Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt??

Unterlagen, Befehle, Listen, Aufstellungen, Artikel bez. Jonastal und WK 2

Moderator: Under

Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt??

Beitragvon Thomy » Montag 24. Juni 2019, 15:13

Hallo zusammen,

habe bei Recherchen Dokumente aus den US National Archives in Suitland, MD gefunden.
Darin steht wörtlich, "es ist ein Fakt, dass Deutschland im Juni 1942 gegen die Sovietarmee 150km südöstlich von Kursk eine neue Art von Waffe eingesetzt hat". Das Thema des Berichts ist "Kernspaltungsbombe".

Davon hatte ich bisher noch überhaupt gar nichts gehört. Macht das auf irgendeine Weise Sinn?

Beste Grüße,
Thomy

1.jpg
2.jpg
3.jpg
4.jpg
5.jpg
6.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Thomy
Jonastal-Frischling
 
Beiträge: 16
Registriert: Montag 16. Mai 2016, 20:38

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon Thomy » Montag 24. Juni 2019, 15:30

Anbei nochmal in besserer Qualität.

1.jpg
2.jpg
3.jpg
4.jpg
5.jpg
6.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Thomy
Jonastal-Frischling
 
Beiträge: 16
Registriert: Montag 16. Mai 2016, 20:38

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon muhmer » Dienstag 25. Juni 2019, 17:27

Das waren kleine Thoriumbomben aus dem damaligen "Radiumbad Oberschlema".
Der Frontbericht der Russen dazu liegt mir vor.

Nach dem Mord an einem guten Freund und Mitstreiter werde ich mich hüten zu "Göttersturm" irgendwo näheres zu schreiben!
Die Basis dafür waren die Thoriumkraftwerke aus der Zeit "Freie Energie für alle Menschen".

Mehr werde ich dazu nicht sagen.

TÜP, ... ihr wisst ja, betteln ist bei mir zwecklos!
muhmer
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 43
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2016, 22:11

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon Thomy » Mittwoch 26. Juni 2019, 08:44

Ok, das sind gleich sehr viele Infos auf einmal.
Gibt es öffentlich einsehbare Quellen, die Teilpunkte davon belegen? (Natürlich nur in einem Rahmen, der deiner gefühlten Sicherheit zuträglich ist ;) )

Z.B. wer damals zum Thema Thorium geforscht hat, evtl. finden sich wissenschaftl. Arbeiten.
Oder Oberschlema: müsste ja mal mit Thorium in Kontakt gekommen sein.
Zum Thema Frontbericht: muss man dafür nach Moskau fahren?

Beste Grüße,
Thomy
Thomy
Jonastal-Frischling
 
Beiträge: 16
Registriert: Montag 16. Mai 2016, 20:38

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon muhmer » Mittwoch 26. Juni 2019, 16:59

Thorium wurde schon immer in Oberschlema gefördert. Schon vor 1900, wenn auch damals für anderen Zweck bzw. Verwendung.
Die Lage Karten von der Ostfront findet man in verschiedenen Foren.
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gli ... 82ID-R.htm
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gli ... 6FDL-R.htm
https://www.google.com/search?q=lage+ka ... =681&dpr=1
http://www.poldynet.de/HTML/82idwh.htm
Die Thoriumsachen haben mit der Sache "Freie Energie für alle Menschen" 1920 begonnen. Also in der Zwischenkriegszeit nach dem 1. WK.
Ohne Dir eine bestimmte Richtung vorzugeben, einfach mal selber nach Thoriumbomben / Thoriumreaktor ab der Zeitstellung ab 1918 googeln.
Wer, wie, was, lässt sich mit wenigen Klicks relativ einfach finden.
Viel Spass
muhmer
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 43
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2016, 22:11

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon Thomy » Dienstag 2. Juli 2019, 11:18

Wenn man sich etwas mit Thorium, bzw. Thorium-232 beschäftigt, erscheint die komplette Geschichtsschreibung unsinnig.
Bitte korrigiert mich jemand, aber:

- Thorium kommt natürlicherweise als Thorium-232 vor
- Bestrahlt man das mit Neutronen (bekannt seit Fermis Experimenten in den 30ern), kommt Uran-233 dabei raus
- Letzteres ist spaltbar, wurde sogar getestet und hat eine kritische Masse von nur 15kg

Damit entfällt die Anreicherungsproblematik, man erhält auf der Stelle hoch angereichertes U233. Man braucht weniger davon, weil nur 15kg kritische Masse. Und Aufgrund der Verfügbarkeit von Thorium gibt es auch keinen Engpass. Neutronenquellen gabs es freilich auch genug.

