trationslagers Natzweiler-Struthof. Nach ersten Einschätzungen und Erkenntnissen waren von Mitte November 1944 an jüdische Häftlinge in dem damaligen Flugzeughangar untergebracht. Das Arbeitslager war im Februar 1945 nach Ohrdruf evakuiert worden.

Norbert Walz vom Landeskriminalamt sagte, in einem Fall gebe es Hinweise, dass das Opfer gefesselt war. Zwei oder drei Personen hätten vermutlich noch gelebt als sie in dem Massengrab verscharrt worden seien. Die Ermittler versuchen nun, an Häftlingslisten des Lagers zu kommen. Mit Hilfe dieser Listen sollen dann eventuell Verwandte ausfindig gemacht werden. Mit DNA-Proben soll dann versucht werden, die menschlichen Überreste zu identifizieren. Nach Aussagen ehemaliger Häftlinge waren zwischen November 1944 und Januar 1945 wahrscheinlich über 100 Menschen jüdischer Herkunft an Hunger und einer Fleckfieberepidemie gestorben, berichteten Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt. Bereits im Oktober 1945 waren 66 Leichen exhu^ miert worden, die in einem Waldstück vergraben worden waren, (ap)

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