ssbericht angemerkt, dass ein wissenschaftlicher Gegenbeweis zum behaupteten Kernwaffentest weder mit dieser, noch irgendeiner anderen Stichproben-Ana-lyse erbracht werden kann. Also noch kein NICHTS GEHT MEHR!

Wer anfangs nun hoffte, dass die betreffende Analyse den ultimativen Beweis beziehungsweise Gegenbeweis für eine der aufgestellten Thesen bringen würde, der wird sich nun teilweise enttäuscht wieder auf das stürzen, was bleibt: jede Menge Vermutungen, mangelnde Beweise, teilweise unterschiedlich glaubhafte Zeugenaussagen und ein Foto, welches den visuellen Nachweis für die Verbrennung derjenigen Opfer bringen soll, die durch den Test angeblich ermordet oder schwer verletzt wurden. Betrachten wir also heute das abgebildete Foto etwas näher, auf dem in altdeutscher Schrift unter anderem geschrieben stehen soll: „Aufnahme eines Verbrennungshaufens nahe Mühlberg nach dem großen Versuch im März 1945. Am Waldrand waren mehrere Stapel von Leichen, welche mit Holz belegt wurden und dann nieder gebrannt wurden. Es waren Häftlinge, aber auch einige Leute von uns leider dabei."
Im zugehörigen Zeitzeugenbericht heißt es weiter wörtlich: „Die Fotos wurden von Foto Ruhe in Arnstadt angefertigt im Auftrag der Amerikaner. Mein Bruder, er war bei der SS im AWO-Bereich tätig, konnte den Amerikanern einige Objekte im Bereich Arnstadt zeigen."

Im Eigentum des Autors ist noch ein weiteres Foto, das eindeutig den gleichen bestialischen Scheiterhaufen zeigt. Es gehört zu einer Fotoserie im United States Holocaust Memorial Museum und wurde während der Besichtigung des KZ Ohrdruf durch amerikanischen Soldaten aufgenommen. Das Foto zeigt verkohlte, menschliche Überreste auf einem Gerüst aus Eisenbahnschienen (Foto Nr. 15065; 13. April 1945. Ohrdruf in Thüringen, Fotograf: James R. McMichael). Kurz vor Räumung des Nordlagers sollten die grausamen Spuren menschlichen Handelns vertuscht und die Opfer des Bauvorhabens S III durch die Bewacher beseitigt werden. Bitte entscheiden Sie für sich selbst, welcher Bildunterschrift sie mehr Glauben schenken wollen. Hinterfragen Sie bitte zukünftig kritischer Zeugenaussagen, unbestätigte Thesen und Spekulationen. Es ist langsam Zeit dafür, das Geschichte geschrieben wird und nicht länger „Geschichten".


Für eine vertiefte und quellenkritische Betrachtung zum Thema „Atombombentest in Thüringen" empfehle ich die aktuelle Zeitschrift 05 des Jonastalvereins. Über weitere Recherchen werden wir auch in der kommenden Vereinszeitschrift ab Sommer und natürlich an dieser Stelle weiter berichten. Fortsetzung folgt

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