Wo also ist das Problem?? Warum haben sich alle mit U235, Plutonium etc. abgemüht? Scheint doch so einfach zu sein, wie Brötchen backen. Wo ist mein Denkfehler?
Thomy
Jonastal-Frischling
 
Beiträge: 16
Registriert: Montag 16. Mai 2016, 20:38

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon muhmer » Dienstag 2. Juli 2019, 14:57

Bis auf die 30er Jahre alles Richtig. Die ersten Kraftwerke waren bereits 1920 am Netz! - Freie Energie für alle Menschen. -
Das Problem ist die Sprengkraft. Die Thoriumbomben waren einfach zu schwach, weshalb eine Nachentwicklung mit U-235 bzw. Plutonium unter Diebner und Co. erfolgte, wo sich mehr Probleme einstellten als man Antworten fand.
muhmer
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 43
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2016, 22:11

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon Thomy » Mittwoch 3. Juli 2019, 08:00

Anbei noch zwei interessante Dokumente. Der Zinsser Report und ein Bericht über Experimente zur "atomic explosion" in Zellendorf. Auch Bayer taucht mit auf, das war mir neu.

Aber nochmal zum Thema "Freie Energie für alle Menschen" in den 1920ern. Das scheint mir etwas gewagt, wenn 1938 erst die Kernspaltung entdeckt wurde. Und wenn ich zum Thema suche, finde ich nur Esoterik bzw. Raumenergiemotoren und beide möchte ich gern ausklammern.

main-qimg-57c94d9ab5bdecd669fed2555212b7d1.jpg


main-qimg-6eb83d8c506924119af36292a95e8c1c.jpg


Übrigens, der von Karlsch vorgeschlagene Bauplan nach Schumann/Trinks wurde exakt so von den Amerikanern 1956 umgesetzt und führte zur kleinsten je bekannten A-Bombe. Wurde auch getestet, funktionierte gut. Wurde getestet am 21. Juni 1956 und erreichte 15 kt.



558px-U.S._Swan_Device.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Thomy
Jonastal-Frischling
 
Beiträge: 16
Registriert: Montag 16. Mai 2016, 20:38

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon Sucher » Mittwoch 3. Juli 2019, 15:51

muhmer hat geschrieben:Bis auf die 30er Jahre alles Richtig. Die ersten Kraftwerke waren bereits 1920 am Netz! - Freie Energie für alle Menschen. -
Das Problem ist die Sprengkraft. Die Thoriumbomben waren einfach zu schwach, weshalb eine Nachentwicklung mit U-235 bzw. Plutonium unter Diebner und Co. erfolgte, wo sich mehr Probleme einstellten als man Antworten fand.

@ muhmer,also das ist doch alles ein wenig einfach gedacht von dir.Thoriumbomben,irgendwie fehlt dir ein wenig Physik und Chemie.Verbreite hier doch nicht solchen Schwachsinn.Ach und beantworte doch mal nur für dich die Frage“Wo war das Thoriumgeheimlabor vor 1945 und wer war der Chef dort? |:)
Das Leben ist so einfach!
Sucher
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 232
Registriert: Samstag 1. Oktober 2011, 12:58

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon Sucher » Mittwoch 3. Juli 2019, 16:00

Thomy hat geschrieben:Wenn man sich etwas mit Thorium, bzw. Thorium-232 beschäftigt, erscheint die komplette Geschichtsschreibung unsinnig.
Bitte korrigiert mich jemand, aber:

- Thorium kommt natürlicherweise als Thorium-232 vor
- Bestrahlt man das mit Neutronen (bekannt seit Fermis Experimenten in den 30ern), kommt Uran-233 dabei raus
- Letzteres ist spaltbar, wurde sogar getestet und hat eine kritische Masse von nur 15kg

Damit entfällt die Anreicherungsproblematik, man erhält auf der Stelle hoch angereichertes U233. Man braucht weniger davon, weil nur 15kg kritische Masse. Und Aufgrund der Verfügbarkeit von Thorium gibt es auch keinen Engpass. Neutronenquellen gabs es freilich auch genug.

Wo also ist das Problem?? Warum haben sich alle mit U235, Plutonium etc. abgemüht? Scheint doch so einfach zu sein, wie Brötchen backen. Wo ist mein Denkfehler?

