aus seinem Versteck geholt und für die Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Frankreich und Deutschland eingesetzt. Als Zeichen des Triumphes über Frankreich nahm Hitler den Waggon mit nach Berlin, doch dort verloren sich die Spuren des Eisenbahnwagens. Nach einer öffentlichen Zurschaustellung im Berliner Lustgarten verschwand das Beutestück in einem Depot.

Noch Jahrzehnte nach seinem Verschwinden geht man in Frankreich davon aus, dass der „Waggon von Compiegne" bei einem britischen Luftangriff zerstört wurde. Doch was war wirklich geschehen? Unter strenger Geheimhaltung kam der Eisenbahnwaggon nach Crawinkel und dort fand er auch sein Ende. Am 117 12. April 1945 fand man den Waggon, laut mehrerer Zeugenaussagen, schwelend in der Muna (ein Waldgebiet zwischen Crawinkel, Ohrdruf, Luisenthal und Wölfis). Einige erhalten geblichene Bauteile sowie eine nachgebaute Kopie des Waggons befinden sich in der Gedenkstätte in Compiegne/Frankreich.

In Erinnerung an den „Waggon von Compiegne" ist nun auch eine Gedenkstätte in der Nähe seines letzten Standortes am Bahnhof Crawinkel in Planung. „Wir möchten diese Geschichte vor allem an die jüngeren Generationen weitergeben, damit sie nicht in Vergessenheit gerät", so Schambach. Gemeinsam mit der Gemeinde wolle man diese Stätte etablieren.

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