as es eben die unterschiedlichen Angaben gebe, müsse genau geforscht werden. Könnte doch die Kenntnis über Abflug, Route, Piloten und Flugzeugbesatzung wichtige historische Zusammenhänge vermitteln. Nach der Veröffentlichung im August 2005 über den Motorfund der britischen Lancaster seien auch aus dem vermeintlichen Ursprungsland, aus England, keinerlei Nachfragen gekommen. Auf Klaus-Peter Schambachs Anfrage in England allerdings, sei vermittelt worden, dass dort in deren Verlustlisten für Ende März und Anfang April 1944 eine solche Maschine nicht auftauche. Langsam rankt sich um Motor und Maschine ein Mythos. Die Mitglieder des Jonastalvereins wollen jedoch um den ganzen Absturz keinerlei Spekulation kultivieren, ganz im Gegenteil. Johannes Alt und Klaus-Peter Schambach bleiben bei ihrem Anspruch: nur wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte im Großraum Jonastal. Erwiesene Erkenntnisse, wasserdichte Dokumente und geprüfte Daten und Geschichts-aufarbeitung finden sich im Dokumentationszentrum Wölfis, das am 29. Januar 2006 wieder öffnet.

Alle darüber hinaus ausgegrabenen und freigelegten Anlagen durch Mitglieder des Jonastalvereines und seine Helfer sind Interessierten zugänglich über den neuen Geschichts- und Naturlehrpfad im Jonastal, den seit der Eröffnung im August 2005 über 1200 Besucher und Wanderer begangen haben. "Im nächsten Jahr haben wir dort viel zu tun, die Büsche müssen beschnitten und die zugewachsenen Wege freigemacht werden", so Johannes Alt. Er kündigte für 2006 neue Publikationen an: eine Vereinsschrift und einen Wanderführer durch das Jonastal. Als Höhepunkt wäre für 2006 ein Jugendcamp geplant. Von Marlis KIESEWALTER
27.12.2005

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