweise in der MUNA oder etc.
Lasse mich gerne belehren. Der Gedanke kam mir nur so nebenbei mal.
MfG BOBO
bobo
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 759
Registriert: Freitag 18. Dezember 2009, 16:01

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Klaus » Donnerstag 24. November 2011, 10:33

Man sollte sich mal mit der Entstehung dieser Mythen beschäftigen.
Sie kommen nur aus einer Ecke von Thüringen!

Leute, wenn ihr eine konkrete Antwort erwartet, sie kann Euch gegeben werden.
Auch dazu was da gezeigt und gesehen wurde. Gleiche Beobachtungen machten Leute 1989-1991 die diesen, aber nicht den gewollten Erdfall weil er nicht in die Sentationsaufmachung passte befahren haben.

Nehmt doch bitte mal Kontakt mit dem THV.e.V auf. Immerhin waren es die ersten Leute welche sich da abseilten, sprich in die Tiefe bewegten. Sie waren die ersten welche das "Ungetüm" vermessen haben und das Sichtbare auf der Sohle des Erdfalls beschrieben haben.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
Klaus
Benutzeravatar
Klaus
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 723
Registriert: Sonntag 17. Oktober 2010, 10:36

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Klaus » Donnerstag 24. November 2011, 10:57

Ich möchte mal auf den Auszug eines Forschungsbericht unter den Titel: "Der Schacht am Musketierberg bei Mühlberg / Kreis Gotha" verweisen.

Die Zusammenstellung nahm der Geologe Andre HÖRCHNER vor und veröffentlichte daraus eine Zusammenfassung im Mitteilungsblatt des Thüringer Höhlenverein e.V., Heft 3 (Mai 1991) Seite 8-10. Hier ist auch der Lageplan und die Vermessung im Schnittprofil eingefügt in M 1:100. Diese trägt die Signatur F.Groß, D.Weiß 29.3.1991/Zeichnung A.Hörchner 1.4.1991.

Es lohnt sich aber mal einen Kontakt mit Herrn Jürgen Seiring, einen Naturschützer vor Ort aufzunehmen.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
Klaus
Benutzeravatar
Klaus
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 723
Registriert: Sonntag 17. Oktober 2010, 10:36

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon kps » Donnerstag 24. November 2011, 11:36

svenk3 hat geschrieben:So am gestrigen Abend lief auf 24 ein "Welt der Wunder" Bericht in dem ein Stasivideo von 1986 zu sehen war.
In dem Video sah man einen Erdfall, der 30 M in die Tiefe ging, in dem Stollen, welcher sich darunter befand waren Granaten, Stahlauflagen und Betonteile zu sehen, auch der Sprecher der Stasi sagte das dort eindeutig noch mehr ist!!!
Ja so will es der Zufall über Jahre werden diese Theorien belächelt selbst ein Herr Thomas Mehnert wird belächelt (seine Aussagen decken sich doch sehr gut mit dem dort gezeigten)und da taucht anonym ein Stasivideo von 1986 auf welches die Existenz beweist....die Geschicht holt uns halt ein....


Der Bericht war eine Wiederholung und auch Herr Mehner zeigte schon bei einer Lesung in Arnstadt im Februar Teile des Films. Der Sender irrt vrmtl. mit der Angabe 1986, weil es 1989 gewesen sein soll. Hier beginnt schon wieder die Verwässerung und zu sehen war eigentlich nicht viel bei Welt der Wunder. Ich glaube nicht, dass sie mehr hatten und nicht gezeigt haben.

Es wird mit Sicherheit was unter dem Platz sein und ein Erdfall auch mal einen Bunker frei legen. Es lässt sich daraus aber noch nicht sofort schlußfolgern, wie viel 1000 Mann im Führungsbunker Platz fanden, wie viele Panzer drin standen oder Ufos an der Decke hingen oder oder.

Thomas Mehners Theorien beziehen sich aber meist auf oberirdische Ereignisse. Was konkret meinst du jetzt? Welche These, welches Buch und welche Seite?

