Zur Erinnerung



Im Juni begeht der Jonastalverein seinen 25. Geburtstag. Auch in diesem Jahr wird es zahlreiche Veranstaltungen geben. Wie gewohnt beginnen wir mit der Gedenkveranstaltung am 04. April am Denkmal im Jonastal. Dazu laden wir herzlich ein. Beginn ist 11:00 Uhr. Deshalb wird es bereits am 21. März einen Arbeitseinsatz geben, um das Umfeld zu säubern und die Veranstaltung vorzubereiten.
Am 02. Mai wird es auch wieder einen Gedenklauf S III im Jonastal geben. Wie im vergangenen Jahr erhält jeder Läufer, Walker und Wanderer eine Teilnehmerurkunde und eine Medaille. Genaueres zu Beginn und Ablauf des Laufes werden wir rechtzeitig berichten. Wir möchten auch damit an die Leiden der Menschen beim Sonderbauvorhaben erinnern.
Am 20. Juni wird es einen Tag der offenen Tür und einen Empfang im Dokumentationszentrum geben. Über die genaue Gestaltung werden wir noch berichten. An weiteren Veranstaltungen wird gegenwärtig gearbeitet.
Natürlich wird der Verein auch 2026 am Tag des offenen Denkmals teilnehmen. Er findet am 13. September statt. Auch zum Stadtfest vom 04. Bis 06. September wird unser Verein präsent sein. Ab April finden auch wieder die Führungen am letzten Sonntag des Monats statt. Sie beginnen wie immer 13:00 Uhr im Dokumentationszentrum. Wer andere Termine bevorzugt, auch innerhalb der Woche, oder wer eigene Gruppen zur Führung anmelden möchte, kann das jederzeit telefonisch oder per Mail tun. Ab dem 08. April hat unser Dokumentationszentrum auch wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet.



Das Projekt „Dein Historylab für neue Perspektiven“ richtet sich an junge engagierte Menschen, die sich für die Geschichte der NS-Zeit, besonders an S III, interessieren und eigene Ideen für Erinnerungsarbeit entwickeln möchten. Diese Runde richtet sich nicht nur an Jugendliche aus Thüringen. Gemeinsam überlegen die jungen Leute, wie sie das Gedenken an das Konzentrationslager S III in Ohrdruf, anlässlich des 81. Jahrestages gestalten können. Um einen weiteren Einblick in diese Geschichte zu erhalten, begaben sie sich am 07.Februar 2026 an den Ort des Geschehens und besuchten auf dem Truppenübungsplatz das Nordlager und die Massengräber. Für den Jonastalverein arbeitet Letizia Kendzia an diesem Projekt mit. Neben Vertretern der Stiftung Buchenwald und dem Arolsen Archiv nahm neben Letizia auch Georg Ribienski vom Jonastalverein an dem Treffen teil. Nach dem Besuch trafen sich die jungen Leute im Ohrdrufer Schloss, um weiter an ihrer Konzeption zu arbeiten. Die Gedenkaktivitäten in Ohrdruf sollen am 28.03.2026 stattfinden. Dafür werden mit Unterstützung der Stiftung Buchenwald und dem Arolsen Archiv verschiedene Formate, wie z.Bsp. Workshops vorbereitet. Ein genaues Konzept liegt noch nicht vor, es wird noch daran gearbeitet.

Am 04.02.2026 wurde im Gelände der ehemaligen MUNA Crawinkel im Rahmen der Fortführung und Erweiterung des Projektes „Pfad des Gedenkens“ ein weiterer Ort der Erinnerung eingeweiht. In einer von den Jugendlichen gestalteten Veranstaltung, wurde erneut an die Geschehnisse und das Leid der ehemaligen Häftlinge von S III erinnert. Verantwortlich für das Projekt ist die AG „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“, sowie die die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Gleichensee unter der Leitung von Frau Saskia Benger-Neumann. An der Veranstaltung nahmen unter anderem auch Holger Obbarius von der Stiftung Buchenwald und Onno Eckert, Landrat des Landkreises Gotha teil. Der Jonastalverein unterstützt die Bemühungen der jungen Leute, den Pfad auf die Standorte Espenfeld und das Jonastal auszuweiten. Absprachen dazu gab es auch bei dieser Veranstaltung zwischen Saskia Benger-Neumann und Georg Ribienski vom Jonastalverein.


Am 03.Februar 2026 wurde unser Vorsitzender Uwe Pfotenhauer mit dem Ehrenbrief des Freistaates Thüringen durch den Ministerpräsidenten des Landes Thüringen ausgezeichnet. Auf Vorschlag der Landrätin Petra Enders wurde damit sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement für den Jonastalverein gewürdigt. Die Auszeichnung nahm Petra Enders im Auftrag des Ministerpräsidenten persönlich vor. Mitglieder des Vorstandes nahmen an der Veranstaltung teil.


Erneut haben hirnlose Idioten Informationstafeln des Vereins angegriffen. In der Zeit vom 28.12.2025 bis 01.01.2026 besprühten, vermutlich rechtsradikale, Schmierfinken eine Tafel des Jonastalvereins mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift Heil Hitler. Der Jonastalverein hat dies wie immer zur Anzeige gebracht und die Polizei hat vor Ort Spuren gesichert. Diesen Vandalismus und die Verbreitung verfassungsfeindlicher Symbole verurteilen wir scharf. Wir werden uns davon nicht beeindrucken lassen und weiterhin für eine offene, tolerante und demokratische Gesellschaft eintreten. Gemäß unserer Satzung lehnen wir jede Form von Extremismus ab.