Metallsuchgeräte

Ausrüstung für Untertage, Kleidung, Geleucht und vieles mehr

Moderator: Mercedes-Diesel

Metallsuchgeräte

Beitragvon MunaUede » Sonntag 19. Dezember 2010, 10:17

Könnte mich jemand über gute sowie gängige Metallsuchgeräte am Markt informieren? Auf was ist zu achen?

Mit den Ergebnissen will ich bei Ebay "zuschlagen".


Gesuchter Gegenstand wird in 50 bis 1 m Tiefe vermutet.
MunaUede
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 291
Registriert: Montag 3. Juli 2006, 14:27

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 19. Dezember 2010, 12:05

Mit den "normalen" Metallsuchgeräten wie Garret & Co. wirst Du so tief nicht kommen. Deren Artikelbeschreibungen, welches Tiefen betrifft, sind Augenwischerei.

Die sind nur bis in eine max. Tiefe von 20 - 30 cm brauchbar.
In diese Tiefen wirst Du tief in die Tasche für was brauchbares greifen müssen....gut 1000 Euronen musst Du Investieren.

Wir arbeiten mit einem Gerät, welches mit zwei Fluxgate-Sensoren bestückt ist und für die Kanalbauer konzipiert wurde. Kommen damit auf Tiefen von 2,5 - max. 3 mtr. Das Gerät wurde für unsere belange nochmals vom Hersteller optimiert.
Selbiger möchte nicht namentlich genannt werden, da er sehr stark im Export tätig ist, Sorge hat, dass seine Geräte unter dass Kriegswaffenkontrollgesetz fallen könnte, da auch logischer Weise Mun mit geortet werden kann.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3044
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Beitragvon kawumm » Sonntag 19. Dezember 2010, 13:06

Versuch doch mal über ebay oder einer anderen Plattform
ein MSG-75 von der Ex-NVA zu ergattern. Solche Teile sind für relativ
wenig Teuronen zu erhalten und haben ein gutes Spektrum.
Der MSG ist ein BFO-Detektor, wiegt allerdings ca.3-5kg, hat eine Suchtiefe bis 2m, ist Wasserdicht und an Hand der Signalhöhe erkennst Du zwischen Eisen und Buntmetall.

Einen schönen 4.Advent noch.

LG kawumm
Ich habe einen Plan! Dazu brauchen wir... .
Benutzeravatar
kawumm
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 157
Registriert: Mittwoch 2. Dezember 2009, 13:31
Wohnort: Zwickau

Beitragvon Mercedes-Diesel » Sonntag 19. Dezember 2010, 13:12

kawumm hat geschrieben:Versuch doch mal über ebay oder einer anderen Plattform
ein MSG-75 von der Ex-NVA zu ergattern. Solche Teile sind für relativ
wenig Teuronen zu erhalten und haben ein gutes Spektrum.
Der MSG ist ein BFO-Detektor, wiegt allerdings ca.3-5kg, hat eine Suchtiefe bis 2m, ist Wasserdicht und an Hand der Signalhöhe erkennst Du zwischen Eisen und Buntmetall.

Einen schönen 4.Advent noch.

LG kawumm


Horst, ist immer dass Problem dass du nicht weist ob die Teile drüben über die Bucht noch funktionieren. Es steht ja immer drunter " Umtausch ausgeschlossen". So mancher hat schon defektes Zeug`s so versilbert. In Anbetracht der nicht gerade unerheblichen Preise bei Privat Versteigerungen wäre ich da vorsichtig.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3044
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Beitragvon kawumm » Sonntag 19. Dezember 2010, 13:54

Andreas, Ok! Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Wenns Geld erst einmal Pfutsch ist, ist es Pfutsch.
Es gibt aber auch private Militarysammler, wo man sich hinwenden könnte. Die sind manchmal sogar noch billiger,als in der Bucht. Vor allem,
Du kannst Dir das Gerät vorführen lassen.
Anschriften von solchen Sammlern findest Du bestimmt auch im Net oder
in der Nachbarschaft. Manchmal findest Du solche Teile auch auf Flohärkten. Es gibt Leute, die nichts mit dem ererbten Teilen anzufangen wissen. Die verhökern es für paar Kupferlinge. [wer.der.]
Einfach mal versuchen, dann klappst auch mit der Nachbarin.

