Erinnerung an die Zerstörung des Waggons von Compiègne - vom 15.04.2005

Quelle: Thüringer Waldbote am 15.04.2005

Erinnerung an die Zerstörung des Waggons von Compiègne

Die Mitglieder der Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e. V., unterstützt vom französischen Verein Les Amis de la Armistice Compiègne und ebenfalls unterstützt von weiteren Geschichtsinteressierten, wollen gemeinsam dauerhaft an die Zerstörung des berühmtesten Eisenbahnwaggons der Welt bei Crawinkel erinnern. Die Dokumentation der Geschichte des Waggons von Compiègne ist unserer Meinung nach besonders wichtig, da dieser derzeit nachweisbar neben den Stollen im Jonastal und dem Amt 10 als wichtigster, historischer Beleg für die Bedeutung des Gebietes um den Truppenübungsplatz Ohrdruf gegen Ende des 2. Weltkrieges steht. Wir sind uns dabei der besonderen Bedeutung dieses Waggons für die europäische Geschichte bewusst und sehen darin ein Chance, diese noch

»Beeindruckt von der Stille« - Die Befreiung von Bergen-Belsen - vom 12.04.2005

Quelle: Thüringer Landeszeitung am 12.04.2005

»Beeindruckt von der Stille« - Die Befreiung von Bergen-Belsen

Bergen-Belsen (dpa) - »Warte noch eine Stunde« hatte sich der sterbenskranke Häftling Adolf Gawalewicz immer wieder gesagt - bis am 15. April 1945 ein Schrei das Konzentrationslager Bergen-Belsen erschütterte. »Menschen begrüßten die Freiheit in allen möglichen Sprachen«, notierte der an Typhus erkrankte Häftling.


Britische Soldaten hatten das Lager in der Lüneburger Heide erreicht. Ihnen bot sich ein Bild des Grauens: Das Lagergelände war übersät mit Leichen. Tausende von todkranken und bis auf das Skelett abgemagerte Menschen vegetierten in verseuchten Baracken. 60 Jahre nach der Befreiung des KZ Bergen-Belsen wird am kommenden Sonntag (17. April) der 50 000 Todesopfer

Jonastal - Nicht nur gedenken - mahnen - vom 11.04.2005

Quelle: Thüringer Allgemeine am 11.04.2005

Nicht nur gedenken - mahnen

JONASTAL (gs). Die Sonne brach sich nicht an der Felsenwand, wie es in einem Gedicht über das Jonastal heißt. Das Wetter war unfreundlich, als sich am Samstag rund 100 Menschen am Denkmal im Jonastal trafen, um den Geschehnissen vor 60 Jahren, der Befreiung zu gedenken.


Regen perlte von den Schirmen, die Kälte kroch unter die Kleidung. Da kann man nachempfinden, wie es den Tausenden Häftlingen ergangen sein muss, die hier gleich nebenan in den Stollen schuften mussten... Nein, der Satz stimmt wohl nicht. Das Grauen und Leiden kann man sich kaum vorstellen. Selbst die Fotos, die eine kleine zwischen den Bäumen aufgebaute Ausstellung zeigte, können das Ausmaß der Geschehnisse nur ansatzweise verdeutlichen. "Ein historisch belegter Ort der Verbrechen der Nazis in der Endphase des Krieges", so bezeichnete es Landrat Lutz-Rainer Senglaub, der die Teilnehmer aus dem Ilmkreis, wie aus dem Landkreis Gotha begrüßte. Beide Landkreise hielten es für wichtig nicht nur zu gedenken, sondern auch zu mahnen und vor allem nicht zu vergessen - im Jonastal, "wo uns die ganze Wucht der Geschichte trifft",

Atomwaffentest auf Bug: Es haute mich vom Hocker - vom 11.04.2005

Link zur Diskussion im GTGJ-Forum: Rainer Karlsch: Hitlers Bombe

Quelle: Ostsee-Zeitung am Montag, 11. April 2005 | Insel Rügen

Atomwaffentest auf Bug: Es haute mich vom Hocker

Das Buch „Hitlers Bombe“ wurde im März mit Rummel angekündigt. Angeblich hat es 1944 einen Atomtest auf dem Bug gegeben. Mit dem Buch hat sich Bug-Kenner Heinz Mattkay beschäftigt.

Dranske Als ein „hervorragend recherchiertes, sensationelles Buch aus dem DVA Verlag“ kündigten die Medien „Hitlers Bombe“ an. Autor Dr. Rainer Karlsch, noch zu DDR-Zeiten an der Humboldt-Universität Berlin promoviert, berichtet darin, dass Hitler die Atombombe hatte und Tests u. a. auf dem Südbug durchgeführt hat. Als ich das las, haute es mich als militärakademisch gebildeten Offizier a. D., der fast 20 Jahre auf dem Bug seinen Dienst versehen hatte, und als Hobbyregionalhistoriker vor Lachen vom Hocker.
Tatsache ist, dass das faschistische Deutschland aus ökonomischen und militärischen Gründen nicht in der Lage war, eine Atombombe herzustellen und zur Explosion zu bringen, geschweige denn, sie mit den notwendigen Trägermitteln zum Einsatz zu bringen. Da können Herr Karlsch und die Verleger aus München behaupten, was sie wollen. Wenn die anderen Kapitel

Gedenkenfeier im Jonastal - vom 11.04.2005

Quelle: Thüringer Landeszeitung vom 11.04.2005

Gedenkenfeier im Jonastal

Wölfis. (tlz) "Die Sonne bricht sich an der Felsenwand. Das Tal erscheint im warmen Licht." So zeigen sich die schroffen Muschelkalkhänge und Karsthöhlen des zwischen Crawinkel und Arnstadt gelegenen Jonastals. Mit diesem Bild beginnt ein Gedicht von Ute Brand. Doch sie führt den Leser weiter in eine dunkle, grausame Zeit ... (mit) Blut und Schlamm und Schmerzen. ... Ihre eindrucksvolle Rezitation bildete den Abschluss der gemeinsamen Gedenkveranstaltung des Landkreises Gotha und des Ilm-Kreises zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus.


Trotz nasskalten Wetters waren etwa 120 Besucher Samstag der Einladung der Landräte Siegfried Liebezeit (Gotha) und Lutz-Rainer Senglaub (Ilmkreis) an das Mahnmal für die Opfer des KZ Buchenwald-Außenkommando S III an der Jonastalstraße gefolgt. Anschließend nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit, das Dokumentationszentrum der Geschichts- und Technologiegesellschaft

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