Augenzeugen im benachbarten Siegelbach hatten an diesem Tag im Geratal unterhalb des "Kreuzchen" einen Armeehubschrauber landen und Soldaten den Berg zum Aussichtspunkt hinauf stürmen sehen. Kurz darauf eine laute Detonation und das "Kreuzchen" war nu

Im Arnstadt jener Tage war es bereits zu "Wende"- Aktivitäten des "Neuen Forum" gekommen und viele Arnstädter meinten, noch hinter vorgehaltener Hand, daß die Sprengung des "Kreuzchens" als gezielte Provokation des Ministeriums für Staatssicherheit gemeinsam mit den örtlichen Staatsorganen zu betrachten sei. Als Warnschuß sozusagen für die unzufriedenen Bürger vor weiteren "staatsfeindlichen" Aktionen gegen die DDR.

Keine der beiden geschilderten Versionen konnte wirklich bestätigt werden. Auch diesbezügliche Aktivitäten nach dem Untergang der DDR blieben ohne schlüssiges Klärungsergebnis. So hüllt sich um ein unheimliches Ereignis, das erst 12 Jahre zurückliegt, wohl für immer der Mantel des Schweigens.

Nun einige Bemerkungen zur Geschichte dieses wunderschönen Aussichtspunktes, von dem aus man einen herrlichen Blick in den Plaueschen Grund und zum Thüringer Wald hin genießen kann....

von Peter Unger

Quelle: Das "Kreuzchen" bei Arnstadt

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