VG
kps
Eine Entmystifizierung des Jonastals ist zwingend notwendig
Benutzeravatar
kps
unheilbar Jonastal-süchtig
 
Beiträge: 5752
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 06:59
Wohnort: Crawinkel

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Ramsay » Donnerstag 24. November 2011, 15:39

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Überlege mal was dass ein Aufwand gewesen wäre...Fahrzeuge die den Aushub abtransportieren, Baumaterial usw. usw. So ein unterfangen kann man nicht der Bevölkerung gegenüber geheim halten. Da müsste es Materialanforderungen gegeben haben...nichts zu finden. Meinst du nicht dass dieses seltsam ist ?


Nur mal eine Frage, warum mußte das Material des Aushubes abtransportiert werden?
Auf dem Areal des Truppenübungsplatzes gibt es doch genug Fläche um es zu verteilen.

Anlieferung von Baumaterial und Materialanforderungen:
Wieso muss die Anlieferung auffallen?
Dies ist meiner Meinung doch nur der Fall, wenn in kurzer Zeit viel Material transportiert wird. Wenn es sich jedoch über einen längerern Zeitraum hinzieht, fallen die einzelnen Transport doch weniger auf.
Auch bei den Matarialanforderungen ist es doch so, wenn sie über längeren Zeitraum und vielleicht viele Abrechnungsbereiche verteilt sind, können Sie doch unter gehen.

MfG
Ramsay
VG
Ramsay
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." - Albert Einstein

Team Σ Sigma
Benutzeravatar
Ramsay
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 501
Registriert: Freitag 20. Januar 2006, 22:01
Wohnort: bei Leipzig

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Mercedes-Diesel » Donnerstag 24. November 2011, 15:59

Ramsay hat geschrieben:Nur mal eine Frage, warum mußte das Material des Aushubes abtransportiert werden?
Auf dem Areal des Truppenübungsplatzes gibt es doch genug Fläche um es zu verteilen.


Würde man auf Augustiners LuBi`s zwangsläufig sehen...und da ist nichts.

Ramsay hat geschrieben:Anlieferung von Baumaterial und Materialanforderungen:
Wieso muss die Anlieferung auffallen?
Dies ist meiner Meinung doch nur der Fall, wenn in kurzer Zeit viel Material transportiert wird. Wenn es sich jedoch über einen längerern Zeitraum hinzieht, fallen die einzelnen Transport doch weniger auf.
Auch bei den Matarialanforderungen ist es doch so, wenn sie über längeren Zeitraum und vielleicht viele Abrechnungsbereiche verteilt sind, können Sie doch unter gehen.
MfG
Ramsay


Für ein kleines Bunkcherchen ja...aber wenn wir hier über riesige Anlagen sprechen ??! wären Materialtransporte -auch auf den Lubi`s, Lagerstätten evt. p.p. vorhanden ...nichts dergleichen. Von entsprechenden Dokumentationen mal ganz abgesehen. Mit Untergehen / Abrechnung, na ja...wäre vielleicht ein bisschen viel Zufall.
Meines Wissens gibt es auch keine verlässliche Aussage von Bewohnern / Anwohnern die dergleichen (Transporte) beobachtet hätten.
Das sind mir zuviel Dinge die dagegen sprechen.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3059
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon TÜP » Donnerstag 24. November 2011, 16:35

Es gibt tatsächlich Leute die glauben alles was im Fernsehen gezeigt wird.

Bitte erst hier lesen:
viewtopic.php?f=38&t=3922&p=33102&hilit=erdfall+musketierberg#p33102

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind beide Videos in ein und dem selben Erdfall aufgenommen. Nur - das von RTL II ist nicht aus dem Jahr 1986 sondern 1989. Es gibt tatsächlich eine Stasiakte aus dem Jahr 1989 - die liegt mir und anderen Leuten vor. Wir hatten das ja schon mal in der Diskussion über den Erdfall. Ich zitiere aus der Stasiakte:

[...] Die Grundaussage der Information beinhaltet, daß sich im Inneren des Erdfalles ein befestigter Untergrund, ähnlich Beton in einer Breite von 2 LKW befindet. Des weiteren soll eine Stahltür vorhanden sein. Unter Führung der Abteilung XVIII wurde eine Vorortbesichtigung durchgeführt. Im Ergebnis wurde durch die Fachkader der Abt. Geologie beim Rat des Kreises Erfurt un der Bergsicherheit Ihlfeld folgende Erkenntnisse gewonnen:

- Eine Befahrung ist nur mit technischen Mitteln realisierbar und muß ohne Berührung der Bruchkanten des Erdfalls erfolgen, um die Sicherheit der Befahrenden vor herabstürzendem Gestein zu gewährleisten.