[/u]
Ich habe einen Plan! Dazu brauchen wir... .
Benutzeravatar
kawumm
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 157
Registriert: Mittwoch 2. Dezember 2009, 13:31
Wohnort: Zwickau

Beitragvon kps » Sonntag 19. Dezember 2010, 21:24

Die Frage ist doch erst mal, was MunaUede überhaupt sucht. Ihr preist Suchtiefen von 2 bis 3 Metern an. Ich habe bei geringen Suchtiefen schon Probleme die Nadel im Heuhaufen zu finden bzw. Dreck vom Metall zu trennen. Ein Münze oder einen Bierverschluß in 2 Meter Tiefe werde ich daher nicht grundlos mit handelsüblichen Werkzeug und ohne Genehmigung heben.

Ich habe ein Garrett ACE 250 und bin sehr zufrieden.

Worauf ist zu achten?
- Gewicht
- Empfindlichkeit
- Metallunterscheidung
- unverzichtbar: Pinpointer für sichere Annäherung an den Zielpunkt (no-Motion Modus ohne Notwendigkeit des ständigen Hin- und Herschwenkens)
- Extras wie Tasche, Sondenschutz, größere Sonde unter Umständen etc.

Hier werden zwei Einsteigermodelle verglichen
-> http://www.eifelsucher.de/html/eifelsucher/Garrett.htm

MfG
kps

PS: ...der Papst braucht auch kein Ehebett.
Eine Entmystifizierung des Jonastals ist zwingend notwendig
Benutzeravatar
kps
unheilbar Jonastal-süchtig
 
Beiträge: 5626
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 06:59
Wohnort: Crawinkel

Beitragvon bobo » Montag 20. Dezember 2010, 05:00

Also, nur als Tip am Rande - ich kann einen Datenlogger bei Bedarf und Interesse an ein OHF-x spaxen; no problem! ;)
Software steht vom Gradiometer schon her und von der Prospektion macht´s sowieso fast keinen Unterschied.
Meinen modifizierten MD3009A habe ich nun endlich Verschürt! Jetzt habe ich auch einen ACE250 zugelegt, welcher die Weihnachtsfeiertage ein ganz klein wenig umgebaut wird. Laßt Euch überraschen, ich mache extra dann einen neuen Thread im entsprechenden Unterforum auf! (look-)
MfG BOBO
bobo
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 759
Registriert: Freitag 18. Dezember 2009, 16:01

Beitragvon MunaUede » Montag 20. Dezember 2010, 07:44

Was ich suche:

Ich wollte eine Kriegskasse finden. Es gibt eine Geschichte, wonach im 30jährigen Krieg sowie danach die Legionäre (?) bzw. die Soldaten die Kasse vergraben haben.

Laut Zeitungsartikel sollen einzelne Münzen gefunden worden sein.

Ich sichere mir mal den Pfinderlohn.


Gehe davon aus, dass diese - sofern es dies wirklich gibt - mindestens 50 cm tief vergraben wurde.
MunaUede
Jonastal-Fortgeschrittener
 
Beiträge: 291
Registriert: Montag 3. Juli 2006, 14:27

Beitragvon Mercedes-Diesel » Montag 20. Dezember 2010, 08:29

kps hat geschrieben:PS: ...der Papst braucht auch kein Ehebett.


Biste sicher :D

Also, die Eckdaten von unserem Gerät:

Geräteeigenschaften

# nur ferromagnetische (eisenhaltige) Objekte werden angezeigt (Schiebergestänge, Kanaldeckel)

* keine Fehlanzeigen durch Buntmetalle

* Ortung bis 3,0 m Tiefe

* erkennbarer Unterschied zu kleinen Objekten wie Nägel, Kronkorken

* senkrecht angeordnete Objekte (z. B. Schieberstangen) sind besonders gut ortbar

* hochwertiges Aluminiumgehäuse und Aluminiumsensorstab

* wasserdichter Sensorstab, Einsatz auch in Schnee oder Wasser möglich

* Anschlussmöglichkeit für Kopfhörer bei lauten Umgebungsgeräuschen



Merkmale

# Messprinzip:
Messung derErdmagnetfeldunterschiede mit zwei Fluxgate-Sensoren
# Drehknöpfe:
Ein/Aus und Lautstärke;
Empfindlichkeit
# Optische Anzeige:
LCD-Balkenanzeige
# Akustische Anzeige:
eingebauter Lautsprecher oder Kopfhörer
# Stromversorgung:
Blockbatterie (9 V, 1200 mAh)
Betriebszeit bis 18 Stunden
# Spritzwasserschutz:
gemäß IP 54,
Sensorstab IP 68
# Betriebstemperatur:
-20 °C – +70 °C
# Lagertemperatur:
-20 °C – +70 °C
# Gesamtlänge:
99 cm (Tasche 103 cm)
# Gewicht:
1,3 kg

