Projekt Bachem-Natter

Alles über die Technologie bis 1945

Moderator: Under

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon nudelmannrichter » Montag 19. Januar 2015, 20:06

Servus,

hat jemand aus der Forengemeinde hier noch weiter an der Ohrdruf-Geschichte zu Natter weiter geforscht?
Ich wäre naturgemäß interessiert, ob es da irgendetwas neues zu berichten gibt.

grüße
nudel
Benutzeravatar
nudelmannrichter
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 22
Registriert: Montag 19. Januar 2015, 14:49

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Dienstag 20. Januar 2015, 11:41

Günter Nagel, s. 151
Himmlers Waffenforscher

im Januar 200 Sack a. 50kg Zement bestellt für Fundament in Ohrdruff und extra Leute angefordert haben
......soll anfang März mit dem Bau des 2. Startgerüst begonnen worden sein
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon nudelmannrichter » Dienstag 20. Januar 2015, 12:53

Das Fertiggewicht einer Startplattform beträgt 15 t. Mit dem entsprechenden Mischungsverhältnis Sand/Kies/Zement könnte man sehen, ob die Größenordnung in etwa hinkommt bzw. wieviele Plattformen dort geplant waren. Stahlbewehrung wurde nicht eingebaut. Ich vermute daß noch mind. drei weitere Plattformen in unmittelbarer Planung waren, denn der Hersteller der Holzmastlafetten hatte auf den Zeichnungen eine Bestellmenge von 7 Stück angegeben. 1 x Heuberg, 3 x Kirchheim - fehlen noch 3
Benutzeravatar
nudelmannrichter
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 22
Registriert: Montag 19. Januar 2015, 14:49

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon Under » Dienstag 20. Januar 2015, 22:42

Rakete NATTER von Erich Bachem - Startgerüst Bau in Ohrdruff

Lt. Lommel soll das Startgerüst im März 45 gebaut worden sein. Die Anforderung von 10t Zement für das Fundamen des Gerüstes datieren von Januar 45. Anfordender war SS Obersturmführer Glöckler. Die neue Lafette sollte von SS Unterstf. Bodensteht errichtet werden. Er wurde extra angefordert von K.T.L. Wien - Lehrabteilung IV. S.151 und ff. aus Himmlers Waffenforscher von G. Nagel
BAB.NS 33/36 Bl.8. S70
"Ich möchte einmal darin stehen, worüber wir unser Haus haben!"
Benutzeravatar
Under
Forum-Chef
 
Beiträge: 3000
Registriert: Sonntag 14. Dezember 2003, 12:39
Wohnort: Amt Wachsenburg

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Mittwoch 21. Januar 2015, 21:49

Sources: AFHRA A5258 p.216 (17 Jul 44); chronologies; BA-MA; NARA; PRO/NA; web site ww2.dk]Kirchheim/Teck (GER) (a.k.a. Kirchheim unter Teck) (48 37 50 N – 09 25 55 E) General: emergency landing ground (Notlandeplatz) in Baden-Württemburg 27 km SE of Stuttgart, 19 km SW of Göppingen airfield, 4.5 km SSE of Kirchheim unter Teck and 1.6 km ESE of Dettingen unter Teck. History: used for glider training. From Feb to Apr 45, it was the testing and operational evaluation center for the Bachem Ba 349 Natter, a vertically launched rocket-powered interceptor that could not be brought into action before the war ended. Surface and Dimensions: grass surface measuring approx. 800 x 620 meters (875 x 675 yards) with an irregular shape. No paved runway. Infrastructure: had 2 small hangars off the SW corner, both with workshops and paved aprons, and one of the hangars with an attached boiler house. Additionally, 2 large, 1 medium and 1 small workshop buildings with paved aprons were along the N boundary. A factory building and several sheds were 1460 meters (1600 yards) to the SE of the landing area and connect by road to the buildings on the N boundary. Stores buildings were off the N boundary behind the workshops. Admin buildings and flight control were off the SW corner, while a few barrack hutsw were off the N boundary. Nearest rail connection in Dettingen. Dispersal: no organized dispersals.Operational Units: Erprobungskdo. 600 (Apr 45).Station Commands: none identified.Station Units (on various dates – not complete): Luftschutz-Abt. d.Lw. 35 (Feb 45).