- Es handelst sich um eine Tiefe von ca. 30-40 m;

- Durch Einwerfen von Gestein wurde ein fester Untergrund akustisch festgestellt.

- akustische Wahrnahme von herabrinnenden bzw. fließenden Wasser

- wahrscheinlich eingestürzte Erdmenge ca. 1000 m³. welche sich jedoch verteilt haben muß. Möglichkeit besteht durch Verspülen durch Fließgewässer.


Weiteres hier:
viewtopic.php?f=38&t=3852&hilit=erdfall+musketierberg

Durch diese Diskussion wissen wir auch das der User Raupe den Film (RTL) vorliegen hat. "Anonym zugespielt" hieß es im Fernsehen -[nix]-

Die Filmfritzen die den Film für Welt der Wunder gedreht haben sind leider beim Schnitt sehr nachlässig vorgegeangen. Alle Filmschnipsel die aneinander gereiht wurden, sind von X-verschiedenen Orten und Handlungen. Alles einfach vermischt kann nur gequirlte Kacke geben!
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3891
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Joe » Donnerstag 24. November 2011, 16:42

So vehement würde ich das nicht ausschließen wollen. Allerdings habe ich da ganz andere Transportwege im Auge als ihr.
Möglicherweise liegt der Transportweg im Untergrund und ist ein ganz natürlicher. Über den Mühlberger Spring werden täglich ungefähr 1,73 m³ Gips ausgetragen. In dem Umfang bedeutet das zuerst wohl eine großflächige Absenkung des Muschelkalkplateaus, große Höhlen sind aber nicht ausgeschlossen.

Möglicherweise handelt es sich bei dem verfüllten großen Erdfall auf dem TrÜbPl. um denselben, wie in dem jetzt ausgestrahlten Video. Das müsste man zuerst einmal verifizieren. (Edit sagt: der TÜP war schneller)

Gruß
Joe
Joe
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 168
Registriert: Sonntag 7. März 2004, 12:56
Wohnort: Bochum

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Ramsay » Donnerstag 24. November 2011, 17:28

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Würde man auf Augustiners LuBi`s zwangsläufig sehen...und da ist nichts.
Für ein kleines Bunkcherchen ja...aber wenn wir hier über riesige Anlagen sprechen ??! wären Materialtransporte -auch auf den Lubi`s, Lagerstätten evt. p.p. vorhanden ...nichts dergleichen. Von entsprechenden Dokumentationen mal ganz abgesehen. Mit Untergehen / Abrechnung, na ja...wäre vielleicht ein bisschen viel Zufall.
Meines Wissens gibt es auch keine verlässliche Aussage von Bewohnern / Anwohnern die dergleichen (Transporte) beobachtet hätten. Das sind mir zuviel Dinge die dagegen sprechen.


Wieso würde man diese Veränderungen auf den Luftbildern sehen. Dies wäre doch nur der Fall, wenn man davon ausgeht, dass der Bau in der Zeit erfolgte, indem eine Befliegung des Areals durch Ami oder Engländer erfolgte.
Warum versucht man den nicht mal festzustellen, ob es nicht bereits lange vorher ein Baugeschehen gab.
Was mir nicht einleuchtet ist, dass man ein modernes Nachrichtenamt plante und baute und sonst keine weitere militärische Infrastruktur.

Aussagen von Bewohnern/Anwohnern: Auch hier ist der Zeitraum relevant. Sind diese denn befragt wurden nach der Zeit bis zum Bau des Amt 10.

