Sie waren unumstrittene Stars und machten Deutschland zum internationalen Mekka der Naturwissenschaften: Wilhelm Conrad Röntgen, David Hilbert, Max Planck, Fritz Haber, Lise Meitner, Otto Hahn, Albert Einstein, Max Born, Werner Heisenberg und viele andere. Kein anderes Land erhielt in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts so viele Nobelpreise wie Deutschland. Doch mit der Machtergreifung der Nazis im Jahr 1933 waren viele Prominente aus Wissenschaft und Forschung gezwungen, ihr Land zu verlassen. Die, die blieben, wurden in die ideologische Pflicht genommen, mussten ihre Arbeit in den Dienst der Hitler'schen Tötungsmaschinerie und Kriegspolitik stellen. Und sie taten es, entwickelten Panzer, Raketen, chemische Kampfstoffe und Bomben, die die Welt in Angst und Schrecken versetzten. Dies ist die Chronik der deutschen Naturwissenschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts — einer Wissenschaftsdisziplin, die, zum Nutzen der Menschheit gedacht, millionenfachen Tod brachte. Ein erschreckendes, ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, hier zum ersten Mal umfassend dargestellt.

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