Das Jonastal mit den versprengten Geheimanlagen aus der Nazizeit ist noch immer ein Eldorado für Schatzsucher aller Schattierungen. Nun wurde die „Akte-X" Jonastal erneut geöffnet, denn die Wahrheit liegt bekanntlich noch immer irgendwo da drinnen... Erst jüngst gruben so Glücksritter in monatelanger aufwendiger Arbeit ein verwinkeltes Gangsystem in die Muschelkalkfelsen, um Hinterlassenschaften aus der Zeit des Dritten Reiches auf die Spur zu kommen.

Straftat oder Kavaliersdelikt - sowohl Polizei als auch Bergamt tappen derzeit in der Beurteilung des Stollen-Gräbers im Jonastal bei Arnstadt noch im dunkeln (TA berichtete). Mindestens ein Jahr muß der Bau des etwa 40 Meter langen Ganges nach Ansicht von Fachleuten in Anspruch genommen haben, innerhalb einer einzigen Nacht wurde das Tunnelwerk zunichte gemacht. Allerdings nicht etwa von der Polizei bzw. Ordnungs- oder Bergamt. Dazu Oberkommissar Detlev Merkel von der Polizeiinspektion: „Die Täter hatten anscheinend Wind bekommen und den Eingang in der Nacht selber zugeschüttet."

Berlin (dpa) - Wie lässt man ein Zimmer verschwinden? Wenn Ende dieser Woche der russische Präsident Wladmir Putin und Bundeskanzler Gerhard Schröder das rekonstruierte Bernsteinzimmer einer staunenden Öffentlichkeit übergeben werden, wird die Suche nach dem verschwundenen Original nicht aufhören. Über kaum eines der in den Wirren des Kriegsendes abhanden gekommenen Kunstgüter wurde mehr geschrieben und spekuliert als über das legendäre Geschenk Preußens an Zar Peter den Großen.

Weil der russische Präsident Überraschungen liebt, kramten Bernsteinzimmersucher Karten und Schaufeln wieder hervor
Boris Jelzin liebt Überraschungen. Vor allem solche, die er selbst bereitet. "Wir wissen jetzt", erklärte der frischgekürte Präsident 1991 bei seinem Deutschland-Besuch, "wo das Bernsteinzimmer vergraben ist. Es ist in Kisten verpackt."

TA-SERIE (14): Zum 50. Jahrestag der Befreiung

FOLGE 14: Es ist im Rahmen dieser Dokumentation nicht möglich, auf alle Einzelheiten einzugehen. Aber ausklammern kann man auch nicht die Gefahr, die für die Zivilbevölkerung ausging durch das im Bau befindliche Konzentrationslager im Wald zwischen Elgersburg und Geraberg, das dem Euthanasieprogramm von Prof. Blome zugeordnet war. Auf dem Ilmenauer Gabelbach war nicht nur der holländische Ministerpräsident Coljin interniert, hier befand sich auch in den letzten Kriegsjahren ein unter Leitung von Staatssekretär Reinhardt stehender Stab das Reichsfinanzministeriums. Reinhardt, wie auch der zeitweise für den deutschen Festungsbau zuständige General Förster waren Ilmenauer.

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