MfG
Ramsay
VG
Ramsay
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." - Albert Einstein

Team Σ Sigma
Benutzeravatar
Ramsay
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 501
Registriert: Freitag 20. Januar 2006, 22:01
Wohnort: bei Leipzig

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon kallepirna » Donnerstag 24. November 2011, 22:13

Nochmal Amt 10 sollte Ausweiche für Nachrichtenamt Zeppelin sein also Wünsdorf, wo sollte der Generalstab bzw.OKH untergebracht werden ? Mfg.kallepirna
Benutzeravatar
kallepirna
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 113
Registriert: Mittwoch 10. September 2008, 23:05

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 25. November 2011, 07:52

TÜP hat geschrieben:Die Filmfritzen die den Film für Welt der Wunder gedreht haben sind leider beim Schnitt sehr nachlässig vorgegeangen. Alle Filmschnipsel die aneinander gereiht wurden, sind von X-verschiedenen Orten und Handlungen. Alles einfach vermischt kann nur gequirlte Kacke geben!


Genauso sehe ich dass leider auch. Spätestens als man Luisenthal mit den Stollen im Jonastal in Verbindung brachte bzw. dass in einen Topf warf, sollte man sehr aufmerksam werden. Ich hätte mir auch eine objektivere Berichterstattung gewünscht...aber dann ist es ja nicht mehr so spannend für den unbedarften Zuschauer. Man kann natürlich -wenn ich dass partou will-, in jedes Mauseloch was hinein geheimnissen.
Ich füge mal ein Bild an, man könnte !? meinen es ist ein Trampelpfad von den "Böhlermännchen" :D ist es aber nicht...schlichte Auswaschungen. Wenn man sich dass größer bzw. breiter und mit entsprechender Raumhöhe vorstellt...könnte man durchaus meinen es wäre ein Fahrweg. Da, wie oben schon erwähnt, der ganze Thüringer Wald aus Muschelkalk, dem entsprechend Gips haltig, sieht dass dann natürlich von oben wie eine Betonpiste aus.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3059
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Funker » Freitag 25. November 2011, 11:47

Kann mir bitte mal jemand genauer erklären, warum das "Hühnernest" ein gesperrtes Areal in einem
gesperrten Areal ist? Was hat es mit diesem Areal eigentlich auf sich?

Viele Grüße
Funker
Benutzeravatar
Funker
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 159
Registriert: Samstag 9. April 2011, 04:50

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon svenk3 » Freitag 25. November 2011, 13:03

[...] Die Grundaussage der Information beinhaltet, daß sich im Inneren des Erdfalles ein befestigter Untergrund, ähnlich Beton in einer Breite von 2 LKW befindet. Des weiteren soll eine Stahltür vorhanden sein. Unter Führung der Abteilung XVIII wurde eine Vorortbesichtigung durchgeführt. Im Ergebnis wurde durch die Fachkader der Abt. Geologie beim Rat des Kreises Erfurt un der Bergsicherheit Ihlfeld folgende Erkenntnisse gewonnen:

- Eine Befahrung ist nur mit technischen Mitteln realisierbar und muß ohne Berührung der Bruchkanten des Erdfalls erfolgen, um die Sicherheit der Befahrenden vor herabstürzendem Gestein zu gewährleisten.

- Es handelst sich um eine Tiefe von ca. 30-40 m;

- Durch Einwerfen von Gestein wurde ein fester Untergrund akustisch festgestellt.

- akustische Wahrnahme von herabrinnenden bzw. fließenden Wasser

- wahrscheinlich eingestürzte Erdmenge ca. 1000 m³. welche sich jedoch verteilt haben muß. Möglichkeit besteht durch Verspülen durch Fließgewässer.


Aber nach dieser Aussage gehend kann man doch sagen das da noch mehr ist!
Die Stelle ist ja sicher auch genau bekannt, warum kann man das nicht weiter untersuchen??? Oder will man es nicht?!?!?
Ich meine es wäre ja nun nicht so das man um sonst buddelt, man weiß ja genau wo der Raum ist.
svenk3
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 116
Registriert: Montag 26. Juni 2006, 11:09
Wohnort: Oberschönau Thüringen

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon TÜP » Freitag 25. November 2011, 13:51