Muss aber dazu sagen, wir stellen andere Ansprüche an dass Gerät. Alles was UT Anlagen betrifft hat Eingänge, Entlüftungen ect. die an die Oberfläche gelangen. Als Referenz haben wir Rote Hütte 1 genommen, und wir konnten die Anlage eindeutig Oberirdisch bestimmen. Das war das Ziel und somit für uns brauchbar. Münzen oder anderes Gedöns interessiert uns eigentlich nicht.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3044
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Beitragvon Silko » Montag 20. Dezember 2010, 13:36

kps hat geschrieben:PS: ...der Papst braucht auch kein Ehebett.

xD Der ist gut, Meiner. Wobei mit entsprechend großer und sensibler Suchspule dürfte die Ortungstiefe auch um einiges zunehmen. Ansonsten fahre ich auch immer noch mit meinem ACE 150 hervorragend, und ich hatte noch nie Grund zur Klage. Allerdings nutze ich jetzt auch einen PinPointer (auch GARRETT), damit bleiben die Hände und damit die Werkzeuge doch etwas sauberer.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
Benutzeravatar
Silko
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 2725
Registriert: Samstag 18. September 2004, 13:01
Wohnort: Leipzig

Beitragvon kps » Montag 20. Dezember 2010, 14:58

Der Erfolg wächst auch bei kleinen Sonden mit der Größe und dem Material der "Kiste". Je größer der metallische Gegenstand ist, desto tiefer kann er auch liegen. ich denke weiterhin, dass keine 1.000 Euro Einsatz zwingend notwendig sind. Wie Silko schon sagte: Größere Spulen gibt es auch als Extras. Nur die Sonde wird aber auch nicht entscheidend sein. Wichtig ist, dass das Kreuz auf der Karte an der richtigen Stelle ist. Ansonsten werden es sehr sehr viele metertiefe Löcher und Erfahrungen werden.

MfG
kps
Eine Entmystifizierung des Jonastals ist zwingend notwendig
Benutzeravatar
kps
unheilbar Jonastal-süchtig
 
Beiträge: 5626
Registriert: Freitag 24. Oktober 2003, 06:59
Wohnort: Crawinkel

Beitragvon bobo » Dienstag 21. Dezember 2010, 04:00

@MD:
Genau genommen kannst Du mit einem Gradiometer (vorausgesetzt eine Auflösung von ca. 1nT) nicht nur ferromagnetische Stoffe prospektieren. Vielmehr ist durch die stoffliche Eigenschaft der magnetischen Suszeptibilität auch möglich einen beispielsweise verfülltes Stollenmundloch zu detektieren.
Die Archäologie baut darauf besonders gerne auf ;)


...by the way: Sehe gerade, das ja recht Viele auf Garrett schwören (warum auch nicht, wenn man sich am Flughafen auch darauf verläßt ;) )
Ich tipp´se gerade die letzten Tage an ein Symbian-App (genau genommen das BS: Symbian S60 3rd Edition, Feature Pack 2 - Version 3.2 - mit Symbian OS Version 9.3)
Angedacht ist dabei, das Handy über den LineIN an die Kopfhörerbuchse von einem Metalldetektor anzuschließen. Man kann dann beispielsweise das Tonsignal als 3D-Spektogramm darstellen. Einmal die zeitliche Komponente als Achse und einmal die ausgegebene Frequenz als zweite Achse. Die Z-Achse stellt dann die Amplitude proportional dar. Vorteil dürfte dann die optische Interpretation von Ortungssignale sein. Außerdem kann man ein Bluetooth-Headset als kabelloses Lautsprechersystem eingesetzt werden. Zukunftweisend ist dann noch die Einbindung vom Beschleunigungssensor, damit man erkennt, ob man zu schnell oder zu langsam den Teller der Sonde schwingt.
Als NonPlusUltra steht dann noch GoogleEarthMobil mit div. Reverenzierungs- und Overlay-Tool´s. Das Ganze kann dann noch über entsprechende UMTS-/GPRS-Verbindung in das WorldWideWeb übertragen werden. Natürlich mit entsprechender Firewall, damit die Jungs vom Denkmalamt nicht gleich auch den Datenlogger mitlaufen lassen ;)
Für die ganz Harten kann man dann noch bei gutem Signal via CMOS-Chip im Handy eine Aufnahme vom Flecken Acker machen, welche gleich unter die Gauß-Krüger-Koordinaten als Filename abgespeichert wird.