Feb. bis Apr. 45 war dort das Erprobungskommando der Natter Stationiert.
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Mittwoch 21. Januar 2015, 21:53

Es gibt Aussagen von Augenzeugen aus Geschwenda-arbeitete im Möbelwerk:

In der Nähe des Möbelwerkes sind Türme erkennbar ca. 12 bis 14 Meter hoch. Die gleichen Türme gibt es auch auf dem Kienberg. Es könnten Abschussrampen der Bachem-Natter sein. Aus dieser Zeit habe ich mehrere Luftbilder


Aussagen in der GTGJ bekannt
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon TÜP » Mittwoch 21. Januar 2015, 21:57

Hier steht auch noch was dazu. Ich weiss nicht wo die den Begriff >Gräfenroda< hernehmen.

https://fgut.wordpress.com/bauwerke/wk2/militarische-anlagen2/baden-wurttemberg/jesingen-natter-basis/
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3913
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Mittwoch 21. Januar 2015, 22:04

R - Munition - Natter - Nach Übernahme der Entwicklungssteuerung des Gerätes "Natter" durch Flak-E5wurde durch 1. Entwicklungsbesprechung am 8.3. mit Bachem-Werk und beteiligtenDienststellen klargestellt, daß besonders Unterstützung in Personal, Fahrzeug- undKraftstoffgestellung sowie Beschleunigung der Zulieferung durchTransportmöglichkeit zu geben ist. Bachem schlägt für Primitiv-Einsatz (Krokos)10.5. vor. Dieser Termin wird für zu optimistisch gehalten

aus KTB Anfang März 45
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon XS500 » Donnerstag 22. Januar 2015, 08:38

Hallo,
ich hab hier nur mal eine kurze Frage:
Wenn ich das richtig gezählt habe, so gab es theoretisch 7 Startgerüste in und um Ohrdruf. Für so viel Startgerüste muss die Natter ja ausgereift und für den Einsatz fertig gewesen sein. Ist dies richtig? Für die Entwicklung sind so viele und auch an unterschiedlichen Orten gebaute Startgerüste nicht notwendig.
Wenn ja, so müsste man doch auch von Abschüssen in der Nähe gehört haben. Gab es diese?
XS500
XS500
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 223
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2009, 21:47
Wohnort: Kassel

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Freitag 23. Januar 2015, 09:39

Hallo Roland
1. Startgerüst war auf dem Heuberg - Testgelände von Erich Bachem - ERIBA später , dem Wohnwagen Hersteller.
2.- 4. Startgerüst bei Weilheim an der Teck
5. - 7. Startgerüst sollte auf oder beim TruppenÜbpl. Ohrdruff stationiert werden - Wir suchen noch
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon TÜP » Samstag 24. Januar 2015, 19:43

Mit Heuberg ist aller Wahrscheinlichkeit der TrÜbPl Heuberg in Stetten am kalten Markt gemeint.

Woher stammt die Info?:

5. - 7. Startgerüst sollte auf oder beim TruppenÜbpl. Ohrdruff stationiert werden
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3913
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Samstag 24. Januar 2015, 21:21

Der Heuberg ist 50km von Bad Waldsee entfernt. Früher hies es nur Waldsee.
Und wenn die Infos mit den 7 bestellten Rampen stimmen, dann kanst du damit rechnen das sie dort aufgestellt
werden sollten, wo es Sinn macht. Die 3 bei Weilheim, da gibt es Fundamente dazu.
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Samstag 24. Januar 2015, 21:49

Übrigens die Russen sollen eine Natter in Thüringen erbeutet haben. Sie war in einer Fabrik in Licens nachgebaut worden.
Ich VERMUTE bei Gotha.
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon TÜP » Sonntag 25. Januar 2015, 21:28

Da ich jetzt keinen Bock hab auf zwei Bachem Treads zu schreiben - ich schreibe bei den Freunden von Explorate dazu weiter.
Gott hat nicht den Menschen erschaffen, sondern der Mensch erschuf Gott «nach seinem Bilde».
Benutzeravatar
TÜP
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 3913
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 08:42
Wohnort: Ohrdruf

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon MunaUede » Samstag 31. Januar 2015, 18:22

Mit der "Bachem-Natter" sollten feindliche Flugzeuge vom Himmel geholt werden. Kam diese überhaupt zum Einsatz (über das Versuchsstadium hinaus)?