@ Svenk - das Datum 1989 viel in die Wendezeit. Deshalb ist das etwas unter den Tisch gekehrt worden. Die Russen hatten wohl zu der Zeit kein Interesse mehr da nachzuforschen. Die Stasi hatte anderes zu tun und dann ist da eben keiner weiter runter gestiegen. Dann kam die Bundeswehr .............. eigentlich hätten die mehr erforschen müssen, sie kannten ja den Erdfall. Was mich stutzig bei der Sache macht ist folgendes: Das Dokument sagt tatsächlich aus das da unten etwas "Ungewöhnliches" ist. Die Leute die den Erdfall 1993 zur Beräumung befahren haben müssen das doch auch gesehen haben. Der Erdfall ist doch erst 1994 verfüllt worden!?!?
Wir suchen also jemanden der dort unten gearbeitet hat. Und wir suchen den Untersuchungsbericht von Illfeld nach der Wende. Da kann uns vielleicht Klaus mal was dazu sagen!?
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3891
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon TÜP » Freitag 25. November 2011, 13:53

Kann mir bitte mal jemand genauer erklären, warum das "Hühnernest" ein gesperrtes Areal in einem
gesperrten Areal ist? Was hat es mit diesem Areal eigentlich auf sich?


Woraus schliesst du das? Karte oder Akte oder?
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3891
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 25. November 2011, 14:31

@TÜP

Trotz allem sind auch in diesem Dokument Wiedersprüche -()-

- Durch Einwerfen von Gestein wurde ein fester Untergrund akustisch festgestellt.
- wahrscheinlich eingestürzte Erdmenge ca. 1000 m³. welche sich jedoch verteilt haben muß.


Wie kann man einen Stein in die Tiefe werfen ...man es akustisch auf festen Untergrund auftreffen hört und im gleichen Atemzug von einer eingestürtzten Erdmenge, die sich verteilt hat Reden...das geht mir leider nicht in den Kopf.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3059
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Klaus » Freitag 25. November 2011, 16:21

Naja, man sollte auf die vielen Gerüchte nichts geben. Sie entstanden in einer Zeit in der die Profilierung einiger weniger Personen einsetzte um ihre Märchen relativ sicher zu vermarkten!

@TÜP
So wie Du es schreibst ist es halt, nur mit den realen Tatsachen kann man keine Kohle machen und die Menge der Mitfahrer ist groß und nimmt nicht ab, warum?

@MD
Die akustische Vernehmung eines Steinwurf beim Aufschlag in der Tiefe ist sicher. Es braucht nur ein harter Gegenstand getroffen sein.

Ich möchte aber nochmal auf die Ausgangssituation zurückkommen.
Im Gedenken an einen alten Bekannten welcher im Zusammenhang mit einem Tauchunfall verstorben ist möchte ich mal etwas näher auf seinen Aufsatz aus 1991 eingehen.

A.Hörchner, mit ihm baute ich u.a. das Höhlenkataster Thüringen auf und wir brachten es zum Laufen. Heute habe ich es erweitert mit dem Altbergbaukataster.
A. Hörchner war einer der ersten Höhlenforscher der mit weiteren 3 Personen begann den Erdfall am Musketierberg zu befahren, erforschen und die erste Dokumentation darüber mit weitreichenden Folgen zu erstellen.
Die Wendezeit war angebrochen und die Beschränkungen bezüglich des Zutritt zum Platz waren gelockert.
Natürlich wurde man bei den Bestandsaufnahmen bezüglich Naturschutz auch auf diesen Erdfall aufmerksam.
Um 1985-86 ist der alte, bereits vorhandene Erdfall akut nachgebrochen und wurde bereits zuvor als "Sondermülldeponie" der Platzbesitzer genutzt. Die Tiefe bis 1985-86 war nicht bekannt. Mit dem erneuten Nachbrechen rauschten die bisherigen Verkippungen mit in die Tiefe und waren von der Oberfläche aus teilweise sichtbar.
Herr J.SEIRING ein ortsansässiger Naturschützer nahm Kontakt zu den Medien auf um Veröffentlichen vorzunehmen. Über diese Schiene begann bereits im März 1991 der Spele-Club Suhl in größerer Besetzng auf dem Platz an und traf seine Vorbereitungen zur ersten Befahrung dieses ca. 25 Meter tiefen Erdfall. Es war zugleich eine technische Herausforderung an diese Leute. Es stand ja immer das ganz große Fragezeichen. Was die Höhlenforscher auf der Sohle vorfanden schlug dem Faß den Boden aus.
Der letzte Standortkommandant sagte zu keine weitere Verkippung vorzunehmen! Was aber danach geschehen ist ist nicht zu 100% bekannt.
Zwei Abgeordnete der Forschergruppe wurden daraufhin im Thüringer Umweltministerium und beim Landrat in Gotha zuständig. Der Lauf der Dinge nahm seinen Weg und ist im "Roten Buch" zum TÜP zu erlesen.

