7500 Reichsmark abgegeben. Dazu musste ein neues Leitungsnetz und auf dem Goldberg ein Hochbehälter gebaut werden, der heute noch als Wasserturm zu besichtigen ist.

Sowjetarmee bis 1991 in Ohrdruf

1919 wurde das Gelände von der Reichswehr genutzt. Die baute eine unterirdische Fernsprechvermittlung, Freibad, Kasernenblock und ein Schulungshaus. 1940 wurde das einstige Nordlager wieder aufgebaut, in dem die SS ab November 1944 das berüchtigte Außenlager S III des KZ Buchenwalds einrichtete. Bereits im Ersten Weltkrieg waren 17 000 Kriegsgefangene im Nordlager untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Übernahme des Platzes durch die sowjetische Besatzung erhielt Ohrdruf den Status Garnisonsstadt. Mehr als 20 Wohnblöcke baute die Sowjetarmee auf dem Gelände. Zeitweise waren hier mehr als 13 000 Sowjets stationiert. Nach der Wende 1991 übernahm die Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz das Sagen. Begonnen wurde mit der Entsorgung der Altlasten. Gegenwärtig ist die Hälfte der Fläche beräumt. Doch noch immer gibt es viele Randbereiche, die von Altmunition aus vergangener Zeit bestückt sind. Heute wird der TÜP genutzt, um Infanterie- und Versorgungseinheiten der Bundeswehr auf ihre Auslandseinsätze vorzubereiten. Vor allem Soldaten des Panzeraufklärungsbataillon 13 aus der Friedensteinkaserne in Gotha und das Führungsunterstützungsbataillon 383 aus Erfurt nutzen das Areal für militärische Übungszwecke.

12.06.2006 Von Conny Möller

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