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Am 04. April 2026 fand die Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung der Lager von S III am Denkmal im Jonastal statt. Etwa 60 Menschen nahmen daran teil. Die Gedenkrede hielt traditionell unsere Landrätin Petra Enders. Weitere Grußworte folgten. Alle Redner betonten, Lehren aus diesem Teil Geschichte zu ziehen und sich gegen Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Der Jonastalverein wurde mehrfach für sein Engagement gelobt. In der Rede der Vertreterin des VVN/ BdA wurde erneut betont, dass der Schwur der Überlebenden von Buchenenwald auch heute nicht erfüllt ist. Die Veranstaltung wurde von den Schülerinnen der Regelschule „Am Schloss Neideck“, Mia Hierling und Freya Sander mit Rezitationen und von Max Horn von der Musikschule Arnstadt musikalisch umrahmt. Wir danken allen Teilnehmern, Rednern und Akteuren.





Am 28.03.2026 fand eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des KZ Ohrdruf statt. Sie wurde von 12 Jugendlichen aus ganz Deutschland veranstaltet und richtete sich ausführlich an Jugendliche aus der Umgebung, die mit großem Interesse beteiligt waren, insgesamt waren es knapp 60 junge Teilnehmer. In der kurzen Zeit von November 2025 bis zum Tag der Gedenkveranstaltung am 28.03.26 entwickelten die jungen Menschen viele Ideen, wie man an das Konzentrationslager S III erinnern, und es für andere junge Leute gut zugänglich gestalten könnte.
Am Ende wurde das Programm des Tages so gestaltet, dass es am frühen Vormittag mit Bussen auf den Truppenübungsplatz ging und dort ein Rundgang am Nordlager sowie am Massengrab stattfand, um einen Einblick in die Geschichte des Konzentrationslagers zu erhalten. Unterstützt wurde der Rundgang mit bewegenden Gedenkreden am Nordlager sowie mit einem individuellen Gedenken am Obelisken, wo es die Möglichkeit gab, Rosen niederzulegen. Nach diesem emotionalen Ereignis ging es mit den Bussen ins Schloss Ehrenstein, wo eine Mittagspause stattfand und die ersten interessanten Gespräche geführt wurden. Nach der Pause ging es weiter mit einer Podiumsdiskussion, mit dem Thema „Wie wollen wir hier gedenken- heute und in der Zukunft?“. Danach fanden verschiedene Workshops statt, in denen es nicht nur theoretisch, sondern auch sehr praktisch zuging. Nach den Workshops gab es noch Möglichkeiten zum Austausch mit der Hilfe eines Vernetzungstisch, auf dem man seine Kontaktdaten hinterlassen konnte.
Diese Veranstaltung zeigte, wie wichtig es ist, solche Gedenkveranstaltungen zu arrangieren und dass das Interesse auch bei vielen Jugendlichen gegeben ist.
Wir begrüßen das Engagement junger Leute außerordentlich.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts „Dein Historylab für neue Perspektiven“ veranstaltet mit der Unterstützung der Stiftung Buchenwald, dem Arolsen Archiv und der Stiftung EVZ.