@ Thomy , ist natürlich ein interessantes Thema,wenn man sachlich rangeht .Du hast soweit Recht,nur das Handling von U-233 ist wegen des erforderlichen hohen Strahlenschutzes schon ein wenig anders als bei Uran und Plutonium.Sehr intensive Gammastrahlung.
Thorium ist kein Spaltmaterial.Die Sache mit Russland/Kursk wird auch durch andere Quellen bestätigt.
Weiterer Austausch bei Interesse gern über PN. [wer.der.]
Das Leben ist so einfach!
Sucher
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 232
Registriert: Samstag 1. Oktober 2011, 12:58

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon Sucher » Mittwoch 3. Juli 2019, 16:30

muhmer hat geschrieben:Das waren kleine Thoriumbomben aus dem damaligen "Radiumbad Oberschlema".
Der Frontbericht der Russen dazu liegt mir vor.

Nach dem Mord an einem guten Freund und Mitstreiter werde ich mich hüten zu "Göttersturm" irgendwo näheres zu schreiben!
Die Basis dafür waren die Thoriumkraftwerke aus der Zeit "Freie Energie für alle Menschen".

Mehr werde ich dazu nicht sagen.

TÜP, ... ihr wisst ja, betteln ist bei mir zwecklos!

@ muhmer ,du hast was von den M+M,s ,viel gerede,wenig gesagt und davon stimmt nur die Hälfte! [-aua-]
Das Leben ist so einfach!
Sucher
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 232
Registriert: Samstag 1. Oktober 2011, 12:58

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon muhmer » Mittwoch 3. Juli 2019, 20:10

Sucher hat geschrieben:
Thomy hat geschrieben:Wenn man sich etwas mit Thorium, bzw. Thorium-232 beschäftigt, erscheint die komplette Geschichtsschreibung unsinnig.
Bitte korrigiert mich jemand, aber:

- Thorium kommt natürlicherweise als Thorium-232 vor
- Bestrahlt man das mit Neutronen (bekannt seit Fermis Experimenten in den 30ern), kommt Uran-233 dabei raus
- Letzteres ist spaltbar, wurde sogar getestet und hat eine kritische Masse von nur 15kg

Damit entfällt die Anreicherungsproblematik, man erhält auf der Stelle hoch angereichertes U233. Man braucht weniger davon, weil nur 15kg kritische Masse. Und Aufgrund der Verfügbarkeit von Thorium gibt es auch keinen Engpass. Neutronenquellen gabs es freilich auch genug.

Wo also ist das Problem?? Warum haben sich alle mit U235, Plutonium etc. abgemüht? Scheint doch so einfach zu sein, wie Brötchen backen. Wo ist mein Denkfehler?

@ Thomy , ist natürlich ein interessantes Thema,wenn man sachlich rangeht .Du hast soweit Recht,nur das Handling von U-233 ist wegen des erforderlichen hohen Strahlenschutzes schon ein wenig anders als bei Uran und Plutonium.Sehr intensive Gammastrahlung.
Thorium ist kein Spaltmaterial.Die Sache mit Russland/Kursk wird auch durch andere Quellen bestätigt.
Weiterer Austausch bei Interesse gern über PN. [wer.der.]


Komm her und schau es Dir persönlich an. Ist alles im Baseler Berg bzw. Dürrer Berg bei Schlema.
muhmer
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 43
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2016, 22:11

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon deradel » Mittwoch 3. Juli 2019, 23:08

Das Thema ist schon vor ein paar Jahren in diversen jetzt nicht mehr öffentlichen Foren gewesen.

Andreas wenn du schreibst man kann sich etwas persönlich ansehen dann sage auch dazu das du nur Natur meinst. Man könnte sonnst denken du wanderst durch große U-Anlagen. Sollte ich falsch liegen dann hast du ab sofort ausgesorgt weil gefühlte 1000 Leute nun gerne eine Führung hätten.

Hast du es nun mal verstanden?
deradel
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 271
Registriert: Mittwoch 10. Juni 2009, 17:47

Re: Deutsche Atombombe 1942 südöstlich von Kursk eingesetzt?

Beitragvon muhmer » Samstag 6. Juli 2019, 15:08

Das ist ein Sonderangebot. Lern schon mal am freien Seil klettern. Industriegurt mit Bruststeigklemme, Handsteigklemme, etc - Fisat - Level 1 !
muhmer
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 43
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2016, 22:11


Zurück zu Dokumente

  • VISITORS

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Design by GB