TA-SERIE (8): Zum 50. Jahrestag der Befreiung

FOLGE 8: Der Prozeß, der zur Beendigung des Krieges führte, wurde durch viel stilles Heldentum unterstützt. Sicherlich hatten daran auch die Kommunisten, die damals schon gesagt hatten, wer Hitler wählt, wählt den Krieg, ihren Anteil. Es gab aber auch andere, wie beispielsweise eine Frau Rohling aus Arnstadt, die stets in Todesangst ihre Funksprüche an den britischen Geheimdienst absetzte.

Analyse der Bildaufklärung - Ihre Arbeit und die vieler ungenannter, war mit ausschlaggebend dafür, daß vor allem britische Flugzeuge Mitte März 1945 die militärischen Bewegungen durch Bildaufklärung erfaßten und anschließend analysieren konnten.

TA-SERIE (7): Zum 50. Jahrestag der Befreiung

FOLGE 7: Aus der heutigen Sicht wissen wir, daß der im Herbst 1944 von Hitler erlassene Befehl zur Schaffung eines neuen Führerhauptquartiers im Raum "Olga", zu dem ja auch Arnstadt und Ilmenau gehörten, immense Anstrengungen notwendig machte, andererseits aber auch für die Zivilbevölkerung große Gefahren heraufbeschwor. "Bereits Anfang 1944 wurde Kammler beauftragt, in die Felsen-Anlage auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf in Thüringen das Führer-Hauptquartier einzubauen mit so kurzfristigen Bauterminen, daß kaum die Planung so schnell fertig wurde.

TA-SERIE (5): Zum 50. Jahrestag der Befreiung

FOLGE 5: Das Grüne Herz Deutschlands war als Trutz- und Schutzgau schon wenige Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zur Begegnungstätte hoher Militärs geworden. So fand vom 8. bis 11. Juni 1937 eine Führerbesprechung in Oberhof statt, zu er das Oberkommando des Heeres 44 Personen befohlen hatte, darunter die Generäle Beck, v. Manstein, v. Rundstedt, Ritter, v. Leeb, v. Bock, v. Brauchitsch, v. Kleist, v. Kluge, v. Wilzleben u.a. Während die Führerbesprechungen im 1. Stock des Schloß-Hotels stattfanden, wurde im Gebäude der Fliegerhorst Gotha besucht, dessen Besichtigung auch die Vorführung von Flugzeugen einschloß.

TA-SERIE (6): Zum 50. Jahrestag der Befreiung

FOLGE 6: Während feststeht, daß die Häftlinge aus dem Lager Crawinkel vornehmlich beim Stollenbau im Jonastal, die aus dem Zeltlager Espenfeld beim Brücken- und Wegebau zum Einsatz kamen, konnte bis heute nicht geklärt werden, wo die Häftlinge des Nordlagers zu Tode geschunden wurden. Oberst Zeigert, bis Dezember 1994 Kommandeur im Verteidigungsbezirk 71 und damit auch zuständig für den Truppenübungsplatz Ohrdruf, hat sich sehr verdient gemacht bei der Erforschung der Geschichte des Platzes, zweifelt aber ebenso, schon wegen der räumlichen Entfernung, den Einsatz der Häftlinge des Nordlagers im Jonastal an. Es kann nicht Aufgabe dieser Serie sein, die Greuel wiederzugeben, die hier angerichtet wurden.

TA-SERIE (4): Zum 50. Jahrestag der Befreiung

FOLGE 4: Es spricht für die Geheimhaltung des herausgegebenen Decknamenverzeichnisses im Raum "Olga", daß es bis heute unter tausenden von Namen in der einschlägigen Literatur, beispielsweise von Prof. Hans Walter Wiehert (Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten des zweiten Weltkrieges", Verlag Joh. Schulte, Marsberg 1993) oder in anderen Publikationen, nicht einmal im Decknamenverzeichnis der Stasi, genannt wird. Bei der äußerst spärlichen Dokumentenauffindung in deutschen Archiven, unseren Raum betreffend, kann eine Veröffentlichung unsererseites vielleicht dazu beitragen, daß Heimatforscher "fündig" werden.

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