Welche Ziele hätten feindliche Flugzeuge in Abhängigkeit der im Forum erwähnten Standorte gehabt?


http://www.deutscheluftwaffe.de/archiv/ ... ktionsorte

http://www.deutsches-museum.de/sammlung ... em-natter/

Nachbau:
http://www.fm-hahnweide.de/Natter_Praesentation.pdf
MunaUede
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 369
Registriert: Montag 3. Juli 2006, 14:27

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Samstag 31. Januar 2015, 20:29

Mitte Mai war der Einsatz geplant
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon kps » Sonntag 15. Februar 2015, 16:20

PEKE hat geschrieben:Übrigens die Russen sollen eine Natter in Thüringen erbeutet haben. Sie war in einer Fabrik in Licens nachgebaut worden.
Ich VERMUTE bei Gotha.


Hallo Peke,
die Sowjets waren erst sehr viel später in Gotha. Dann müßten ja die Amerikaner nicht richtig aufgepassten haben. Kannst du mehr darüber schreiben/ herausfinden?

VG
kps
Eine Entmystifizierung des Jonastals ist zwingend notwendig
Benutzeravatar
kps
unheilbar Jonastal-süchtig
 
Beiträge: 5847
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 06:59
Wohnort: Crawinkel

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Sonntag 15. Februar 2015, 16:50

Hallo KPM, nur davon gelesen, nichts Beweisbares in schriftlicher Form. leider
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon spurensucher » Montag 30. Januar 2017, 15:23

PEKE hat geschrieben:Der Heuberg ist 50km von Bad Waldsee entfernt. Früher hies es nur Waldsee.
Und wenn die Infos mit den 7 bestellten Rampen stimmen, dann kanst du damit rechnen das sie dort aufgestellt
werden sollten, wo es Sinn macht. Die 3 bei Weilheim, da gibt es Fundamente dazu.

Das dürfte Kirchheim richtig heißen. Dort ist nur noch ein Fundament original erhalten. Das zweite wurde zerstört und das dritte zerlegt und beiseite gelegt worden.
Benutzeravatar
spurensucher
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 46
Registriert: Freitag 27. Januar 2017, 07:06
Wohnort: Hauptstadt

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon nudelmannrichter » Montag 30. Januar 2017, 16:03

genau so ist es. Zum Glück haben wir die Dinger vorher genauestens untersucht und auch die Archäologen haben daran rumgegraben.
Auf dem Heuberg bei Stetten am kalten Markt befindet sich ein Betonfundament für die Holzmastlafette. Macht also zusammen 4. Ein gewisser Herr Lommel behauptet steif und fest, er habe in der Nähe eines anderen Heubergs (ja, zufällige Namensgleichheit!) im Raum Ohrdruf eine weitere Plattform gefunden. Die Aktenlage gibt her, dass für diesen Raum Zement usw. bestellt worden ist. Es kann also sein, dass dort weitere drei Startrampen geplant waren. Damit hätten wir die 7 beisammen. Leider ist der Herr Lommel partout nicht bereit, den Standort preiszugeben mit der fadenscheinigen Ausrede, dass Souvenirjäger da Beton von abpicken würden um sie in ihre Wunderwaffen-Verehrungsecke zu stellen. Wie die Geschichte zeigt, totaler Blödsinn, da einfach die Deutsche Bahn kommen kann und das Zeug wegräumt und dann ist es eh kaputt. Das könnte in Thüringen auch passieren, wenn da plötzlich genau auf dem Punkt ein Windrad oder sowas gebaut würde. Es gibt zwei Theorien: a.) Herr Lommel hat bewußt gelogen, um sich wichtig zu machen und das Bild, dass er in seinem Heftchen zeigt ist auch bei Kirchheim aufgenommen. b.) Es stimmt, was er sagt, aber da er die Deutungshoheit in Sachen Natter für sich alleine beansprucht und weil seine Frau es ihm verboten hat, will er sein Wissen nicht teilen, damit bloß ja kein anderer Forscher seine Lorbeeren ernten kann. Das ist natürlich sein gutes Recht, daran gibt es nichts zu rütteln. Es ist nur hochgradig lächerlich. Aber sich lächerlich zu machen ist zum Glück noch nicht verboten. Ich übe mich auch regelmäßig darin. Ich habe viel Zeit in die Nachforschungen gesteckt, das habe ich gerne gemacht, auch wenn ich möglicherweise einem Phantom hinterherjage, denn rechts und links haben sich genug interessante Sachen ergeben. Ich bin bereit, weiter Zeit und Geld zu investieren und sei es, um Herrn Lommel zu überführen, ob es mir gelingt oder nicht ist dabei auch fast egal. Im Sommer erscheint in einem namhaften Magazin ein Artikel, der leider den Herrn Lommel nicht ungerupft davonkommen lassen wird. Er wird es dann zwar immer noch nicht preisgeben (wie könnte er auch, falls es erlogen sein sollte und wenn nicht, ohne nun sein Gesicht zu verlieren) aber zumindest wird sich seine geneigte Leserschaft auch mal am Kopf kratzen und das ein oder andere Fragezeichen wird auftauchen. Ich hab den Artikel vorab gelesen mit der Frage ob man das so lassen kann. Ich habe da eigentlich keine Lust den Herrn Lommel zu schützen. Selber schuld. Ich bin jedenfalls weiter dran an der Geschichte. Früher oder später werden sich da neue Erkenntnisse ergeben. Ich hab da alle Zeit der Welt.
Benutzeravatar
nudelmannrichter
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 22
Registriert: Montag 19. Januar 2015, 14:49

