Der 81. Jahrestag der Befreiung ist bereits in Vorbereitung. Nach der sehr intensiven und eindrucksvollen Gestaltung dieses Tages im Jahr 2025, sollen die Erfahrungen genutzt und der 81. Tag der Befreiung von S III geplant werden. Daran sollen erneut besonders junge Menschen ihren Anteil haben, um das Vermächtnis in die neuen Generationen zu transformieren. Zu diesem Zweck trafen sich junge Leute vom 21. Bis 23. November in Weimar im Rahmen des Projektes „Historylab“.
Das Historylab richtet sich an engagierte junge Menschen, die sich für die Geschichte der NS-Zeit interessieren und eigene Ideen für die Erinnerungsarbeit entwickeln möchten. Diese Runde richtet sich speziell an Jugendliche aus Thüringen. Gemeinsam wollen sie überlegen, wie wir das Gedenken an das KZ Ohrdruf zum 81. Jahrestag der Befreiung gestalten können. Welche Formen von Gedenken sprechen Sie an? Welche Formate finden Sie spannend? Warum ist Erinnern für Sie wichtig? Und was braucht es, damit aus einer Idee ein starkes gemeinsames Projekt wird?
Auch ein engagiertes Mitglied unseres Vereins nahm an dieser Veranstaltung teil. Letizia Kendzia ist Mitglied des Vorstandes und gerade einmal 18 Jahre alt. Sie nahm zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teil und vertrat unseren Verein würdig. Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen nun in die Vorbereitung des 81. Jahrestages einfließen. Wir begrüßen das Engagement junger Leute außerordentlich.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) in Berlin.
Heute nahmen die Mitglieder des Vereins Abschied von Norbert. Im Kreise seiner Familie und Freunde wurde Norbert auf dem Hauptfriedhof in Erfurt beigesetzt. Norbert hat viele Jahre ehrenamtlich Aufgaben im Verein und im Vorstand übernommen. Seine zuverlässige, akribische und engagierte Arbeit hat den Verein stehts vorangebracht. Er wird uns fehlen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!
Im September besuchte uns erneut eine polnische Reisegruppe unter Leitung von Grzegorz Sanik. Der Film über S III, den Grzegorz hier mit Unterstützung des Vereins gedreht hat, scheint eine gute Werbewirkung zu haben.
Lea Jasmin Armster verlässt nach einem Jahr den Jonastalverein. Doch bevor die junge Frau geht und weitere Praktika für eine angestrebte Ausbildung absolvieren wird, möchte sie für da s neue Heft des Jonastalvereins werben. Von Maik Ehrlich
Die Zeitschrift „Geheimnis Jonastal“ Nr. 25 ist gedruckt und wird zum Stadtfest am 05.September 2025 erstmalig verkauft. Sie ist vor allem dem 80. Jahrestages der Befreiung gewidmet. Unser Infostand befindet sich wie jedes Jahr an der Neuen Kirche, unterhalb der Bachkirche. Während des Stadtfestes vom 05. Bis 07.09.2025 bleibt das Dokumentationszentrum geschlossen. Besuchen sie uns gerne an unserem Stand. Der Jonastalverein beteiligt sich auch am Tag des Offenen Denkmals am 13 und 14.09.2025
Mit Unterstützung des Jonastalvereins hat Peter Ernst, Digital Culture (Internetportale/ Webservice & Multimedia), einen sehr informativen Film über die Baustelle im Jonastal gedreht. Der Film besticht vor Allem durch seine sachliche Art. Er beschreibt die Stollenanlage auch auf der Grundlage des Kottberichtes. Der Film ist bei youtube unter dem folgenden Link zu finden.
40 Läufer und Wanderer haben sich am Vormittag des 11.05.2025, einem sonnigen Sonntagmorgen nahe der Gedenkstätte Jonastal eingefunden, um in ehrendem Gedenken an die Opfer des Außenlagers SIII einen 5 Kilometer langen Rundkurs zu absolvieren.
„Uns geht es mit dem Gedenklauf nicht um Zeiten oder Sieger, sondern der Opfer und deren unermesslichen Leids zu gedenken, welches diese hier erleiden mussten. Mit jedem Schritt, den wir hier gemeinsam gehen, ehren und gedenken wir der Opfer eines unmenschlichen faschistischen Regimes. Er ist ein lebendiges Zeichen dafür, dass unser Gedenken nicht stillsteht.“ betont Landrätin Petra Enders die Intention der Veranstaltung. Bilder und Text: Saitz, LRA
Am 05. April fand, wie jedes Jahr, die Gedenkfeier der Landrätin statt. Aus Anlass des 80. Jahrestages der Befreiung der Lager von S III hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden. Insgesamt sind etwa 100 Teilnehmer der Einladung gefolgt. Im Anschluss wurde im Rathaussaal in Arnstadt der Schülerwettbewerb „Stille Helden“ prämiert und eine Kooperationsvereinbarung zwischen der niederländischen Stiftung Stichting WO2 Sporen und dem Jonastalverein unterzeichnet.
Am Rande der Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung überreicht Christian Schaft , im Auftrag der Alternative 54 e.V. den Vertretern des Jonastalvereins eine Spende über 300 Euro.