re hin und wieder "Ausrutscher" gegeben, weiß Dr. Gramann, aber die rührten garantiert nicht von einem Atombombenversuch her, ist er sich sicher. Bei einigen Tieren sei Cäsium 134 beziehungsweise Cäsium 137 nachgewiesen worden. Deshalb sei die Herkunft eindeutig - Tschernobyl. Allerdings kein Vergleich zu bayrischen Gegenden, die von der berüchtigten Wolke damals weit intensiver betroffen waren.

Die Dosen seien aber weit unter den zulässigen Werten, bestätigt auch das Gesundheitsministerium. Den Weihnachts-Wildschweinbraten sollte man sich also nicht vermiesen oder schlecht reden lassen. Es wären seit Beginn der Untersuchungen keine nennenswerten, sprich gesundheitsgefährdende Belastungen gefunden worden. Trotz der mittlerweile weit ausgereifteren Untersuchungsmethoden als noch vor 10 oder gar 20 Jahren. Thüringen habe insgesamt in das Landesamt für Lebensmittelsichewrheit in Bad langensalza 70 Millionen Euro investiert, davon 20 Millionen allein für die Prüftechnik. Um tatsächlich einen gesundheitlichen Schaden zu erleiden, müsste man 200 Jahre lang täglich ein halbes Wildschwein vertilgen, meint Ministeriumssprecher Thomas Schulz.

Aber das schafft von der Lebenszeit niemand und was die Menge anlangt wohl nur Obelix der Gallier. . . Von Gerd SCHMIDL


15.12.2005

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