Um aber nochmals auf den Erdfall zurück zu kommen.
In seinem Ursprung muß man eine ehemalige Tiefe von ca. 40 Metern annehmen.
Ursächliche Erscheinung ist das Nachbrechen von spröden Kalkschichten über zuvor ausgelaugten Hohläumen im Tiefenkarst des Mittleren Muschelkalks im Salinarbereich.
Weitere 2 Erdfälle sind noch aus der Lage unweit des Ortes Mühlberg bekannt und zum Teil in der organisierten Hausmüll- beseitigung teilweise verfüllt worden.
Die zu meinen kurzen Ausführungen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
Klaus
Benutzeravatar
Klaus
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 723
Registriert: Sonntag 17. Oktober 2010, 10:36

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon TÜP » Freitag 25. November 2011, 17:04

Danke Klaus, so hatte ich mir das vorgestellt.
Du hast ja sicher Kontakt zu den Personen die im Erdfall vermessen haben. Die müssen ja den Beton und die Armierung auch gesehen haben. Oder gar eine Strasse und ein Eisentor. Kannst du da mal nachhaken? Die Personen die im RTL-Video davon erzählt haben waren Ilfelder, oder?
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3891
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Klaus » Freitag 25. November 2011, 17:12

@TÜP
Bringe mich bitte nicht in Zeitnot.
Ich sa es ganz einfach mal als meine Pflicht an hier den damaligen waren Sachstand zu schildern.
Ich werde aber mal mit Herrn D.Weiß sprechen um dann auf Deine Frage einzugehen.
Nur vorab, Beton, Straßen usw. keine Anzeige!
Von der reinen Theorie bei diesem Bruch erst garnicht sichtbar möglich.
Ansonsten schönes Wochenende!
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
Klaus
Benutzeravatar
Klaus
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 723
Registriert: Sonntag 17. Oktober 2010, 10:36

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon Klaus » Freitag 25. November 2011, 17:26

Kurze Aussage nach meinen Telefonat mit Herrn D.Weiß welcher als erster den Erdfall befahren hatte.

"Ein lupenreiner Erdfall ohne Beton, Tore, Türen und Straßen"

Ich bin aber mit Herrn Weiß so verblieben das es noch einen weiteren Beitrag geben wird. Es gibt natürlich weitere Unterlagen und Fotos zur Sache.

@TÜP
Du kannst aber auch selbst direkten Kontakt zu Herrn Weiß aufnehmen. Wenn Du die Nummer benötigst, dann über PN.
Herr Weiß ist gerade auf den Sprung in die Sauna.
Glück auf, ist aber nicht meine Spielwiese!
Klaus
Benutzeravatar
Klaus
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 723
Registriert: Sonntag 17. Oktober 2010, 10:36

Re: Doch mind. 1 Objekt unter dem Platz..

Beitragvon TÜP » Freitag 25. November 2011, 17:31

Bringe mich bitte nicht in Zeitnot.


Das liegt mir fern, du hast alle Zeit der Welt, uns drängelt ja nix. Und das bei RTL II gezeigte Video hatte 20 Jahre Dörnröschenschlaf - also immer mit der Ruhe! Nur - manche Leute kann man nicht mehr fragen, wenn sie nicht mehr unter uns weilen.
Würde mich schon gern mal mit Herrn Weiss unterhalten.
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3891
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Nächste

Zurück zu Truppenübungsplatz Ohrdruf

  • VISITORS

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Design by GB