Nebenbei kann auch UKW-Radio gehört werden, wobei das Band gleich mal paar MHz in jeder Richtung "auf gemacht" wird ;)

Und für Hardline kann man gleich entsprechende Foren, Boards, Portale und Datenbanken im Hintergrund mit laufen lassen ;)
MfG BOBO
bobo
Jonastal-Kenner
 
Beiträge: 759
Registriert: Freitag 18. Dezember 2009, 16:01

Beitragvon Silko » Dienstag 21. Dezember 2010, 06:40

Klasse Ideen! Allerdings halte ich Bluetooth ernsthaft für ungeeignet. Hier kommt es immer zu einer leichten Verzögerung, die für eine Signalübertragung eigentlich tödlich sind. Da finde ich es schon sinnvoller, den Audio-Out nochmals zu verteilen und parallel neben Deiner Handy-Line-In Verbindung noch einen winzigen umgerüsteten Gitarrenstecker als Sender zum beliebigen Funkkopfhörer zu verwenden. Ich stehe sowieso mehr auf kabellose Sachen, Drähte sind einfach zu nervig.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
Benutzeravatar
Silko
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 2725
Registriert: Samstag 18. September 2004, 13:01
Wohnort: Leipzig

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 21. Dezember 2010, 08:18

Also, ich habe null, aber absolut null Ahnung wie die Meßgeräte aufgebaut sind. Im Grunde genommen interessiert mich dass auch gar nicht...dafür gibt`s die Fachleute. Ich habe eine Aufgabenstellung was ich suche und für was ich es brauche und es muß funktionieren.
Dann will ich so ein Gerät Testen, Referenz Objekte kenne ich zu Hauf. Wenn es dann funktioniert, unsere Erwartungen erfüllt...sind wir im Geschäft und wir reden über den Preis. Dass ist der Deal.

Über die ganzen Sonden habe ich mir viel Gedanken gemacht, gelesen... wieder und wieder. Die einen Zufrieden...die anderen "hübsches" Spielzeug...die Aussagen halten sich so ungefähr in der Waage. Dann kam mir, im Verbund mit meinem Nachbarn der ein Baugeschäft besitzt, der Gedanke der Tiefbauer. Die buddeln ja auch nicht einfach mit dem Bagger drauf los, müssen auf Rohre in der Tiefe und deren Verlauf achten. Kontakt mit den Stadtwerken in Kassel aufgebaut, mich mit erfahrenen Tiefbauern beraten....so wurde daraus ein Schuh.
Rohre haben Armierungen, genau wie UT Anlagen....und die kommen irgendwo immer an die Oberfläche...Eingänge, Notausgänge, Bewetterungen usw. und sofort. Dass ist meßbar.
Wie geschrieben, uns interressieren keine Militeria, Münzen oder sonstiges. Die Aufganbenstellung ist somit klar definiert ...da haben wir nun brauchbares gefunden.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3044
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 21. Dezember 2010, 11:16

Gerade den ruhigen Moment hier nutzen will :D

Es stellt sich erst einmal die Grundsatzfrage, WAS suche ich...und IN welcher Tiefe vermute ich. Dass ist erst mal dass entscheidende. Wenn ich am Strand nach verlorenen Schlüsseln, Münzgeld von Touris, die dass als Beispiel verloren haben...oder mich in Arealen von Kriegsschauplätzen bewege ( was man ja generell sowieso nicht darf -Sondeln meine ich da-) da nach Waffen suche ... bin ich mit Garett und Familie sicherlich gut beraten.

