Thüringer Allgemeine, Lokalteil Arnstadt vom 04.09.2002

Die Prioritätenliste für Straßen- und Brückenbauarbeiten auf den Kreisstraßen soll fortgeschrieben werden.
Über einen entsprechenden Beschluss werden die Kreistagsmitglieder am 11. September entscheiden.

Von Robert SCHMIDT

Bereits im Oktober 2000 beschloss man eine solche von der Kreisverwaltung vorgeschlagene Liste. Einige der dort aufgeführten Bauprojekte sind aber bereits abgeschlossen oder werden noch in diesem Jahr beendet. Das betrifft beispielsweise die Brücke über den Mühlgraben in Kleinhettstedt oder die Straßenbaumaßnahmen von Riechheim bis zur Kreisgrenze, die Verbreiterung und Deckenerneuerung zwischen Plaue und Rippersroda und andere mehr.
Die neue Prioritätenliste umfasst nunmehr acht Baumaßnahmen, die zwischen 2003 und 2006 in Angriff genommen und auch abgeschlossen werden sollen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro, wobei Straßen und Brückenbauarbeiten auf Kreisstraßen mit 75 Prozent gefördert werden.
Die jetzt im Bau- und Wirtschaftsausschuss abgesegnete Liste beinhaltet beispielsweise die Bauarbeiten am Knoten der L 1045 und der Kreisstraße 14 in Arnstadt/Richtung Bittstädt, hierfür sind Kosten von rund 210 000 Euro veranschlagt. Enthalten ist auch der Bau eines Straßenentwässerungskanal Inder Ortslage Rockhausen, der mit rund 25 Euro zu Buche schlägt. Und auch die Kreuzung der B 4 von Siegelbach in Richtung Espenfeld erscheint auf der Prioritätenliste, hier soll für rund 260 000 Euro eine Deckenverstärkung vorgenommen werden. Für das laufende Jahr stehen für Winterdienst und notwendigen Reparaturen auf den Kreisstraßen rund 250 000 Euro zur Verfügung. „Nicht gerade viel“, wie ein Mitglied des Bau- und Wirtschaftsausschusses auf der Sitzung am Montag Abend bemerkte. Leichte Kritik auch am Nachtragshaushalt. Der war notwendig geworden, weil sich der Stellenplan durch geringfügige Zu- und Abgänge in der Verwaltung geändert hat, einige Ausschussmitglieder bemängelten, dass konkrete finanzielle Auswirkungen nicht aufgelistet waren. Trotzdem passierte das Papier den Ausschuss.

Quelle: http://www.espenfeld-gossel.de