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon PEKE » Montag 30. Januar 2017, 17:08

Mich würde noch die Publikation interessieren, Name und Erscheinungsdatum
Gruß Peter

Team Σ Sigma


Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus
Benutzeravatar
PEKE
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 1137
Registriert: Sonntag 6. Januar 2008, 22:08

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon nudelmannrichter » Montag 30. Januar 2017, 18:57

Die Publikation heisst:
Luftfahrt History
Heft Nr. 13, 2003, die fraglichen Seiten sind 26 und 27
Herausgeber: Lautec Software und Medien GmbH
Chefredaktion: Horst Lommel

Ich muss dazu noch anmerken, dass ich bei einer aktuellen Recherche darauf gestoßen bin, dass Herr Lommel im Dezember vergangenen Jahres verstorben ist. Gemäß dem Motto "De mortui nil nisi bene" werde ich Kommentare zu seiner Person in Zukunft unterlassen.
Dies ändert jedoch ansonsten nichts daran, dass die Angelegenheit weiter nach Aufklärung ruft.
Benutzeravatar
nudelmannrichter
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 22
Registriert: Montag 19. Januar 2015, 14:49

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon manganer » Dienstag 31. Januar 2017, 17:31

Danke @Nudelmannrichter für die umfängliche Erklärung. Habe das damals ja auch sehr interessiert in Explorate verfolgt. Wir hatten versucht dem Betondingens am Heuberg, ja welcher Heuberg..., auf die Spur zu kommen. Wenn der Herr Lommel nun verstorben ist, könnte doch die Gattin bzw. andere Nachfahren endlich für Aufklärung sorgen. Das Dokument mit den Baustoffbestellungen für B-N Plattformen für Ohrdruf spricht ja eigendlich eine eindeutige Sprache...
Das größte Rätsel hat manchmal die einfachste Lösung.....
Benutzeravatar
manganer
GTGJ-Mitglied
 
Beiträge: 253
Registriert: Mittwoch 2. September 2009, 08:42
Wohnort: Erfurt/Ilmenau

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon nudelmannrichter » Dienstag 31. Januar 2017, 17:44

ja, im Prinzip hast Du recht. Es liegt mir natürlich fern, die Familie nun mit solchen Wünschen zu belästigen. Vermutlich bringt mir allerdings meine Zurückhaltung nur, dass irgendwelche Geier schneller waren und die Informationen dann irgendwann bei ebay als Dokumentenarchiv angeboten werden. Wäre nicht das erste mal... Jucken tut es natürlich schon...
Benutzeravatar
nudelmannrichter
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 22
Registriert: Montag 19. Januar 2015, 14:49

Re: Projekt Bachem-Natter

Beitragvon spurensucher » Dienstag 31. Januar 2017, 21:25

Kann mir mal einer erklären wie man die Bestellung von Baustoffen in Zusammenhang mit der Errichtung von Natter-Startplätzen in Thüringen bringen kann?
Was exakt soll das Argument sein?
Hat jemals jemand diese Bestellung gesehen?
Ist das Bauvorhaben tatsächlich präzise genannt?

Hab von Lommel das Buch über die DFS aus dem Jahr 2000 überflogen. Ich finde er eierte da tlw. ganz schön rum, da wo er nichts weiß produzierte er nichtssagende Zeilen, wenn es sein muß seitenweise. Man sollte die Arbeit von Autoren kritisieren dürfen, egal ob noch unter uns weilend oder leider nicht mehr.
Benutzeravatar
spurensucher
Jonastal-Anfänger
 
Beiträge: 46
Registriert: Freitag 27. Januar 2017, 07:06
Wohnort: Hauptstadt

VorherigeNächste

Zurück zu Technologie bis 1945

  • VISITORS

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Design by GB