Auch sollte man immer im Kopf behalten, Sondeln ist bis auf Hessen und NRW nur auf privatem Grund erlaubt. Ansonsten riskiere ich bei erwischen, den einzug der Sonde auf nimmer wiedersehen durch die Behörden. Dass nochmal zum rechtlichen....die Diskusion hatten wir aber schon bis zum Erbrechen :D

Stellte sich die Frage, es gibt ja sau teure, gute Technik um Hohlräume auf zu spüren. Seismik, Geoelektrik usw. Gute, brauchbare Geräte kosten jenseins von 20 tsd. € ! So etwas nehmen Archäologen z.b. um Gräber aus der Bronzezeit zu Lokalisieren (konnte ich mal persönlich sehen). Diese Technik ist zwar vom feinsten, wer ehrlich ist, für uns absolut unerreichbar. Es ist und bleibt ein Hobby, und wer von uns kann in Technik, die den Preis eines Neuwagens investieren ? Ich jedenfalls nicht.
Weiterhin ist hier absolute Erfahrung in dem Umgang mit selbiger nötig...sonst sieht man überall Hohlräume. Im Tal an sich, noch durch natürlich vorhandene Karst Hohlräume um einiges schwieriger.

Abgesehen davon, brauchen wir so etwas ? Ich glaube nein. Warum ? Ganz einfach...unterirdische Anlagen, darum geht es ja hauptsächlich, haben oder hatten Eingänge, Belüftungen....Notausstiege usw. schlußendlich haben die Menschen sich ja nicht da hinein gebeamt.:D Die gilt es zu finden, und dass ist meiner Meinung nach auch mit einfacher Technik möglich Eingänge und Belüftungen so zu Orten.
Aufschüttungen von mehr als 2,5 - 3 mtr. bei versiegelten und vergessenen Anlagen sind mir zumindest noch nicht unter gekommen....es muss sich ja auch in die Topographie einpassen. Seltsame Hügel fallen da sofort in`s Auge.
Und wenn, gibts immer noch die Belüftungen und Notausstiege.

Meine Meinung dazu.
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3044
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel

Beitragvon Silko » Dienstag 21. Dezember 2010, 14:42

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Auch sollte man immer im Kopf behalten, Sondeln ist bis auf Hessen und NRW nur auf privatem Grund erlaubt. Ansonsten riskiere ich bei erwischen, den einzug der Sonde auf nimmer wiedersehen durch die Behörden. Dass nochmal zum rechtlichen....die Diskusion hatten wir aber schon bis zum Erbrechen :D

Na, hmm, man kann es wohl nicht oft genug diskutieren, denn was Du schreibst, ist wirklich Unsinn! U.a. kommt es auf die Genehmigung des Eigentümers an, egal ob privat oder öffentlich! Ich mag das hier nicht nochmal ausführen. Es gehört nicht in die Technik-Ecke.

Aber egal. Insgesamt kommt es mir auf eine wesentliche Unterscheidung an. An der orientiert sich eben auch die zu verwendende Technik. Wir suchen einmal bewegliche Sachen, oder wir interessieren und für bauliche Anlagen. DAS ist der Knackpunkt.
Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen. (Erasmus von Rotterdam)
Benutzeravatar
Silko
Jonastal-Guru
 
Beiträge: 2725
Registriert: Samstag 18. September 2004, 13:01
Wohnort: Leipzig

Beitragvon Mercedes-Diesel » Dienstag 21. Dezember 2010, 15:23

Silko hat geschrieben:Na, hmm, man kann es wohl nicht oft genug diskutieren, denn was Du schreibst, ist wirklich Unsinn! U.a. kommt es auf die Genehmigung des Eigentümers an, egal ob privat oder öffentlich! Ich mag das hier nicht nochmal ausführen. Es gehört nicht in die Technik-Ecke.


Nur noch den Satz dazu...Da gibt es dieses hübsche Video mit Bobo in welchem der "Mensch" von der Denkmalschutzbehörde sein bestes zum Thema "Sondeln" gab. Aber lassen wir dass, gehört nicht hierher.

Silko hat geschrieben:Aber egal. Insgesamt kommt es mir auf eine wesentliche Unterscheidung an. An der orientiert sich eben auch die zu verwendende Technik. Wir suchen einmal bewegliche Sachen, oder wir interessieren und für bauliche Anlagen. DAS ist der Knackpunkt.


Genau so sehe ich es auch....und schon sind wir uns wieder einig [-<5>-]
Grüße Andreas

Bild

http://www.team-sigma.de

Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle , den anderen zeig ich gern den Weg dorthin .....
Benutzeravatar
Mercedes-Diesel
Moderator
 
Beiträge: 3044
Registriert: Samstag 13. Dezember 2008, 17:43
Wohnort: Kassel


Zurück zu Ausrüstung, Equipment und Zubehör für das Forscherleben

  • VISITORS

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Design by GB